DE740477C - Kaeltetraeger - Google Patents

Kaeltetraeger

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Publication number
DE740477C
DE740477C DEC56609D DEC0056609D DE740477C DE 740477 C DE740477 C DE 740477C DE C56609 D DEC56609 D DE C56609D DE C0056609 D DEC0056609 D DE C0056609D DE 740477 C DE740477 C DE 740477C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
means according
content
previous ones
alkali
coolant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC56609D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Fingas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEMISCHE WERKE SCHOENEBECK AG
Original Assignee
CHEMISCHE WERKE SCHOENEBECK AG
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Filing date
Publication date
Application filed by CHEMISCHE WERKE SCHOENEBECK AG filed Critical CHEMISCHE WERKE SCHOENEBECK AG
Priority to DEC56609D priority Critical patent/DE740477C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE740477C publication Critical patent/DE740477C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K5/00Heat-transfer, heat-exchange or heat-storage materials, e.g. refrigerants; Materials for the production of heat or cold by chemical reactions other than by combustion
    • C09K5/20Antifreeze additives therefor, e.g. for radiator liquids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Kälteträger An Stelle von Glycerin sind bereits viele organische und anorganische Stoffe und Stoffgemische zur Verwendung als Kälteträger, Gefrierschutzmittel oder Kühlflüssigkeit vorgeschlagen worden, ohne daß es gelungen wäre, einen Ersatz zu finden, der in korrosiver und kältetechnischer Hinsicht insbesondere auch dann befriedigt, wenn der Kälteträger erhitzt wird. Die am meisten benutzten Lösungen aus nur anorganischen Salzen sind in korrosiver Hinsicht weniger günstig. Die Lösungen einzelner organischer Stoffe, wie z. B. von Laktaten oder Rhodaniden oder Acetaten, sind besonders in kältetechnischer Hinsicht unzureichend.
  • Durch die Erfindung wird die Herstellung eines in kältetechnischer und korrosionstechnischer Hinsicht befriedigenden Kälteträgers auf organischer Grundlage ermöglicht. Nach der Erfindung dient als Kälteträger eine solche wäßrige Lösung, welche die in Wasser leicht löslichen Alkalisalze mindestens, zweier organischer Säuren, darunter jedoch gegebenenfalls nicht mehr als einer Oxysäure, enthält. Als solche Salze kommen z. B. die Acetate, Formiate, Laktate und Rhodanide in Betracht. Am besten bewährt haben sich Laktate und Rhodanide enthaltende Lösungen. Bei derartigen Lösungen wird gegenüber den bisherigen bekannten die Korrosionsgefahr wesentlich herabgesetzt. Diese Lösungen besitzen ferner, sogar in erheblicher Verdünnung, noch Gefrierpunkte unter - 2o° und erweisen sich dadurch in ihrer Benutzung als wirtschaftlich. Eine vorzugsweise verwendete Lösung enthält z. B. 6o0/0 Alkalilaktat und io bis 2o0 Alkalirhodanid und besitzt einen Erstarrungspunkt von etwa - 30° Zum Gebrauch läßt sie sich im Verhältnis i : i oder auch i : 2 verdünnen, wobei die Erstarrungspunkte der erhaltenen Lösungen eben--falls noch unter - 2o0 liegen. Ein Teil der Salze läßt sich auch durch Harnstoff ersetzen.
  • Nach der Erfindung wird es somit ermöglicht, Laktate in Kälteträgern zu verwenden, wofür sie bisher wegen ihrer erheblichen Korrosionswirkung trotz- mancher Vorzüge nicht eingesetzt werden konnten. Ferner
    F#7ei"acii 1114 =lte.iai geringeren @f@SaIi?$:@2.1.-
    aE@ der
    rein renn L g@:@i .0,3s!_ngen,
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    deutet.
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    verringern, ist ;.s; varteilhaftZ die Lösungen
    durch Zusatz grpigiieter alkulisca reagi,-re-
    rdsr s-toäfe, Z. B. K" C 0.3, #NTa l-I C ..0. g ,3. tigi.,
    neutral oder izr:c'sii alkalisch einzustel`en. Aus
    den gleicTierii#.@@äde enig hehlt sich auch der
    Zusatz von <3elsanneii korrosionsverhütenden
    Stoff-en, wie z. D. A zkalicnromaten und Al-
    kaliflttß=ielen.
    Versuche hat-,en weiter gezeigt, daß durch
    Alen Zusatz von Meiisse, Dextriii o. dgl. das
    .Auskrirtalli"sieren e;nec Bystand'@eäls -,rerixir:-
    dert'ni-A dient'ily@rr'@i£.'8.'^eäkLL' Wirhnng ver-
    bessert wird. @De< oder der Lösungen
    kann Zu4'atz eLl- oder mehrwertiger
    Alhollole noch hi;le@pa.d. herabgesetzt wer-
    den.. Naftirgen _2#B l,3pnea al?ch noch andere
    geeignete Stoffe der.ws2:'e2@ eimperleiht wer-
    de;.-z, wobei je.aoc,i@s?.c,l@.sicht darauf genonä-
    ik@o`@'._Ä :'#eäd°i3 tiiilEd, d2 Ld nicht der
    an^
    ier# Sot-z dadurch aiz$gsW--f alz wird. Lözun-
    .ges. ein ' .och, :'JeAeh' e e ~ A llaiisaktat, . Alkilt^
    ii'hedi'd, g e ge' -1s aäch Fa- a s`soif, Al-
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    1#'.`Pi-_i;@f. sied h<.,f-:.-
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    E27,n._ anu jede Ino'rxoüi..@F<lc@e_
    nicht aus vi!d be-
    sz<zei? dien s'°n@ tääe. 'in a.
    i-nsdY=ähsä anl@s1beispieje
    n
    %lE.'S'e`.'ea ti@ittsl3 _Lls"P -
    Z, Melasse 2,ufgei3St
    Melasse
    aale .'weiter L i; ccin
    @FTwrser z;.ygesetzd, in v älclen 17,5 g Dextrin,
    Io,5 g NaHC0s, 7 g K2CO8, 7 g Alkalichror mat: und 7 g Alkaliflorid gelöst sind 2. 20o ccm 60%ige Natriumlaktatlösung werden mnit 75g Wasser, in welchen 25 g Kaliumrhodanid und I5 g Harnstoff gelöst sind, vermischt, Iß ccm Melasse, 40 ccm-Wasser zugegeben, in welchen 2,5 g Dextrin, I,5 g NaHCO8, I g K2CO8, I g Alkalichromat und I g AikalifluGrid gelöst sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kälteträger, dadurch gekennzeichnet, dah er aus einer Lösung besteht, welche die leicht ivasserlöslichen Alkalisalze mindestens zweier organischer Sauren, darunter jedoch gegebenenfalls nicht mlehr als eine Oxysäure, enthält.
  2. 2. Mittel nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Alkalirhodan iden.
  3. 3. Mittel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gehat an Alkalilaktaten.
  4. 4. Mittel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gehaf an Harnstoff
  5. 5. Mittel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an korrosionsverhütenden Zusätzen.
  6. 6. Mittel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Melasse.
  7. 7. Mittel nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Alkoholen. g. Mittel nach den vorhergehenden Ansprächen, dadurchgekennzeichnet, daß sie neutral oder schwach alkalisch eingestellt sind. BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSURUCKENEI
DEC56609D 1941-06-29 1941-06-29 Kaeltetraeger Expired DE740477C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966444C (de) * 1945-01-22 1957-08-08 Electrolux Ab Hermetisch geschlossener, mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskaelteapparat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE966444C (de) * 1945-01-22 1957-08-08 Electrolux Ab Hermetisch geschlossener, mit Hilfsgas arbeitender Absorptionskaelteapparat

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