DE748909C - Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen unter Verwendung von Spulen mit sinusfoermigem Strombelag - Google Patents

Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen unter Verwendung von Spulen mit sinusfoermigem Strombelag

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DE748909C
DE748909C DE1939748909D DE748909DD DE748909C DE 748909 C DE748909 C DE 748909C DE 1939748909 D DE1939748909 D DE 1939748909D DE 748909D D DE748909D D DE 748909DD DE 748909 C DE748909 C DE 748909C
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coils
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deflection
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DE1939748909D
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Willi Schroeder
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/46Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
    • H01J29/70Arrangements for deflecting ray or beam
    • H01J29/72Arrangements for deflecting ray or beam along one straight line or along two perpendicular straight lines
    • H01J29/76Deflecting by magnetic fields only
    • H01J29/764Deflecting by magnetic fields only using toroidal windings

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  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen unter Verwendung - von Spulen mit sinüsförmigem Strombelag Es sind magnetische Ablenkanordnungen für Kathodenstrahlröhren, insbesondere zur Fernsehübertragung, bekanntgeworden, bei welchen die beiden Spulenwicklungen Bund Z (Abb. r) für die zueinander senkrechten Ablenkrichtungen (Bildspule B und Zeilenspule Z) auf dem gleichen - joch J aus ferromagnetischem Material angeordnet sind. Jede dieser Spulen kann einen derartigen Wicklungsquerschnitt erhalten, daß die bei der Ablenkung entstehenden Verzerrungen des Elektronenhrennflecks auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre sehr klein werden, falls nur eine der- beiden Spulenwicklungen in Betrieb ist, d. h. wenn nur in einer oder in der anderen dazu senkrechten -Richtung abgelenkt wird. Sind beide Spulen gleichzeitig in Betrieb, d. h. -wird in einer beliebigen Richtung abgelenkt, so entsteht trotzdem eine merkbare Fleckverzerrung. Im Raster einer Fernsehröhre äußert sich dieser Effekt in einer stärkeren Unschärfe in den Rasterecken.
  • Es ist bekannt, daß unter Anwendung eines sinusförmigen Strombelages in der Ablenkspule die Verzerrungen bei der Auslenkung des Strahles klein gehalten werden. So sind bereits Ablenkspulen nach Art der Formspulen bekannt, die einen sinusförmigen Strombelag aufweisen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei diesen Spulen durch die Spulenköpfe, die durch die Wicklungsart naturgemäß sehr dick ausfallen, solche Verzerrungen des Leuchtfleckes eintreten, daß sich bereits wieder eine Bildunschärfe bemerkbar macht.
  • Dieser zusätzliche Fehler wird bei einer Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen unter Verwendung von übereinanderliegenden Spulen mit sinusförmigein Strombelag dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß die Spulen als Toroidspulen um einen ringförmigen- Eisenkern gewickelt sind.
  • Zur Verdeutlichung der Richtungsunabhängigkeit der Ablenkung ist in Abb. 3 der Umfang des Jochs längs der Abszisse abgewickelt und darüber der Strombelag (Ampere-Windungen jeLängeneinheit des Jochumfangs.) aufgetragen. Es ist der Betriebszustand dargestellt, in welchem die beiden Spulen B und Z gleiche Ströme führen, so daß die sinusförmigen Stromgelage i bzw. a zustande kommen. Der durch Überlagerung resultierende Strombelag 3 ist wieder sinusförmig, wobei sein Scheitel tun q.5° gegen die Scheitel der Strombeläge der einzelnen Spulen verschoben ist, was einer Ablenkrichtung von 45' gegen die Waagerechte in Abb. 2 entspricht. Da der Strombelag seine Form nicht verändert hat, hat auch das ganze magnetische Feld seine Gestalt beibehalten und nur die Richtung der Feldstärke um 45' geändert. Aus diesem Grunde sind die bei der Ablenkung entstehenden Fleckverzerrungen unabhängig von der Ablenkrichtung. Es ist leicht einzusehen, daß auch bei ungleichen Strömen in den Spulen B und Z wieder ein sinusförmiger Strombelag und damit ein Ablenkfeld gleichbleibender Form entsteht. Der Scheitel dieses resultierenden Strombelags ist nur um einen anderen Winkel gegen die Scheitel der Strombeläge der Einzelspulen verschoben, und dementsprechend ist auch die Ablenkrichtung eine andere.
  • Durch Versuche ist festgestellt, daß bei Verwendung der angegebenen Spulen die Fleckverzerrung nicht nur unabhängig von der Ablenkrichtung ist, sondern daß sie überhaupt weitgehend vermieden wird.
  • Bei der praktischen Durchführung des Erfindungsgedankens wird man keinen stetigen Anstieg der Windungszahl längs des Spulenkerns wählen, sondern die ganze Spule in Teilabschnitte unterteilen und diese Teilspulen dann gleichmäßig bewickeln. Abb. q. zeigt die Durchführung dieser Wicklungsart, wobei der besseren Einsicht wegen der kreisrunde Spulenkern abgewickelt ist. Die mit B bezeichneten Flächen stellen dabei wieder die "1'eilwickelquerschnitte des einen Spulenpaars (z. F. der Bildspulen), die mit Z bezeichneten die des anderen (z. E. der Zeilenspulen) dar. Durch die Übereinanderlagerung beider Spulen entsteht dabei eine ungleichmäßige wellige Spulenoberfläche, die vom Standpunkt derFehlerfreiheit aus ungünstig ist. Um eine glätte Spulenoberfläche in der in Abb. 5 dargestellten Art zu erzielen, können entweder Unterlagen H aus Hartpapier o. dgl. (vgl. Abb. 5) verwendet werden, oder die einzelnen Kästchen der Spulen werden mit Draht verschiedener Stärke bewickelt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen in zwei zueinander senkrecht stehenden Richtungen . unter Verwendung von übereinanderliegenden Spulen mit sinusförmigem Strombelag, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen als Toroidspulen um einen ringförmigen Eisenkern gewickelt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen derart in mehrere Teilabschnitte unterteilt sind, daß einzelne oder alle Teilabschnitte für sich einen konstanten Strombelag haben bzw. gleichmäßig gewickelt sind. dagegen nebeneinanderliegende Teilabschnitte versc1iiedene Strombeläge aufweisen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch a, da---durch gekennzeichnet, daß in jedem Spulenteilabschnitt Unterlagen aus Hartpapier oder anderem Isoliermaterial derart angeordnet sind, daß eine glatte Wicklungsoberfläche entsteht. q.. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer glatten Wicklungsoberfläche in einzelnen Spulenabschnitten Draht verschiedener Stärke vorgesehen ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: britische Patentschrift ..... Nr. 449 533.
DE1939748909D 1939-11-17 1939-11-17 Anordnung zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen unter Verwendung von Spulen mit sinusfoermigem Strombelag Expired DE748909C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053677B (de) * 1956-01-05 1959-03-26 Philips Nv Ablenkspulensystem fuer Elektronenstrahlroehren
DE1055698B (de) * 1955-04-15 1959-04-23 Pye Ltd Zusammengesetzte Ablenk- und Fokussierspulenanordnung fuer Kathodenstrahlroehren
DE975305C (de) * 1954-05-05 1961-11-02 Philips Nv Ablenkspulensystem zum Ablenken des Elektronenstrahls in einer Elektronenstrahlroehre in zwei zueinander und zur Achse des Spulensystems senkrechte Richtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB449533A (en) * 1934-10-24 1936-06-24 Michael Bowman Manifold Improvements in and relating to coils for producing a magnetic field of approximately uniform flux density, for use, for example, with cathode ray tubes

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