DE7439734U - Ölsperre - Google Patents

Ölsperre

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DE7439734U
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thin
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RHEIN RUHR GUMMI GmbH
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Description

RHEIN-RUHR-GUMMI GMBH·',· · 45Ö0 Essen- : ;
ölsperre
Ζυτη At- oder Auffangen "bzw. Eingrenzen von Öllaohen oder ähnlichen Verschmutzungen, die auf der Oberfläche eines fließenden oder stehenden Gewässers treiben, sind bereits aufblasbare Schläuche bekannt geworden, die aus mehreren Teilstücken zusammensetzbar und zur Erzielung eines bestimmten Tiefganges gewichtsbeschwert sind. Bei Einsatz in Flußläufen werden die freien Enden einer solchen Ölsperre am Ufer verankert, bei "Verwendung auf Seen od. dgl. werden die Enden an je einem Schiff befestigt. Eine andere bekannte Ölsperre besteht aus mehreren kettenartig und lösbar aneinandergefügten Kunststoffgliedern, die mit luftkammern versehen und gewichtsbeschwert sind. Auf diese Weise schwimmt die Sperre nach Art eines Zaunes teils unter und teils über Wasser. In Ausgestaltung und Fortbildung der letztgenannten Einrichtung ist bereits vorgeschlagen worden, jedes Glied der Ölsperre aus einem langgestreckten, dünnwandigen Meta11gYTefrare herzustellen, der in seinem oberen Bereich mit Schwimmkörpern in Gestalt von geschäumten Kunststoffstreifen verbunden ist. Diese Ausbildung der Sperrenglieder ist jedoch dann nachteilig, wenn die von der Ölsperre eingegrenzte Öllache abgebrannt wird, weil durch die Hitzeeinwirkung auch die Kunststoff-Siiwimmkörper in Mitleidenschaft gezogen werden können. Aufgabe der Neuerung ist es, die aufgezeigten Probleme bei einer Sperre der letztgenannten Art auf einfachste Weise zu lösen.
Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß jeder dünnwandige Metallkörper der Ölsperre doppelwandig ausgebildet und der Schaumstoffkörper zwischen den beiden Außenwänden des Metallkörpers angeordnet ist. Im Rahmen der Neuerung liegt auch der Vorschlag, daß der Metallkörper aus zwei mit-einander
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verbundenen, je nacli Art eines langgestreckten U geformten Hälften aus dünnwandigem Blech, vorzugsweise AluKLech, zusammengesetzt ist. Als zweckmäßig wird auch der Vorschlag angesehen, daß die parallel zueinander angeordneten Außenwände jeder Metallkörperhälfte über Distanzhülsen und Meten oder Schrauben unter Einschluß des Schaumstoffkörpers miteiander verspannt Bind, wobei die freien Randbereiche jeder Metallkörperhälfte durch Werkstoffaussparungen zu Verbindungsösen geformt sind. Schließlich ist auch nach der Neuerung vorgesehen, daß dem Metallkörper mit der Schaumstoffeinlage zur Stabilisierung der Schwimmlage fußseitig ein Beschwerkörper, vorzugsweise eine durchgehende Profilstahlleiste zugeordnet ist.
Anhand der Zeichnung sei die Neuerung beispielhaft erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Teilstück eines ölverschmutzten Flußlaufes mit einer Ölsperre in schema tischer Darstellung
Pig. 2 ein neuerungsgemäß ausgebildetes Einzelglied der Sperre in Vorderansicht und Teilschnitt
Fig. 3 einen Teillängssohnitt durch den Randbereich des Sperrgliedes und die
Fig. 4
+ 5 Querschnitte des Sperrgliedes nach der Linie II-II in verschiedener Ausführungsform.
In Fig. 1 ist ein in Pfeilrichtung A strömender Flußlauf dargestellt, dem eine mit seinen freien Enden an der Böschung befestigte Ölsperre zugeordnet ist. Die Sperre ist dabei aus mehreren kettenartig und lösbar miteinander verbundenen, schwimmfähigen Gliedern 1 zusammengesetzt. Jedes Sperrglied besteht aus zwei Hälften 1 + 2 mit zwei mit Abstand parallel zueinander angeordneten dünnwandigen Aluminium-Streifen 1·; 111 bzw. 2'; 2·', die zwischen sich einen Schwimmkörper aus geschäumtem Kunststoff einschließen und nach Art eines
langgestreckten U ausgebildet sind. Distanzhülsen 4 garantieren den Abstand der Metallstreifen. Nieten oder Schrauben stellen die Verbindung her. An den freien Enden jedes Schwimmkörpers sind Ösen 6 od. dgl. für eine Verbindung mit benachbarten Sperrengliedern vorgesehen. Am Fuße jedes Sperrengliedes 1 ist zur Stabilisierung der Schwimmlage ein Plachstahlkorper 7 nach Art eines Schwertes bei Booten angeordnet. Wie die Zeichnungsfiguren 4 + 5 erkennen lassen, kann deren Anordnung unterschiedlich seine
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Claims (5)

RHEIN-RUHR-GUMMI GMBH, 4300 Ήφρθ,$. * AnaprUohe
1.) ölsperre für Flußläufe, Seen oder dgl., bestehend aus mehreren kettenartig und lösbar aneiandergefügten sowie sohwimmfähigen Gliedern, deren Gesanbhöhe sich teilweise unter und teilweise oberhalb der Wasseroberfläche erstreokt, wobei jedes Glied aus einem langgestreckten dünnwandigen Metallkörper besteht, dem Schwimmkörper in Gestalt von geschäumtem Kunststoff zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet} daß der dünnwandige Metallkörper (1; 2) doppelwandig ausgebildet und der Schaumstoffkörper (3) zwischen den beiden Außenwänden (1'; 1'1; bzw. 2'; 21') des Metallkörpers (1; 2) angeordnet ist.
2.) Ölsperre nach. Anspruch. 1, dadurch gekennzeich.net, daß der Metallkörper aus zwei miteinander verbundenen, je nach Art eines langgestreckten U geformten Hälften (1 j 2) aus dünnwandigem Blech, vorzugsweise AIu-ELeCa1 zusammengesetzt ist.,-
3.) Ölsperre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zueinander angeordneten Außenwände (11; 1''; bzw. 21; 211) jeder Metallkörperhälfte (1; 2) über Distanzhülsen (4) und Nieten oder Schrauben (5) unter Einschluß des Schaumstoffkörpers (3) miteinander verspannt sind.,/
4.) Ölsperre nach, den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Randbereiche jeder Metallkörperhälfte (1; 2) durch Werkstoffaussparungen zu Verbindungsösen (6) geformt sind.
5.) Ölsperre nach den Ansprüchen 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, daß dem Metallkörper (1; 2) zur Stabilisierung der Schwlmmlage fußseitlg ein Besohwerlrörper, vorzugsweise eine durchgehende Profilstahlleiste (7) zugeordnet ist.
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DE7439734*[U Ölsperre Expired DE7439734U (de)

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