DE74008C - Rundfalz-Verschliefsmaschine - Google Patents

Rundfalz-Verschliefsmaschine

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Publication number
DE74008C
DE74008C DENDAT74008D DE74008DA DE74008C DE 74008 C DE74008 C DE 74008C DE NDAT74008 D DENDAT74008 D DE NDAT74008D DE 74008D A DE74008D A DE 74008DA DE 74008 C DE74008 C DE 74008C
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DE
Germany
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fold
shaft
folding
disk
sealing machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74008D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. kircheis in Aue, Sachsen
Publication of DE74008C publication Critical patent/DE74008C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι bis 8 stellen die wesentlichen Theile einer Blech-Rundfalz-Verschliefsmaschine dar, an welcher die Falzrollen f d u e zur Bildung der Arbeitsstufen II bis IV selbstthätig ■ von der Maschine aus, anstatt wie bisher von Hand, gegen den Falzrand der Blechdose geführt bezw. angedrückt werden.
Mit einem nach Querschnitt I umgebörtelten Deckel versehen und auf übliche Weise zwischen das Spindelfutter L und Gegenfutter M eingeklemmt, wird die Blechdose mit der Spindel α in Drehung um ihre Achse versetzt. Dieselbe Antriebsvorrichtung, Riemscheibe 5 und Welle b, versetzt gleichzeitig ein Rädervorgelege in Drehung, dessen grofses Rad R lose auf einer rechtwinklig zur Spindelachse im Maschinengestell A gelagerten, mit excentrischem Zapfen versehenen Welle c läuft, während neben ihm auf derselben Welle sich fest die Seheibe H befindet, welche sich durch die in Fig. 6 bis 8 veranschaulichte Vorrichtung mit dem Rad R kuppeln läfst. Wird nämlich der Bolzen w an seiner Rolle ο von dem keilförmig anlaufenden Flügel einer Knagge i in der Scheibennabe zurückgehalten, so kreisen an seiner freien Stirnfläche die Klauen r des Rades R wirkungslos vorüber. Die Knagge i wird durch Feder- oder Gegengewichtsbelastung radial gegen die Scheibennabe gedrückt. Zieht man sie jedoch von dieser, wie in Fig. 8 gezeigt, ab, so läfst sie den Bolzen w unter dem Einflufs einer in seinem Hohlraum untergebrachten Spiralfeder aus der Scheibennabe hervor zwischen die Klauen r springen, wodurch- die Kupplung von Rad, Scheibe und Excenterwelle zunächst auf die Dauer einer Umdrehung hergestellt ist. Läfst man die Knagge i wieder los, so dafs sie in ihre Ruhelage zurückkehrt, so streift die Rolle 0 an den Knaggenflügel, welcher nun den Bolzen in die Scheibennabe zurückdrängt und so die Kupplung aufhebt. Der excentrische Zapfen der Welle c nimmt in der Ruhe stets die in Fig. 4 und 7 gezeichnete Stellung ein, wogegen er während der Umdrehung die von ihm in einer Schleife erfafste, übrigens in einer Nuth des Supports C am Maschinengestell A quer zur Spindelhauptachse geführte Schiene K ihrer Längenrichtung nach hin- und herschiebt. An dieser Verschiebung nehmen einerseits der Bolzen y, andererseits das Stück E Theil, welche beide in einem Schlitz mit der Schiene durch eine Schraube verbunden sind.
Die dem Maschinengestell zugekehrte Seite der Scheibe H enthält einen wellenförmigen Theil h, durch welchen eine im Maschinengestell geführte Stange G mit Falzrolle f rechtwinklig zur Spindelachse bewegt wird, sobald die Scheibe H und die Welle c gekuppelt sind. Die gegen den Dosenrand geschobene Falzrolle / bewirkt die einfache Falzung nach Arbeitsstufe II, worauf die Stange G unter Einwirkung einer Feder in die Anfangslage zurückkehrt.
Inzwischen ist auch die Stange K aus ihrer Mittelstellung (Fig. 2 und 4) nach rechts gewichen. Der Bolzen y drückt hierbei gegen den Daumen m, auf dessen Welle der in das Gehäuse F eingreifende Daumen \ dieses Gehäuse auf der am Support C befestigten Gleitbahn D dem Falzrand entgegenschiebt. Im Gehäuse F befinden sich zwei Falzrollen, eine
obere d und eine untere u, von denen letztere derart beweglich gelagert ist, dafs sie sich hebt, wenn ihr Lager bei der vom Gehäuse angenommenen Bewegung entweder, nach Fig. 2, gegen eine auf der Gleitbahn angebrachte schiefe Fläche ρ aufläuft, oder wenn der Winkelhebel n, nach Fig. 4, gegen einen Zapfen χ der Gleitbahn stöfst. Die Arbeitsstellung der beiden Falzrollen d und u bei der äufsersten Stellung rechts der Stange K ist in Fig. 2 und 4 punktirt angegeben; sie entspricht der Arbeitsstufe III, in welcher der Falz zwischen den Kegelmantelflächen jener Falzrollen schief umgelegt ist.
Die Stange K bewegt sich nun aus ihrer äufsersten Stellung rechts nach entgegengesetzter Richtung; das Gehäuse F kehrt unter Einwirkung einer um die Welle der Daumen \ m gewundenen Spiralfeder in ihre Anfangsstellung zurück, während die am Theil E gelagerte Falzzudrückrolle e gegen den schrägen Falzrand der Dose drückt und ihn nach Arbeitsstufe IV vollends umlegt bezw. zudrückt. Ist die Schiene aus dieser äufsersten Stellung links in die Mittelstellung zurückgekehrt, so wird die Excenterwelle entkuppelt und die fertige Dose durch eine neue ausgewechselt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ' .
    Rundfalz-Verschliefsmaschine, bei welcher die auf einander folgende Bethätigung der Falzrolle f, des Falzrollenpaares d u und der Falzrolle e bei einer maschinell auf eine Scheibe H und deren Welle c übergeleiteten Drehung in der Weise erfolgt, dafs die Rolle / infolge Auflaufens einer sie tragenden Stange G auf eine wellenförmige Erhöhung der Scheibe H zum Umlegen des Deckelrandes um den Mantelrand gegen das rotirende Werkstück geführt wird, darauf eine mit dem excentrischen Zapfen der Welle (c) verbundene Schiene K bei ihrer Verschiebung nach der einen Richtung die Verschiebung eines Gehäuses F mit dem in ihm gelagerten Rollenpaar d u gegen das Werkstück zum Schrägstellen des gebildeten Falzes bewirkt und endlich bei der Verschiebung der Schiene K nach der anderen Richtung der an ihr befestigte Träger der Rolle e zum völligen Umlegen des Falzes gegen das Werkstück geführt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74008D Rundfalz-Verschliefsmaschine Expired - Lifetime DE74008C (de)

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