DE750652C - Pruefroehrchen fuer gasanalytische Geraete - Google Patents

Pruefroehrchen fuer gasanalytische Geraete

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DE750652C
DE750652C DE1937750652D DE750652DD DE750652C DE 750652 C DE750652 C DE 750652C DE 1937750652 D DE1937750652 D DE 1937750652D DE 750652D D DE750652D D DE 750652DD DE 750652 C DE750652 C DE 750652C
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N31/00Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods
    • G01N31/22Investigating or analysing non-biological materials by the use of the chemical methods specified in the subgroup; Apparatus specially adapted for such methods using chemical indicators

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Description

Die bisher bekannten Prüfröhrchen, in denen körnige Adsorptionsmittel oder aktivierende Substanzen untergebracht sind und die dazu dienen, in Luft enthaltene geringe Mengen von Kampfstoffen oder anderen Verunreinigungen anzureichern und durch Zusatz von Reagenzmitteln nachzuweisen, eignen sich nicht für quantitative Untersuchungen und auch nicht für solche Untersuchungen, bei denen eine Trübung beobachtet werden soll. An sich ist zwar die quantitative Bestimmung von Verunreinigungen der Luft durch Hindurchleitcn der Luft durch eine ReagenziKissigkeit. in welcher sich die nachzuweisenden Stoffe anreichern und eine Färbung oder Trübung hervorrufen, nicht mehr neu. Es ist aber häufig von Vorteil, die Luft erst auf einem festen Adsorptionsmittel anzureichern und dann durch dieses das flüssige Reagens liindurchzui-augen. dessen Färbung oder Trübung gemessen werden soll. Zum Beispiel wird Lost in Wasser nicht unverändert aufgenommen, sondern nur in organischen Lösungsmitteln. Der Teil des Lost, der in das Wasser gelangt, wird sofort hydrolysiert und entzieht sich damit dem Nachweis. Die Erkennungsreaktionen setzen aber vielfach wäßrige Lösungen voraus. Es ist daher besser, den Kampfstoff zunächst auf dem Gel anzureichern und ihn auf dem. Gel mit dem Reagens in Berührung zu bringen. Bei dieser Berührung setzt die Reaktion sofort ein, da der Kampfstoff schon in genügender Konzentration vorhanden ist. !Mit dem überschüssigen Reagens wird danach die Flüssigkeit in das Auffanggefäß gespült, wo die Messung stattfinden kann. Daß die festen Adsorptionsmittel indifferent sind, ist somit von Bedeutung. Die vorherige Anreicherung des Kampfstoffes o. dgl. auf einem festen Adsorptionsmittel kann auch dann vorteilhaft sein, wenn der nachzuweisende Stoff in dem Lösungsmittel oder dem Reagens schwer oder gar nicht löslich ist. Der nachzuweisende Stoff wird auf dem Adsorptionsmittel angereichert und bietet auf diesem eine derart große Oberfläche, daß er auch mit Reagenzien bzw. Lösungen reagiert, die den nachzuweisenden
Stoff an sich nicht oder nur äußerst schwer lösen.
Die Erfindung betrifft nun ein Prüfröhrchen aus durchsichtigem Material zur Aufnahme eines Adsorptionsmittels, mit welchem die obengenannten Untersuchungen vorgenommen werden können. Erfindungsgemäß ist das Prüfröhrchen mit einem gleichfalls aus durchsichtigem Material bestehenden Aufnahmegefäß für ein durch das Adsorptionsmittel hindurchgesaugtes Reagenzmittel vereinigt. Das Aufnahmegefäß kann mit Luftdurchtrittsöffnungen versehen sein. Der untere Teil des Prüf röhrchens kann auch zwecks 1S Bildung eines Aufnahmegefäßes erweitert und nach innen eingestülpt sein, wobei in diese Einstülpung ein zum Absaugen der Luft dienendes Rohr mündet, das mit dem Prüfröhrchen zusammen aus einem Stück hergestellt sein kann.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des neuen Prüfröhrchens dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι ein Prüfröhrchen, in <lessen oberem Teil eine Adsorptionsinasse ι unverrückbar angeordnet ist. Der untere Teil 6 des Prüfröhrchens ist erweitert und nach innen umgestülpt. Iu diesem so geschaffenen Raum sammelt sich das durch das Adsorptionsmittel ι hindurchgesaugte Reagenzmittel 2 an. Von der Umstülpung geht ein Rohr j aus, das mittels eines Dichtungsringes 3 in das Alundstück 4 einer Luftförders'orriclitung eingesetzt ist.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist das Prüfröhrchen nach unten verlängert und abgeschlossen. In dem dadurch geschaffenen Raum kann sich wieder das Reagenzmittel 2 ansammeln. Das Prüfröhrchen ist ebenfalls mittels eines Dichtungsringes 3 in den oberen
t° Teil des Mundstückes 4 der Luftfördervorrichtung eingesetzt. Die Luft wird durch die öffnungen 5 abgesaugt.
Zur Durchführung der Untersuchung wird
das Prüfröhrchen mit der Luftfördervor-
*5 richtung bzw. Luftansaugevorrichtung verbunden und die zu untersuchende Luft durch das Prüfröhrchen hindurchgesaugt. Nach dem Stillsetzen der Pumpe bringt man ein flüssiges Reagens auf das Adsorptionsmittel, so daß sich dieses mit dem Reagens vollsaugt. Darauf setzt man die Luftfördervorrichtung von neuem in Betrieb, wodurch das Reagenzmittel aus dem Adsorptionsmittel herausgesaugt wird und in das Auffanggefäß 2 fließt, in. dem es beobachtet werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Prüfröhrchen aus durchsichtigem Material für gasanalytische Geräte, das zur Aufnahme eines Adsorptionsmittels dient, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem gleichfalls aus durchsichtigem Material bestehenden Aufnahmegefäß (2) für ein durch das Adsorptionsmittel hindurchgesaugtes Reagenzmittel vereinigt ist.
  2. 2. Prüfröhrchen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahme gefäß (2) mit Luftdurchtrittsöffnungen (5) versehen ist.
  3. 3. Prüfröhrchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Röhrchens zwecks Bildung eines Aufnahmegefäßes erweitert und nach innen eingestülpt ist und daß in diese Einstülpung ein zum Absaugen der Luft dienendes Rohr mündet, das mit dem Prüfröhrchen zusammen aus einem Stück hergestellt sein kann.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen- So Standes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    Obermiller, »Angewandte Chemie«, 49.
    Jahrgang (1936), S. 1O2;
    Hesse, »Angewandte Chemie«, 49. Jahrgang (i936;. S.315:
    Yablick, »The Journal of the American Chemical Society«, 42. Jahrgang (1920), S. 26b.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1937750652D 1937-02-13 1937-02-13 Pruefroehrchen fuer gasanalytische Geraete Expired DE750652C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948218A1 (de) * 1979-11-30 1981-06-04 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Verfahren zur messung von gas-, dampf und aerosolbestandteilen in der pruefluft und ein pruefroehrchen zur durchfuehrung des verfahrens

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2948218A1 (de) * 1979-11-30 1981-06-04 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Verfahren zur messung von gas-, dampf und aerosolbestandteilen in der pruefluft und ein pruefroehrchen zur durchfuehrung des verfahrens

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