DE740002C - Verfahren zur Fernuebertragung von Kompassstellungen - Google Patents

Verfahren zur Fernuebertragung von Kompassstellungen

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DE740002C
DE740002C DED74860D DED0074860D DE740002C DE 740002 C DE740002 C DE 740002C DE D74860 D DED74860 D DE D74860D DE D0074860 D DED0074860 D DE D0074860D DE 740002 C DE740002 C DE 740002C
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DE
Germany
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coils
currents
metal disc
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pointer
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Expired
Application number
DED74860D
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English (en)
Inventor
Dr Max Dieckmann
Dr Karl Baerner
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MAX DIECKMANN DR
KARL BAERNER DR
Original Assignee
MAX DIECKMANN DR
KARL BAERNER DR
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Description

  • Verfahren zur Fernübertragung von Kompäßstellungen Es sind Verfahren zur Fernübertragung von Zeigerstellungen über 36o° bekannt, welche sich elektrischer Schaltelemente, wie Drehfeldeinrichtungen oderWiderstandskombinationen, bedienen. In manchen Fällen ist es bei solchen Fernübertragungen von Bedeutung, daß die Übertragung rückwirkungsfrei erfolgt und die Einstellung des Mutterzeigers nicht behindert wird, und zwar dann, wenn die Muttergeräte nur ein geringes Arbeitsvermögen aufweisen. Dies ist' insbesondere der Fall bei einer Übertragung von Kompaßstellungen. Hier können die bekannten Verfahren auch deshalb nicht angewendet werden, weil die Felder eisengefüllter Spulen oder sonstiger Hilfseinrichtungen die Anzeige des Kompasses störend beeinflussen.
  • Das nachfolgend beschriebene Verfahren gestattet eine rückwirkungsfreie Übertragung von Kompaßstellungen über 36o° unter Ausnutzung der Änderung von drei öder mehreren um rao° oder geeignete Winkel versetzte Induktivitäten. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen mit hochfrequentem Wechselstrom betrieben und ohne Eisen aufgebaut sind und daß die Indüktivitäten dieser Spulen durch die in einer ebenfalls auf zao° oder entsprechende Winkel beschränkten und mit einem Zeiger (Skäla) versehenen Metallscheibe fließenden Wirbelströme. bei einer Verdrehung um 36o° aufeinanderfolgend verschieden beeinflußt werden, und die den Spulen entnommenen gleichgerichteten und in ihrer Größe von der Stellung der Metallscheibe abhängigen Ström,eeiner entsprechenden Empfangseinriehtung zugeführt werden., in der seich gemäß den verschiedenen Spulenströmen ein resultierendes Feld ausbildet, dessen Richtung stets in der Richtung der Symmetrieachse der Metallscheibe übereinstimmt, so daß .diese mittels geeigneter Einrichtungen bestimmbare Feldrichtung als Maß für die Mutterzeigerstellung dient.
  • Die Abbildung zeigt beispielsweise eine solche Anordnung. Die Mutteranordnung ist hierbei aus: drei Spulen S1, S. und S;, gebildet, die je über einen Winkel von. 12o° reichen. Oberhalb dieser Spulen ist eine Metallscheibe,1Z ebenfalls mit einer Größe von 12o° drehbar angeordnet, an welche der Mutterzeiger bzw. Skala SKM (z. B. Kompaßrose) befestigt ist. Je nach ihrer Stellung .beeinflußt die Metallscheibe die Induktivität einer der drei Spulen oder je zweier von ihnen mehr oder weniger. Die demgemäß verschiedenen Hochfrequenzströme der Spulen werden über vier Leitungen einer aus den Widerständen R1, R2 und R3 gebildeten Widerstandsanordnung zugeführt, wobei eine Leitung allen-drei Kreisen gemeinsam ist, in welcher die Koppelspule S für die hochfrequente Erregung und zur Erhöhung der Empfindlichkeit ein Abstimmkondensator C eingefügt sind. Die an den Widerständen auftretenden Spannungen wirken über Gleichrichter auf eine Tochterspulenanordnung ein, wobei jedem Widerstand eine Empfangsspule SIT, &2T und S,T zugeordnet ist, deren räumliche Lage der Mutterspulenanordnung entspricht. Die Lage des resultierenden Feldes dieser Tochterspulenanordnung ist von .der Größe und Richtung der einzelnen Spulenströme und damit von der Lage der Metallscheibe zu den Spulen der Muttereinrichtung abhängig. Diese als Maß für die Stellung der Mutterskala dienende Feldeinrichtun_g kann z. B., wie in der Abbildung angedeutet, mittels eines Weicheisenstückes SKT mit Zeiger oder Skala festgestellt werden.
  • Die Spulen der Muttereinrichtung können auch um go° in ihrer Lage gedreht %verden, 1i also mit ihren Achsen horizontal liegen,dementsprechend muß also das Metall den Ausschnitt einer Trommel bilden. Die Spulen-und Metallseheibenform ist günstigerweise so zu wählen, daß unter Berücksichtigung der Übertragungsmittel solche Stromänderungen empfangsseitig erzielt werden, daß alsdann die Teilung der empfangsseitig befindlichen Skala gleichmäßig wird. Bei unzureichender Größe der Gleichströme und mangelnder Hochfrequenzenergie können zusätzliche Hochfreduenzverstärkereinrichtungen vor der Gleichrichtung eingesetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Fernübertragung von Kompaßstelfungen über 36o° mit tun 120° oder geeignete Winkel versetzten Spulen, dadurch gekennzeichnet, -daß diese Spulen mit hochfrequentem Wechselstrom betrieben und ohne Eisen aufgebaut sind und daß die Induktivitäten dieser Spulen durch die in einer ebenfalls auf 12o° oder entsprechende Winkel beschränkten und init einem Zeiger (Skala) versehenen Metallscheibe fließenden Wirbelströme bei einer Verdrehung -von 36o° aufeinanderfolgend verschieden beeinflußt werden und die den Spulenentnommenen gleichgerichtetenund in ihrer Größe von der Stellung der Metallscheibe abhängigen Ströme einer entsprechenden Empfangseinrichtung zugeführt werden, in der sich gemäß den verschiedenen Spulenströmen ein resultierendes Feld .ausbildet, dessen Richtung stets mit der Richtung der Symmetrieachse der Metallscheibe übereinstimmt, so daß diese mittels geeigneter Einrichtungen bestimmbare Feldrichtung als Maß für die Mutterzeig-erstellung dient.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Form der Metallscheibe und des Spulenquerschnittes so gewählt wird, daß die in der Anzeigevorrichtung wirksamen gleichgerichteten Ströme zur Erzielung einer gleichinäßigen Skalenteilung in ihrer Größe nach einer Sinusfunktion zu- bzw. abnehmen. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstand:es vom Stand .der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: W. Stäblein, Die Technik der Fernwirkanlagen, 1934, S. 2o, Abs. i ; Archiv für techn. Messen vom April 1935, V 3822-1, insbesondere Bild 7; österreichische Patentschrift 123 643; amerikanische Patentschrift 1 94 z 61 ; deutsche Patentschrift 555042; deutsche Patentschrift 205 5i3.
DED74860D 1937-03-16 1937-03-16 Verfahren zur Fernuebertragung von Kompassstellungen Expired DE740002C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE205573C (de) *
AT123643B (de) * 1928-11-19 1931-07-10 Albin Dr Keiter Mittels Wechselstrom betätigte Einrichtung zur Übertragung von Einzelbewegungen auf die Angaben elektrischer Meßinstrumente.
DE555042C (de) * 1930-07-25 1932-07-19 Hell Rudolf Dr Ing Anordnung zur induktiven Fernuebertragung von Bewegungsvorgaengen, insbesondere zur Fernanzeige der Zeigerstellung von Messgeraeten
US1941615A (en) * 1930-08-14 1934-01-02 Nat Electrical Supply Company Mechanism for radio operated repeat motion

Patent Citations (4)

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DE555042C (de) * 1930-07-25 1932-07-19 Hell Rudolf Dr Ing Anordnung zur induktiven Fernuebertragung von Bewegungsvorgaengen, insbesondere zur Fernanzeige der Zeigerstellung von Messgeraeten
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