DE7400949U - Verfahrbarer spender fuer medikamente infusionsflaschen und dgl. - Google Patents
Verfahrbarer spender fuer medikamente infusionsflaschen und dgl.Info
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Description
Die Neuerung betrifft einen fahrbaren Spender für Medikamente, Infusionoflaschen, Spritzen, Ampullen und dergleichen,
der mit mehreren Gelachen versehen ist. Infolge des chronischen Platzmangels in den Operations- bzw. Intensivstationsräumen nehmen derartige Spender Räume ein, die sehr notwendig
von iirzten und deren Hilfspersonal sowie zum Aufbau der Behandlungsmittel für die Patienten gebraucht wird.
Ein derartig bekannter Spender besteht in der Hauptsache aus
einem Wagen, auf dem der eigentliche Spender anbringbar ist, und der in die handliche Nähe des Operationstisches bzw.
der Intensivbehandlung gefahren werden kann. Der damit verstellte Platz wird dringend für, den Patienten zugutekommende
medizinische/* Apparate gebrauchs.
Auch die bekannten tischföriüigen Spender sind wegen ihrer
Unbeweglichkeit und Grööe wenig beliebt und v/erden aus den
oben gesagten Gründen vielfach vermieden. Dar festgefügte
feststehen.de und iuf dem Boden bewegte Spender erregt damit
ständig den Unwillen der Ärzteschaft und ihres HilfsOerso-
- 2 nals.
Die Neuerung bezweckt einen fahrbaren Spender der eingangs be-Kfiichneten
Art zu schaffen, der durch Behebung der genannten
Mängel baulich einfach aber den räumlichen Gegebenheiten bzw. dem Empfinden der Benutzer und der Handlichkeit und Zugänglichkeit
besser entspricht.
Hierzu sieht die Neuerung vor, einen fahrbaren Spender für Medikamente,
Infusionsflaschen und dergleichen auszubilden, der aus einem an der Decke oder an der Wand, beispielsweise eines Operations-
oder eines Intensivraumes anbringbarem Fördermittel, aus einem Schienensystem und einem Fahrwerk, an dem eine feste Achse
mit mehreren Gefachen angeordnet ist, besteht. Die Gefache befinden sich in handlicher Höhe und lassen den Boden bis über
Tischhöhe völlig frei.
Bei der neuerungsgemäßen Anlage weisen die Fahrwerke der Fördermittel
jeweils zwei Laufräder oder zur Vermeidung einer Schaukelbewegung
vier Laufräder auf. Stützräder bewirken vor allem in den Kurven des Schienensystems einen sicheren, rüttelfreien und
gleichmäßigen Lauf des Fahrwerks. Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht noch darin, das Schienensystem mit.einer oder mehreren
Stromschienen zu versehen, die der Stromzuführung eines Antriebsmotors für das Fördermittel dienen.
Das Schienenaystem kann ein Ovalring oder eine Acht sein« Es besteht
auch die Möglichkeit, daß das Schienensystem einen verschlungenen Weg bildet, so daß jeder Punkt im,Raum erreicht werden
kann an dem in handlicher Weise Medikamente, Spritzen, Ampullen und dergleichen entnommen werden.
Die Gefache, aus denen die genannten Arztneimittel entnommen werden,
sind drehbar. Zu diesem Zwecke sind die Gefache mit Gleitoder Kugellagern ausgerüstet und über die Achse gesteckt· Durch
Griffe oder eine Griffleiste werden die Gefache so gedreht, daß
• · t
das gewünschte Medikament, die Spritze oder das sonst Gebräuchliche
entnommen werden kann. Unterhalb der drehbarer, Gefache
sind auch noch feststehende Gefache untergebracht, die der Ablage dienen=,
Vor allem, wenn das Schienensystem an der Wand befestigt ist, ergibt
sich eine sehr zweckmäßige Anführungsart, und zwar dadurch, daß der verfahr- und drehbare Spender eine Achse aufweist, die
an einem Kniegelenk mit Schwenkarm hängt, oder zur Bedienung besonders großen Raumes an einem Kniegelenk mit einem teleskopartig
ausführbaren Arm befestigt.ist.
In einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform sind Meldelampen
über oder an den drehbaren Gefachen anbringbar, die den Belegungszustand der Gefache melden. Die Sperrung der Larapen erfolgt
durch die vorerwähnten Stromschienen.
In der Zeichnung ist die Neuerung an !V"i Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Es zeigen:
Es zeigen:
Pig. 1 Einen verfahrbaren Spender mit Schienensystem
an der Decke.
Fig. 2 Einen verfahrbaren Spender mit Schienensystem
Fig. 2 Einen verfahrbaren Spender mit Schienensystem
an der Wand und mit Schwenkarm. Pig. 3 Einen teleskopartigen Arm.
Bei einem in Figur 1 dargestellten verfahrbaren Spender ist 1 ein an der Decke befestigtes Schienensystem, das den bekannten
Fördermitteln entnommen ist. Ein bekanntes Fahrwerk 2 ist ebenfalls den Fördermitteln entnommen und hat wie diese Luft- und
Führungsräder. An dem Fahrwerk 2 ist eine feste Hohlachse 3 anbringbar, die in einer Achse 4 endet. Die Achse 4 kann auch mit
einem kolbenähnlichen Ansatz 5 ausgerüstet sein, um die auf
diese gesteckten Gefache 6 und 7 zusätzlich auf- und abwärts bewegen zu können. Ferner hat die Achse an ihrem unteren Teil
Lagerstellen bzw. Lager flächen, um diese mit Gleitlagern oder
- 4 Kugellagern ausgerüsteten drehbaren Gefache 6 aufzunehmen.
Am unteren Ende der Achse 4 ist noch ein gegenüber den drehbaren Gefachen 6 festsitzendes Gefach 7 anbringbar, Gedreht werden
die Gefache 6 mittels einer Griffleiste 0, während das footstehende Gefach 7 mit einer Griffleiste 9 bewegt wird und damit
der ganze Spender geführt bzw. vorwärts oder rückwärts bewegbar ist. Im Oberteil 10 der drehbaren Gefache 6 sind Meldelampen
11 eingesetzt, die über Stromschienen gesperrt und von entsprechend gesteuerten Kontakten im Spender 6 gesteuert werden.
In der Figur 2 dagegenjst ein verfahrbarer Spender dargestellt,
dessen Schienensystem 12 an der Wand befestigt ist. Das Schienensystem 12 mit Fahrwerk 13 ist wieder den bekannten Fördermitteln
entnommen. An das Fahrwerk 13 ist ein Kniegelenk 14 mit einem Schwenkarm 15 anbringbar. An diesem Schwenkarm 15 ist die in dex·
Figur 1 schon beschriebenen Achse 3, 4- die drehbaren Gefache 6 und ;'eststehende Gefache 7 anbringbar. Anstelle des Schwenkunues
15 kann auch ein in der Figur 3 gezeigte teleskopartig aussiehbare Achse 16 Vorhandensein.
Sowohl der verfahrbare Spender mit Schienensystem an der Decke,
als auch derjenige, dessen Schienensystem an der Wand befestigt
'■*" ist, ist in der Lage, weiträumig und handlich die ihm eingegebenen
Medikamente, Infusionsflaschen, Spritzen, Ampullen und dergleichen
zu verteilen. Ein weit größerer Umkreis wird versorgt, wenn an das Fahrwerk ein Schwenkarm 15 oder die teleskopartig
ausziehbare Achse 16 (mit Gegengewicht) einmontiert ist.
Claims (9)
1. Verfahrbarer Spender für Medikamente, Infusionsflaschen und
dergleichen, der mit mehreren Gefachen versehen ist, gekennzeichnet
durch ein an der Decke, an der Wand, beispielsweise eines Operations- bzw. eines Intensivraumes, anbringbares
an sich bekanntes Fördergerät aus einem Schienensystem (1,12) und einem Fahrwerk (2,13) an dem eine feste Achse (3,4) mit
mehreren Gefachen (6,7) angeordnet ist.
2« Verfahrbarer Spender, dadurch gekennzeichnet, daß das Schie-.uensystem
(1,12) mit Stromschienen ausgerüstet ist und das Fahrwerk (2,13) einen Elektromotor als Antrieb aufweist.
3. Verfahrbarur Spender, dadurch gekennzeichnet, daß das an der
Decke anbringbar ι Schienensystem (1) ein Oval oder eine Acht bildet.
4. Verfahrbarer Spender,, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse am Fahrwerk (13) ein Kniegelenk (13) aufweist.
5. Verfahrbarer Spender, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (16) teleskopartig ausfahrbar ist.
6. Verfahrbarer Spender, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefache (6) mit Kugel- oder Gleitlaropen versehen, drehbar sind,
7. Verfahrbarer Spender, dadurch gekennzeichnet, daß an den drehbaren
Gefachen (6) Handgriffe oder Griffleisten (8) angeordnet sind.
8. Verfahrbarer Spender, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (4) unterhalb der drehbaren Gefache (6) feststehende, mit
einer Griffleiste (9) versehene Gefache (7) aufweist.
-S-
9. Verfahrbarer Spende? , dadurch gekennzeichnet, daß die Ireribaren
Gefache (6) Meldelampen (11) besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747400949 DE7400949U (de) | 1974-01-12 | 1974-01-12 | Verfahrbarer spender fuer medikamente infusionsflaschen und dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747400949 DE7400949U (de) | 1974-01-12 | 1974-01-12 | Verfahrbarer spender fuer medikamente infusionsflaschen und dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7400949U true DE7400949U (de) | 1974-06-27 |
Family
ID=6643282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747400949 Expired DE7400949U (de) | 1974-01-12 | 1974-01-12 | Verfahrbarer spender fuer medikamente infusionsflaschen und dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7400949U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9204321U1 (de) * | 1992-03-31 | 1992-05-21 | Trilux-Lenze Gmbh + Co Kg, 5760 Arnsberg | Medizinische Versorgungsstation |
-
1974
- 1974-01-12 DE DE19747400949 patent/DE7400949U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9204321U1 (de) * | 1992-03-31 | 1992-05-21 | Trilux-Lenze Gmbh + Co Kg, 5760 Arnsberg | Medizinische Versorgungsstation |
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