DE749988C - Elektrische Kupplung - Google Patents
Elektrische KupplungInfo
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- DE749988C DE749988C DE1942749988D DE749988DD DE749988C DE 749988 C DE749988 C DE 749988C DE 1942749988 D DE1942749988 D DE 1942749988D DE 749988D D DE749988D D DE 749988DD DE 749988 C DE749988 C DE 749988C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K49/00—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes
- H02K49/02—Dynamo-electric clutches; Dynamo-electric brakes of the asynchronous induction type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)
Description
- Elektrische Kupplung Die Erfindung betrifft eine aus iinein antreibenden Magnetträger und einem getrieb.-nen Kurzsch:lußläufer bestehende elektrische Kupplung. Gemäß der Erfindung erhält hierbei der 1Iagnetträger eine Drehstroniwicklung. Damit elingt es, eine Bremsung bzw. Um-11 kehrung der Drehrichtung des Kurzschlußläufers bei in gleicher Richtung weiterlaufendein Magnetträger zu erreichen. Zu diesem Zweck wird nach :Absch=altung einer gegebenenfalls vorhandenen Gleichstromerregung des 2#Tä:grnettriigers cl.ie Drehstromwicklung, zweckmäßig ,durch einen besonderen Drehstromgenerator, gespeist. Das .geschieht in der Weise, daß .das durch .die Drehstrom Wicklung erzeugte Drehfeld gegen die Drehrichtung des -Niagnetträ:gers umläuft. Da dieses Drehfeld auf den Kurzschlußläufer einwirkt, wird dieser abgebremst bzw. seine Drehrichtung um- gekehrt, In den Fig. i und z_ ,der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei ist mit dem antreibenden Wellenteil i der Magnetträger 2- verbunden. Dieser hat firn vorliegenden Fall ausgeprägte Pole 3, die eine Gleichstroinerreger«-icklung d tragen. An Stelle eines Magnetträgers finit Elektromagneten kann unter Uniständen auch ein Dauermagnetläufer oder ein Trommelläufer mit verteilter Erregertvickiung Verwendung finden. Ini vorliegenden- Fall ist in den Polschuhen 5 der Pole 3 die erfiii,ciiiii-,-;sem, je Drehstroinwicklung- ( eingebettet. Der g äV ' 1 Magnetträger wird außen von einem hier als Zylinder nus-#bildeten Kurzschlußläufer umngeben, der fest mit dein getriebenen Wellenteil 8 verbunden ist. Der Kurzschlußläufer trägt hier eine in Nuten untergebrachte häfig@eicklung g. Iin gei%-dliiiliclien Betrieb ist die Drehstromwicklung (@ unerregt. Still hingegen der vom Magnetträger iiiitgenoiiiinene Kurzschl@ußläufer abgebremst oder in seiner Drehrichtung .umgekehrt werden, dann wird die Drehstromwicklung, beispielswe-ise durch einen besonderen Drehstromgenerator, mit Strom versorgt. Die Schaltung ist so ausgeführt, daß insgesamt nur drei Schleifringe erforderlich sind. Die=erfindun;5sgemä l@e Kupplung eignet sich insbesondere für Fahrzeug- und Schiffsscliraubenanti-ieb@. In diesen Fiill;:i kann der zur Speisung der @rehstroinwiclattng cl.ienende Drehs troingtnerator für kurzzeitigen Betrieb heniessen, also hoch ausgetit@tzt werden. .
- Der :llagnettr<iger kann auch den. Kurzsclilutaläufer von außen umgeben. Auch in diesem Fall kann er Dauermagnet- oder Elektromagnetpole haben. Die Pole können ausgeprägt sein, oder es kann ein zylindrischer l@isenhörper mit verteilter Wicklung verwendet werden. Der Kurzschlußläufer ist in diesem Fall trommelförmig und kann eine häfigwicklung tragen.
- Sowohl bei innen wie außen angeordneten Kurzsch.lußläufern kann dieser an Stelle einer häfigwicklung auch eine z. B. über Schleifriiige kurzgeschlossen, Wicklung erhalten. Er kann jedoch auch ohne jede \\'icklung ausgeführt werden, wobei er vor allein an der Oberfläche elektrisch gut leitend, also als Wirbelstronizylinder ausgebildet sein muß. -Der Magnetträger und der Kurzschlußläufer können auch in axialer Richtung nebeneinander angeordnet sein. In diesem Fall wird der --\lagtietträger als sogenannter Scheibenanker ausgebildet, bei dem die Poll-bzw. die Erregerwicklung an. den Stirnfüichen einer Scheibe o. dgl. angeordnet sind. Auch der Käfigläufer wird scheibenförmig, vorzugsweise als Wirbelstromscheibe ausgestaltet.
- Hat der Magnetträger eine verteilte Erregerwicklung, dann wird vorteilhaft die erfindungsgemäße Drehstrotnwicklung ' mit ihr in gemeinsamen -Nuten angeordnet. Auch bei einem nicht mit Dauermagneten ausgestatteten Magnetträger kann jedoch die Gleichstromwicklung wegfallen. In diesem Fall wird auf dem Magnetträger nur eine Dreiphasenwicklung angeordnet, wobei zur Gleichstromer regUng die Wicklung einer Phase finit den parallel geschalteten Wicklungen der beiden andercn Phasen in Reihe beschaltet wird. Bei Breinsting bzw. Umkehrung der Drehrichtung des 1-Iagnettr:igers wird dann wie oben die Gleichstromerregung abgeschaltet und hierauf die Dreiphasenwicklung als Drelistroinwicklung geschaltet und mit Drelistroin gespeist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Aus einem antreibenden Magnetträger und einem getriebenen Kurzschlußläufer bestehende elektrische Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetträger eine Drehstromwicklung aufweist.
- 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dis Drelistroniwicklung in NTuten an der Oberfläche, gegebenenfalls in den Polselittlieti. des Magnetträgers abgeordnet ist. 3. Kupplung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet. daß der plag netträger eine verteilte Erregerwickhmg hat und die Drelistromwicklung mit ihr in geineinsamen Nuten untergebracht ist. .I. Kupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, riaß der Magnetträger nur eine Dreipliasenwickiung hat, wobei zur Gleichstromerregung die Wicklung einer Phase mit den parallel geschalteten M'icklunzen der beiden anderen Phasen in Reihe geschaltet ist.
- 3. Verfahren zur Anwendung der Ktipl)-lung nach Anspruch i bis .I, dadurch gehenn7eichnet, daß zur Bremsung bzw. Umkehr . der Drehrichtung des Kurzschlußläufers nachAbschaltung einer gegebenenfalls vorhandenen Gleichstromerregung des in gleicher Richtung weiterlaufenden Magnetträgers die Drehstromwicklung, zweckmäßig durch einen besonderen Drehstromgenerator, gespeist wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren heitre Druckschriften in Betracht gezogen worden. 9o
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE749988T | 1942-04-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE749988C true DE749988C (de) | 1945-01-18 |
Family
ID=6649522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1942749988D Expired DE749988C (de) | 1942-04-16 | 1942-04-16 | Elektrische Kupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE749988C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932944C (de) * | 1949-04-06 | 1955-09-12 | Josef Dipl-Ing Dr Techn Ratzke | Magnetpulverkupplung mit zylindrischem Arbeitsspalt |
| DE1076247B (de) * | 1958-07-31 | 1960-02-25 | Siemens Ag | Elektromagnetische Kupplung |
-
1942
- 1942-04-16 DE DE1942749988D patent/DE749988C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932944C (de) * | 1949-04-06 | 1955-09-12 | Josef Dipl-Ing Dr Techn Ratzke | Magnetpulverkupplung mit zylindrischem Arbeitsspalt |
| DE1076247B (de) * | 1958-07-31 | 1960-02-25 | Siemens Ag | Elektromagnetische Kupplung |
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