DE74164C - Umlegbares Doppelspalier für Weinreben - Google Patents

Umlegbares Doppelspalier für Weinreben

Info

Publication number
DE74164C
DE74164C DENDAT74164D DE74164DA DE74164C DE 74164 C DE74164 C DE 74164C DE NDAT74164 D DENDAT74164 D DE NDAT74164D DE 74164D A DE74164D A DE 74164DA DE 74164 C DE74164 C DE 74164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grapevines
trellis
vines
reversible double
ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74164D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. walfard in Reims, rue Eibergier 88
Publication of DE74164C publication Critical patent/DE74164C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4S: Landwirtschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1893 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Spalier für Weinstöcke, welches vorzüglich für die Niedercultur bestimmt ist und aus einem Doppelgestell zum Befestigen der Reben besteht. Dieses Gestell ist um seine Fufspunkte in der Querrichtung beweglich eingerichtet und kann in verschiedene Winkelstellungen mit dem Erdboden gebracht werden, um die Reben je nach dem jeweiligen Feuchtigkeitsgrade des Bodens oder zum Schütze gegen Spätfröste oder auch zu Zeiten der Bodenbearbeitung in die vortheilhafteste Stellung zu bringen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Parallel zu den in einem gegenseitigen Abstande von etwa 4 m gehaltenen Rebstockreihen werden beispielsweise drei Drähte, deren unterster etwa 70 cm vom Boden entfernt ist und die von einander 50 cm Abstand haben (Fig. 1), an ihren Endpunkten von je einem Ständer t t1 gehalten, dessen Fufs tl gelenkartig in einem stabilen Blocke ρ befestigt ist. Der oberste Draht ist zur Herstellung der Festigkeit des Gestelles in seiner Längsrichtung über den Ständer hinaus bis zu einem Pflocke χ geführt, welcher ebenso weit wie der Befestigungspunkt des obersten Drahtes von dem Blocke ρ entfernt ist. In einem gegenseitigen Abstande von etwa 6 m sind die Drähte an lose stehenden Ständern d von derselben Höhe wie die Endständer befestigt.
Von 20 zu 20 cm sind kleine Latten c c von etwa 1,35 m Länge quer über den Drähten befestigt und bilden ein Bindewerk, dessen äufsere Linie etwa 1,85 m von der Rebstockreihe entfernt ist. Somit lassen die immer im Zwischenraum von 4 m angelegten doppelten Bindewerke je einen Fufsweg von etwa 30 cm zwischen einander liegen.
Die auf dem Bindewerke befestigten Reben (s. Fig. 1) können, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, jedem Erfordernisse entsprechend in beliebige Winkelstellung zum Boden gebracht werden. In die Stellung if4 werden sie beispielsweise beim Bearbeiten des Bodens und zur Zeit der Spätfröste gebracht, wo sie durch eine äufsere Umhüllung (Fig. 3) aus Gewebe, Stroh oder Papier noch besonders geschützt werden können.
Zum Stützen der Ständer in erhobener Stellung (Fig. 2) bedient man sich zweckmäfsig mit Kerben versehener Stutzpflöcke (Fig. 4) und für die Verticalstellung längerer, mit einem Haken c r versehener Streben. Zur Ausführung dieser Arbeit genügt ein Arbeiter, selbst wenn die Gestelle von beträchtlicher Länge sind. Nach dem Aufrichten eines Endständers wird nach einander jeder der Ständer d bis zum anderen Endständer hin in seine ordnungsmäfsige Lage gebracht (s. Fig. 1).
Der Vortheil einer solchen Anlage liegt nicht in ihrer Ausdehnung oder der Zusammensetzung des Gestelles, sondern in der Bequemlichkeit, mit welcher das Gestell (d. h. die Rebstöcke) in den besonderen zeitlichen Umständen entsprechend verschiedene Höhenlagen gebracht werden kann.
Natürlich wird man zur Vermeidung von Verletzungen oder gar Bruch, besonders, der jüngeren Triebe, eine Befestigungsart der Stöcke
auf dem Gestell wählen müssen, die eine beschränkte Beweglichkeit der Aeste und jungen Zweige auf dem Lattenwerk an den Verbindungsstellen gestattet. An Stelle der üblichen Bastoder Strohverbände empfiehlt es sich daher, Kautschukringe (a, Fig. 5 und 6) in der Weise anzulegen, dafs man die geschlossene Schleife des Ringes um Latte und Zweig führt und durch einen kleinen Klöppel m das durch das Ende b geführte Schleifenende b' sichert. In jedem Falle ist die Benutzung von Kautschuk, ob in Ring- oder Bandform, empfehlenswerth.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Spalier für Weinreben, dadurch gekennzeichnet, dafs die das Bindewerk (beispielsweise Drähte und Latten c c) tragenden Eckständer (t) paarweise in einem festen Blocke (p) seitlich drehbar angeordnet sind und die Zwischenständer (d) frei auf dem Boden aufstehen, zum Zweck, das so gebildete Doppelspalier zusammen mit den an den Innenseiten desselben befestigten Reben seitwärts umlegen und in jeder Höhenlage feststellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74164D Umlegbares Doppelspalier für Weinreben Expired - Lifetime DE74164C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE74164C true DE74164C (de)

Family

ID=347234

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT74164D Expired - Lifetime DE74164C (de) Umlegbares Doppelspalier für Weinreben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE74164C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0920797A1 (de) Steilförderer für landwirtschaftliche Erntemaschinen
DE74164C (de) Umlegbares Doppelspalier für Weinreben
CH634458A5 (en) Plant protection cloche, in particular for tomato plants
DE202022001284U1 (de) Pflanzenschutz, insbesondere für junge Bäume und Sträucher insbesondere Forstpflanzen
DE1039295B (de) Vorrichtung zum Schutze von Pflanzen, vorzugsweise von Rebstoecken
DE850962C (de) Reuter zum Trocknen von Gruenfutter u. dgl. Mahdgut
DE455289C (de) Schutzdach fuer Getreidepuppen, Heuhaufen u. dgl.
DE813467C (de) Spalier fuer Garten-, Obst- und Weinbau
US2156986A (en) Horticulture shading device
DE1482990C (de) Vorrichtung zum Aufleiten und Hai ten fur rankende Pflanzen
DE102019124416A1 (de) Überdachungsanordnung für die Überdachung einer Pflanzenkultur
DE839426C (de) Anlage zum Hochziehen von Rankgewaechsen, insbesondere von Bohnen und Hopfen im Feldanbau
DE805575C (de) Verfahren zur Herstellung einer lebenden Umzaeunung von Gaerten, Feldern u. dgl.
DD212879A1 (de) Verfahren zum anbau von hopfen
DE202007008245U1 (de) Endpfahl
AT226466B (de) Verfahren zum Aufbau einer Obsthecke aus auf Unterlagen veredelten Trieben
DE2908220A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestellung eines hopfenfeldes
DE818136C (de) Halter fuer rankende und windende Kulturpflanzen
DE1226280B (de) Zelt-Bogenbinder und damit errichtetes Zelt
DE872411C (de) Verfahren zur Erziehung von Pflanzen, insbesondere Reben
DE130901C (de)
DE322056C (de) Trockengestell fuer Gras, Klee, Getreide usw
AT209626B (de) Stützpfosten, insbesondere für reihenweise gepflanzte Weinreben
DE944588C (de) Fegeschutzvorrichtung
DE102023002613A1 (de) Popup Schutzvorrichtung für Pflanzen