DE7443434U - Rohrnabenfoermiger verbindungsteil - Google Patents

Rohrnabenfoermiger verbindungsteil

Info

Publication number
DE7443434U
DE7443434U DE19747443434 DE7443434U DE7443434U DE 7443434 U DE7443434 U DE 7443434U DE 19747443434 DE19747443434 DE 19747443434 DE 7443434 U DE7443434 U DE 7443434U DE 7443434 U DE7443434 U DE 7443434U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongues
hub
parts
connecting part
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19747443434
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westdeutsche Elektrogeraetebau GmbH
Original Assignee
Westdeutsche Elektrogeraetebau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westdeutsche Elektrogeraetebau GmbH filed Critical Westdeutsche Elektrogeraetebau GmbH
Priority to DE19747443434 priority Critical patent/DE7443434U/de
Publication of DE7443434U publication Critical patent/DE7443434U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Harvester Elements (AREA)

Description

"Segmeutscheibe GU"
25 olll a / OrBi
gemäß Prüfungsbescheid v.28.1o.78.
überarbeitete Fassung PATENTANWALT 27. Nov. 1978
Dr. Richard Bierl
7218 Trossingen
2
Westdeutsche
Elektrogerätebau GmbH.
477o SOEST
χ Rohrnabenfurmiger Verbindungsteil >>
Die vorliegende Erfindung betrifft einen rohrnabenförmigen Verbindungsteil für mindestens zwei scheibenförmige Teile, die Bohrungen gemeinsamer Achse für Wellen eines Zeitschalter-Getriebewerks einerseits und Führungsaussparungen für konzentrisch um die Achse gemäß einem vorwählbaren Schaltprogramm auf einem Kreis verteilte, zwischen Anschlägen einstellbare Schaltfinger oder dergleichen und/oder eine Randverzahnung aufweisen.
— 2 —
Bei Schaltgeräten, die entweder ein Schaltpro^ramm entsprechend der Umdrehung einer Welle oder in Verbindung damit als Funktion der Zeit, wie beispielsweise bei zeitschallgeraten, ausführen sollen, sind eine oder mehrere Schaltscheiben meist auf einer Welle erforderlich, die über einen Schaltfinger eine Schalter-Einrichtung betätigen. Wenn das Schaltprogramm etwas komplizierter ist, beispielsweise, wenn es nicht bei jeder Umdrehung der Welle(n) gleich sein soll, müssen mehrere gleichzeitig oder abwechselnd, meist mit verschiedener Umdrehungszahl angetriebene Schaltscheiben vorgesehen werden, die in eindeutiger Weise bezüglich ihrer Drehwinkellage einander zugeordnet werden können. Im übrigen muß die Schaltscheiben-Anordnung in Bezug auf die Antriebswelle ebenfalls eindeutig einstellbar sein, damit das Schaltprogramm eine eindeutige Funktion der Winkellage der Welle und damit gegebenenfalls auch der Ist-Zeit ist.
Bei solchen Schaltscheiben-Anordnungen ist es seither unbefriedigend, daß ihre Montage aufwendig ist und vor allem unverhältnismäßig viel Arbeitszeit für den richtigen Zusammenbau und die endgültige Einstellung erfordert. Der Harkt dieser Geräte verlangt aber außerdem, daß das Sortiment möglichst vielseitig im Hinblick auf die verschiedenartigsten Anwendungsfälle sein muß, was bedeutet, daß die Schaltscheiben-Anordnung von Fall zu Fall einen unterschiedlichen Aufbau aus entsprechend vielen Antriebs-Zahnrädern verschiedener Zahnteilung, Schaltscheiben unterschiedlicher Größe und/oder Form, Buchsen unterschiedlicher Bohrungen und entsprechend vielen unterschiedlichen Verbindungsteilen haben muß. Diese Vielfalt von Halbfertigteilen führt jedoch üblicherweise zu einer unwirtschaftlichen, fertigungstechnisch nicht ausreichend übersehbaren und planbaren Größe des Zwischenlagers,
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb 4ie Aufgabe zugrunde, solche vielfältige Kombinationen von Schaltscheiben und/oder Zahnradscheiben aus möglichst wenigen unterscheidlichen Untergruppen und die Teile derselben mit venig Handgriffen montierbar aufzubauen und somit die Gesamtfertigung so zu vereinfachen, daß die vorbeschriebenen fertigungstechnischen Mängel und die dadurch verursachten Kostensteigerungen vermieden sind. Dabei soll auch die Bedingung erfüllt sein, daß die Teile der Schaltscheifean-Anordnung mindestens teilweise lösbar und trstzdem eindeutig einander zugeordnet miteinander verbindbar sind. Im Hinblick auf die Gegebenheiten bei einer Massenfertigung soll auch dafür gesorgt sein, daß sich Toleranzen wichtiger Abmessungen der Teile oder typenbedingte unterschiedliche Formen derselben ohne besondere oder zusätzliche Maßnahmen gegenseitig ausgleichen und somit weder auf entscheidende Abmessungen der kombinierten Schaltscheiben-Anordnung noch auf deren form- und kraftschlüssige Verbindungsfestigkeit noch überhaupt auf die technische Funktion des Schaltgeräts störend auswirken können.
Die vorbeschriebene Aufgabe wird bei einem rohrnabenförmigen Verbindungsteil der eingangs beschriebenen Gattung dadurch gelöst, daß er mindestens teilweise aus polymerem Kunststoff gefertigt ist, mit mindestens einem der scheibenförmigen Teile stoff- bzw. kraftschlüssig an sich unlösbar verbindbar ist und Nasen, Zapfen, Sackbohrungen od.dgl. und/oder ringförmige Zonen als angeformte Paßteile mit Schnappbefestigungselementen aufweist, die in ebenfalls angeformten radial- und/oder axial-federnden Zungen mit paßfähig ausgebildeten Führungs- und/oder Anschlagsflächen bestehen.
Die Erfindung besteht somit darin, daß scheibenförmige Teile in ihrer Lagerstelle durch den rohrnabenförmigen Verbindungsteil mittels besonders angeformter
Schnappbefestigungs-Elemente an vielartig verwendbaren t Paßteilen an sich unlösbar verbunden sind und die erwähn- f
ten unterschiedlichen typengebundenen Abmessungen und For- *
men oder deren Toleranzen durch radial- und/oder axial- |
federnde Zungen ausgeglichen werden, die durch Verspannung f
in Verbindung mit zugeordneten paßfähig ausgebildeten Fun- % rungs- und/oder Anschlagsflachen die geforderte form- und kraftschlüssige Wirkungsverbindung herbeiführen.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform sind die erwähnten Schnappbefestigungs-Elemente durch axialsymmetrisch gleichmäßig verteilte Segmente einer geschlitzten Bohrnabe mit einem Ringwulst am Ende gebildet, die eine freie Länge gleich der Dicke der zu befestigenden Scheibe aufweisen und als radialfedernde und axialspannende Zungen wirken. Diese Besonderheit vermittelt den Vorteil, daß die sowieso vorhandene Rohrnabe - zu einem Teil in Segmente aufgeteilt - eine zusätzliche Wirkungsfunktion übernimmt, indem ein Teil dieser Segmente als radialfedernde und axialspannende Zungen wirken, die infolge ihrer Formgebung sowohl die axiale Verspannung und/oder die Abstandsf&xierung als auch die Zentrierung der miteinander verbundenen Teile bzw. einer darin gelagerten Welle ohne zusätzliche Teile oder ohne eine zusätzliche Einstellung bewirken.
Wenn die Schnappbefestigungs-Elemente in mehrfach gestufter Form und/oder Fedeirstärke und/oder in mehrfach gestufter Schnapplftnge für oiehrere verschiedene Axialabstände der verbundenen Teile als Teile eines gemeinsamen Rohlings, zB. einer Rohrnabe ausgebildet sind, dann können mit einem einzigen derart ausgebildeten Teil mehrere Scheiben verschiedener Dicke oder auch verschiedenen Durchmessers verspannt und zentriert werden, ohne
daft ein zusätzlicher Aufwand an Material oder Arbeitszeit nowendig ist.
Die durch die radialfedernden und axialspannenden äungen, die organischer Bestandteil des rohrnabenförmigen Verbiiidungsteils sind, erreichte Wirkung läßt sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch steigern, daß die Axialspannung der Rohrnaben-Segmentp durch zusätzliche Zungen unterstutzt wird, die am Rohrschaft nahe dem festen Ende der Segmente angeformt sind und entweder infolge ihrer' Form oder infolge ihrer Federwirkung eine Vorspannung entgegengesetzt derjeuigen der anderen Zungen herbeiführen.
In stetig gesteigertem Grade entsprechend der mehr oder weniger gleichzeitigen Verwertung der vorbeschriebenen Besonderheiten ist durch den vorstehend gekennzeichneten Erfindungsgegenstand die zugrundegelegte Aufgabe erfüllt, indem solche Teile innerhalb eines vielfältigen Sortiments von Scheibanrad-Sätzen einheitlich verwendet werden können und so die Fertigung vereinfacht und dabei ein Teil der Kosten eingespart werden. Darüberhinaus vermitteln die beschriebenen Besonderheiten je nach dem Grad ihrer Kombination den technischen Fortschritt, daß die Hontage vereinfacht und trotzdem ohne großen Aufwand an Arbeitszeit der richtige Zusammenbau und die richtige endgültige Einstellung der Teile zueinander gewährleistet ist.
Wenn es von der Anwendung her notwendig ist, daß die mittels der beschriebenen Schnappbefestigungs-Elememte verbundenen Teile in ihrer Winkellage in Teileinheiten des dem Schaltprogramm entsprechenden und eingeteilten Umfange zueinander definiert rastend einstell-
bar sein dollen, dann sind in einer weiteren Ausbildung die radialfedernden und/oder axialspannenden Zungen an ihrem mit einem Gegenstück zusammenwirkenden Ende mit einer Zahnung entsprechend derjenigen an entsprechenden kreisförmigen Flächen des betreffenden Gegenstücks oder Kanten desselben ausgebildet, deren Zahntetlung in einem ganzzahligen Verhältnis zu dea Stufen eines zu dem betreffenden Gegenstück gehörenden Schaltprogramms steht. Infolge der stufenförmigen Einstellbarkeit können so die Tei.le in stets reproduzierbarer Weise gegeneinander verdreht werden; dies ist beispielsweise dann von Bedeutung, wenn eine der mittels des rohrnabenförmigen Verbindungsteils zu verbindenden Scheiben eine feste Markierung trägt, deren Zuordnung zu irgendwelchen übrigen Teilen voreinstellbar sein muß.
Weitere Einzelheiten der neuartigen Baumform siad der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung zu entnehmen; es stellen dar:
Fig.l: einen rohrnabenförmigen Verbindungsteil mit angeformtem Zahrad und zungenförmigen Rohrsegmenten
a) in der Draufsicht
b) im Schnitt "B - C"
c) im Schnitt "D - E"
d) in der Unteransicht
e) mit einer Einzelheit 11A1'
Fig.2: das Unterteil einer zweiteiligen Schaltscheibe, das einstückig mit einem angeformten geschlitzten rohrnabenförmigen Verbindungsteil und einem angeformten Zahnrad ausgebildet ist
a) in der Draufsicht
b) im Schnitt 11D - E"
c) im Schnitt 11F - G"
d) mit einer Einzelheit "C"
e) im Teilschnitt "A - B"
f) in der Untersicht
Fig.3: zwei Beispiele von mithilfe des rohrnabenförmigen Verbindungsteile zusammengesetzten bzw. zusammensetzbaren Scheibenradsätzen
a) eine zweiteilge komplette Schaltscheibe mit am Unterteil einstückig angeformtem rohrnabenförmigem Virbindungsteil und einstückig angeformtem Zahnrad
b) wie a), jedoch mit einer weiteren durch den rohrnabenförmigen Verbindungsteil lösbar verbundenen bzw. verbindbaren zweiteiligen Schaltscheibe.
In Fig.l ist ein Äusführungsbeispiel der eigentlichen neuen Raumform dargestellt, bei dem der rohrnabenförmige Verbindungsteil lol aus dem Rohrschaft Io2 und dem geschlitzten Rohransatz Io3 besteht und mit dem scheibenförmigen Teil Io4 mit Randverzahnung Io5 einstückig durch Anformung mittels eines entsprechenden Form-Werkzeugs verbunden.
Der Rohransatz Io3 ist durch Schlitzung in die axialsymmetrisch abwechselnd verteilten Zungen I06, Io7, Io8 bzw. Io9, Ho und 111 unterschiedlicher Form aufgeteilt. Die erstgenannten Zungen Io6, Io7 und Io8 weisen an ihrem freien Ende die wulst^rtige Verdickung 112 (Einzelheit "A" in Fig. Ie) auf und dienen der axialen Verspannung im Sinne einer an sich lösbaren Schnappbefestigungs-Verbindung mit einem anderen nicht gezeichnetes scheibenförmigen Teil, während die anderen Zungen Io9, Ho und 111 der Zentrierung bzw* Abstandshalterung einer Welle dienen. Bei einer anderen Ausbildung können diese Zungen
eine andere Länge und ebenfalls eine wulstartige Verdik- | kung am freien Ende haben, wenn die axiale Verspannung | in Sinne einer an sich lösbaren Schnappbefestigung eines I anderen, weiteren scheibenförmigen Teile mit größerer Dicke herbeigeführt werden muß.
Der besseren Herstellbarkeit mit einem einfacheren Werkzeug dienen wiederum die Durchbrüche 113, sowie die Durchbrüche 114, wenn bei dem in Fig.l dargestellten rohrnabenförmigen Verbindungsteil zur Steigerung der erzielbaren Wirkung nahe dem Hohransatz-nahen Ende des Rohrttchafts Io2 zusätzliche Zungen 115, 116, 117 usw. angeformt sind. Xm übrigen sind Paßteile vorgesehen, wie ; die Sackbohrungen 118, der Ansatz 119 und die Kerbe 12o. jj Die radialen Stege 121, 122 dienen als Mitnehmer für eine , gegebenenfalls, dh. bei Verwendung in einem besonderen Scheibenrad-Satz, als Mitnehmer oder Sperre für ein weiteres scheibenförmiges Teil, beispielsweise für eine Wochenscheibe oder Wochenendsperre bei einer Schaltuhr mit kombinierter Tages- und Wochenschaltung. '
In Fig.2 besteht ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel der neuen Baumform eines rohrnabenförmigen Verbindungsteils aus dem scheibenförmigen Teil 1 mit Führungsaussparungen 2, die kreisförmig als Schlitze in einer Ringzone 3 um die Wellenachse 4 angeordnet und zur Aufnahme von (nichtgezeichneten) Schaltfingern bestimmt sind, die gemäß dem Schaltprogramm zwischen Anschlägen vorwähleinstellbar sind, sowie aus einem mitdiesem scheibenförmigen g Teil 1 einstückig verbundenen Rohrnabenteil 5 und einem | ebenfalls einstückig angeformten Zahnrad 6. Die einstückige | Anformung der Teile 1, 5 und 6 ist je nach der Klasse des § verwendeten Kunststoffs der polymeren Familie, ob er nur | einmal oder mehrfach durch Temperatureinwirkung und/oder | durch Chemikalienzusatz härtend oder härtbar ist, durch |
Herstellung In einem entsprechenden Formwerkzeug erfolgt. Einzelheiten dieser Verarbeitung sind an sich jedem Durchschnittsfachmann bekannt und deswegen nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung·
Der eigentliche Rohrnabenteil S, der in den erfindungswesentlichen Merkmalen dem rohrnabenförmigen Verbindungsteil lol der Fig.l praktisch völlig entspricht, besteht aus dem Bohrschaft 7 und den durch Schlitzung des Bohransatzes 8 entstandenen Segmenten 9, Io, 11, deren Schnapplänge durch den Abstand zwischen dem Snde 12 des Bohrschafts 7 und dem Ringwulst 13 bestimmt ist und der Dicke des mit dem schiebenförmigen Teil 1 zu verbindenden (nicht wiedergegebenen) scheibenförmigen Teils entspricht. Die Fläche am Ende 12 des Rohrschafts 7 bildet also den einen Paßteil-Anschlag für diesen zu verbindenden (nicht gezeichneten) scheibenförmigen Teil und die vom Ringwulst 13 herrührenden Enden 13a der Zungen, die nasenförmig ausgebildet sind, bewirken die kraftschlüssige Wirkungsverbindung, indem wegen der mit der Dicke des zu verbindenden Teils gleichen freien Schnapplänge der Zungen 9, Io, 11 diese für «iie axiale Verspannung der beiden scheibenförmigen Teile sorgen.
Da die Zungen 9, Io, 11 auch in radialer Richtung federn, lassen sie sich ohne weiteres in die Bohrung des zu verbindenden Teils einführen, deren Durchmesser nur wenig größer ist als der durchmesser des Rohransatzes 8 innerhalb des Bereichs der freien Länge der Zungen 9 und Io. Die Zungen 9, Io, 11 sind in der besonders vorteilhaften, dargestellten Ausführungsform axialsymmetrisch verteilt und ringsymmetrisch abwechselnd mit und ohne wulstförmiges freies Ende ausgestattet, so daß die einen (mit Wulst), wie beschrieben, die axiale Verspannung bewirken und die anderen (ohne Wulst) - gegebenenfalls zu-
- Io -
• r t r i
- Io -
•ammen ait anderen Pafiteilen die gegenseitige Zentrierung der zu verbindenden scheibenförmigen Teile oder die axialabstandsrichtige Lagerung einer Welle.
IM in einer weiteren Fortbildung des Raumformgedankens die axiale Verspannung zusätzlich zu den wulstförmigen Enden der Zungen 9, 11 zu steigern, sind bei dem in Fig.2 wiedergegebenen Ausftthrungsbeispiel nahe den festen Enden der Zungen bzw. dem Ende 12 des Rohrschafts 7 zusätzliche radiale Zungen 14, 15, 16 usw. angebracht, die sowohl infolge ihrer durch die Herstellung von vorneherein gegebenen Form, dh. ihrer die Fläche am Ende 12 des Rohrschafts 7 Überragenden Länge bzw. ihrer Winkelform beim Aufliegen auf einer ringförmigen Zone des zu verbindenden Teils, die etwa in der Ebene der Fläche am Ende 12 des Rohrschafts 7 liegt, als auch gegebenenfalls außerdem durch die Vorspannung bis zu dieser Form wegen der dabei zustandekommenden Verformung und Federwirkung entgegengesetzt derjenigen der Zungen 9, 11 auf das zu verbindende Teil eine zusätzliche elastische Vorspannung im Sinne der erwünschten kraftschlüssigen Verbindung herbeiführen.
Wie Fig.2a und hervorgehoben Fig.2d zeigen, sind diese zusätzlichen Zungen 14, 15, 16 usw. an ihrem freien Ende gezahnt, damit sie in Verbindung mit ebenfalls zahnförmig ausgebildeten kreisförmigen Oberflächen des nichtgezeichneten Gegenstücks eine in Stufen des Schaltprogramms eine definierte rastende Verdrehung der beiden scheibenförmigen Teile ermöglichen. In Fig.2a ist außerdem zu erkennen, daß die Zahnungsstufen beim dargestellten Ausführungsbeispiel drei Stufen des Schaltprogramms, dh. drei Winkelstufen der Kreisteilutg der zu verbindenden Scheibe, dh. bei einer sogenannten 24-Stunden-Schaltscheibe und der gezeichneten Zahl von 96 Füh-
- 11 -
rungsaussparungen 2 einer Zeit, von 45 Hinuten oder bei
der Positionierung einer Winkellage einem Winkel von 11,25° entspricht.
Auf der dem geschlitzten Rohrnabenteil 5 gegenüberliegenden Fläche des scheibenförmigen Teils 1 ist das Zahnrad 17 einstückig angeformt. Es dient zum Antrieb des Scheibenrad-Satzes durch ein nicht wiedergegebenes Getriebe, beispielsweise das eines nicht dargestellten Uhrwerks.
Außer den bereits ausführlich beschriebenen Einzelheiten in Verbindung mit den einstückig zusammengefügten Teilen, dem scheibenförmigen Teil 1, dem Rohrnabenteil 5, der die eigentliche Verbindung bewirkt, und dem Zahnrad 17 weist das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel noch eine Anzahl von angeformten Paßteilen auf, die entweder zur gegenseitigen Zentrierung mit dem zu verbindenden Teil oder zur definierten Fixierung von bestimmten Abständen dienen. Hier sind die konzentrischen ringförmigen Stege 18, 19 und die radialen Stege 2o, die Zapfen 21 und die Zentrierschneide 22 - vergrössert im Schnitt in Fig.2e dargestellt - zu nennen; die Zentrierschneide 22 ist an den mit "X" bezeichneten Stellen zur Auflage des Auswerferstifts bei der Herstellung unterbrochen. Zwischen den ringförmigen Stegen 18, 19 liegt die Ringzone 23, innerhalb der die Zapfen 21 angeformt sind.
Innerhalb der Fläche 24 des Rohrschafts 7 sind weiterhin Durchbräche 25, 26, 27 - wie schon im Beispiel der Fig.l - erkennbar, die lediglich der Formung der Zungen 9 und 11 und einer Vereinfachung des Werkzeugs für die spanlose Fertigung dienen, weil so auf jegliche Schieberfunktion verzichtet werden kann. In gleicher Weise dienen
- 12 -
die Durchbrüche 28 der Fertigung ohne Schieber im Werkzeug. Die konzentrischen Ansätze, 29, 3o und 31, sind aus Gründen der Gesamtkonstruktion der Verbindung des Scheibenrad-Satzes mithilfe des rohrnabenförmigen Verbindungsteils vorgesehen und haben entweder eine definierte Abgrenzung von Anschlagsflächen oder von Abst—landen herbeizuführen.
In Fig.3 ist als weiteres Ausführungsbeispiel - für eine Verbindung von Scheibenteilen mittels des neuartig geformten rohrnabenförmigen Verbindungsteils eine komplette zweiteilige Schaltscheibe wiedergegeben, die aus dem Unterteil 2ol und dem Oberteil 2o2 zusammengesetzt ist, die unlösbar, beispielsweise durch Nieten, miteinander verbunden sind und zwischen denen Segmente 2o3, 2o4 in entsprechenden Radialschlitzen (ähnlich den Aussparungen 2 in Fig.2) in zwei Stellungen rastend verschiebllch angeordnet sind, Hit dem Unterteil 2ol einstückig angeformt verbunden ist der rohrnabenförmige Verbindungsteil 2o5 mit deia Bohrschaft 2o6 und dem Rohransatz 2o7, dh. den Zungen 2o8, 2o9 mit und den Zungen 21o ohne wulstartige Verdickung 211, 212 am freien Ende. Neben diesen axialverspannenden Schnappbefestigungs-Elementen sind wieder die zusätzlichen radialen Zungen 213, 214 zu dem gleichen Zweck am Rohrschaft 2o6 angebracht wie in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen· übrige Einzelheiten dienen, soweit erforderlich, im gleichen Sinne dem gleichen Zweck wie die entsprechenden in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen·
In Fig. 3b ist. dargestellt, wie eine komplette zweiteilige Schaltscheibe der Fig. 3a mithilfe des rohrnabenfönnigen Verbindungsteils 2o4 unlösbar mit einer weiteren kompletten zweiteiligen Schaltscheibe 215, hler ähnlichen Aufbaus, verbunden ist. Die axiale Verspannung
- 13 -
und damit die kraftschlüssige Verbindung werden dabei durch die axialspannenden und radialfedernden Zungen 211, 212 sich gegenseitig unterstützend - mit der Paß-Innenfläche 216 einerseits und die zusätzlichen Zungen 217 mit der außerdem auf dem Ringsteg 218 zwecks eines definierten Axialabstandes auöiegenden Paß-Unterfläche 219 herbeigeführt. Ss ist jedenfalls noch ergänzend zu erwähnen, daß hier die rastende Verdrehung mittels der gezahnten freien Enden 22o der Zungen 217 auf einer entsprechend gezahnten Paß-Unterfläche 221 besonders vorteilhaft ist, beispielsweise wenn im Falle einer Schaltuhr die innere Schaltscheibe^lin Zifferblatt trägt.
- 14 -

Claims (5)

  1. "Segmentscheibe1* ·:" "' ·:··:·· ' '..*
    - 14 Aktenzeichen:
    25 olll a / DrBi
    PATENTANWALT gemäß Prüfungsbescheid ν. 28.1ο«,78
    Dr. Richard Bier! überarbeitete Fassung
    7218 Trossingen 27 ·Nov·1978
    Sonnarmea 2
    Schutzansprüche
    Rohrnabenförmiger Verbindungsteil für mindestens zwei scheibenförmige Teile, die Bohrungen gemeinsamer A.vhse für Wellen eines Zeit schal ter-Getriebewarks einerseits and Führungsaussparungen für konzentrisch um die Achse gemäß einem vorwählbaren Schaltprogramm auf einem Kreis verteilte, zwischen Anschlägen einstellbare Schaltfinger und/oder eine Randverzahnung aufweisen,
    dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens teilweise aus polymeren! Kunststoff gefertigt ist, mit mindestens einem (Io4, Io5 in Fig.l) der scheibenförmigen Teile stoff- bzw. kraftschlüssig an sich unlösbar verbindbar ist und Nasen, Zapfen, Sackbohrungen (115 bis 118 in Fig.l) und/oder ringförmige Zonen (Rohrschaft Io2) als angeformte Paßteile mit Schnappbefestigungs-Elementen aufweist, die in ebenfalls angeformten radial» und/oder axial-federnden Zungen (Io6, Io7 und Io9) mit paßfähig ausgebildeten Führungs- und/oder Anschlagsflächen (wulstartige Verdickung 112) bestehen.
    - 15 -
  2. 2. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappbefestigungs-Elemente durch axialsymmetrisch gleichmäßig verteilte Segmente einer geschlitzten Rohrnabe (I08) mit einem Ringwulst (112) am Ende gebildet siaö.s sine freie Länge gleich der Dicke der zu befestigenden Scheibe aufweisen und als radialfedernde und axialspannende Zungen wirken.
  3. 3» Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß Schnappbefestigungs-Ele· mente in mehrfach gestufter Form und/oder Federstärke und/oder in mehrfach gestufter Schnapplänge für mehrere verschiedene Axialabstände der verbundenen Teile als Teile eines gemeinsamen Rohlings, zB. einer Rohrnabe (lol) ausgebildet sind.
  4. 4. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrnabe (Io8) an ihrem Kern (119) nahe dem Anfang der als Schnappbeiestigungs-Elemente wirkenden Zungea (9, Io, 11) zusätzliche radiale Zungen (115 bis 117) aufweist, die entweder Infolge ihrer Form oder infolge ihrer Federwirkung eine Vorspannung entgegengesetzt derjenigen der Zungen herbeiführen.
    - 16 -
  5. 5. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß die radialfedernden und/ /oder axialspannenden Zungen (115 bis 117) an ihrem mit einem Gegenstück zusammenwirkenden Ende mit einer Zahnung gleich derjenigen der entsprechenden Kanten oder Flächen des Gegenstücks ausgestattet sind, deren Zahnteilung in einem ganzzahligen Verhältnis zu Stufen der Kreisteilung des Gegenstücks, zB. des Schaltprogramms einer Schaltuhren-Schaltscheibe steht.
DE19747443434 1974-12-31 1974-12-31 Rohrnabenfoermiger verbindungsteil Expired DE7443434U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19747443434 DE7443434U (de) 1974-12-31 1974-12-31 Rohrnabenfoermiger verbindungsteil

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19747443434 DE7443434U (de) 1974-12-31 1974-12-31 Rohrnabenfoermiger verbindungsteil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7443434U true DE7443434U (de) 1979-03-08

Family

ID=31958497

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19747443434 Expired DE7443434U (de) 1974-12-31 1974-12-31 Rohrnabenfoermiger verbindungsteil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7443434U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321540A1 (de) * 1983-06-15 1984-12-20 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Anordnung zur lagerung einer programmscheibe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3321540A1 (de) * 1983-06-15 1984-12-20 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Anordnung zur lagerung einer programmscheibe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10358897A1 (de) Verstellbarer Winkelhaken mit Schnappverschluss bei bestimmten Drehungswinkel
DE3411493C2 (de)
EP0251009A1 (de) Geberrad für einen Winkelimpulsgeber
DE3615112A1 (de) Buchsenelement
DE3031283C2 (de) Druckkopf und Verfahren zu dessen Herstellung
DE69812678T2 (de) Rotor mit permanentmagneten für einien elektromotor
EP0008704B1 (de) Druckwerk, insbesondere für Preisauszeichnungsgeräte
DE2401129A1 (de) Ein-richtungs-kupplung fuer uhrwerk
DE1575095B1 (de) In eine Traegeroeffnung einschnappbarer,einstueckig aus elastischem Kunststoff geformter Kopfbolzen
DE3336327A1 (de) Nadelwalze fuer textilmaschinen
DE2845272C2 (de) Zeitscheibe mit Schaltreitern für Schaltuhren
DE7443434U (de) Rohrnabenfoermiger verbindungsteil
EP0921338B1 (de) Signalgeber für einen Stellantrieb
DE2435359B2 (de) Lösbare, auf unterschiedliche Türdicken einstellbare Dornbefestigung von Türhandhaben
EP0450167B1 (de) Uhr
DE102010024037B4 (de) Vereinfachter Wechselmarkierungsstempel
DE2461917A1 (de) Scheibenrad-satz fuer wellen eines schalters mit waehlbarem schaltprogramm
DE202020004636U1 (de) Gehäuse sowie ein Zuschnitt zur Herstellung eines derartigen Gehäuses
DE2248514C3 (de) Unruhe
DE10238838A1 (de) Spiralschneidwerkzeug und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2606104A1 (de) Druckkopf fuer einen handetikettierapparat
DE2526011B2 (de) Zähler
DE2115564A1 (de) Verbindungselement fur die Teile von Konstruktionsbauspielzeug
DE2902826C2 (de) Nockenschaltwalze
DE1575095C (de) In eine Trageroffnung einschnappbarer, einstückig aus elastischem Kunststoff ge formter Kopfbolzen