DE7443434U - Rohrnabenfoermiger verbindungsteil - Google Patents
Rohrnabenfoermiger verbindungsteilInfo
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Description
"Segmeutscheibe GU"
25 olll a / OrBi
gemäß Prüfungsbescheid v.28.1o.78.
überarbeitete Fassung PATENTANWALT 27. Nov. 1978
7218 Trossingen
2
2
Westdeutsche
Elektrogerätebau GmbH.
Elektrogerätebau GmbH.
477o SOEST
χ Rohrnabenfurmiger Verbindungsteil >>
Die vorliegende Erfindung betrifft einen rohrnabenförmigen
Verbindungsteil für mindestens zwei scheibenförmige Teile, die Bohrungen gemeinsamer Achse für Wellen
eines Zeitschalter-Getriebewerks einerseits und Führungsaussparungen für konzentrisch um die Achse gemäß einem vorwählbaren
Schaltprogramm auf einem Kreis verteilte, zwischen Anschlägen einstellbare Schaltfinger oder dergleichen
und/oder eine Randverzahnung aufweisen.
— 2 —
Bei Schaltgeräten, die entweder ein Schaltpro^ramm
entsprechend der Umdrehung einer Welle oder in Verbindung damit als Funktion der Zeit, wie beispielsweise
bei zeitschallgeraten, ausführen sollen, sind eine
oder mehrere Schaltscheiben meist auf einer Welle erforderlich, die über einen Schaltfinger eine Schalter-Einrichtung
betätigen. Wenn das Schaltprogramm etwas komplizierter ist, beispielsweise, wenn es nicht bei jeder
Umdrehung der Welle(n) gleich sein soll, müssen mehrere gleichzeitig oder abwechselnd, meist mit verschiedener
Umdrehungszahl angetriebene Schaltscheiben vorgesehen werden, die in eindeutiger Weise bezüglich ihrer Drehwinkellage
einander zugeordnet werden können. Im übrigen muß die Schaltscheiben-Anordnung in Bezug auf die
Antriebswelle ebenfalls eindeutig einstellbar sein, damit das Schaltprogramm eine eindeutige Funktion der Winkellage
der Welle und damit gegebenenfalls auch der Ist-Zeit ist.
Bei solchen Schaltscheiben-Anordnungen ist es seither unbefriedigend, daß ihre Montage aufwendig ist
und vor allem unverhältnismäßig viel Arbeitszeit für den richtigen Zusammenbau und die endgültige Einstellung erfordert.
Der Harkt dieser Geräte verlangt aber außerdem, daß das Sortiment möglichst vielseitig im Hinblick auf
die verschiedenartigsten Anwendungsfälle sein muß, was bedeutet, daß die Schaltscheiben-Anordnung von Fall zu
Fall einen unterschiedlichen Aufbau aus entsprechend vielen Antriebs-Zahnrädern verschiedener Zahnteilung, Schaltscheiben
unterschiedlicher Größe und/oder Form, Buchsen unterschiedlicher Bohrungen und entsprechend vielen unterschiedlichen
Verbindungsteilen haben muß. Diese Vielfalt von Halbfertigteilen führt jedoch üblicherweise zu einer
unwirtschaftlichen, fertigungstechnisch nicht ausreichend übersehbaren und planbaren Größe des Zwischenlagers,
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb 4ie Aufgabe zugrunde, solche vielfältige Kombinationen von
Schaltscheiben und/oder Zahnradscheiben aus möglichst wenigen unterscheidlichen Untergruppen und die Teile derselben
mit venig Handgriffen montierbar aufzubauen und somit die Gesamtfertigung so zu vereinfachen, daß die vorbeschriebenen
fertigungstechnischen Mängel und die dadurch verursachten Kostensteigerungen vermieden sind. Dabei soll auch
die Bedingung erfüllt sein, daß die Teile der Schaltscheifean-Anordnung
mindestens teilweise lösbar und trstzdem eindeutig einander zugeordnet miteinander verbindbar sind. Im
Hinblick auf die Gegebenheiten bei einer Massenfertigung soll auch dafür gesorgt sein, daß sich Toleranzen wichtiger
Abmessungen der Teile oder typenbedingte unterschiedliche Formen derselben ohne besondere oder zusätzliche
Maßnahmen gegenseitig ausgleichen und somit weder auf entscheidende Abmessungen der kombinierten Schaltscheiben-Anordnung
noch auf deren form- und kraftschlüssige Verbindungsfestigkeit noch überhaupt auf die technische Funktion
des Schaltgeräts störend auswirken können.
Die vorbeschriebene Aufgabe wird bei einem rohrnabenförmigen Verbindungsteil der eingangs beschriebenen
Gattung dadurch gelöst, daß er mindestens teilweise aus polymerem Kunststoff gefertigt ist, mit mindestens einem
der scheibenförmigen Teile stoff- bzw. kraftschlüssig an sich unlösbar verbindbar ist und Nasen, Zapfen, Sackbohrungen
od.dgl. und/oder ringförmige Zonen als angeformte Paßteile mit Schnappbefestigungselementen aufweist, die in
ebenfalls angeformten radial- und/oder axial-federnden Zungen mit paßfähig ausgebildeten Führungs- und/oder Anschlagsflächen
bestehen.
Die Erfindung besteht somit darin, daß scheibenförmige Teile in ihrer Lagerstelle durch den rohrnabenförmigen
Verbindungsteil mittels besonders angeformter
ten unterschiedlichen typengebundenen Abmessungen und For- *
men oder deren Toleranzen durch radial- und/oder axial- |
federnde Zungen ausgeglichen werden, die durch Verspannung f
in Verbindung mit zugeordneten paßfähig ausgebildeten Fun- %
rungs- und/oder Anschlagsflachen die geforderte form- und
kraftschlüssige Wirkungsverbindung herbeiführen.
In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform sind die erwähnten Schnappbefestigungs-Elemente
durch axialsymmetrisch gleichmäßig verteilte Segmente einer geschlitzten Bohrnabe mit einem Ringwulst am Ende
gebildet, die eine freie Länge gleich der Dicke der zu befestigenden Scheibe aufweisen und als radialfedernde
und axialspannende Zungen wirken. Diese Besonderheit vermittelt den Vorteil, daß die sowieso vorhandene Rohrnabe
- zu einem Teil in Segmente aufgeteilt - eine zusätzliche Wirkungsfunktion übernimmt, indem ein Teil dieser
Segmente als radialfedernde und axialspannende Zungen wirken, die infolge ihrer Formgebung sowohl die axiale
Verspannung und/oder die Abstandsf&xierung als auch die Zentrierung der miteinander verbundenen Teile bzw.
einer darin gelagerten Welle ohne zusätzliche Teile oder ohne eine zusätzliche Einstellung bewirken.
Wenn die Schnappbefestigungs-Elemente in mehrfach gestufter Form und/oder Fedeirstärke und/oder in
mehrfach gestufter Schnapplftnge für oiehrere verschiedene
Axialabstände der verbundenen Teile als Teile eines gemeinsamen Rohlings, zB. einer Rohrnabe ausgebildet sind,
dann können mit einem einzigen derart ausgebildeten Teil mehrere Scheiben verschiedener Dicke oder auch verschiedenen
Durchmessers verspannt und zentriert werden, ohne
daft ein zusätzlicher Aufwand an Material oder Arbeitszeit nowendig ist.
Die durch die radialfedernden und axialspannenden äungen, die organischer Bestandteil des rohrnabenförmigen
Verbiiidungsteils sind, erreichte Wirkung läßt
sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch
steigern, daß die Axialspannung der Rohrnaben-Segmentp
durch zusätzliche Zungen unterstutzt wird, die am Rohrschaft
nahe dem festen Ende der Segmente angeformt sind und entweder infolge ihrer' Form oder infolge ihrer Federwirkung
eine Vorspannung entgegengesetzt derjeuigen der anderen Zungen herbeiführen.
In stetig gesteigertem Grade entsprechend der mehr oder weniger gleichzeitigen Verwertung der vorbeschriebenen
Besonderheiten ist durch den vorstehend gekennzeichneten Erfindungsgegenstand die zugrundegelegte
Aufgabe erfüllt, indem solche Teile innerhalb eines vielfältigen Sortiments von Scheibanrad-Sätzen einheitlich
verwendet werden können und so die Fertigung vereinfacht und dabei ein Teil der Kosten eingespart werden.
Darüberhinaus vermitteln die beschriebenen Besonderheiten je nach dem Grad ihrer Kombination den technischen
Fortschritt, daß die Hontage vereinfacht und trotzdem ohne großen Aufwand an Arbeitszeit der richtige Zusammenbau
und die richtige endgültige Einstellung der Teile zueinander gewährleistet ist.
Wenn es von der Anwendung her notwendig ist, daß die mittels der beschriebenen Schnappbefestigungs-Elememte
verbundenen Teile in ihrer Winkellage in Teileinheiten des dem Schaltprogramm entsprechenden und eingeteilten
Umfange zueinander definiert rastend einstell-
bar sein dollen, dann sind in einer weiteren Ausbildung die radialfedernden und/oder axialspannenden Zungen an
ihrem mit einem Gegenstück zusammenwirkenden Ende mit einer Zahnung entsprechend derjenigen an entsprechenden
kreisförmigen Flächen des betreffenden Gegenstücks oder Kanten desselben ausgebildet, deren Zahntetlung in einem
ganzzahligen Verhältnis zu dea Stufen eines zu dem betreffenden Gegenstück gehörenden Schaltprogramms steht. Infolge
der stufenförmigen Einstellbarkeit können so die Tei.le in stets reproduzierbarer Weise gegeneinander verdreht
werden; dies ist beispielsweise dann von Bedeutung, wenn eine der mittels des rohrnabenförmigen Verbindungsteils zu verbindenden Scheiben eine feste Markierung
trägt, deren Zuordnung zu irgendwelchen übrigen Teilen voreinstellbar sein muß.
Weitere Einzelheiten der neuartigen Baumform siad der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit der Zeichnung zu entnehmen; es stellen dar:
Fig.l: einen rohrnabenförmigen Verbindungsteil mit angeformtem Zahrad und zungenförmigen
Rohrsegmenten
a) in der Draufsicht
b) im Schnitt "B - C"
c) im Schnitt "D - E"
d) in der Unteransicht
e) mit einer Einzelheit 11A1'
Fig.2: das Unterteil einer zweiteiligen Schaltscheibe, das einstückig mit
einem angeformten geschlitzten rohrnabenförmigen Verbindungsteil und
einem angeformten Zahnrad ausgebildet ist
a) in der Draufsicht
b) im Schnitt 11D - E"
c) im Schnitt 11F - G"
d) mit einer Einzelheit "C"
e) im Teilschnitt "A - B"
f) in der Untersicht
Fig.3: zwei Beispiele von mithilfe des rohrnabenförmigen
Verbindungsteile zusammengesetzten bzw. zusammensetzbaren
Scheibenradsätzen
a) eine zweiteilge komplette Schaltscheibe mit am Unterteil einstückig
angeformtem rohrnabenförmigem Virbindungsteil
und einstückig angeformtem Zahnrad
b) wie a), jedoch mit einer weiteren durch den rohrnabenförmigen Verbindungsteil
lösbar verbundenen bzw. verbindbaren zweiteiligen Schaltscheibe.
In Fig.l ist ein Äusführungsbeispiel der eigentlichen
neuen Raumform dargestellt, bei dem der rohrnabenförmige Verbindungsteil lol aus dem Rohrschaft Io2 und dem
geschlitzten Rohransatz Io3 besteht und mit dem scheibenförmigen Teil Io4 mit Randverzahnung Io5 einstückig durch
Anformung mittels eines entsprechenden Form-Werkzeugs verbunden.
Der Rohransatz Io3 ist durch Schlitzung in die
axialsymmetrisch abwechselnd verteilten Zungen I06, Io7,
Io8 bzw. Io9, Ho und 111 unterschiedlicher Form aufgeteilt.
Die erstgenannten Zungen Io6, Io7 und Io8 weisen
an ihrem freien Ende die wulst^rtige Verdickung 112 (Einzelheit "A" in Fig. Ie) auf und dienen der axialen Verspannung
im Sinne einer an sich lösbaren Schnappbefestigungs-Verbindung mit einem anderen nicht gezeichnetes
scheibenförmigen Teil, während die anderen Zungen Io9, Ho
und 111 der Zentrierung bzw* Abstandshalterung einer Welle dienen. Bei einer anderen Ausbildung können diese Zungen
eine andere Länge und ebenfalls eine wulstartige Verdik- |
kung am freien Ende haben, wenn die axiale Verspannung |
in Sinne einer an sich lösbaren Schnappbefestigung eines I anderen, weiteren scheibenförmigen Teile mit größerer
Dicke herbeigeführt werden muß.
Der besseren Herstellbarkeit mit einem einfacheren Werkzeug dienen wiederum die Durchbrüche 113, sowie
die Durchbrüche 114, wenn bei dem in Fig.l dargestellten
rohrnabenförmigen Verbindungsteil zur Steigerung der
erzielbaren Wirkung nahe dem Hohransatz-nahen Ende des
Rohrttchafts Io2 zusätzliche Zungen 115, 116, 117 usw.
angeformt sind. Xm übrigen sind Paßteile vorgesehen, wie ; die Sackbohrungen 118, der Ansatz 119 und die Kerbe 12o. jj
Die radialen Stege 121, 122 dienen als Mitnehmer für eine , gegebenenfalls, dh. bei Verwendung in einem besonderen
Scheibenrad-Satz, als Mitnehmer oder Sperre für ein weiteres scheibenförmiges Teil, beispielsweise für eine Wochenscheibe
oder Wochenendsperre bei einer Schaltuhr mit kombinierter Tages- und Wochenschaltung. '
In Fig.2 besteht ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel der neuen Baumform eines rohrnabenförmigen Verbindungsteils
aus dem scheibenförmigen Teil 1 mit Führungsaussparungen 2, die kreisförmig als Schlitze in einer
Ringzone 3 um die Wellenachse 4 angeordnet und zur Aufnahme von (nichtgezeichneten) Schaltfingern bestimmt sind,
die gemäß dem Schaltprogramm zwischen Anschlägen vorwähleinstellbar sind, sowie aus einem mitdiesem scheibenförmigen g
Teil 1 einstückig verbundenen Rohrnabenteil 5 und einem | ebenfalls einstückig angeformten Zahnrad 6. Die einstückige |
Anformung der Teile 1, 5 und 6 ist je nach der Klasse des §
verwendeten Kunststoffs der polymeren Familie, ob er nur | einmal oder mehrfach durch Temperatureinwirkung und/oder |
durch Chemikalienzusatz härtend oder härtbar ist, durch |
Herstellung In einem entsprechenden Formwerkzeug erfolgt.
Einzelheiten dieser Verarbeitung sind an sich jedem Durchschnittsfachmann bekannt und deswegen nicht Gegenstand
der vorliegenden Erfindung·
Der eigentliche Rohrnabenteil S, der in den erfindungswesentlichen
Merkmalen dem rohrnabenförmigen Verbindungsteil lol der Fig.l praktisch völlig entspricht,
besteht aus dem Bohrschaft 7 und den durch Schlitzung des Bohransatzes 8 entstandenen Segmenten 9, Io, 11, deren
Schnapplänge durch den Abstand zwischen dem Snde 12 des Bohrschafts 7 und dem Ringwulst 13 bestimmt ist und
der Dicke des mit dem schiebenförmigen Teil 1 zu verbindenden
(nicht wiedergegebenen) scheibenförmigen Teils entspricht. Die Fläche am Ende 12 des Rohrschafts 7 bildet
also den einen Paßteil-Anschlag für diesen zu verbindenden (nicht gezeichneten) scheibenförmigen Teil und die
vom Ringwulst 13 herrührenden Enden 13a der Zungen, die
nasenförmig ausgebildet sind, bewirken die kraftschlüssige Wirkungsverbindung, indem wegen der mit der Dicke des
zu verbindenden Teils gleichen freien Schnapplänge der Zungen 9, Io, 11 diese für «iie axiale Verspannung der
beiden scheibenförmigen Teile sorgen.
Da die Zungen 9, Io, 11 auch in radialer Richtung federn, lassen sie sich ohne weiteres in die Bohrung
des zu verbindenden Teils einführen, deren Durchmesser nur wenig größer ist als der durchmesser des Rohransatzes
8 innerhalb des Bereichs der freien Länge der Zungen 9 und Io. Die Zungen 9, Io, 11 sind in der besonders vorteilhaften,
dargestellten Ausführungsform axialsymmetrisch verteilt und ringsymmetrisch abwechselnd mit und ohne
wulstförmiges freies Ende ausgestattet, so daß die einen (mit Wulst), wie beschrieben, die axiale Verspannung bewirken
und die anderen (ohne Wulst) - gegebenenfalls zu-
- Io -
• r t r i
- Io -
•ammen ait anderen Pafiteilen die gegenseitige Zentrierung
der zu verbindenden scheibenförmigen Teile oder die axialabstandsrichtige Lagerung einer Welle.
IM in einer weiteren Fortbildung des Raumformgedankens
die axiale Verspannung zusätzlich zu den wulstförmigen Enden der Zungen 9, 11 zu steigern, sind bei
dem in Fig.2 wiedergegebenen Ausftthrungsbeispiel nahe den festen Enden der Zungen bzw. dem Ende 12 des Rohrschafts
7 zusätzliche radiale Zungen 14, 15, 16 usw. angebracht, die sowohl infolge ihrer durch die Herstellung
von vorneherein gegebenen Form, dh. ihrer die Fläche am
Ende 12 des Rohrschafts 7 Überragenden Länge bzw. ihrer
Winkelform beim Aufliegen auf einer ringförmigen Zone
des zu verbindenden Teils, die etwa in der Ebene der Fläche am Ende 12 des Rohrschafts 7 liegt, als auch gegebenenfalls
außerdem durch die Vorspannung bis zu dieser Form wegen der dabei zustandekommenden Verformung und
Federwirkung entgegengesetzt derjenigen der Zungen 9, 11 auf das zu verbindende Teil eine zusätzliche elastische
Vorspannung im Sinne der erwünschten kraftschlüssigen Verbindung herbeiführen.
Wie Fig.2a und hervorgehoben Fig.2d zeigen, sind diese zusätzlichen Zungen 14, 15, 16 usw. an ihrem
freien Ende gezahnt, damit sie in Verbindung mit ebenfalls zahnförmig ausgebildeten kreisförmigen Oberflächen
des nichtgezeichneten Gegenstücks eine in Stufen des Schaltprogramms eine definierte rastende Verdrehung der
beiden scheibenförmigen Teile ermöglichen. In Fig.2a ist
außerdem zu erkennen, daß die Zahnungsstufen beim dargestellten Ausführungsbeispiel drei Stufen des Schaltprogramms,
dh. drei Winkelstufen der Kreisteilutg der zu verbindenden Scheibe, dh. bei einer sogenannten 24-Stunden-Schaltscheibe
und der gezeichneten Zahl von 96 Füh-
- 11 -
rungsaussparungen 2 einer Zeit, von 45 Hinuten oder bei
der Positionierung einer Winkellage einem Winkel von 11,25° entspricht.
Auf der dem geschlitzten Rohrnabenteil 5 gegenüberliegenden Fläche des scheibenförmigen Teils 1 ist das
Zahnrad 17 einstückig angeformt. Es dient zum Antrieb des Scheibenrad-Satzes durch ein nicht wiedergegebenes Getriebe,
beispielsweise das eines nicht dargestellten Uhrwerks.
Außer den bereits ausführlich beschriebenen Einzelheiten in Verbindung mit den einstückig zusammengefügten
Teilen, dem scheibenförmigen Teil 1, dem Rohrnabenteil 5, der die eigentliche Verbindung bewirkt, und
dem Zahnrad 17 weist das in Fig.2 dargestellte Ausführungsbeispiel
noch eine Anzahl von angeformten Paßteilen auf, die entweder zur gegenseitigen Zentrierung mit dem
zu verbindenden Teil oder zur definierten Fixierung von
bestimmten Abständen dienen. Hier sind die konzentrischen ringförmigen Stege 18, 19 und die radialen Stege
2o, die Zapfen 21 und die Zentrierschneide 22 - vergrössert im Schnitt in Fig.2e dargestellt - zu nennen; die
Zentrierschneide 22 ist an den mit "X" bezeichneten Stellen zur Auflage des Auswerferstifts bei der Herstellung
unterbrochen. Zwischen den ringförmigen Stegen 18, 19 liegt die Ringzone 23, innerhalb der die Zapfen 21 angeformt
sind.
Innerhalb der Fläche 24 des Rohrschafts 7 sind
weiterhin Durchbräche 25, 26, 27 - wie schon im Beispiel der Fig.l - erkennbar, die lediglich der Formung der Zungen
9 und 11 und einer Vereinfachung des Werkzeugs für die spanlose Fertigung dienen, weil so auf jegliche Schieberfunktion
verzichtet werden kann. In gleicher Weise dienen
- 12 -
die Durchbrüche 28 der Fertigung ohne Schieber im Werkzeug.
Die konzentrischen Ansätze, 29, 3o und 31, sind
aus Gründen der Gesamtkonstruktion der Verbindung des Scheibenrad-Satzes mithilfe des rohrnabenförmigen Verbindungsteils
vorgesehen und haben entweder eine definierte Abgrenzung von Anschlagsflächen oder von Abst—landen herbeizuführen.
In Fig.3 ist als weiteres Ausführungsbeispiel - für eine Verbindung von Scheibenteilen mittels des neuartig
geformten rohrnabenförmigen Verbindungsteils eine komplette zweiteilige Schaltscheibe wiedergegeben,
die aus dem Unterteil 2ol und dem Oberteil 2o2 zusammengesetzt ist, die unlösbar, beispielsweise durch Nieten,
miteinander verbunden sind und zwischen denen Segmente 2o3, 2o4 in entsprechenden Radialschlitzen (ähnlich den
Aussparungen 2 in Fig.2) in zwei Stellungen rastend verschiebllch
angeordnet sind, Hit dem Unterteil 2ol einstückig angeformt verbunden ist der rohrnabenförmige
Verbindungsteil 2o5 mit deia Bohrschaft 2o6 und dem Rohransatz
2o7, dh. den Zungen 2o8, 2o9 mit und den Zungen 21o ohne wulstartige Verdickung 211, 212 am freien Ende.
Neben diesen axialverspannenden Schnappbefestigungs-Elementen
sind wieder die zusätzlichen radialen Zungen 213, 214 zu dem gleichen Zweck am Rohrschaft 2o6 angebracht
wie in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen· übrige Einzelheiten dienen, soweit erforderlich, im gleichen
Sinne dem gleichen Zweck wie die entsprechenden in den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen·
In Fig. 3b ist. dargestellt, wie eine komplette zweiteilige Schaltscheibe der Fig. 3a mithilfe des rohrnabenfönnigen
Verbindungsteils 2o4 unlösbar mit einer weiteren kompletten zweiteiligen Schaltscheibe 215, hler
ähnlichen Aufbaus, verbunden ist. Die axiale Verspannung
- 13 -
und damit die kraftschlüssige Verbindung werden dabei durch
die axialspannenden und radialfedernden Zungen 211, 212 sich gegenseitig unterstützend - mit der Paß-Innenfläche
216 einerseits und die zusätzlichen Zungen 217 mit der
außerdem auf dem Ringsteg 218 zwecks eines definierten
Axialabstandes auöiegenden Paß-Unterfläche 219 herbeigeführt.
Ss ist jedenfalls noch ergänzend zu erwähnen, daß hier die rastende Verdrehung mittels der gezahnten freien
Enden 22o der Zungen 217 auf einer entsprechend gezahnten Paß-Unterfläche 221 besonders vorteilhaft ist, beispielsweise
wenn im Falle einer Schaltuhr die innere Schaltscheibe^lin Zifferblatt trägt.
- 14 -
Claims (5)
- "Segmentscheibe1* ·:" "' ·:··:·· ' '..*- 14 Aktenzeichen:25 olll a / DrBiPATENTANWALT gemäß Prüfungsbescheid ν. 28.1ο«,78Dr. Richard Bier! überarbeitete Fassung7218 Trossingen 27 ·Nov·1978Sonnarmea 2SchutzansprücheRohrnabenförmiger Verbindungsteil für mindestens zwei scheibenförmige Teile, die Bohrungen gemeinsamer A.vhse für Wellen eines Zeit schal ter-Getriebewarks einerseits and Führungsaussparungen für konzentrisch um die Achse gemäß einem vorwählbaren Schaltprogramm auf einem Kreis verteilte, zwischen Anschlägen einstellbare Schaltfinger und/oder eine Randverzahnung aufweisen,dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens teilweise aus polymeren! Kunststoff gefertigt ist, mit mindestens einem (Io4, Io5 in Fig.l) der scheibenförmigen Teile stoff- bzw. kraftschlüssig an sich unlösbar verbindbar ist und Nasen, Zapfen, Sackbohrungen (115 bis 118 in Fig.l) und/oder ringförmige Zonen (Rohrschaft Io2) als angeformte Paßteile mit Schnappbefestigungs-Elementen aufweist, die in ebenfalls angeformten radial» und/oder axial-federnden Zungen (Io6, Io7 und Io9) mit paßfähig ausgebildeten Führungs- und/oder Anschlagsflächen (wulstartige Verdickung 112) bestehen.- 15 -
- 2. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappbefestigungs-Elemente durch axialsymmetrisch gleichmäßig verteilte Segmente einer geschlitzten Rohrnabe (I08) mit einem Ringwulst (112) am Ende gebildet siaö.s sine freie Länge gleich der Dicke der zu befestigenden Scheibe aufweisen und als radialfedernde und axialspannende Zungen wirken.
- 3» Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß Schnappbefestigungs-Ele· mente in mehrfach gestufter Form und/oder Federstärke und/oder in mehrfach gestufter Schnapplänge für mehrere verschiedene Axialabstände der verbundenen Teile als Teile eines gemeinsamen Rohlings, zB. einer Rohrnabe (lol) ausgebildet sind.
- 4. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrnabe (Io8) an ihrem Kern (119) nahe dem Anfang der als Schnappbeiestigungs-Elemente wirkenden Zungea (9, Io, 11) zusätzliche radiale Zungen (115 bis 117) aufweist, die entweder Infolge ihrer Form oder infolge ihrer Federwirkung eine Vorspannung entgegengesetzt derjenigen der Zungen herbeiführen.- 16 -
- 5. Rohrnabenförmiger Verbindungsteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, daß die radialfedernden und/ /oder axialspannenden Zungen (115 bis 117) an ihrem mit einem Gegenstück zusammenwirkenden Ende mit einer Zahnung gleich derjenigen der entsprechenden Kanten oder Flächen des Gegenstücks ausgestattet sind, deren Zahnteilung in einem ganzzahligen Verhältnis zu Stufen der Kreisteilung des Gegenstücks, zB. des Schaltprogramms einer Schaltuhren-Schaltscheibe steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747443434 DE7443434U (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Rohrnabenfoermiger verbindungsteil |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19747443434 DE7443434U (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Rohrnabenfoermiger verbindungsteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7443434U true DE7443434U (de) | 1979-03-08 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747443434 Expired DE7443434U (de) | 1974-12-31 | 1974-12-31 | Rohrnabenfoermiger verbindungsteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7443434U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3321540A1 (de) * | 1983-06-15 | 1984-12-20 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Anordnung zur lagerung einer programmscheibe |
-
1974
- 1974-12-31 DE DE19747443434 patent/DE7443434U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3321540A1 (de) * | 1983-06-15 | 1984-12-20 | Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg | Anordnung zur lagerung einer programmscheibe |
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