DE7415834U - Vorrichtung zum aufbewahren fertiger bilder - Google Patents

Vorrichtung zum aufbewahren fertiger bilder

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DE7415834U
DE7415834U DE19747415834 DE7415834U DE7415834U DE 7415834 U DE7415834 U DE 7415834U DE 19747415834 DE19747415834 DE 19747415834 DE 7415834 U DE7415834 U DE 7415834U DE 7415834 U DE7415834 U DE 7415834U
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DE19747415834
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Kodak GmbH
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Description

1029 Ja/st 6. Mai 197H
Gebrauchsmus teranmeldung
Vorrichtung zum Aufbewahren fertiger Bilder
Die Neuerung betrifft eine Selbstentwicklerkamera mit einer Vorrichtung zum Aufbewahren und Betrachten fertiger Bilder.
Aus der DT-PS 2 009 384 ist eine Selbstentwicklerkamera bekannt, bei der eine flexible, lichtdichte Umschließung vorgesehen ist, welche eine Kammer bildet und am Kameragehäuse festgelegt ist und an den Wegzugsschlitz geschwenkt werden kann, um einen belichteten Filmverband aufzunehmen. Dabei wird das Bild im Diffusionsübertragungsverfahren innerhalb der Umschließung unter lichtdichtem Abschluß fertiggestellt. Wie aus der DT-OS 2 I31 637 bekannt ist, kann diese Umschließung auch transparent ausgeführt sein, sofern ein Bildmaterial verwendet wird, das eine Bilderzeugung unter Tageslichteinwirkung zuläßt. Zwar kann das Bild innerhalb der Umschließung betrachtet werden, jedoch ist eine Aufbewahrunc mehrerer Bilder nicht möglich.
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Aus der US-PS 2 496 630 ist eine Selbstentwicklerkamera mit einem mit faltbaren Seitenteilen versehenen lichtdichten Behälter bekannt, der ebenfalls an die kameraseitige Bildaustrittsöffnung geschwenkt werden kann, um einen belichteten Filmverband aufzunehmen mit anschließender Fertigstellung des Bildes unter lichtdichtem Abschluß. Der Behälter kann mehrere Bilder zur Aufbewahrung aufnehmen. Nachteilig ist, daß keines der Bilder im Behälter betrachtet werden kann. Diese können nur einer an der Unterseite des Behälters angeordneten Klappe entnommen werden. Bei unvorsichtiger Handhabung kann zudem der ganze Bilderstapel herausfallen.
Aus der DT-OS 2 120 696 ist eine Selbstentwicklerkamera bekannt geworden, bei welcher mehrere lichtempfindliche Elemente aufeinanderfolgend belichtet, behandelt und in eiie Betrachtungsstation überführt werden können, wobei die lichtempfindlichen Elemente einzeln an einer Stelle betrachtet werden können, bevor sie automatisch in eine Speicherkammer innerhalb der Kamera überführt werden.
Diese Kamera ist im Aufbau sehr aufwendig und teuer, wobei der komplizierte Mechanismus für die überführung der belichteten Elemente in die Betrachtungs- und Speicherstellung bei einer Selbstentwicklerkamera der niedrigen Preisklasse nicht vertretbar ist.
Es ist Aufgabe der Neuerung, eine gegenüber dem letztgenannten Stand der Technik vereinfachte und preisgünstige Vorrichtung zum Aufbewahren und Betrachten fertiger Bilder zu schaffen unter Vermeidung der den erstgenannten Einrichtungen anhaftenden Nachteile.
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Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im Anspruch 1 enthalten und wird anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise geschnitten dargestellte, perspektivische Ansicht einer mit einem Bildbehälter versehenen Sofortbildkamera,
Fig. 2 eine Seitenansicht gemäß Fig. 1 im Schnitt.
Der mit 1 bezeichnete Behälter wird im Bereich der Bildaustrittsöffnung 3a einer Selbstentwicklerkamera 3 aufgesetzt und mittels an der Behältei'unterseite angeordneten Federarmen la verrastet. Zwei der Federarme verlaufen in Verlängerung der Behältervorderwand Id und rasten hinter einem yprsprung 3> an der Gehäusevorderwand der Kamera ein.
Zwei weitere, etwas kürzere Federarme verlaufen in Verlängerung der Behälterrückwand und rasten an der kameraseitigen Bildaustritt soffntirtg 3a ein. Wie insbesondere aus der Fig. 2 zu entnehmen ist, bilden die Innenflächen Ib der kürzeren Federarme mit der Fläche 3a der kameraseitigen Bildaustrittsöffnung eine Führung für den nach der Belichtung mittels Transportwalzen 6 hindurchbewegten Filmverband. Dieser wird durch die Öffnung 1 e soweit in den Behälter 1 geschoben, bis er außer Eingriff mit den Transportwalzen 6 kommt. In dieser Stellung wird er entsprechend Fig. 1 mittels zweier an der Rückwand angeordneten Federn 4 zur Vorderwand ld umgelegt. Die Rückwand weist ferner ein Fenster Ic auf, durch das hindurch der Filmverband betrachtet werden kann. Ist der Behälter 1 aus undurchsichtigem Material, so kann das Sichtfenster lc in Fo^m einer Aussparung gebildet werden.
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Beim Ausfördern des nächstfolgenden Pilmverbands wird der erste Filmverband vollends in den Behälter geschoben und mittels der Federn 4 an die Behältervorderwand angelegt. Auf diese Weise werden nach und nach alle Filmverbände einer in der Kamera eingebrachten Kassette nach dem Belichten in den Behälter eingeschoben und bilden dort einen Stapel (Fig. 2), wobei jeweils das zuletzt aufgenommene Bild betrachtet werden kann. Ist der Behälter aas einem transparenten Werkstoff hergestellt, wirr) das Fenster Ic von der Rückwand selbst »eHldet.
Der Behälter kann oben offen sein, oder wie im angeführten Beispiel gezeigt ist, mit einem Deckelteil 2 durch Aufsetzen auf den Behälterunterteil 1 verschlossen werden. Dabei könrjn in üblicher Weise angeformte Nasen, Warzen oder Vorsprünge am Deckelteil in Ausnehmungen oder Ansenkungen am Behälterunterteil einrasten.
In besonderen Situationen, z.B. außerhalb der Wohnung, bei Spaziergängen oder Bergtouren ist dem Benutzer einer Sofortbildkamera einfacherer Bauart mit Hilfe dieses Behälters eine Aufbewahrungs- und Betrachtungsmöglichkeit gegeben, ohne die Bilder anfassen zu müssen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Behälter jederzeit von d°r Kamera abgenommen und in die Tasche gesteckt werden kann, und die Bilder durch die Unterbringung im Behälter geschützt sind. Durch die Anfederung der Bilder können diese bei geöffnetem, oder an der Oberseite offen ausgeführten Behälter durch ungeschickte Handhabung nicht herausfallen.
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Claims (9)

Schutzansprüche
1. Selbstentwicklerkamera mit einer Vorrichtung zum Aufbewahren und Betrachten fertiger Bilder, dadurch gekennzeichnet , daß ein Behälter vorgesehen ist, der lösbar mit der Kamera verbunden ist, und an seiner Rückwand ein Pensts*· zur pildbetrachtung aufweist.
2. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter aus einem Unterteil (1) und einem Deckelteil (2) gebildet würd, welch letzterer auf das Unterteil aufsetzbar und/oder aufsprengbar ist.
3. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter einstückig ausgebildet und oben offer ist.
I*. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Behälters Federarme (la) angeordnet sind, die mit Faltenocken, -nasen, -warzen» -vorsprüngen o.dgl. versehen sind.
5. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise zwei der Federarme (la) in Verlängerung der Behältervorderwand (Id) verlaufen und hinter einem Vorsprung (2b), einem Zierrahmer o.dgl. an der Gehäusevorderwand der Kamera (?) einrasten.
— 6 ~
6. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzev-hnet, daß zwei der Federarme (la) in Verlängerung der Behälterrückwand angeordnet sind, die an der kameraseitigen Bildaustrit*-söffnung einrasten, wobei ihre Innenflächen (Ib) zusammen mit der Fläche (3a) der kameraseitigen Bildaustrittsö^fnung eine Führung bilden.
7· Selbstentwicklerkamera nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche der Behälterrückwand Federbügel (3) angeordnet sind.
8. Selbstentwicklerkamera nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) aus undurchsichtigem Material besteht und das Sichtfsnster (Ic) als Aussparung ausgebildet ist.
9. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) aus durchsichtigem Material besteht und die Rückwand das Sichtfenster bildet.
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DE19747415834 1974-05-07 1974-05-07 Vorrichtung zum aufbewahren fertiger bilder Expired DE7415834U (de)

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