DE753198C - Verfahren zur Herstellung von Staehlen hoher Guetewerte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Staehlen hoher Guetewerte

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DE753198C
DE753198C DEF90336D DEF0090336D DE753198C DE 753198 C DE753198 C DE 753198C DE F90336 D DEF90336 D DE F90336D DE F0090336 D DEF0090336 D DE F0090336D DE 753198 C DE753198 C DE 753198C
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DE
Germany
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steels
production
high quality
hardening
temperature
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Expired
Application number
DEF90336D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr-Ing Kuentscher
Otto Dr-Ing Kukla
Eberhard Mende
Hugo Sajosch
Wilhelm Dr-Ing Stich
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OBERHUETTEN VEREINIGTE OBERSCH
Original Assignee
OBERHUETTEN VEREINIGTE OBERSCH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/02Hardening articles or materials formed by forging or rolling, with no further heating beyond that required for the formation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Stählen hoher Gütewerte Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Stählen hoher Gütewerte durch unmittelbares Härten der Stähle aus der Endverformungstemperatur. Bekannt ist das sog. Ins-Wasser-Walzen von Stählen, bei dem man angenommen hat, daß die Härtung des Stahles um so intensiver und schöner wird, je wärmer er in möglichst kaltes in fließender Bewegung befindliches Wasser gelangt. Hier wurde deswegen besonders darauf geachtet, daß jeder Zeitverlust bis zur Härtung vom Austritt aus der Walze an unterblieb. Es, wurde dann zwar erkannt, daß das Härten durch ein Ihs-Wasser-Walzen von möglichst hohen Endstichtemperaturen aus wegen der dabei auftretenden hohen Spannungen, und des Verzuges. der Stähle nicht brauchbar ist, dann aber vorgeschlagen, diese Härtung dadurch zu bewirken, daß der letzte Stich bei Temperaturen in der Nähe des unteren Haltepunktes (Ar, -Punkt) gemacht und das Walzgut von dieser Temperatur aus in ein Härtebad von mindestens roo° C gebracht wird. Die Anwendung so- niedriger Härtetemperaturen ist aber für Stähle, an die höchste Güteanforderungen gestellt werden, nicht möglich, da sich dabei ein Mischgefüge ergibt, das freien Ferrit oder freies Karbid enthält.
  • Es wurde nun erkannt, da.ß sich durch die Erwärmung der Stähle auf Walztemperatur, das damit verbundene vollständige Inlösunggehen der Karbide und die gleichmäßige Verteilung von Keimen usw., sowie durch den Walzdruck eine so erhebliche Herabsetzung der kritischen Abkühlungsgeschwindigkeit ergibt, daß beim Ins-Wasser-Walzen die Härtung beim oder kurz oberhalb des oberen UmwandlungspunktesAra der Abkühlungskurve vorgenommen werden kann. Bei der Erzielung eines einwandfreien Härtegefüges bedeutet das die Anwendung vergleichsweise so niedriger Temperaturen, daß Beeinträchtigungen von Spannungen und Ver werfangen nicht mehr auftreten. Danach ist Gegenstand dieser Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Stählen hoher Gütewerte durch unmittelbares Härten der Stähle aus der Endverformungstemperatur, gemäß dein die Endverformungstemperatur möglichst niedrig, d. h. bei Temperaturen beim oder oberhalb des oberen Umwandlungspunktes Ara der Abkühlungskurve gehalten wird und die Stähle unmittelbar von dieser Temperatur aus gehärtet werden.
  • Bei Anwendung dieses Verfahrens ließ sich an einem hochlegierten Chromstahl der bei üblicher Verwalzung und üblicher Härtung einen Streckgrenzenwert von im Mittei 470/0, eine Festigkeit von im Mittel 7o kg, eine Dehnung von im Mittel 240/0, eine Einschnürung von im Mittel 55')/o und eine Kerbzähigkeit von 1,5 mkg/cm2 aufwies, ein Streckgrenzenwert von 56 %, eine Festigkeit von 79 kg, eine Dehnung von 24% und eine Einschnürung von 55% sowie eine Kerbzähigkeit von 7,0 mkg/cm2 erreichen.
  • Bei Anwendung des Verfahrens gemäß der Erfindung erhält man einen Stahl feinkörnigsten Gefüges, so wie es sonst nur durch eine mehrmalige Warmbehandlung erreicht -,werden kann. Das Verfahren ist bei allen Stählen anwendbar, z. B. bei Baustählen, korrosionsbeständigen Stählen, warmfesten Stählen und Werkzeugstählen, die im vergüteten Zustand Verwendung finden sollen. An die erfindungsgemäß vorzunehmende Härtung der Stähle durch Ins-Wasser-Walzen bei Temperaturen am oder kurz oberhalb des oberen Umwandlungspunktes Ara kann sich eine weitere Wärmebehandlung durch übliches Anlassen anschließen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Stählen hoher Güte-,verte durch unmittelbares Härten der Stähle aus der Endverformungstemperatur, dadurch gekennzeichnet, daß die Endverformungstemperatur möglichst niedrig, d. h. bei Temperaturen beim oder oberhalb des oberen U'mwandlungspunktes Ara der Abkühlungskurve gehalten wird und die Stähle unmittelbar von dieser Temperatur aus gehärtet werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 37 002; schwedische Patentschrift Nr. 79 793.
DEF90336D 1941-07-30 1941-07-30 Verfahren zur Herstellung von Staehlen hoher Guetewerte Expired DE753198C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206455B (de) * 1959-08-14 1965-12-09 Daimler Benz Ag Verfahren zum Haerten von Ventilen, insbesondere von Einlassventilen fuer Brennkraftmaschinen
EP0052308A1 (de) * 1980-11-18 1982-05-26 Thyssen Industrie Ag Verfahren zum Herstellen eines hochbeanspruchbaren Schmiedeteils aus Stahl
EP0053507A1 (de) * 1980-12-02 1982-06-09 British Steel Corporation Verfahren zum Erzeugen nickelhaltiger Stahlstäbe und -stangen
EP0058016A1 (de) * 1981-01-27 1982-08-18 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Verfahren zur Herstellung von Stahldraht oder Stabstahl mit hoher Dehnbarkeit und Festigkeit

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE37002C (de) * Gebr. Brüninghaus & Co. in Werdohl Verfahren zum Härten von Stahlstangen in fliefsendem Wasser während des Auswalzens derselben
CH79793A (de) * 1918-03-12 1919-01-16 Jean Weinsziehr Schrotmühle zum Schroten von Viehfutter oder zum Vorschroten von Körnerfrüchten zwecks Mehlbereitung

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