DE746147C - Magnetfeldroehre - Google Patents

Magnetfeldroehre

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Publication number
DE746147C
DE746147C DEI59610D DEI0059610D DE746147C DE 746147 C DE746147 C DE 746147C DE I59610 D DEI59610 D DE I59610D DE I0059610 D DEI0059610 D DE I0059610D DE 746147 C DE746147 C DE 746147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
cylinder
electron
segments
magnetron
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Expired
Application number
DEI59610D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Georg Guellner
Dr-Ing Kurt Laemmchen
Dr-Ing Ludwig Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blaupunkt Werke GmbH
Original Assignee
Blaupunkt Werke GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/50Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
    • H01J25/52Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode

Landscapes

  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Magnetfeldröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Magnetfeldröhre mit einem aus Segmenten -bestehenden Anodenzylinder und seitlich in Richtung der Anodenzylinderachse angeordneter Elektronenquelle.
  • Derartige Röhren sind bekannt. Die seitliche Anordnung,der Elektronenquelle hat die Aufgabe, die Rückheizung zu vermeiden, die bei in der Anodenzylinderachse liegendem Heizfaden durch die rücklaufenden Elektronen verursacht wird. Die bekannten Ausführungen besitzen jedoch .den Nachteil, daß der Wirkungsgrad bei der Schwingungsanregung sehr stark herabgesetzt wird.
  • Gemäß der Erfindung vermeidet man dieseil Nachteil dadurch, daß die Elektronen durch ein :elektronenoptisches System zu einem Bündel zusammengezogen werden, das längs der Anodenzylinderachse in den Anodenraum eintritt. Hierdurch wird erreicht, daß der Schwingungsmechanismus in ähnlicher Weise wie bei einem Heizfaden abläuft, der innerhalb des Anodenzylinders liegt. Der Wirkungsgrad :bleibt hierbei günstig. Es wird die ganze Länge der Anodensegmente zur Schwingungsanregung ausgenutzt, da sich :die Elektronen durch .die Wirkung der Anodenspannung so aus dem Ele:ctronenstrahl herauslösen, daß die Auftreffpunkte gleichmäßig über die ganze Länge der Anodensegmente verteilt sind.
  • Die Elektronenoptik besteht zweckmäßig aus einem in der Nähe der Elektronenquelle angeordneten Wehnelt-Zylinder und einer zwischen diesem und den Anodensegmenten angeordneten Lochblende.
  • Ein gewisser Nachteil :der beschriebenen Anordnung .besteht noch darin, daß das elektronenoptische System :den Luftspalt vergrößert. Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, daß :das elektronenoptische System in einem Winkel zur Achse der Magnetfeldröhre gestellt wird und der von ihm ausgehende Elektronenstrahl durch einen Spiegel zwischen die Anodensegmente geleitet wird. Der Spiegel kann mit einer sekundär elllittierenden Schicht ausgerüstet sein. Will nian das Magnetron mit einer Spannung modulieren, so kann man die Modulationsspannung dem Wehnelt-Zylinder aufgeben. Sie kanli aber mit besonderem Vorteil auch mehreren
    Elektroden cles elehtzon@nontl@@>z@n s,-_@«=z;
    gleichzeitig aufgegeben werden.
    i@ !i ,Yll.
    Die in irun- eines Elektronenstrahls an
    Stelle eines Heizfadens hat noch weitel-c Vorteile. Zur Vermeidung großer Anodenspannungen bei Elektrotlentanzschwingungen ist nämlich ein kleiner Abstand zwischen Heizfaden und Anodensegment notwendig. .Tun kann man bei Einführung eines Elektronenstrahls an Stelle des Heizfadens diesen Abstand dadurch verringern, daß man den Elektronenstrahl so dick macht, daß die Differenz zwischen Anodensegmentdurchniesser und Stralildurchniesser sehr klein ist, oder aber dadurch, daß man den Elektronenstrahl dicht an einer Anode entlang führt, ohne daß sich dabei, wie bei Verwendung eines Heizfadens, Justierschwierigkeiten ergeben.
  • Die Herstellung eines kleinen Abstandes der virtuellen Kathode ist aber auch dort von Vorteil, wo man die Heizfäden zwischen parallel geführten Platten als Anoden anordnet. Auch hier kann man, statt Heizfäden zu verwenden, Elektronenstrahlen einführen.
  • In der Zeichnung sind als Beispiele sclieniatisch dargestellt in Abb. i ein Aufriß einer 1VIagnetronanordnung mit achsparallel angeordnetem elektronenoptischen System, in Abb. :2 die gleiche Anordnung unter Winkelstellung des elektronenoptischen Systems, in A.bb.3 ein Querschnitt durch ein l1agnetron mit achsparallel eingeführtem Elektronenstrahl und in Abb..I eine Draufsicht auf ein 1Iagnetron mit mehreren Elektronenstrahlen und parallel geführtenAnodensegmentblechen.
  • In dieser Zeichnung ist -9 die geheizte Elektronenquelle, 3 ein kegeliger Wehnelt-Zylinder, d. eine Lochblende, 5 die Anodenseginente, 6 der Elektronenstrahl und 7 ein Elektronenspiegel.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetfeldröhre mit einem aus Seginenten bestellenden Anodenzylinder und außerhalb des Anodenzylinders in der Zylinderachse angeordneter Elektronenduelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronen durch ein elektronenoptisches System zu einem Bündel zusammengezogen werden, das längs der AnodenzYlinderachse in den Anodenraum eintritt.
  2. 2. Magnetfeldröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das elek- trolleiloptisclle Systeln aus einen d;, 1-lVlctronenquelle Umgebenen ZVcl-cIt- Zylinder und einer zwischeil aejjj letztere» und dem Anodensystem angeordneten Lochblende besteht.
  3. 3. Abänderung einer Magnetfeldröhre nach Anspruch i mit eitlem gegen die Anodensegnientaclise geneigten optischen System, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronen durch einen elektrischen Spiegel in die Richtung der Anodensegmentz# z21 oder parallel zu ihr unigelenkt «-erden. q.. 1lagnetfeldröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel mit einer sekundär emittierenden Schicht belegt ist. 5. llag lietfeldröhre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Elektronenstrahls nahezu gleich dein Durchmesser der Anodensegmente ist. 6. llagnetfel:drölire nach einem der Ansprüche i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektronenstrahl parallel zur Seginentachse in den Anodenzvlinder in der .Nähe des Anoclenseginentbleches eiligeführt wird. 7. llagnetfeldrölire nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit parallel verlaufenden Anodenblechen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Elektronenstrahlen im Abstand von - zwischen die Bleche eingeführt werden. B. Verfahren zur Spannungsmodulation eines Magnetrons nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die llodulationsspannung dein W ehnelt-Zylinder aufgegeben wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften , . . N r..Ia8 5479 475895,-Zeitschrift für technische Physik (i936), Nr. 1a, S.635$.; französische Patentschrift ... Nr. 816 o; i.
DEI59610D 1937-11-16 1937-11-16 Magnetfeldroehre Expired DE746147C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE428547C (de) * 1924-01-12 1926-05-07 Erich Habann Hochevakuierte Entladungsroehre
DE475895C (de) * 1921-10-15 1929-05-16 Erich Habann Hochevakuiertes Entladungsgefaess
FR816071A (fr) * 1936-01-13 1937-07-29 Telefunken Gmbh Magnétron multiple

Patent Citations (3)

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