DE75161C - Rollschuh mit behufs Rücklaufhemmung pendelnd aufgehängten Laufrollenlagern - Google Patents

Rollschuh mit behufs Rücklaufhemmung pendelnd aufgehängten Laufrollenlagern

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Publication number
DE75161C
DE75161C DENDAT75161D DE75161DA DE75161C DE 75161 C DE75161 C DE 75161C DE NDAT75161 D DENDAT75161 D DE NDAT75161D DE 75161D A DE75161D A DE 75161DA DE 75161 C DE75161 C DE 75161C
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Germany
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roller
roller skate
bearings
reverse
skate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT75161D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J.riedel in Wien XVI., Erdbrustgasse 1474
Publication of DE75161C publication Critical patent/DE75161C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/22Wheels for roller skates
    • A63C17/24Wheels for roller skates with ball-shaped or spherical running surfaces

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS
KLASSE 77: Sport.
Einrichtungen zur Erzielung der Rücklaufhemmung sind bei Strafsenfahrschuhen, vornehmlich für die das Rollschuhlaufen Lernenden während des ersten Unterrichtsstadiums, eine erwünschte Sache, aber auch an jeder RoIlschuhconstruction, welche auf Vollkommenheit Anspruch macht, eigentlich unentbehrlich. Der Lernende fürchtet nämlich vor allem das Rückwärtsrollen, das leicht — sowohl während der Bewegung, als auch während des Stehens — seinen Fall herbeiführt. Aber auch beim Lauf eines Geübten wird in dem Augenblick, in welchem derselbe mit dem einen Fufs sich den Schwung oder die Schnellkraft nach vorn ertheilt, eine Bremsung des augenblicklich gegen den Boden gestemmten Rollschuhes (der an dem Boden einen zuverlässigen Halt finden soll, ohne rollen oder gleiten zu müssen) von beträchtlichem Nutzen sein, vollends gar beim Berganlaufen, wo der augenblicklich gegen den Boden gestemmte Rollschuh besonders die Neigung hat, nach rückwärts (abwärts, der Neigung nach) zu rollen und dadurch einen sicheren Halt an dem Boden eigentlich zu einem Ding der Unmöglichkeit zu machen, wenn nicht Bremsbarkeit des Rollschuhes vorgesehen ist. Endlich auch, wie bereits zuvor erwähnt, um ruhig und sicher stehen zu können, ist eine Bremseinrichtung an dem Rollschuh höchst zweckmäfsig.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Construction eines Rollschuhes mit selbstthätiger und abstellbarer Rücklaufhemmung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Rollschuhes während des Vorwärtsrollens desselben; die mit punktirten Linien eingezeichneten Stellungen der einzelnen Theile sind die Stellungen, welche an dem gebremsten oder gehemmten Rollschuh vorkommen, wenn nämlich der den Rollschuh tragende Fufs sich nach rückwärts gegen den Boden stemmt oder aber auch nur das Bestreben hat, nach rückwärts zu rollen. Vorderes und hinteres Rollenlager veranschaulichen gleichzeitig zwei Bauarten.
In Fig. 2 sind verticale Mittelschnitte der zwei Bauarten dargestellt: rechts nach Linie x-x der Fig. 1, links nach Linie y-y derselben Figur.
Fig. 3 veranschaulicht Seitenansichten einer Rolle mitsammt dem Rahmen, in welchem diese Rolle gelagert ist, und zwar wieder die zwei Ausführungsformen dieses Rahmens.
In der Construction können die Rollen des Fahrschuhes ebensowohl Räder, als auch Kugeln, wie in der Zeichnung dargestellt, oder von sonst welcher Form sein; auch deren Anzahl kann eine beliebige sein (zwei oder drei).
Die direct unter der Sohle der Fufsbekleidung liegende Sohlplatte besteht hier aus zwei Theilen: α ist das Auflager für den Absatz (oder die Ferse des Fufses), b jenes für den vorderen Theil der Schuh- oder Stiefelsohle (oder die Ballenpartie des Fufses). Ein Paar seitlich angeordneter Spannfedern oder zwei Paar solcher Federn bewirken die Befestigung an der Fufsbekleidung. Die Federn (oder Federhälften) f drücken die Klemmbacken c nach hinten gegen den Absatz; diese Klemmbacken fahren in entsprechenden Längsschlitzen der Platte α und sind durch Vorstecksplinte c' oder sonstwie gegen das Herausfallen gesichert. Die Federn (oder Federhälften) f spannen die Platte b
gegen die Platte α hin und erzielen sonach die Befestigung der Platte b des Rollschuhes an der Fufsbekleidung. Die nach oben gebogenen Lappen a' der Platte α bieten die Stützpunkte für die Federn (oder Federhä'lften) f und f, und die durch das Innere der Federn ragenden Stangen c", welche die geradlinige Führung dieser Federn bezwecken, bilden mit den Klemmbacken c je ein Stück.
Diese zweitheilige Sohlplatte a b, welche jedoch, ohne das Wesen der Erfindung irgendwie zu beeinflussen, auch aus einem einzigen Stück bestehen kann, besitzt die zwei Lappenpaare dd, seitlich nach unten herausgebogen, und die ebenfalls nach unten herausgebogenen Lappen e e, welche letzteren die Bremsbacken für die Rollen sind. Diese Lappen ddddee können auch als gesonderte Stücke an der Sohlplatte a b irgendwie (mittelst Schrauben oder Nieten oder angelöthet) befestigt sein..
Die Rollen r r sind mit ihren Achsen s s in den Lagern 11 gelagert, welche mit den Rahmen u je ein Stück bilden (s. die vordere Rolle r und ihre Lagerung), oder aber die Rahmen sind durch die zwei seitlichen Schilder u, die mittelst des Distanzbolzens u' mit einander verbunden sind, gebildet (s. die hintere Rolle r und ihre Lagerung); der Horizontalsteg des Rahmens u oder der Distanzbolzen u' können einen nahe gegen den Umfang der Rolle ragenden Schmutzabstreifer tragen.
Jeder dieser Rahmen u ist nun mittelst eines Zapfenpaares ν ν an den nach unten gebogenen Lappenpaaren dd der Sohlplatte ab drehbar befestigt und das Gewicht der den Rollschuh tragenden Person pflanzt sich durch die Lappen dddd, die Drehzapfen vvvv, die Schilder uuuu, die Lager tttt auf die seitlichen Drehzapfen der Achsen s s und weiterhin durch diese Achsen s s und die Rollen r r auf die Berührungsflächen dieser Rollen r r mit dem Boden und damit in den Boden fort.
Die Drehbewegung um die Zapfen ν ist nur eine solche von geringem Betrage, eine schwingende, welche begrenzt ist einerseits durch den Bremsbacken e, an den sich Rolle r — in der Bremsstellung — anlegt, andererseits durch die untere Fläche der Sohlplatte b (oder a), gegen welche die obere Fläche u" des horizontalen Rahmensteges u (oder die obere Kante des Distanzbolzens u') — in der Vorwärtslaufstellung — anschlägt. Diese Anschläge können mit zweckmäfsig angeordneten Kork-, Holz-, Leder- oder Gummizwischenlagen, welche einerseits die bremsende Wirkung erhöhen, andererseits den Anschlag unhörbar machen, ausgestattet werden. Um die Bremsbarkeit ganz abzustellen, bedarf es nur in der in Fig. ι mit vollen Linien gezeichneten Stellung der Theile, bei welcher Rolle r und Bremsbacken e von einander entfernt sind, dagegen Anschlag u" (oder «') an der Unterfläche von b (oder a) anschlägt, durch die in dieser Stellung coincidirenden Löcher der Schilder u und der Lappen d den Durchsteckstift \ zu stecken, wodurch die Möglichkeit, dafs Schild u um den Schwingzapfen ν zu schwingen vermag, aufgehoben wird. Der Durchsteckstift { mit seinen zwei entsprechenden Durchstecklöchern kann auch durch irgend eine andere geeignete Arretir-, Kuppelungs- oder Sperrvorrichtung ersetzt werden, auch kann etwa die Abstellung der Bremsbarkeit durch einen einzigen Handgriff an den zwei oder mehreren Rollen des Fahrschuhes zugleich bewirkt werden.
Die Wirkungsweise dieser Anordnungen ist jetzt eigentlich ohne Weiteres klar. Beim Vorwärtsrollen, wobei sich die Rollen im Sinne der Pfeile α α drehen, verharren die einzelnen Theile in den in Fig. ι mit vollen Linien gezeichneten Lagen, die Rollen r r bleiben von den Bremsbacken e e entfernt. Sowie aber die Rollen r r (oder auch nur eine einzige derselben, durch welche ein Auflagerdruck auf den Boden fortgepflanzt wird) das Bestreben zur Drehung im entgegengesetzten Sinne — der Pfeile β β — erlangen, was stattfindet, wenn man — mit oder ohne Absicht— nach rückwärts zu rollen versucht, wobei man beide Rollen oder nur die vordere Rolle beim Anstemmen des gerade rückwärts befindlichen Fufses gegen den Boden (während der Abstofsbewegung) oder nur die hintere Rolle den Boden berühren lassen kann, so schwingt jeder der Rahmen u infolge der an der Auflagefläche der Rolle gegen den Boden vorhandenen Reibung in seine zweite Anschlagstellung (in Fig. ι mit punktirten Linien gezeichnet), die Rollen r r pressen sich gegen die Bremsbacken e e und die Rücklaufhemmung wird bewerkstelligt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Rollschuh mit Rücklaufhemmung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Lager (tu) der Laufrollen (r) pendelnd aufgehängt sind, so dafs die letzteren sich beim Beginn einer Rückwärtsbewegung sofort gegen feste Bremsbacken (e) legen.
2. Eine Ausführungsform der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die Lager (tu) durch Stifte (■{) oder dergleichen festgestellt werden können, um gegebenenfalls die Rücklaufhemmung zu verhindern. · '
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT75161D Rollschuh mit behufs Rücklaufhemmung pendelnd aufgehängten Laufrollenlagern Expired - Lifetime DE75161C (de)

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