DE748905C - Verfahren zur Herstellung eines oxydierten Heizdrahtes fuer Gluehkathoden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines oxydierten Heizdrahtes fuer Gluehkathoden

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Publication number
DE748905C
DE748905C DE1940748905D DE748905DD DE748905C DE 748905 C DE748905 C DE 748905C DE 1940748905 D DE1940748905 D DE 1940748905D DE 748905D D DE748905D D DE 748905DD DE 748905 C DE748905 C DE 748905C
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DE
Germany
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heating wire
wire
production
cathodes
oxidized
Prior art date
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Expired
Application number
DE1940748905D
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English (en)
Inventor
Fritz Wappler
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/08Manufacture of heaters for indirectly-heated cathodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines oxydierten Heizdrahtes für Glühkathoden
    Bei elektrischen Entladungsgefäßen macht
    man die Beobachtung, daß die Kathode an
    ihren Enden kälter ist als in der Mitte. Da
    die Emission der Kathode stark temperatur-
    abhängig ist, bedeutet das, daß nur der mitt-
    lere Teil der Kathode am Entladungsvorgang
    beteiligt ist. Diese Abkühlung der Enden
    führt zu einer 'ungenügenden Steilheit der
    Kennlinie und unter Umständen zu einer zu
    kleinen Emission und kurzen Lebensdauer der
    Röhre. Man hat versucht, diesen Fehler da-
    durch zu beseitigen, daß man die Enden des
    z. B. aus Wolfram bestehenden Glühfadens
    dünner ausbildete als die Mitte des Glüh-
    fadens, so daß also an den Enden bei ver-
    ringerter Wärmeabstrahlung mehr Joulsche
    Wärme frei wird als in der Mitte. Derartige
    Kathoden haben sich jedoch bisher in die
    Praxis nicht eingeführt, da man kein wirk-
    lich einfaches und zuverlässiges Herstellungs-
    verfahren zur Verringerung des Querschnittes
    der Enden kannte. Das Anspitzen von Wolf-
    ramdrähten ist auch von der Glühlampen-
    technik her bekannt, wo es zur leichteren Ein-
    führung der Drähte in die Ziehsteine vor-
    genommen wird.
    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren
    zum Herstellen eines oxydierbaren Heiz-
    drahtes für Glühkathoden, insbesondere für
    unmittelbar geheizte Glühkathoden, von elek-
    trischen Entladungsgefäßen mit in der
    Nähe derStromzuführungsstellen verringertem
    Querschnitt, welches dadurch gekennzeichnet
    ist, daß der Draht unter Schutz des im Be-
    trieb Elektronen oder Wärme abgebenden
    Mittelteils in einer sauerstoffhaltigen Atmo-
    sphäre oberhalb seiner Oxydationstempera-
    tur geglüht wird.
    Ein Ausführungsbeispiel für das Verfahret:
    nach der Erfindung ist in der Zeichnung dar-
    gestellt.
    Zwei isolierende Halteplatten i und 2 tra-
    en eine IZeilie von Klemmbacken 3, .4. 5-
    h.
    .I
    .; und B. Zwischen diesen Klennnbacken ist
    der Heizdraht Q eingespannt. Legt man nutz
    die Klemmbacken derart an Spannung, claß
    der Draht in Aclisenrichtung vom Strom
    durchflossen wird. und erhitzt man den Draht
    in Luft his über die Oxvdationsteinperatur, so
    wird der Draht nur an @ dem freien Z«-ischen-
    rauni n,ischeti den Klemmbacken oxydiert.
    laben die Klemmbacken die für den wirk-
    samen Teil der Kathode erforderliche Länge.
    so bleibt zwischen den oxydierten Stellen ein
    der wirksamen Kathodenlänge entsprechender
    "feil unoxvdiert. Die Klemmbacken werden
    derart ausgebildet. daß sie den FTeizdralit a11-
    seitig umfassen, so dal.@ ' der Draht von allen
    Seiten gegen den Zutritt von Luft geschützt
    ist. Die oxydierten Stellen sind punktiert an-
    gedeutet. Bei Wolfram dampft das entstan-
    dene Wolfrainoxvcl ohne weiteres ah, se daR
    es nicht erforderlich ist, das Oxyd nachträg-
    lich chemisch oder mechanisch zu entfernen.
    'Zach erfolgtem Abbrennen wird der Draht an
    den abgebrannten Stellen zerschnitten und
    zwischen den Stro inzuführungen zur Kathode
    befestigt.
    Das Verfahren kann auch in der Weise
    durchgeführt werden, daß der zwischen den
    Stromzuführungen eingespannte Heizdraht in
    seiner -Titte von Klenimhaeken geeigneter
    Länge umfaßt und der Strom von den Kleinin-
    backen zu den Stroin7uführungen geschickt
    wird. plan vermeidet auf diese Weise eine
    Scliwäcliun- des Drahtes an den Befestigung.:-
    stellen des Heizdrahtes.
    Der gemäß der Erfindung hergestellte
    Draht kann sowohl als Heizdraht als auch
    als unmittelbar geheizte Kathode Verwen-
    dtin- finden.
    Gegen das Verfahren gemäß der Erfindung
    kannte man vielleicht das Bedenken liaben.-
    ,(laß die mechanische Festigkeit des Glühdrah-
    tes sehr leidet, «eil der Oxydationsangriff
    vorzugsweise an den Korngrenzen stattfindet.
    Es wurde jedoch festgestellt, daß die mecha-
    nische Festigkeit durch das Oxydationsver-
    fahren nicht leidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen eines oxy- dierbaren Heizdrahtes für Glühkathoden, insbesondere für unmittelbar geheizte Gliihkatlioden. von elektrischen Ent- ladungsgefäßen mit in der Nähe der Stromzuführungsstellen verringertem Ouerschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht unter Schutz des im Betrieb Elektronen oder Wärme abgebenden :@,lit- telteils in einer sauerstoffhaltigen -Atmo- sphäre oberhalb seiner Oxydationstempe- ratur geglüht wird.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen- standes vom Stand der Technik ist im 1r- teilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Espe und Knoll, »Werkstoffkunde der 1-Toclivakuunitechnik« (1c936), Berlin, S.22.
DE1940748905D 1940-01-17 1940-01-17 Verfahren zur Herstellung eines oxydierten Heizdrahtes fuer Gluehkathoden Expired DE748905C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3259558A (en) * 1961-02-15 1966-07-05 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Method of producing a metal oxide coating

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3259558A (en) * 1961-02-15 1966-07-05 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Method of producing a metal oxide coating

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