DE74332C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Riffelpappe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Riffelpappe

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DE74332C
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Germany
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adhesive
paper
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corrugated cardboard
production
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DENDAT74332D
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J. FEIRABEND in Niedernhausen im Taunus
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/26Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed by interengaging toothed cylinders cylinder constructions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1893 ab.
Bei den bisherigen Verfahren zur Herstellung eines geriffelten Pappstreifens, wie er zu vielen Zwecken, namentlich als Verpackungsmaterial, geeignet ist, lag die Schwierigkeit immer darin, der Pappe ihre Riffelung zu erhalten, da dieselbe in gebogenem Zustande immer wieder das Bestreben hatte, in den spannungslosen glatten Zustand überzugehen. Man hat dies dadurch zu vermeiden gesucht, dafs man die eine Seite der zu Riffeln gelegten Pappe oder des Papiers mit einem glatten Papier überklebte, welches die Ausdehnung und dadurch die Glattstreckung der Pappe verhinderte.
Nach dem neuen Verfahren wird die Pappe in der Art hergestellt, dafs ein Erzeugnifs geliefert wird, welches von vornherein in Falten gelegt ist, und welches vermöge seiner inneren Structur der Glattstreckung widerstrebt. Dies wird dadurch erreicht, dafs man die Pappe durch Aufeinanderkleben verschiedener Papierschichten bildet und die Riffelung der vereinigten Papierschichten dann eintreten läfst, wenn die Pappe noch nicht erhärtet und folglich eine kleine Verschiebung der sie bildenden Papierschichten gegen einander möglich ist. Die auf einander gelegten, mit Zwischenlagen von Klebestoff versehenen Papierstücke, werden, so lange der Klebstoff feucht ist, durch gewöhnliche Riffelwalzen hindurchgeführt. Dabei wird die gebildete Pappe in Falten gelegt; gleichzeitig aber findet an jeder Falte eine kleine Verschiebung der beiden Papierstücke gegen einander statt; Diese Verschiebung entspricht der Differenz der Papierlänge, welche in einem Faltenthal und auf einem Faltenberg gebraucht wird. Nachdem diese Verschiebung stattgefunden hat, erhärtet der Klebstoff, und das Erzeugnifs ist eine gefaltete Pappe, bei welcher aber durch die Faltung weder auf den convexen Seiten Zugspannungen, noch auf den concaven Seiten Druckspannungen entstanden sind. Das Erzeugnifs sucht also seine gefaltete Lage beizubehalten, da die Gradstreckung Spannungen erzeugen würde.
Die Abbildung zeigt einen Schnitt durch eine Maschine, wie sie zur Ausführung des Verfahrens geeignet ist. Um die beiden Rollen a ist endloses Papier aa, bb aufgewickelt. Die obere Lage desselben wird über eine Klebstoffwalze c gezogen, welche in einem Klebstoffbehälter d rotirt. Durch einen Abzieher e wird der überflüssige Klebstoff weggenommen. - Das von der unteren Rolle ablaufende Papier gelangt an den Prefswalzen ff mit dem oberen . Streifen zusammen und wird mit ihm vereinigt.
Die beiden vereinigten Stücke gehen zusammen nach dem Riffelwalzenpaar g g und werden noch vor der Erhärtung des Klebstoffes zwischen beiden durchgeführt und endlich abgeliefert.
Man kann natürlich statt zwei Lagen auch mehrere Lagen verwenden; der einzige Unterschied ist dann der, dafs entsprechende Klebevorrichtungen vorhanden sein müssen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Riffelpappe, bestehend in der Vereinigung mehrerer Papierlagen durch einen Klebstoff und Riffelung der zusammengeklebten Lagen vor der Erhärtung desselben.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens unter i., gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Anstreichvorrichtung für Klebstoff (c d e) eines Druckwalzenpaares zur Aufeinanderpressung der Papierlagen und eines Riffelwalzenpaares zur Riffelung des entstandenen Productes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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