DE75233C - Hohlcylinder - Reibungskupplung mit Anpressung durch Federn und Kniehebel - Google Patents

Hohlcylinder - Reibungskupplung mit Anpressung durch Federn und Kniehebel

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DE75233C
DE75233C DENDAT75233D DE75233DA DE75233C DE 75233 C DE75233 C DE 75233C DE NDAT75233 D DENDAT75233 D DE NDAT75233D DE 75233D A DE75233D A DE 75233DA DE 75233 C DE75233 C DE 75233C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/14Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D13/16Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as radially-movable segments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1892 ab.
Bei allen Reibungskupplungen, bei welchen der Druck der Bremsmittel gegen die Bremsflächen direct mit Hülfe von Federn bewirkt wird, müssen diese Federn sehr stark ausgeführt werden, um ' genügend grofsen Druck vermitteln zu können. Sie arbeiten infolge dessen mit einer verhältniismäfsig nur geringen Durchbiegung. Eine geringe Abnutzung der Bremsmittel, welche eine geringere Durchbiegung der Federn zum Anpressen der Bremsmittel mit sich bringt, bewirkt daher, dafs das Verhältnifs dieser Verringerung der Durchbiegung von Bedeutung wird und eine erhebliche Abnahme des Federdruckes im Gefolge hat. Um diesem Uebelstande zu begegnen und die Kupplung zu befähigen, die vorgeschriebene Umfangskraft dauernd zu übertragen, werden die Federn derselben nach bisheriger Construction von vornherein auf eine gröfsere Durchbiegung, als zur Erreichung des erforderlichen Anpressungsdruckes nöthig wäre, eingerichtet, welche nach dem Mafse der zu erwartenden Abnutzung bemessen wird. Diese gröfsere Durchbiegung bedingt aber anfänglich eine unverhältnifsmäfsig hohe Kraftentfaltung und zudem kräftigere und damit schwerfälligere Construction, was die bei einer Reibungskupplung erstrebte leichte Ein- und Ausrückbarkeit beeinträchtigt, unter Umständen gar ein stofsweifses Einrücken der Kupplung herbeiführt.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Reibungskupplung sind diese Mängel beseitigt, und zwar dadurch, dafs
ι. die Federn den auf die Bremsringe auszuübenden Druck durch zwischengeschaltete Kniehebelwerke übertragen, daher einen erheblich verringerten Druck auszuüben haben und wesentlich elastischer ausgeführt werden können,
2. diese Kniehebelwerke so angeordnet werden, dafs der Druck auf die Bremsringe der gleiche oder annähernd gleiche bleibt, auch wenn die Kupplung iene Abnutzung erfahren hat und die Durchbiegung der Federn, wie der von denselben ausgeübte Druck geringer geworden ist.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung ist eine solche Kupplungsvorrichtung beispielsweise dargestellt.
Zwischen den von den Federn f radial verschobenen Gleitstücken c und den Bremsringen α α sind Kniehebelwerke b derart eingeschaltet, dafs deren Arme bei Anspannung der Federn in die gestreckte Lage treten. Diese Lage wird eine gestrecktere, wenn Abnutzung der Bremsringflächen eintritt, und dies um so mehr, je weiter die Abnutzung vorschreitet. Die Kniehebelwirkung wird daher stets gröfser, während die Durchbiegung der Federn, um die Bremsringe anzupressen, stetig geringer wird, so dafs die abnehmende Federkraft durch die gröfser werdende Kniehebelwirkung ausgeglichen wird. Der von den Federn ausgeübte Druck auf die Bremsringe bleibt also gleich oder annähernd gleich, wie sich auch rechnungsmäfsig nachweisen läfst.
Es findet bei einer Durchbiegung der Federn um eine Strecke d, Fig. 5, folgende Beziehung
statt: R: = I : d, wobei / die Länge der
Kniehebelarme, Q. den Federdruck und R die Resultante desselben bezeichnen. Da ferner der Federdruck Q. proportional der Durchbiegung d ist, so gilt ferner: Q = c-d, wenn c der das Verhältnifs zwischen Q. und d angebende . Coefficient ist. Diesen Werth in
obige Gleichung eingesetzt, ergiebt: R:
, d. h. R =-
= l:d, oder . R = ^
R ist demnach constant und unabhängig von einer etwaigen Abnutzung der Bremsringflächen.
Durch passende Wahl der anfänglichen Durchbiegung der Feder und der Kniehebellängen kann nun mit einer verhältnifsmäfsig schwachen und daher sehr biegsamen Feder ein solcher Anpressungsdruck (2 R) erzielt werden, und es kann, da die zu übertragende Umfangskraft bei Abnutzungen der Bremsringflächen nicht verringert wird, von einer anfänglichen Mehrbelastung der Federn abgesehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hohlcylinder- Reibungskupplung mit zwei inneren Bremsringtheilen α α und zwei zwischen deren Enden eingeschalteten, von Gleitstücken c c bethätigten Kniehebeln b b, gekennzeichnet durch die Benutzung der unter Nr. 56942 geschützten Einrichtung, indem mit der Wellenmuffe Federn (ff) zur Bewegung der Gleitstücke c bezw. der Kniehebel b verbunden sind, welche bei dieser Kupplung in der Weise wirken, dafs die Kniehebel bei zunehmender Abnutzung der Bremsringtheile und daraus folgender Verringerung der Durchbiegung der Federn in eine gestrecktere Lage gedrückt werden und die geringere Federkraft mit gröfserer Kniehebelwirkung auf die Bremsringe drückt, so dafs ein von der Abnutzung der Bremsringflächen unabhängiger, gleichbleibender oder annähernd gleichbleibender Anpressungsdruck erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT75233D Hohlcylinder - Reibungskupplung mit Anpressung durch Federn und Kniehebel Expired - Lifetime DE75233C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5514878A (en) * 1994-03-18 1996-05-07 Holmes; Andrew B. Polymers for electroluminescent devices

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5514878A (en) * 1994-03-18 1996-05-07 Holmes; Andrew B. Polymers for electroluminescent devices

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