DE748890C - Verfahren zum Extrahieren von aliphatischen Saeuren, insbesondere Essigsaeure - Google Patents

Verfahren zum Extrahieren von aliphatischen Saeuren, insbesondere Essigsaeure

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DE748890C
DE748890C DED74159D DED0074159D DE748890C DE 748890 C DE748890 C DE 748890C DE D74159 D DED74159 D DE D74159D DE D0074159 D DED0074159 D DE D0074159D DE 748890 C DE748890 C DE 748890C
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DE
Germany
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extractant
acetic acid
aliphatic acids
wastewater
especially acetic
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DED74159D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/42Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C51/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by liquid-liquid treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)
  • Physical Water Treatments (AREA)

Description

  • Verfahren zum Extrahieren von aliphatischen Säuren, insbesondere Essigsäure Gegenstand des Patents 713 233 ist ein Verfahren zum Konzentrieren verdünnter wäßriger Lösungen aliphatischer Carbonsäuren von der Art der Essigsäure mit Extraktionsmitteln, wie Essigsäureäthylester, wobei so große Durchsatzgeschwindigkeiten ange-,vendet werden, daß das Abwasser merklich trüb abläuft.
  • Es hat sich dabei gezeigt, daß unter diesen für den Extraktionseffekt günstigen Bedingungen die restlose Klärung des Abwassers schwierig und unvollkommen ist. Wenn auch die Hauptmenge an Extraktionsinittelteilchen, welche in dem Abwasser als Trübung vorhanden sind, bei Verminderung der Lineargeschw indigkeit sich leicht absetzt, so bereitet doch die Abtrennung des restlichen Extraktionsmittels Schwierigkeiten.
  • Es wurde nun gefunden, daß man das an-Iestrebte Ziel, d. h. die praktisch quantitative Abscheidung .des mitgerissenen Extraktionsmittels wind somit eineKlärung des Abwassers, in höchst einfacher Weise dadurch erreichen kann, daß man bei der Durchführung des Verfahrens nach Patent 713:233 das Extraktionsmittel mit entsprechendem ß?berdruck sowie unter Zuhilfenahme eines, aus Trennwänden und entsprechenden Einführungsöffnungen bestehenden Vorrichtung in den unteren Teil der Kolonne einführt und dadurch auf das abfließende trübe Abwasser eine Sogwirkung ausübt. Die erfindungsgemäße Wirkung wird dadurch erreicht, daß das frische Extraktionsmittel am Fuße der Füllkörperkolonne knapp oberhalb des Ablaufes des Abwassers eingeführt wird. Durch das Austreten des Extraktionsmittels durch die Einführungsöffnungen innerhalb der mit Trennwänden versehenen Vorrichtung wird auf das außerhalb der Trennwände befindliche trübe Abi asser, das zum Abfluß hinströmt, derart eine Sogwirkung ausgeübt, daß die spezifisch leichteren, noch im Abwasser enthaltenen Lösungsmittelteilchen sozusagen aus dem Abwasser heraus und mit in den Raum innerhalb der Trennwände hineingerissen werden, wodurch eine praktisch quantitative Trennung zwischen dem spezifisch leichteren Extraktionsmittel und dem -Abwasser erzielt wird. Die so aus dem Abwasser durch Sogwirkung des frisch zugeführten Extraktionsmittels entfernten Teilchen werden nun zusammen mit dem frischen Extraktionsmittel in 'den oberen Teil der Extraktionsapparatur
    zurückgeleitet. Gegebenenfalls kann man
    durch besondere Führungen nach Art der
    Wasserstrahlptunpe oder des Dampfstrahl-
    "e1)1'-ises die Sogwirkung noch weiter ver-
    bessern. Weiterhin ist e, für die Durch-
    fiihruilä des neuen Verfahrens vorteilhaft.
    durch Abweivorrichtungen dafür zu sorgen.
    (laß das nach unten sinkende Abwasser
    Wenigstens der I-lauptinenge nalih nicht direkt..
    auf <las nach oben strömende Extraktion's-s
    mittel zurücksinkt und dalurch die In iektor-
    wirkung des eingeleiteten 1Extralctio.i:lnittel;
    schwächt.
    Das Verfahren gemäß der Erfindung wird
    durch clie beiliegende Zeichnung erl:iutert.
    Dabei be,leutet A den unteren 'feil einer I--1-
    traktionskolon:le. Das Extraktionsmittel
    wird bei h von unten leer in das #,vsteiii ein-
    -efüllrt und tritt durch die iiftnungen C in
    ciie Fxtraktionsapparatur aus. L"in die Aus-
    trittsstellen für <las I?ltral:tioilsinittel wird
    durch die Tr:n.iwan#1 D ein Raum gebildet.
    fier entsprechend der Forin der Treilntvttii@-1
    i;reisfiirini", re:hteckig wler in beliebiger an-
    derer Forin aus@leüildet :ein kann. lin Innern
    dieses Raum: .teigt der Frischester nach ollen.
    während im Außenraum (las trübe Abwasser
    nach unten fließt. Bei EJ. wo Innen- und
    Aullenraum miteinander in Verbinnung
    stehen, wird das Abwasser angesogen. Ilier-
    üei vereinigen :ich die die Trübung vertir-
    #zachenden Extraktionsmittelteilchen finit dem
    <-ingeleiteten frischen Extraktionsmittel und
    :teigen gemeinsam in der I?Ztraktionskolonne
    hoch. Das auf diese Weise geklärte Ab-
    wasser wird bei F abgezogen und kann ab-
    gelassen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Verfahren zum Konzentrieren verdünn- ter wäßrige r Lesungen von organi;chen Säuren. insbesondere F_-,sig:»iure, durch 1?@trahtion dieser Löstin,#en mit organi- scben Lii;ung:mitteln, wie 1?s;igs:@u@e- äthylester. in Füllkörlloi-l:olonnen im Gegenstrom. cla#lurch gekennzeichnet. daG inan bei der Durchführung solcher Ver- fahren nach Patent 713 =3;. wobei auf trübe: Abwasser hingearbeitet wird, (las Extraktionsmittel finit entsprechendem t berdruck sowie unter Zuhilfenahme einer aus Trennwänden und entsprechen- den IEinführungsöfnungen bestehenden Vorrichtung in #len unteren Teil der Kolonne einführt und dadurch auf (las ab- fließenrie trübe Abwasser eine Sogwirkung ausübt.
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