DE7400968U - Leistensatz zum Festhalten einer Glasscheibe oder dergleichen in der Öffnung eines Rahmens - Google Patents
Leistensatz zum Festhalten einer Glasscheibe oder dergleichen in der Öffnung eines RahmensInfo
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Description
Leistensatz zum Pesthalten einer Glasscheibe oder derglei- : J
chen in der Öffnung eines Rahmens
, Die Erfindung betrifft einen Leistensatz zum Pesthalten
einer Glasscheibe oder dergleichen, beispielsweise auch j
einer Füllung oder Rosette, in der Öffnung «ines Rahmens, :
beispielsveise in der Öffnung eines Fensterrahmens oder :
: insbesondere in dem Lichtausschnitt einer Zimmertür. ;
: Es ist bei Wohnungen sehr stark verbreitet, Zimmertüren mit;
einem Lichtausschnitt zu versehen, ure zum Beispiel Flure zu!
erhellen, die nur venig oder gar kein Tageslicht erhalten, j
und Breite schon veitgehendst genormt. In der Regel werden j
diese Licht ausschnitte schon von den Türfabriken ausge- I
führt. Zimmertüren sind im allgemeinen eine aus einer Rah- i
meninnenkonstruktion und zwei auf diese Innenkonstruktion !
aufgepreßten respektive aufgeleimten Sperrplatten beste^en-j
de Hohlkörperkonstruktion. Bevor die Türen gepreßt ver- '
den, hat man bisher zusätzliche Blindleisten einlegen müs- ;
sen, die entlang dem gesamten Umfang des geplanten, meist ]
viereckigen Lichtausschnittes verlaufen. Diese Blindleisten] sind erforderlich, um an ihnen die eigentlichen Glashalte- ;
leisten durch Annageln oder Anleimen befestigen zu können, ;
welche die Ränder der Glasscheibe zwischen sich festhalten ·
sollen. Um zum Beispiel auch ein Klappern der Glasscheibe i
- 2 - ;
zwischen den Glasleisten zu verhindern, mußte entweder
zwischen den Glasleisten noch ein Kittbett oder ein Schaumstoff polster streif en vorgesehen werden.
in einer Zimmertür ist sehr aufwendig. Nachteilig ist ins-'
besondere auch, daß darch den Einbau der zusätzlichen
wird. Nachteilig ist auch, daß eine Unterbrechung im Ar- j
beitsablauf dadurch eintritt, daß die Herstellung des j
; 10 Lichtausschnittes vorgenommen werden muß, bevor die Her- i
: stellung der fertigen Oberflächen der Türen durch Lackie- ''■
rung im Gießverfahren oder durch Kunststoff be sciiicntusg
erfolgt.
erfolgt.
\ 15 wähnten Nachteile und Mängel zu vermeiden. Diese Aufgabe j
wird erfindungsgemäß durch einen Leistensatz zum Festhal- i
'; i
ten einer Glasscheibe oder dergleichen in der öffnung ei- j
nes Rahmens gelöst, der in erster Linie dadurch gekenn- j
zeichnet ist, daß er eine auf den Rand der öffnung auf- I
setzbare erste Leiste aufweist, die auf der einen Seite ' !
des Rahmens mit einem "ach auswärts abgewinkelten ümfas- ;
sungsrand an der Rahmenoberfläche anliegt und auf der an- -
deren Seite des Rahmens einen nach auswärts, abgewinkelten ;
: Hakenrand besitzt, daß ferner der Leistensatz eine auf die;
: 25 erste Leiste aufschiebbare zweite Leiste aufweist, welche i
• ·
einen auf der anderen Seite des Rahmens an der Rahmenober- '
: fluche anliegenden, nach ausvärts abgevinkelten Umfassungsrand besitzt und mit ihrem Uinfassungsrand den Hakenranu der
ersten Leiste derart überdeckt, daß der Umfassungsrand der
' 5 zweiten Leiste beim Aufschieben der zveiten Leiste auf die ,
erste Leiste in den Hakenrand der ersten Leiste einrastet '.
und die zveite Leiste lösbar gegen Abziehen von der ersten
Leiste verriegelt, und daß ferner die beiden Leisten an
! ihren aufoinanderliegenden Teilen eine beim Aufschieben der;
io zveiten Leiste auf die erste Leiste ineinanderschiebbare <
Verbindung aus Nut und Feder aufveisen sovie je mit einer
Haltschulter zum Festhalten der Glasscheibe auf den
überliegenden Seiten der Glasscheibe /ersehen sind.
j[ ■■ Haltschulter zum Festhalten der Glasscheibe auf den g&gen-
folgenden Beschreibung anhand des in der Zeichnung darge- |
stellten Ausführungsbeispiels. !
Die Zeichnung zeigt im Querschnitt ein in üblicher Hohlkör-j
Perkonstruktion ausgebildetes Türblatt mit den beiden |
Sperrplatten 1 und 2. Das Türblatt ist mit einem Lichtaus- >
schnitt versehen, in den eine Glasscheibe 3 eingesetzt wer-·
den soll. Der zum Festhalten der Glasscheibe 3 in dem Licht*·
ausschnitt dienende erfindungsgemäBe Leistensatz besteht
aus den beiden Glashalteprofilleisten 4 und 5. Zun&chst
vird in die öffnung b£v. den Lichtausschnitt die Leiste 4 '■
eingelegt und auf den Rand der öffnung, das heißt auf die
Ränder der beiden Sperrplatten 1 und 2, aufgesetzt. Die
Leiste 4 ist in Gestalt einer Umfassungsleiste ausgebildet;, äie besitst suf der einer. s?it» d*e Türblattes einen etva
U-förmig nach auswärts abgewinkelten Umfassungsrand 6, weleher mit einer Weichlippe 7 versehen ist, mit der dieser
timfassungsrand an der Sperrplatte 2 anliegt, und sie be- !
sittt auf der anderen Seite des Türblattes einen nach auswärts abgewinkelten Hakenrand 8„ mit dem sich, wie die
Zeichnung erkennen laßt, die Leiste 4 an der Sperrplatte 1 ; gegen Querverschieben festzuhalten vermag. Ferner besitzt
die Leiste 4 eine Halteschulter 9 zum Festhalten der G139- ■
i scheibe 3. Die Haltesehulter 9 ist mit einer Weirhlippe 10
verseher.. Bei horizontaler Lage des Türblatt««: wird die ;
Glasscheibe 3 in den Lichtausschnitt eingelegt und auf die ;
Weichlippe 10 der Leiste 4 aufgelegt. Sofern ?rforderlich, ;
werden seitlich an mehreren Stellen der Glasscheibe 3 !
Distanzstücke n eingelegt, die einen etwaigen Zwischen- .
raum zwischen den Gl as scheibenrad und der später einzuschiebenden zweiten Leiste 5 in etwa ausfüllen sollen; die
Dicke der Distanzstücke läßt sich ohne weiteres und leicht
vor Am Einschieben d«r mi ten Leiste 5 abschatten. Nach
de* Einlegen der Glasscheibe : wird die zweite Leiste I
la die erste Leiste eingeschoben, Die»e «weite Leiste 5
besitst ebenfalls einen nach auswart* abgewinkelten unfas-
«wngsrand 12, det eine weirhlippe ^3 besitzt und Bit dieser
Weichlippe 13 an der Sperrplatte ι anlieft und der ferner
d«n HaJtenrwd S cmr erstes Urist« 4 derart Sbcrderkt
umgreift, daß er beim Aufschieben der zveiten Leiste 5 auf
die erste Leiste 4 in den Hakenrand 8 einrastet und dadurch; die zweite Leiste 5 gegen Abziehen von der ersten leiste 4
verriegelt. Die insbesondere bei Vervendung von Kunststoff zur Herstellung der Leisten vorhandene Federelastizität
des Umfassungsrandes 12 ermöglicht ein Ausklinken des Umfassung
srandes 12 aus dem Hakenrand 8 und ein Wiederabziehen der zveiten Leiste 5 zum Beispiel im Falle des Einsetzens einer neuen Glasscheibe in den Lichtausschnitt.
Die zveite Leiste 5 besitzt ferner eine Verlängerung 14 in Form einer Lasche oder Feder, die beim Aufschieben der
Leiste 5 auf die Leiste 4 in eine Nut 15 der Leiste 4 eingreift, vobei vorzugsweise die Feder und die Nut mit einer
Verzahnung 18 versehen sein können. Hierdurch verden die aufeinander!iegenden Teile der beiden Leisten 4 und 5 zusammengehalten,
vas insbesondere bei Ausbildung der beiden Leisten als Kunststoffleisten von Vorteil ist. Die Leiste
5 besitzt ebenfalls eine Halteschulter 16, so daß die Glasscheibe zwischen den beiden Hai teschultern 9 und 16
festgehalten wird. Auch die Halteschulter 16 besitzt eine
Weichlippe 17·
Die Weichlippen 10 und 17 haben die Aufgabe, daß die Glas-j
scheibe festsitzt und nicht zwischen den Hai te schul tem
9 und 16 rappelt. Die Weichlippen 7 und 13, mit denen die .
Umfassungsränder 6 und 12 die Außenseite der Sperrplatten ; 2 und 1 berühren, dienen dazu, daß geringe Stürkendiffe-
renzen des TUrblattes durch diese Weichlippen in ein-
fachster Weise ausgeglichen verden und daß die Leisten 4
und 5 mit ihren Umfassungsrändern 6 und 12 auch fugendicht
an den Außenseiten des Türblattes anliegen.
Der erfindungsgemäße Leistensatz braucht veder angenagelt
■-, noch angeleimt zu verden. Es erübrigt sich daher auch die
Anbringung besonderer, zusätzlicher Blindleisten zvischen den beiden Sperrplatten 1 und 2 an den Rändern des Licht—
ausschnittes. Ferner entfällt das bisherige Verkitten der Glasleisten.
Sin besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Leistensatzes ist, daß die Oberflächen des Ttirblattes fertig lackiert
oder fertig beschichtet werden können, bevor aus Jem Türblatt eine Öffnung als Lichtausschnitt ausgefräst vird.
Infolge_d ssen können normale, glatte Türen in kurzer Zeit
nachträglich in eine Glastür geändert verden.
Der erfindungsgemäße Leistensatz läßt sich mit Vorteil auch zum Festhalten der Glasscheibe von Fenstern verwenden
Hierbei kann bei Herstellung des Glasleistenpaares aus Kunststoff eine Kunststoffverschveißung der Leisten an den
Stößen, das heißt in den Ecken der öffnung des Fensterrahmens vorgenommen verden, so daß ringsum eine Wasserdichtheit
zwischen den Leisten und der Glasscheibe vorhan den ist. Hierdurch läßt sich gerade bei Fenstern die Lebensdauer
erheblich verlängern. Bei Metallfenstern werden
Roststellen an den von den Glashalteleisten überdeckten ■ Flächen des Fensterrahmens vermieden. Sollte dennoch einmal:
Wasser zwischen Glasscheibe und Glashalteleisten eindringen, können ohne weiteres in de: Leisten Kanäle vorgesehen
werden, durch die das eingedrungene Wasse>.r wiader nach : außen abgeleitet wird. [
werden, durch die das eingedrungene Wasse>.r wiader nach : außen abgeleitet wird. [
Da ein Verkitten oder Vernagelungen entfallen t kann die ;
Oberfläche der Leisten mit dem endgültigen Finish herge- ;
stellt werden und kann die Oberfläche darüber^hinaus in ; Farbtor» und Aussehen auch den übrigen Flächen zum Beispiel \
• der mit einem Lichtausschnitt versehenen zimmerttir ange- ·
paßt werden. Diea ist von besonderem Vorteil für die nach- !
trägliche Umänderung einer fertig lackierten oder einer mit Holzmaserung beschichteten glatten Tür in eine Glastür. \
Unter anderem wegen des Fortfalls von Vernagelungen oder I Verleimungen eignen sich die erfindungsgemäßen Glashalte- i
leisten mit besonderem Vorteil auch für Kunststoff-, Leichte
metall- oder Eisenfenster. i
Claims (3)
1. Leistensatz zum Festhalten einer Glasscheibe oder dergleichen
in der Öffnung eines Rahmens, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leistensatz eine auf den Rand der Öffnung aufsetzbare
erste Leiste (4) aufveist, die auf der einen Seite des Rahmens mit einem nach auswärts abgevinkelten Umfassung
»rand (6) an der Rahmenoberfläche anliegt und auf der anderen Seite des Rahmens einen nach ausvärts abgewinkelten
Hakenrand (8) besitzt, daß ferner der Leistensatz eine auf die erste Leiste (4) aufschiebbare zveiteJLeiste (5)
aufveist, velche einen auf der anderen Seite des Kahmens an der RahaenoLerflache anliegenden, nach auswärts abgevinkelten
Umfasäongsrand (12) besitzt und mit ihrem Umfassungsrand
den Hakenrand der ersten Leiste derart überdeckt, daß der Umfassungsrand (12) dor zveiten Leiste bfcia Aufschieben
der zveiten Leiste auf die erste Leiste in den Hakenrand (8) der ersten Leiste einrastet und die zveite
Leiste lösbar gegen Abziehen von der ersten Leiste verriegelt, und daß ferner die beiden Leisten an ihren aufeinanderliegenden
Teilen eine beim Aufschieben der zweiten Leiste auf die erste Leiste ineinanderschiebbare Verbindung
aus Nut (15) und Feder (14) aufveisen sowie je mit einer Halteschulter (9, 16) zum Festhalten der Glasscheibe
auf den gegenüberliegenden Seiten der Glasscheibe versehen sind.
2. Leistensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
i A in
der Umfassungsrar. . venigstens einer Leiste mit einer wei- :
chen Lippe (7 bzw. 13) versehen ist, mit der der Umfassungsrand an der Rahmenoberfläche anliegt.
3. Leistensatz nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halteschultern (9, 16) beider Leisten mit einer weichen Lippe (lO, 17) versehen sind, mit denen die Halteschultern an der Glasscheibe anliegen.
die Halteschultern (9, 16) beider Leisten mit einer weichen Lippe (lO, 17) versehen sind, mit denen die Halteschultern an der Glasscheibe anliegen.
J
\
A. Leistensatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß '
die Nut (15) an der einen Leiste (4) und die in die Nut ;
einschiebbare Feder (14) an der anderen Leiste (5) mit ;
einer beim Einschieben der Feder in die Nut ineinander- '
j rastenden Verzahnung (18) versehen sind. ·
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7400968U true DE7400968U (de) | 1974-04-18 |
Family
ID=1300738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7400968U Expired DE7400968U (de) | Leistensatz zum Festhalten einer Glasscheibe oder dergleichen in der Öffnung eines Rahmens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7400968U (de) |
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0
- DE DE7400968U patent/DE7400968U/de not_active Expired
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