DE739C - Nafsmühle für Mineralien - Google Patents

Nafsmühle für Mineralien

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Publication number
DE739C
DE739C DE000000000739DA DE739DA DE739C DE 739 C DE739 C DE 739C DE 000000000739D A DE000000000739D A DE 000000000739DA DE 739D A DE739D A DE 739DA DE 739 C DE739 C DE 739C
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Germany
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nafsmühle
mill
shaft
pulley
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DE000000000739DA
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M Neuerburg
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M Neuerburg
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  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Diese Mühle ist dazu bestimmt, Mineralien in zweckmäfsigerer Weise zu zerkleinern, als dies durch anderweitige Vorrichtungen, namentlich durch Pochwerke möglich ist.
Die beiliegende Zeichnung zeigt die Mühle in einem Längendurchschnitte. Eine Welle A trägt den Teller B, auf welchem die Mahlscheibe C aus Gufsstahl befestigt ist. An einer zweiten Welle D, welche excentrisqh über der Welle A montirt ist, befindet sich ein ähnlicher Teller E •mittelst einer schwebenden Haue F aufgehängt; an diesem Teller ist eine andere Mahlscheibe G befestigt. Der Halbmesser der unteren Scheibe ist um so viel gröfser, wie der der oberen, als die Excentricität der beiden Wellenmittel beträgt, so dafs die Scheibe G niemals über C hervorragt: Beide Scheiben werden durch die Welle H, welche ihrerseits durch einen über die Riemenscheibe J laufenden Riemen ca. 100 mal pr. Minute umgedreht wird, durch Vermittelung der Zahnräder K, L, M und JV, O in Bewegung gesetzt. Die Scheiben drehen sich in entgegengesetztem Sinne, und die Geschwindigkeiten, mit welchen sie umlaufen, verhalten sich am zweckmäfsigsten, wie 10:1. Bei den in der Zeichnung angenommenen Uebersetzungsverhältnissen macht die untere Scheibe 30, und die obere 300 Umdrehungen pr. Minute.
Das Mahlgut wird durch ein Heberad P aus einem Troge V in die Rinne Q gehoben, und gelangt durch diese unter Zuflufs von Wasser in den Trichter der Mahlscheibe E G. Das gemahlene Material fällt mit dem Wasser aus der Mühle in den Rumpf R, welcher das ganze Mahlwerk dicht umfafst und durch die Rinne .V in den Konus T, an dessen äufserem Ende es auf die konische Siebtrommel JF gelangt, die von einer dem gewünschten Zerkleinerungsgrade entsprechenden Feinheit ist. Das hinreichend fein gemahlene Material fällt durch das Sieb in das unter demselben angebrachte Gerinne L, welches nach den weiteren Verarbeitungsplätzen führt. Das noch nicht hinreichend fein gemahlene Material fällt aus der Siebtrommel wieder in das Heberad P und beginnt seinen Lauf durch die Mühle von neuem. Das Heberad ist mit der Siebtrommel fest verbunden und werden beide zusammen von der Riemenscheibe X aus, oder auf andere Weise in Umdrehung gesetzt.
Im Vergleich mit einem Pochwerke liefert diese Mühle nach Ansicht des Erfinders mit derselben Betriebskraft mehr als das doppelte Quantum Mahlgut; sie producirt sehr viel weniger Schlämme und todte Erzmahle, dagegen eine bei weitem dickflüssigere Trübe. Endlich sind ihre Unterhaltungskosten, namentlich die der Pochsiebe und der Eisentheile viel geringer.
Zum Mahlen von Mineralfarben werden die Gufsstahlscheiben durch Steine ersetzt.
y\ ZU-
Patent-Anspruch: Die Anwendung/
folge welcher die beiden excentrisch gelagerten Scheiben in entgegengesetzten Richtungen in Umdrehung gesetzt werden, in Verbindung mit der Siebtrommel und dem Heberade.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1877.
Klasse 50.
M. NEUERBURG in KALK bei DEUTZ. Nafsmühle für Mineralien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Anglist 1877 ab. Längste Dauer: 19. April 1892.
DE000000000739DA 1877-07-31 1877-07-31 Nafsmühle für Mineralien Expired - Lifetime DE739C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE739T 1877-07-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE739C true DE739C (de)

Family

ID=70972856

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000000739DA Expired - Lifetime DE739C (de) 1877-07-31 1877-07-31 Nafsmühle für Mineralien

Country Status (1)

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DE (1) DE739C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3740975A1 (de) * 1987-12-03 1989-06-15 Engels Kaspar Scheibenmuehle
  • 1877

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3740975A1 (de) * 1987-12-03 1989-06-15 Engels Kaspar Scheibenmuehle

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