DE737545C - Rohrleitungskupplung mit in beiden Kupplungsteilen sitzenden Abschlussventilen - Google Patents

Rohrleitungskupplung mit in beiden Kupplungsteilen sitzenden Abschlussventilen

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DE737545C
DE737545C DEA89530D DEA0089530D DE737545C DE 737545 C DE737545 C DE 737545C DE A89530 D DEA89530 D DE A89530D DE A0089530 D DEA0089530 D DE A0089530D DE 737545 C DE737545 C DE 737545C
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DE
Germany
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coupling
valve
sleeve
closure body
bolt
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DEA89530D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Julius Berger
Rudolf Hundt
Rudolf Kaiser
Wilhelm Zurmuehlen
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SUEDDEUTSCHE ARGUSWERKE HEINRI
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE ARGUSWERKE HEINRI
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/24Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action
    • F16L37/244Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action the coupling being co-axial with the pipe
    • F16L37/252Couplings of the quick-acting type in which the connection is made by inserting one member axially into the other and rotating it to a limited extent, e.g. with bayonet-action the coupling being co-axial with the pipe the male part having lugs on its periphery penetrating into the corresponding slots provided in the female part
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    • F16L29/04Joints with fluid cut-off means with a cut-off device in each of the two pipe ends, the cut-off devices being automatically opened when the coupling is applied
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    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
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Description

  • Rohrleitungskupplung mit in beiden Kupplungsteilen sitzenden Abschlußventilen Die vorliegende Erfindung betrifft Rohrlcitungskupplungen, bei denen in beiden Kupplungshälften Abschlußventile sitzen, die bei geschlossener Kupplung offen gehalten und beim Entkuppeln geschlossen werden.
  • Bei Rohrleitungskupplungen, und zwar insbesondere solchen Leitungen für Steuerflüssigkeiten, ist es besonders wichtig, daß beim Trennen der Kupplungsteile Verluste an Steuerflüssigkeit nicht auftreten, und daß beim Zusammenfügen der Kupplungsteile Luft in die Kupplung und damit in die angeschlossenen Rohrleitungen nicht eintritt. Eingedrungene Luft würde beispielsweise die Steuerung vermittels der Flüssigkeit unmöglich machen, da die Luft zum Unterschied von der Steuerflüssigkeit-stark zusammenpreßbar ist; und infolgedessen würden die Druck- und Bewegungsverhältnisse in den Steuerleitungen o. dgl. grundlegend und stets nachteilig geändert. Ferner ist es bei Rohrleitungskupplungen, die insbesondere für von Steuerflüssigkeit durchströmte Leitungen bestimmt sind, sehr wichtig, daß die VentllVerSChlußkörper, wenn sie sich in ihren offenen Stellungen befinden, den Durchgangsquerschnitt für die durchströmende Flüssigkeit nicht behindern.
  • ES wurde nun gefunden, daß alle diese wichtigen Bedingungen in einfacher Weise unter gleichzeitiger Erzielung großer Bau-und Handhabungsvorteile erfüllt werden können, wenn die beiden Ventilverschlußkörper beim Zusammenfügen der beiden Kupplungshälften unmittelbar vor Beginn der Öffnungsbewegung in der Trennlinie der beiden Kupplungshälften aneinanderliegen und `nenn in beiden Kupplungshälften seitlich der Durchflußquerschnitte Ausnehmungen vorgesehen sind, in welche die vollständig geöffneten Ventilverschlußkörper zurücktreten.
  • Es wurde nun gefunden, daß insbesondere sehr einfache und betriebssichere Kupplungen erhalten werden, wenn die Ventilverschlußkörper durch den Kuppeldruck in die seitlichen Ausnehmungen bewegt werden. Zur Durchführung dieser Bewegungen werden zweckmäßigerweise, z. B. bei Klappenventilen, entsprechende Hebel oder bei rohrförmigen, drehbaren Verschlußkörpern besondere Drehglieder, z. B. Zahntrieblinge, Nocken o. d'-I., verwandt. Vorzugsweise werden die Kupplungen mit einem einzigen, zweckmäßigerweise von Hand betätigbaren und an sich bekannten Spannelement ausgerüstet, das sowohl für Durchführung des Anziehungs- und des Lösungsvorganges der Kupplung als auch bei Durchführung der Öffnungs- und Schließbewegungen der beiden Ventile verwendet werden kann. Als solches einziges Spannelement kommen z. B. die an sich bekannten Überwurfmuttern, welche die Kupplungskörper umfassen, oder z. B. auch Verschlußriegel in Betracht, welche bei geschlossener Kupplung deren Hälften zusammenziehen.
  • Besonders vorteilhafte Ausfiihrungsfornien der Rohrleitungskupplung ergeben sich ferner gemäß der Erfindung, wenn jedes Ventil als vollständige und selbständige Einheit ausgebildet und angeordnet ist und insbesondere unabhängig von Teilen des anderen Ventils geöffnet und geschlossen werden kann.
  • Zweckmäßigerweise werden zur selbsttätigen Zurückführung der Ventilkörper in ihre Schließstellungen Federn vorgesehen.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Kupplung zu entnehmen, die auf den beiliegenden Zeichnungen ein wesentlichen schematisch dargestellt sind.
  • Feg. i veranschaulicht im Längsschnitt eine Ausführungsforen, bei welcher die Ventilverschlußkörper in bekannter Weise als Klappen # tust, gebildet sind; als Spannelement zum Anziehen und Lösen der Kupplung ist eine überwurfmutter vorgesehen. Die beiden Kupplungsteile sind voneinander getrennt wiedergegeben.
  • Fig. 2 veranschaulicht ebenfalls im Längsschnitt eine andere Ausführungsform, bei welcher die Kupplungsteile zusammenstoßen, wobei sich die Ventilverschlußkörper in Schließlage befinden. Als Spanneleleinent zum Anziehen und Lösen der Kupplung und zugleich zur Betätigung der Ventile ist wiederum eine Überwurfmutter vorgesehen. Fig. 3 veranschaulicht im Längsschnitt eint weitere Ausführungsforen, bei der ebenfalls Klappenventile vorgesehen und in mit gegen-, gleichen Ausklinkungen ineinandergreifendeii Kupplungsteilen angeordnet sind. Als Spannelement zum Anziehen und Lösen der Kupplung ist hier ein an dem einen Kupplungsteil drehbar gelagerter Riegel vorgesehen.
  • Fig. q. zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten Ausführungsforen. Fig. 5 gibt in Ansicht die getrennten Kupplungsteile wieder.
  • Fig. 6 und 7 veranschaulichen Ansichten von Einzelheiten der Klappenventile in jeweils verschiedener Ausführungsart.
  • Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsforen der Kupplung, bei welcher als #'entilversclilul»-körper Rohrstücke vorgesehen sind, die um eine quer zur Strömungsrichtung liegende Achse drehbar sind; die Kupplung wird vermittels einer Überwurfmutter angezogen und gelöst.
  • Fig. g gibt eine um go' zur Schnittansicht von Fig. 8 versetzte Schnittansicht wieder. Fig. io zeigt wieder die Darstellung der Fig. 8 mit dem Unterschied, claß hier die Ventilverschlußkörper in. mittlerer Betriebsstellung gezeigt sind, während sie bei F ig. 8 in Schließstellung veranschaulicht werden.
  • Fig. i i zeigt im Längsschnitt eine andere Ausführungsform der Kupplung, bei welcher rohrförmige, drehbare Ventilverschlußkö rper vorgesehen sind, die vermittels eines Riegels betätigt werden, der auch zum Anziehen und Lösen der Kupplung dient und an dein einen Kupplungsteil drehbar gelagert ist. In Fig. i i sind die Ventilverschlußkörper in Schließstellung veranschaulicht, während F ig. 12 die Verschlußkörper in offener Stellung wiedergibt.
  • Fig. 13 zeigt in Seitenansicht die beiden voneinander getrennten Kupplungsteile.
  • Fig. 14 bis 17 veranschaulichen in schematischer Darstellung Einzelheiten der Ventilsteuerungseinrichtung.
  • Fig. 18 veranschaulicht wieder im Längsschnitt eine andere Ausführungsform der Kupplung, bei der rohrförmige drehbare Ventilverscblußkörper und zu deren Betütiguiig ein drehbarer Ring vorgesehen sind. vermittels dessen auch das Anziehen und Lösen der Kupplung bewirkt wird.
  • Fig. ig zeigt die Ventilverschlußkörper ebenso wie Fig. 18 in Abschlußlage, jedoch in einem um go° gedrehten Schnitt.
  • Fig. 2o zeigt die getrennten Kupplungsteile in Seitenansicht, und Fig. 21 gibt schließlich eine Vorderansicht der in Fig. i8, ig und 2o dargestellten. Kupplung wieder.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. i sind zwei muffenförmige Kupplungskörper i und 2 vorgesehen, die vermittels einer weiter unten beschriebenen Überwurfmutter zusammengezogen und wieder voneinander gelöst werden können. Der Kupplungskörper i ist an dem der Trennstelle abgewandten Ende mit einem angesetzten Gewindestutzen 3 ausgestattet, der mit einer anzuschließenden Rohrleitung, einem Schlauch o. dgl. in üblicher Weise verbunden werden kann, entsprechend ist der Kupplungskörper 2 mit einem Gewindeansatzstutzen q. versehen. Ferner weist der Kupplungskörper i einen Flansch 5. auf, vermittels dessen der Körper i z. B. mittels Schrauben o. dgl. befestigt werden. kann.
  • An dem der Trennstelle zugewandten Ende besitzt der Kupplungskörper i einen rohrförmigen Ansatz mit Außengewinde 6. Dieses Außengewinde ist für Zusammenwirken mit dem entsprechenden Innengewinde der Überwurfmutter 7 bestimmt, die den anderen Kupplungskörper 2 umfaßt und mit einem hinteren Anschlag S ausgestattet ist, der finit einem Anschlag g, z. B. einem Flansch des Kupplungskörpers 2 zusammenwirken kann, zu dem Zwecke, bei Zusammenschraubung von überw urfmutter 7 und Gewinde 6 den Kupplungskörper 2 gegen den Kupplungskörper i zu bewegen bzw. nach erfolgtem Aneinanderliegen fest gegen diesen zu pressen. Der Durchmesser des Flansches oder Anselilages. c9 ist so bemessen, daß die Überwurfmutter 7 rückwärts über den Kupplungskörper 2 abgestreift werden kann.
  • Im Innern der Kupplungskörper i und 2 sind die Abschlußventile und ihre Betätigungsglieder nebst Rückführungselementen vorgesehen, die bei der dargestellten Ausführungsform gegengleich, d. h. z. B. im Schnitt spiegelbildlich, ausgebildet sein können.
  • Im besonderen befindet sich innerhalb der Kupplungskörper i und 2 jeweils eine Hülse io, die in den Kupplungskörpern verschiebbar ist, wobei zur Abdichtung jeweils eine ringförmige Dichtung ii vorgesehen ist, die in einer Nut der Hülse io liegt und an der Innenfläche des Kupplungskörpers- vorüberschleift.
  • Die Hülse io ist an der I#,upplungstrennstelle mit einem sie zu einer Schale oder einem: Becher ,ergänzenden Boden 12 ausgestattet, der besonders eingesetzt und gegen einen inneren Ringwulst 13 der Hülse abgestützt sein kann. Der Boden 12 ist mit einer Durchtrittsöffnung 14 ausgestattet, die als Ventildurchgangsöffnung dient und bei geschJossenem Ventil von dessen VerschluBkörperabgedeckt wird. An der Durchgangsöffnung 14 ist der Boden 12 mit einem den Ventilsitz bildenden Kragen 15 versehen, auf den sich ein den fibrigen Verschlußkörper i6 übergreifender Rand desselben auflegen kann. An der dem Kupplungsinnern zugewandten Seite des Ventilverschlußkörpers 16 ist ein Lager 1 7 für einen Gelenkbolzen 18 vorgesehen, mit dem ein Arkn ig drehbar ist, dessen anderes Ende um ein weiteres Gelenk 20 geschwenkt werden kann und hier mit einem Zahnbogen 22 ausgestattet ist. Das Gelenk 20 ist im Lagerstück 21 gelagert, das am Boden 1z der im Kupplungskörper i bzw. 2 verschiebbaren Hülse io befestigt ist.
  • Mit dem Zahnbogen 22 wirkt eine Zahnstange 23 zusammen, die an einem Widerlagerkörper 24 angebracht ist, der sich gegen die Kupplungskörper i bzw. 2 abstützt und in diesem ortsfest gelagert ist. Zur Abstützung am Kupplungskörper weist das Widerlager 24 einen rückwärtigen Ansatz 25 auf, der in eine Nut 26 des. Kupplungskörpers greift und zu weiterer Sicherung der Lage in einen Ansatz 27 ausläuft, der ebenfalls in eine Ausnehmung des Kupplungskörpers i bzw. 2 greift. Nach innen wird der Ansatz 27 von einer Hülse 28 überdeckt, die z. B. durch Einpressen in den hinteren Teil jedes Kupplungskörpers eingesetzt ist.
  • Das Widerlager 24 stützt sich zweckmäßigerweise über eine besondere Gleitfläche gegen die Hülse io ab, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Hülse io zwischen Widerlager 2.4 und diesem zugekehrter Wandung des Kupplungskörpers längs verschiebbar ist.
  • Die Hülse weist an ihrem rückwärtigen, d. h. der Kupplungstrennungsstelle abgewandten Ende einen Ansatz 29 auf, der- ein Lager und Widerlager für eine Schraubenfeder 30 bildet, die mit ihrem anderen Ende in einer Ausnehmung 31 des Kupplungskörpers 1 bzw. 2 gelagert und zugleich gegen den Kupplungskörper abgestützt ist. Die Schraubenfeder 30 ist bestrebt, die Hülse io aus dem Kupplungskörper i bzw. 2 herauszudrücken.
  • Zwischen dem Boden i2 der Hülse io und ihrem rückwärtigen Ansatz 29 ist eine weitere Hülse 32 angeordnet, welche der möglichst unbehinderten Durchführung der durchströmenden Flüssigkeit, z. B. Drucköl, dient. Der lichte Durchmesser der Hülse 32 ist den lichten Durchmessern der Ventildurchgangsöffnung und des Kupplungskörperansatzes 3 bzw. q. angepaßt. Die Hülse 32 ist mit einer Ausklinkung 33 am Ansatz -2g der Hülse io angesetzt und weist ferner eine Aussparung 34. auf, die dort vorgesehen ist, wo sich der Ventilverschlußkörper bei seiner Offenstellung befindet.
  • Die Kupplung hat folgende Arbeitsweise. Wenn die beiden Kupplungsteile vollständig voneinander getrennt sind, so drückt die Feder 30 die Hülse io der Kupplungstrennstelle entgegen, und zwar gemäß der -dargestellten Ausführungsform so weit, daß die Hülse um ein bestimmtes Stück gegenüber ihrem Kupplungskörper an der Trennstelle nach außen vorspringt. Die Begrenzung dieser Bewegung der Hülse io nach außen wird dadurch bewirkt, daß die Hülse vermittels des Lagerstückes 21, des Gelenkbolzens 2o und des Zahnbogens 22 über die Zahnstange 23 mit dein Widerlager 24 ständig gekuppelt ist, das im Kupplungskörper i axial unverschiebbar eingespannt ist. Befindet sich jetzt der Ventilverschlußkörper in Abschlußstellung, so ist eine weitere Abwälzung des Zahnbogens -22 an der Zahnstange 23 nicht möglich; infolgedessen ist eine weitere Vorwärtsbewegung der Hülse io aus dem zugehörigen Kupplungskörper verhindert.
  • Wenn nun die beiden Kupplungskörper zusainmengeführt werden, so stoßen zunächst die Böden 12 der Hülsen io und außerdem die Ventilverschlußkörper 16 flächig zusammen. Infolgedessen ist ein Austritt von durchströmender Flüssigkeit und ein unerwünschter Eintritt von Luft bei den. folgenden Kupplungsvorgängen nicht möglich. Nachdem die Hülsen io der Kupplungskörper i bzw. 2 zum flächigen Aneinanderliegen gebracht sind, wird die Überwurfmutter 7 mit dem Gewinde 6 des Kupplungskörpers i verschraubt. Infolgedessen werden die Kupplungskörper i und 2 einander genähert, da die Hülsen io jeweils in ihre Kupplungskörper zurückverschiebbar sind, was gegen die Wirkung der Federn 30 geschieht. Zugleich werden durch die Verzahnungen 22, 23 die Verschlußklappen 16 der Ventile in Offenstellung geschwenkt, bis sie bei vollständig abgezogener Kupplung in ihren Offenstellungen liegen und dabei der durchströmenden Flüssigkeit irgendwelche Widerstände nicht entgegensetzen (vgl. strichpunktierte Darstellung in Fig. i).
  • Beim Lösen der Kupplung wird umgekehrt verfahren; die über Wurfmutter wird von dem Gewindestück 6 heruntergeschraubt, wobei sich unter Wirkung der Federn 3o die Kupplungskörper i und 2 auseinander bewegen. Zugleich werden die Ventilklappen infolge der zwangsläufig wirkenden Verzahnungen 22, a3 wieder in ihre Abschlußstellungen zurückbewegt. Erst wenn diese Stellungen erreicht sind, ist eine vollständige Lösung der Kupplung und Trennung der Kupplungskörper i und 2 möglich, die vorher noch durch die Überwurfmutter 7 zusammengehalten werden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. -2 sind zwei gegebenenfalls übereinstimmend ausgebildete Kupplungskörper -.2 vorgesehen, die an den für den Anschluß bestimmten Enden Gewindeansätze 43 aufweisen und sich in Richtung zur Kupplungstrennstelle zu einem Teil 4o erweitern, das an der Kupplungstrennstelle einwärts gerichtete Ansätze 4i aufweist, die Ringkörper bilden, wobei die verbleibende Öffnung -zugleich die Durchgangsöffnung des jeweiligen Ventils ist. Die Kupplungskörper 41, .I2, .43 stoßen mit den vorderen Außenflächen der Teile d. i bei geschlossenem Zustand der Kupplung gegeneinander.
  • In den Kupplungskörpern sind ferner jeweils eitre Aussparung .41 zur Aufnahme einer Schraubenfeder und eine Aussparung 45 zur Aufnahme eines Gleitbolzens oder Stößels 4.6 vorgesehen. Der Stößel 46 gleitet in der Bohrung -15 parallel zur Leitungsachse; eine Dichtung .l7 ist tun einen eingezogenen Teil des Bolzens .I6 vorgesehen und dichtet die Bolzenführung nach außen bzw. nach innen ab. Mit dem Kopf .IS ist der Bolzen in einem einwärts gerichteten Kragen 5 1 einer Hülse gelagert, welche die Kupplungskörper umfaßt. Zur Sicherung des Bolzens im Kragen 5 i weist der Bolzen einen Bund -.c9 o. dgl. auf, der eine axiale Verschiebung des Bolzens in der Lagerbohrung des Kragens 51 verhindert. Bei Gegeneinanderverschiebung von Kupplungskörper und diesen umfassender Hülse wird der Bolzen in seiner Gleitführung :15 des Kupplungskörpers axial hin und her bewegt. Hierbei wirkt er in weiter unten beschriebener Weise mit einem Nocken zur Betätigung des hIappenventils zusammen.
  • Die in der Aussparung -- des Kupplungskörpers vorgesehene Schraubenfeder ist mit So bezeichnet. Sie stützt sich einerseits am ! Kupplungskörper und andererseits am Kragen 51 ab. Die Feder 5o ist bestrebt, den Kupplungskörper von der ihn umfassenden Hülse 52, zu welcher der Kragen 51 gehört, derart wegzubewegen, daß der Kupplungskörper gegen den anderen Kupplungskörper gepreßt wird.
  • Die Hülse 52 ist mit einem Befestigungsflansch 53 und einem Außengewinde 54 ausgestattet. Letzteres wirkt mit einem Innengewinde 55 einer überwurfinutter 56 zusammen, die außen zwecks besserer Handhabung mit Rillen oder Rippen 57 o. dgl, ausgestattet ist. Die Überwurfinutter weist an dein dein Innengewinde abgekehrten Ende einen einwärts gerichteten Anschlag 58 auf, der mit einem entsprechend gerichteten Kragen 59 einer Hülse 6o zusammenwirken kann. In einer Nut der Überwurfmutter 56 liegt vor der der Kupplungstrennstelle zugewandten Stirnseite der Hülse 6o eine Dichtung oder Pufferung o. dgl. 61. Weitere Dichtungen an den Stoßflächen der Kragen 41 der Kupplungskörper sind mit 62 bezeichnet.
  • Die inneren Ränder der Kragen 41 sind als Sitze 6.4 für die Ventilklappen 63 ausgebildet, die an der einen Seite eine Verdickung 65 aufweisen,- die sich in einen Ansatz bis zu einem Nocken 7o fortsetzt. Der Ansatz der Verdickung65 bildet an einer Stelle ein Drehlager für die Klappe 63. Die Drehung erfolgt um den Bolzen 66, der vermittels des Lagers 67 an dem Kupplungskörper 42, 40 befestigt ist. Zweckmäßigerweise ist um den Drehbolzen 66 eine Torsionsschraubenfeder 68 angeordnet, die mit einem Ende 69 an der Ventilklappe 63 abgestützt ist und sich mit dem anderen Ende so am Drehlager abstützt, daß sie ständig bestrebt ist, die Ventilklappe in die Abschlußlage zu zwingen.
  • 70 ist der schon erwähnte, mit dem Stößel 46 zusammenwirkende Nocken zur Übertragung der Öffnungskraft auf die Ventilklappe.
  • Schließlich sind mit 71 und 72 noch ein Schlitz bzw. Bolzen bezeichnet, die an den Kupplungskörpern 42 bzw. den sie umfassenden Hülsen 52 oder 6o angeordnet sind und z. B. eine begrenzte, rein axiale Verschiebung der betreffenden Kupplungsteile gewährleisten.
  • Die Kupplung hat folgende Arbeitsweise. Bei getrennten Kupplungskörpern bzw. Kupplungshälften zwingen die Federn 5o die Kupplungskörper 42 in Richtung der Kupplungstrennstelle, wobei die Anschlagzapfen 72 die Grenzstellungen festlegen. Ferner zwingen die Verdrehungsfedern 68, 69 die Ventilteller 63 auf ihre Sitze 64, da die Betätigungsstößel 46 nicht auf die Nocken 7o drücken (vgl. Fig. 2).
  • Wenn jetzt die überwurfmutter 56 IM it dem Gewindestück 54 verschraubt wird, so werden die Hülsen 52 und- 6o zwangsläufig gegeneinander bewegt, da das Gewinde 54 mit der Hülse 52 fest verbunden ist und der Kragen; 58 den Kragen 59 der Hülse 6o@ angreift und mitnimmt. Bei der Gegeneinanderbewegung der Hülsen 52 und 6o, werden einerseits die Riickführfedern 5o zusammengedrückt und gespannt, und. andererseits wird der Stößel 46, der an der Hülse 52 unverschiebbar angebracht ist, mehr und mehr durch seine Gleitführung 45 und gegen den Nocken 7o des Ventiltellers 63 geschoben, bis er diesen Nökken berührt und schließlich zur Drehung um den Bolzen 66 zwingt, wobei die Ventilklappe 63 gegen die Wirkung der Verdrehungsfeder 68, 69 in die Offenstellung bewegt wird.
  • Bei vollständig angezogener Kupplung nimmt der Ventilteller die auf der Zeichnung strichpunktiert veranschaulichte Lage ein.
  • Bei Lösen der Kupplung durch Losschrauben der Überwurfmutter werden unter Wirkung der Federn 5o die zusammengeführt gewesenen Hülsen 52 bzw. 6o von ihren Kupplungskörpern wegbewegt; außerdem werden unter Wirkung der Verdrehungsfedern 68, 69 die Ventilklappen 63 mehr und mehr in ihre Schließstellungen bewegt, wobei die jeweilige Betriebsstellung anfänglich durch die Stößel 46 bestimmt wird. Bei erreichter Abschlußstellung werden die Stößel 46 von den Nocken 7o entfernt, so daß sie auf die Bewegbarkeit der Ventilklappen keinen Einfluß mehr haben.
  • Nach vollständigem Losschrauben der überwurfmutter vom Gewindestück 54 können die Kupplungshälften getrennt werden, nachdem schon vorher die Durchgangsöffnungen der Ventile vollständig abgesperrt waren.
  • Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 bis 7 sind zwei im Längsschnitt Z-förmig ausgeklinkte Kupplungskörper 8o und iig vorgesehen, wobei die im Längsschnitt ersichtlichen Bestandteile der Z-Form bzw. die betreffenden Stoßstellen mit 82, 83 und 84 bezeichnet sind. Die Stoßstellen 82 und 84 liegen. einander schräg gegenüber und sind einander etwa parallel, während die verbindende Stoßstelle 83 schräg zur Rohrleitungsachse verläuft und von der durchströmenden Flüssigkeit durchflossen wird. Zu beiden Seiten der Trennstelle 83 liegen die Ventilsitze 85 und 86, wobei der Sitz 85 zum Kupplungskörper 8o gehört, der an dem für den Anschluß einer Rohrleitung o. dgl. bestimmten Ende einen Gewindeansatz 8 1 aufweist.
  • An der Stoßstelle 83 sind ferner zweckmäßigerweise nur in dem einen Kupplungskörper Dichtungen 87 vorgesehen. Der klappenförmige Ventilkörper des Kupplungskörpers i ig hat die Bezeichnung 88, derjenige des Kupplungskörpers 8o die Bezeichnung 89. Die Klappen 88 und 89 haben Ansätze go bzw. g i, vermittels deren sie um Dnehkörp,er 92 bzw. 93 auf und zu schwenkbar sind. Die Drehlager 92 bzw. 93 sind, wie aus Fig. 6 im besonderen hervorgeht, in Ansätzen; 94 eines Trägerkörpers 95 gelagert, der als UTmlaufformscheibe ausgebildet und in eine entsprechende seitliche Öffnung des Kupplungskörpers i 1g eingesetzt ist. Entsprechend ist ein Trägerkörper 96 in eine seitliche Öffnung des Kupplungskörpers 8o eingesetzt. Die Besonderheiten des Einsatzes sind weiter unten näherleschrieben.
  • Der Trägerkörper 95 weist an der der Ventilklappe zugewandten Seite einen hülsenförmigen Ansatz 97 auf, der außen, vorn und innen von einer weiteren Hülse 9s umfaßt wird; entsprechend gehört zum Ventilteller 89 und dem Trägerkörper 96 des anderen Kupplungskörpers eine Hülse 99.
  • Die Hülsen 98 und gg@ besitzen einen radialen Ansatz ioo bzw. ioi, die sich in Richtung der oben beschriebenen Drehlagerung der Ventilklappen erstrecken und mit Hebelenden io2 zusammenwirken, die am Träger go bzw. gi für die Ventilklappen derart angebracht sind, däß sie gemeinsam mit den Ventilklappen und den Trägern go, 9i um die Drehachse 92, 93 für die Ventilklappen drehbar sind.
  • Die Nocken ioo und ioi der Hülsen 98 und 99 sind so ausgebildet und angeordnet, daß sie bei ihren Drehbewegungen jeweils um die Mittelachsen der Hülsen 98, 99 für bestimmte Abschnitte der Drehung die Arme io2 der Doppelhebel 102, 90 bZw. 102, 91 wegdrücken und dadurch die am anderen Arme der Doppelhebel befestigten Ventilklappen in Offenstellung zwingen.
  • Zur selbsttätigen Rückführung der Ventilklappen in ihre Schließstellungen sind bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 Schraubenfedern io4. bzw. 105 vorgesehen, die in Aussparungen i o6 (vgl. Ventilklappe 88) eingreifen, damit sie nicht abrutschen. Die Federn io4, 105 sind in den zugleich Widerlager für sie bildenden Hülsen 98, 99 gelagert, wobei das .Widerlager der Hülse 98 den Boden. derselben bildet. Zwischen der Hülse 98 und dein von ihr umfaßten Hals 97 der Trägerscheibe 95 ist eine Dichtung 103 vorgesehen, die irgendeinen Durchtritt der Flüssigkeit verhindert.
  • Mit der Hülse 98 ist der Gewindebolzen 1o8 fest verbunden, der zwischen dein Gewinde und der Hülse Mitnehmerflächen 107 zur Mitnahme bei Drehung aufweist (vgl. auch Fig. 6). Auf den Gewindezapfen io8 ist eine mit Innengewinde ausgestattete Scheibe iog geschraubt und vermittels des Sicherungsstiftes 137 (vgl. Fig.4) mit dem Gewindezapfen io8 zwecks gemeinsamer Drehung gekuppelt. Die Scheibe iog wird von einer tellerförmigen Scheibe 112 umfangen, die ihrerseits mit dem äußeren Rand in einer entsprechenden Ringnut einer weiteren Scheibe 114 ruht und mit dieser vermittels der Kuppelstifte 113 (vgl. wieder Fig. 4) zwangsläufig für gemeinsame Drehung gekuppelt ist. Die Scheibe 112 kann jedoch an sich unabhängig von der Scheibe iog gedreht werden. Die tellerförmige Scheibe 112 umfaßt mit ihrem zylindrischen Teil und mit ihrem Boden i io die Scheibe iog und weist im Boden i io selbst eine bffnung auf, die für Kupplung mit den Mitnehrnerflächen 107 ausgebildet ist, so daß bei Drehung der Scheibe 114 die mit dieser gekuppelte Scheibe 112 und über die Mitnehmerfläche 107 auch der Bolzen io8 und die mit ihm verbundene Hülse 98 nebst Nocken ioo zwangsläufig gedreht -werden.
  • Die Scheibe 114, die tun die Mittelachse des Gewindezapfens io8 drehbar ist, weist einen Ansatz 115 auf (vgl. auch Fig. 4), der mit einem entsprechenden Ansatz 13o der diametral angeordneten Scheibe 129 über einen Bügel 131 verbunden ist (vgl. Fig. 4), der so ausgebildet ist, daß er bei geschlossener Kupplung den mit dem Gewindeansatz 81 ausgestatteten Kupplungskörper So umgreift. Durch den Bügel sind die beiden Scheiben i i4 und 129 zu gemeinsamer Betätigung und Wirkung zwangsläufig verbunden.
  • Auf dein Kupplungskörper So ist seitlich eine gebogene winkelförmige Lasche 117 mit Hilfe von Schrauben 122 befestigt und derart angebracht, daß der eine Schenkel der Lasche einen Anschlag und zugleich eine Gleitbahn für die Riegelkörper 115 der Scheibe 114 bildet. Zum Festspannen oder auch z. B. zur Ermöglichung des selbsttätigen Anhaltens des Riegels in einer beliebigen Sperrstellung ist eine Schraube 116 vorgesehen, die im Riegel 115 gelagert und gegen den Gleitbahn bildenden Schenkel der Lasche 117 schraubbar ist, wodurch der Riegel von der Lasche unter Erzeugung einer Klemmwirkung weggedrückt wird.
  • Die mit dem Riegel i 15 verbundene Scheibe 114 liegt mit den inneren Rändern ihrer Mittelbohrung um einen Hals 118 einer Scheibe i i i. Die Lasche i 17 ist vermittels der Schrauben 122 fest am Kupplungskörper So angebracht, so daß sie bei Trennung der Kupplungshälften an jenem verbleibt und bei Wiedervereinigung der Kupplungshälften ziilammen mit der zugehörigen Kupplungshälfte bis zur Scheibe i i i bewegt wird. Die Scheibe i i i weist ferner eine zum Kupplungskörper iig vorspringende Abkröpfung i2o auf, die etwa der Lasche 117 entspricht und mit einer Rippe oder Nase 121 ausgestattet ist, die in eine entsprechende Nut des Kupplungskörpers i 19 eingreift. Die Abkröpfung i 2o der Scheibe iio kann ebenso wie die Lasche 117 mit Schrauben i22 am Kupplungskörper i ig befestigt werden.
  • Die weiter oben beschriebene Trägerscheibe 95 weist einen äußeren Flansch auf, mit dem sie über eine Dichtung 124 auf einem entsprechenden Vorsprung des Kupplungskörpers i 1g sitzt. Vermittels einer ringförmigen Mutter 123 mit Außengewinde wird der Trägerkörper 95 fest auf seinen Sitz am Kupplungskörper i 19 gepreßt.
  • An der diametral gegenüberliegenden Seite des Kupplungskörpers i ig ist entsprechend zum Flansch 12o der Scheibe i i i ein Flansch 125 mit einer Rippe oder Nase 126 vorgesehen, die der Nase oder Rippe 121 entspricht. An dein Flansch 125 setzt sich eine der oben beschriebenen Scheibe i i i entsprechende Scheibe 127 an, welche die zum Einführen und Ausführen der Ventileinheit bestimmte öffnung des anderen Kupplungskörpers So teilweise abdeckt. Die Scheibe 127 -weist einen Hals 128 auf, der dem Hals 118 der Scheibe i i i entspricht und ein Drehführungslager = für die Scheibe 129 bildet, die in den oben beschriebenen Riegel 13o ausläuft. Mit 132 ist eine der Klemmschraube 116 entsprechende Schraube bezeichnet. Die der Lasche 117 entsprechende Führungsbahn hat die Bezeichnung 133 und ist vermittels Schrauben 122 finit dem Kupplungskörper 8o fest verbunden, so daß sie mit diesem bei Zusammenfügen und Trennen der Kupplungshälften gemeinschaftlich bewegt wird.
  • Entsprechend dem Schraubenbolzen 1o8 ist ein Schraubenbolzen 134 vorgesehen, auf den eine scheibenförmige Mutter 135 geschraubt und vermittels eines Kupplungsstiftes 137 zur gemeinsamen Drehung gekuppelt ist. Die Scheibe 135 kann .ebenso wie die Scheibe 1o9 mit Hilfe von diametral angeordneten Stecklöchern 136 vermittels eines Schlüssels aufgeschraubt und wieder abgeschraubt werden. Die Scheibe 135 hält eine tellerförmige Scheibe 138, die -mit ihrem äußeren Flansch in einer Nut der Scheibe 129 ruht und diese gegen die Kupplungskörper hält. Der Schraubenbolzen 134 hat kuppelnde Mitnehmerflächen 139, die mit entsprechenden Flächen der tellerförmigen Scheibe 138 zusammenwirken, so daß bei Drehung der Scheibe 129 die Scheibe 138 und über die Mitnehmerflächen 139 ,auch der Bolzen 13¢ gedreht wird. Mit diesem Bolzen, ist ein Kupplungskörper 140 fest verbunden, der mit einem weiteren Kupplungskörper 141 nach Zusammenfügen der Kupplungshälften zum Zusammenwirken gebracht wird, wobei der Kupplungskörper 141 zweckmäßigerweise als Mutter zum Festschrauben, der Hülsen 1q.2 und 99 am Trägerkörper 96 ausgebildet ist.
  • Bei der eben beschriebenen Betätigungseinrichtung für die Ventile gehören der Trägerkörper 96, der mit Hilfe der ringförmigen Mutter 144 fest gegen einen Sitz am Kupplungskörper 8o gepreßt wird, zu diesem Kupplungskörper, ebenso wie die Betätigungsteile 141, 99 und 142 mitsamt der eigentlichen Ventileinheit.
  • Andererseits gehören zum Kupplungskörper z i9 die Scheibe 127 und die von dieser gehaltene Scheibe i4o nebst Gewindezapfen 134 und den Scheiben 135, 138 und der Riegelscheibe 129.
  • Bei Zusammenfügung und Trennung der Kupplungshälften wird die zuerst beschriebene, mit dein Kupplungskörper 8o zusammengebaute Einheit in den die zweitbeschriebene Einrichtung tragenden Kupplungskörper hineingeschoben bzw. aus diesem herausgezogen.
  • Damit hierbei der in den Trägerkörper 96 vorspringende Kupplungsteil i4o mit herausgezogen und wieder mit eingeführt werden kann, weist der_Trägerkörper 96 eine Nut 143 auf. Entsprechend besitzen die Spannmutter 144 und die benachbarte Grenzwandung des Kupplungskörpers 8o Durchlässe 145.
  • Ebenso weist das kuppelnde Glied 141 einen Schlitz o.dgl. auf, in welchen das andere Kupplungsorgan i4p, das mit dem Gewindezapfen 134 fest verbunden ist, bei Zusammenfügung der Kupplungshälften eingeschoben und umgekehrt bei deren Trennung wieder herausgezogen werden kann.
  • Zur Sicherung von Grenzlagen des zum Anziehen und Lösen der Kupplung dienenden Riegels kann ein kleiner federbeeinflußter Schnappriegel 146 vorgesehen sein, der- mit Hilfe einer Nase 147 in eine entsprechende Rast der Lasche 125 greift. Der als Hebel ausgebildete Riegel 146 ist mit einer eine Handhabe bildenden Rippe 148 ausgestattet und um den Drehzapfen 149 gegen die Wirkung eines Federbandes 150 o. dgl. drehbar, das mit Hilfe z. B. eines Nietes 151 ebenso wie das Drehlager 149 an der Scheibe 129 fest angeordnet ist.
  • Bei der abgewandelten Ausführungsform nach der Fig. 7 bezeichnet 152 eine Schraubenzugfeder, die mit dem Arm 153 eines Doppelhebels 153, 154 verbunden ist, der um den Drehzapfen 155 drehbar ist. Mit seinem Arm 154 drückt der Doppelhebel über eine reibungsmindernde Halbkugel 156 o. dgl. in eine Gleitpfanne 157 des Ventiltellers 158. Der Ventilteller 158 ist mit einem Hebel 159 fest verbunden, der ebenso wie der Teller 158 um ein Gelenk drehbar ist, das gegebenenfalls mit dem Gelenk 155 identisch sein kann. Der Hebel 159 wird z. B. von der Nockenhülse 98, Zoo gedreht, die mit dem Drehung vermittelnden Kuppelzapfen 107, 1o8 fest verbunden ist.
  • Bei Drehung des Zapfens und der Nockenhülse wird der Hebel 159 von der Nocke gegen die Wirkung der Feder 152 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn gedreht, weil die verschiedenen Hebel über die Ventilklappe miteinander gekuppelt sind. Bei Rückdrehung der Nocke folgt ihr der Hebel 159 infolge der Wirkung der Feder 152.
  • Die Wirkungsweise des beschriebenen Ventils ist kurz folgende: Vor Zusammenfügen der Kupplungsteile nimmt der Bügel 131 eine um etwa 9o° nach rechts gedrehte Lage ein. Hierbei befinden sich die Nocken ioo und toi in solchen Stellungen, daß die Ventilklappen in ihre Schließstellungen bewegbar sind, was durch die Schließfedern 104 und so5bewirkt wird.
  • Bei Zusammenfügen der Kupplung gelangen zunächst die im Querschnitt Z-förmigen Stoßkanten zusammen, wobei vor Drehung des Betätigungsbügels bzw. Riegels die Ventile ,zunächst geschlossen sind. Während und nach dem Zusammenfügen werden auch die Teile i.Io und 141 in oben beschriebener Weise gekuppelt.
  • Wird jetzt der Riegel 115, 130 und 131 z. B. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn (vgl. Fig. .I) gedreht, so werden einerseits die rück-,v ärtigen Riegelkanten der Riegel 115 und 130 bzw. die Klemmschrauben 116, 132 mit den Gleitbahnflächen der Laschen t17 bzw. 133 zur Verriegelung gebracht. Außerdem werden mit Hilfe der oben beschriebenen Steuereinrichtung die Nocken Zoo und 1o1 so gedreht, daß die Ventile geöffnet werden. Bei völlig geöffneten Ventilen schnappt der Riegel 1d.6 in die Rast 147.
  • Bei Lösung der Kupplung wird zunächst der Riegel 146 im Uhrzeigerdrehsinn gegen die Wirkung der Feder 150 geschwenkt, wodurch die Rastenverklinkung 147 aufgehoben wird. Alsdann wird der Riegel 115, 130, 131 z. B. im Uhrzeigerdrehsinn gedreht, wobei zunächst die Nocken Zoo, ioi gedreht «erden, so daß die Ventile in Schließstellung gelangen. Nachdem die Ventile geschlossen sind, wird die Entriegelung fertig durchgeführt, so daß schließlich die huppluligshälfteli auseinandergezogen werden können.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig.8 bis io bezeichnen i;o und 185 gebeb°2nenfalls gegengleich ausgebildete schalenförmige Kupplungskörper, die mit ihrem Schalenboden, z. B. 171, bei geschlossener Kupplung aneinanderstoßen und hierbei den Durchgang für das durchströmende Medium bilden. Die die Durchströtnöftnungen umgebenden Ventilsitze sind mit 172 bzw. igo bezeichnet. Der Kupplungskörper 170 wird von einem weiteren Kupplungskörper 174 umfaßt, der z. B. vermittels des Gewindes 175 fest auf ihn aufgeschraubt wird, wobei eine ringförmige @ichtung 176 zur Verhinderung des Durchtritts von Flüssigkeit oder Luft durch das Gewinde ,vorgesehen und in einer Nut des Kupplungskörpers 17:I angeordnet ist. Der Kupplungskörper 174 weist ferner einen Gewindesatz 173 auf, mit dem die Kupplung z. B. an eine Rohrleitung, Schlauchleitung o. dgl. angeschlossen werden kann. Ferner ist der Kupplungskörper 17.I mit einem Kragen und Flansch 177, z. B. zur Befestigung an einem ortsfesten Gegenstand, ausgestattet.
  • Der becherförinige Kupplungsteil 170 wird außen von einer axial verschiebbaren Hülse 178 o. dgl. umfangen, während entsprechend die becherförmige Hülse 185 von einem Ring 182 umspannt wird, der ebenfalls auf ihr axial verschiebbar ist. Die beiden Ringe 178 und 182 werden durch eine überwurfmutter i79 finit für Betätiguilg von Hand ausgebildetem Ansatz 18o gemeinschaftlich gesteuert. Die Überwurfmutter 179, iSo weist an dein mit dem Ring 182 zusammenarbeitenden Teil einen Ansatz oder Anschlag 181 auf, vermittels dessen der Ring 182 axial in Richtung zur Kupplungstrennstelle und zu einem Anschlag 184 am Boden der Hülse 185 bewegt «-erden kann. Entsprechend wird der mit Außengewinde ausgestattete Ring 178 vom Innengewinde der Überwurfinutter 179 axial in Richtung der Kupplungstrennstelle und zu einem Anschlag 183 der Hülse 17o bewegt.
  • Vermittels eines Gewindes 186 ist der Kupplungskörper 187, der einen Gewindeansatz 189 zum Anschluß an eine Rohrleitung o. dgl. tragt, auf die Hülse 185 geschraubt, und zwar unter Festspannung einer riiigförniigen Dichtung 188 in einer Nut des Kupplungskörpers 187, 189.
  • Im Inneren der Hülsen 170 und 185 sind je ein drehbarer rohrförmiger Ventilverschlußkörper 1g1 bzw. 19-2 angeordnet, deren eine Wandung als Ventilteller zum Aufsetzen auf die Ventilsitze 172 bzw. igo ausgebildet ist. Die Ventilverschlußkörper igi und 192 sind um die Zapfen 193 bzw. 194 drehbar, wobei die Dreh achsen im rechten Winkel zur Kupplungsinittelachse liegen.
  • Die Ventilverschlußkörper sind ferner mit Anschlagzapfen 195 bzw. 196 ausgestattet, deren Zweck weiter unten erläutert wird und die mit einem Gabelhebel 199, 200 zusamrnenwirken, wobei der gabelförmige Teil mit 197 bzw. 198 bezeichnet ist. Der Gabelhebel igg ist uni den Zapfen toi o. dgl., der Gabelhebel Zoo um den Zapfen -202 drehbar, wobei die Zapfen zur Bildung eines festen Drehlagers in den Kupplungshülsen 17o bzw. 185 ortsfest gelagert sind. 203 und 204 bezeichiien z. B. zwei Federkörper o. dgl., welche die Gabeln der Hebel igg und 200 gegen die Zapfen 196, 195 drücken.
  • Aus der Fig.9 ist ersichtlich, daß die Drehzapfen 193 und 194 der Ventilverschlußkörper axial, (l. 1i. entsprechend der Richtung der Kupphiiihsinittelachse verschiebbar gelagert sind.
  • Da die Verschiebungs- und Drehungseinrichtungen für die Ventilverschlußkörper bei der dargestellten und beschriebenen Ausführttngsforin in den wesentlichen Teilen gleich ausgebildet sind, so wird iin folgenden nur die besondere Vorrichtung zur Betätigung des Ventilverschlußkörpers 192 beschrieben. Ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Einrichtungen besteht z. B. darin, daß der Ring 178 mit Gewinde versehen ist, während der ; Ring 182 Gewinde nicht trägt und gegebenenfalls unangegriffen vom Gewinde innerhalb aer Ü ber@vurfinutter 179 verschiebbar ist. Der Drehzapfen 194 dieses Ventilverschlußkörpers 192 wird von einer Hülse 205 umfaßt, die nit einem kolbenartig gelagerten und beweg-)aren Bolzen 2o6 fest verbunden ist. Die Verschiebung -der Hülse 205 und des von ihr umspannten Drehbolzens 194 erfolgt in einem besonderen Raumabschnitt des hülsenförmigen Kupplungskörpers 185. Eine Schraubenfeder 2o7, die zwischen Hülse 2o5 und z. B. einem Widerlager an der Stirnseite der Kupplungshülse 185 gelagert ist, sucht die Hülse 2o5 mitsamt Drehzapfen 194 und Ventilverschlußkörper-192 in Richtung der Kupplungstrennstelle und des Ventilsitzes zu verschieben. Eine weitere Schraubenfeder 208 ist auf der anderen Seite der Hülse 2o-5 angeordnet, umgreift den Bolzen 2o6 und stützt sich gegen eine Dichtung 209 ab, die im Ansatz 2io der Kupplungshülse 185 gelagert ist und den Kolbenraum des Bolzens 2o6 abdichtet. DieFeder 2o8 ist wesentlich schwächer bemessen als die Feder 2o7, so daß -die Feder 2o7 bei Freigabe ihrer Wirkung stets den Verschlußkörper in Richtung des Ventilsitzes verschieben kann. Eine ringförmige Dichtung 211 verläuft etwa konzentrisch zu den Ventilsitzen 172 und igo und ist sowohl in einer Nut des Ventilkörpers 17o als auch des Ventilkörpers I85-gelagert.
  • Im anderen Teil der gesamten Kupplung ist ein Stößel 212 vorgesehen, der fest, z. B. durch Nietung, mit einem Schubkörper 214 verbunden ist, der in der Kupplung axial verschiebbar gelagert ist und über eine versenkte Sehlitzschraube 215 mit dem schon früher- erwähnten verschiebbaren Gewindering 178 in fester Verbindung steht, so daß er bei Verschiebung des Ringes zwangsläufig mitgenommen wird. Der Stößel 212 greift durch die Bodenwandung der zugehörigen Kupplungshülse und wird von einer Schraubenfeder 216 umfaßt, die sich einerseits gegen den Boden 171 der Kupplungshülse i7o und andererseits gegen den verschiebbaren Widerlagerkörper 214 abstützt. Die Feder 216 ist bestrebt, den Bolzen 212 mitsamt seinem Widerlager 214 und dem fest damit verbundenen Schubring 178 in die Kupplung hineinzubewegen, so daß der Bolzen 2o6 vom Druck des Stößels 212 entlastet wird, mit -dem er lediglich durch Stoß an den Stirnseiten zusammenwirkt.
  • Im Innern der Kupplungshülsen 170. und 185 sind noch Zwischenwandungen zur möglichst verlust- und reibungsfreien Führung der durchströmenden Flüssigkeit vorgesehen; eine dieser Wandungen in der Hülse 170 ist mit 218 bezeichnet, zwischen ihr und der Hülse 170 ist noch ein Distanzkörper 217 vorgesehen.
  • Die eben beschriebene Kupplung wird folgendermaßen betätigt.
  • Bei völlig gelöster Kupplung ruht die Über-Wurfmutter 179, i80 lose auf der Hülse 185; infolgedessen hat z. B. die Schließfeder 207 für die Ventilverschlußkörper freie Wirkung, so daß sie die Verschlußkörper gegen die Ventilsitze drückt. Sonach ist jeder Teil der Kupplung nach außen sowie nach innen dicht abgeschlossen.
  • Beim Schließen der Kupplung werden zunächst die Kupplungshälften mit ihren freien Stirnseiten zusammengebracht, und zwar derart, däß die herausragenden Stößel, z. B. 212, in den Führungszylinder des dann mit ihnen zusammenwirkenden Bolzens, z. B. 2o6, eingreifen. Nunmehr wird die Überwurfmutter gedreht, so daß die Ringe 178 und 182 zwangsläufig gegeneinannder bewegt werden, gegebenenfalls bis sie an den Anschlägen 183 bzw. 184 anstoßen. Während der Verschiebung der Ringe drücken die Stößel, z. B. 2i2, die den Drehzapfen des Verschlußkörpers angreifenden Bolzen, z. B. -2o6, gegen die Wirkung der. Feder, z. B. 207, nach rechts. Hierbei wird z. B. der Drehzapfen 196 mit dem Verschlußkörper 192 bis zur einen Wange der Gabel 198 des Hebels 260 bewegt. Bei weiterer Verschiebung des Verschlußkörpers leistet erwähnte Wange des Gabelhebels Zoo Widerstand und ruft dadurch ein Drehmoment hervor, das sich auf den Verschlußkörper auswirkt und diesen dreht (vgl. z. B. Fig. io). Die Drehung wird je nach Betätigung der Überwurfmutter 179, gegebenenfalls bis zur vollständigen 9o-'-Vers,chwenkung der rohrförmigen Verschlußkörper, vorgenommen, d. h. bis die Verschlußkörper mit ihren Durchgangsöffnungen in Richtung der übrigen Kupplungs-bzw. Ventil durchgangsöffnungen liegen. Z-,i*eckmäßigerweise sind die Ventilverschlußkörper zur möglichst reibungsfreien Durchströmung der Flüssigkeit so ausgebildet, daß für die Führung der Flüssigkeit ein zylindrischer Innenraum zur Verfügung steht; die Ventilsitze «=erden dann außen an der zylindrischen Wandung angesetzt.
  • Wenn die Kupplung wieder gelöst werden soll, so wird die Überwurfmutter entgegengesetzt wie bei der Schließbewegung gedreht, wodurch die Ringe 178 und 182 dabei unter Mitwirkung der Federn, z. B. 216, auseinandergetrieben werden. Zugleich sucht z. B. die Feder 207 den Ventilverschlußkörper dem zurückweichenden Stößel 212 nachfolgend zu verschieben, wobei wieder, diesmal durch die andere Wange der Gabel i98 des Hebels Zoo, Widerstand geleistet und ein Drehmoment erzeugt wird, das den Verschlußkörper in die Schließstellung zurückdreht.
  • Die Gabeln 197 und 198 erlauben eine gewisse axiale Verschiebung der Ventilverschlußkörper, bevor die Zapfen 195 bzw. 196 an den jeweiligen Wangen der Gabeln Anschläge finden. Durch diese axiale Bewegbarkeit wird ein Abhub der Verschlußkörper von ihren Sitzen vor der Drehung, und umgekehrt zuerst die Rückdrehung und dann das dichte Aufsitzen auf den Sitz, ermöglicht.
  • Bei vollständig gelöster Kupplung hat die Überwurfmutter 179 den Gewindering 178 freigegeben; die Ventilverschlußkörper werden unter Wirkung der Federn, z. B. 2o7, fest und dicht gegen ihre Ventilsitze gepreßt. Die Kupplungskörper können nunmehr vollständig voneinander getrennt werden.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i i bis 17 sind zum Anschluß an eine Rohrleitung o. dgl. mit Gewinde ausgestattete Hülsen 23o bzw. -z31 vorgesehen. Die Hülse 230 ist vermittels des Gewindes 233 mit einer Hülse 232 verschraubt; zur Abdichtung des Gewindes ist eine ringförmige Dichtung 234 vorgesehen. Die Hülse 232 bildet den zum Zusammenfügen mit der anderen Kupplungshälfte bestimmten Kupplungsteil und ist an der Kupplungstrennstelle mit einer ringförmigen äußeren Aussparung 235 ausgestattet, in die ein vorspringender ringförmiger Wulst -?-36 der der Hülse 23-a entsprechenden Hülse 237 eingreift. Der schon erwähnte inuffenförmigeKupplungsteil 231 ist mit einem Befestigungflansch 238 ausgestattet und weist eine auch die Hülse 237 durchgreifende Schraube, z. B. Stellschraube, 239 auf. Im Innern der Kupplungshülsen 232 und 237 sind zwei Stiftschrauben :24o eingeschraubt und ragen hierbei ein Stück in den lichten Raum der Hülsen 232 bzw. 237.
  • Im WUIst 236 der Hülse 237 sind zwei Drehlagerschrauben 241 und 2,48 eingeschraubt, die als Kegetkopfschrauben ausgebildet sind. Die Schraube 2d.1 hält die Scheibe 2q.2, die zum Riegel für das Lösen, Anziehen und Betätigen der Kupplung gehört, in Anlage an die Hülsen 232 und 237. Der Betätigungsriegel, der zur Scheibe 2q.2 gehöft, ist mit 2q.3 bezeichnet und ruht zwischen seitlichen Anschlügen 2.14.
  • Der diametral an der Kupplung angeordnete Riegel ist mit 245 bezeichnet und zwischen Anschlägen 2.I6 angeordnet. Die zugehörige Riegelscheibe 247 ist z. B. vermittels einer Schweißverbindung mit einem Zahntriebling 248 fest verbunden, derart, daß der Zahnkranz des Trieblings konzentrisch um die Drehachse des Riegels drehbar ist.
  • Wie insbesondere aus Fig. i i zu ersehen ist, wirkt der Zahntriebling 248 mit Zahnbogen 2.1() o. dgl. zusammen, die an Organen 25o angebracht sind, die zur Steuerung bzw. Betätigung der rohrförmigen drehbaren Ventilverschlußkörper dienen.
  • Da die Betätigungseinrichtungen für die Verschlußkörper bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform im wesentlichen gleich sein können, so wird im folgenden nur eine Betätigungseinrichtung genauer beschrieben. In der Kupplungshülse a37 ist das erwähnte hülsenförmige Steuerorgan 25o gelagert, an dem der Zahntriebbogen 249 fest angebracht ist. Die Lagerstelle für das erwähnte Steuerorgan ist vermittels der Dichtung 251 abgedichtet, welche die Drehzapfen bildende Hülse des Steuerorgans z5o umschließt. Das Steuerorgan ruht mit einem Flansch auf einer Innenfläche der Kupplungshülse z37. Oberhalb des Flansches sind Steuernocken und -aussparungen vorgesehen. Hierbei sind beiderseitig des Nockens 262 Aussparungen 263 und 264 angeordnet, die mit entsprechend geformten Vorsprüngen 265 und Aussparungen einer Hülse zusainnienwirken, die unter Federkraft steht und mit dein rohrförmigen Ventilverschlußkörper in weiter unten beschriebener Weise zusammenwirkt (vgl. insbesondere Fig. 11, 14 und 17).
  • Das Steuerorgan 25o ist ferner mit einer radialen Aussparung 253 versehen, die mit einem Zapfen 266 am Ventilverschlußkörper zusammenwirkt, wobei der Zapfen innerhalb der Aussparung- radial zur Drehachse des Steuerorgans 25o verschiebbar ist. Weiter weist das Steuerorgan :: So eine Mittelbohrung 25-2 auf, in die ein Drehzapfen des Ventilverschlußkörpers eingreifen kann.
  • Die mit dem Ventilverschlußkörper zusaininenwirkende federbeeinflußte Hülse ist mit 256 bezeichnet und weist in Richtung der Drehachse des Verschlußkörpers eine Bohrung auf, in die gegebenenfalls ein Zapfen 255 des Verschlußkörpers eingreifen kann. Der Ventilsitz, mit dein der Verschlußkörper 25.1 zusammenwirkt, ist mit 257 bezeichnet. Der Ventilv erschlußkörper weist an den dem Ventilsitz gegenüberliegenden und mit der federbeeinflußten Hülse zusammenwirkenden Teilen Unilaufgleitflächen auf, die finit entsprechendeja Gleitflächen der Hülse zusammenarbeiten. Derjenige Teil des Ventilverschlußkörpers, der mit dem Ventilsitz 257 zusammenarbeitet, ist zur Kupplungstrennstelle so abgeflacht, daß bei geschlossenem Ventil und getrennter Kupplung die Kupplungsstoßflä ehe praktisch eine Ebene bildet; die Abflachung des Ventilverschlußkörpers ist mit -z58 bezeichnet.
  • Die mit dein Ventilverschlußkörper zusammenwirkende Hülse wird von einer Feder 26o beeinflußt, die in einer Nut 259 der Hülse liegt und sich gegen diese und gegen den Kupplungskörper z31 abstützt und die axial bewegbare Hülse 256 in Richtung des Ventilsitzes zu schieben sucht. Die Hülse 256 ist an den dem Durchgang für die strömende Flüssigkeit zugewandten Seiten mit einem Ansatz 267 ausgestattet, der zusammen mit einer Aussparung 268 des Kupplungskörpers 231 eine Führung für die Hülse 256 bildet. Die axiale Verschiebung der Hülse 256 wird teilweise vermittels des -Nockens 262 des Steuerorgans 250 bewirkt, und zwar derart, daß bei Drehung des Nockens 262 die Hülse 261, 256 entweder nach rechts oder nach links verschoben wird. Bei Drehung des Steuerorgans 25o und Steuerung durch den Nocken 262 wird zugleich der Schlitz 253 um die Mittelachse des Steuerorgans 250 gedreht. Infolgedessen wird der Zapfen 266 zwangsläufig von dem Schlitz 253 mitgenommen, und dadurch wird der Ventilverschlußkörper gedreht. Hierbei ist die Anordnung der Steuernocken und -schlitze zweckmäßigerweise so getroffen, daß bei öffnung des Ventilverschlußkörpers die Hülse 256 unter Spannung der Feder 26o zurückgedreht wird, so daß der Ventilverschlußkörper nicht mehr gegen seinen Sitz gepreßt werden kann. Nach fertiger Drehung befindet sich der Verschlußkörper in dffenstellung; hierbei bilden die inneren Flächen der Verschlußkörper zusammen mit den Innenflächen der federbeeinflußten Hülse und dem Kupplungskörper einen ununterbrochenen Leitungszug für die strömende Flüssigkeit (vgl. Fig. 12).
  • DieArbeitsweise der Steuervorrichtung geht auch aus der schematischen Darstellung der Fig. 14 hervor, aus der ersichtlich ist, daß durch das gemeinschaftliche Triebrad 248 die Steuerorgane 250 in gleichsinnige Drehung versetzt werden, so daß sich die Ventilverschlußkörper an der Kupplungstrennstelle entgegengesetzt zueinander bewegen, wie es durch die eingezeichneten Pfeile veranschaulicht wird.
  • Aus Fig. 13 sind die hauptsächlichen Teile der Kupplung vor deren Zusammenfügung zu entnehmen, wobei mit 2,49 der Zahntriebling zum Antrieb des Steuerorganes 25o bezeichnet ist, der sich für die Betätigung des Verschlußkörpers und seine Drehung um über etwa 9o° erstreckt. Beim Zusammenfügen der Kupplung gelangt der Zahnkranz 249 in die Bahn des mit ihm zusammenwirkenden Zahnbogens des Trieblings 248. Hierbei erfolgen die Kupplungen mit dem Zahntriebkranz bei bestimmter Winkelstellung des Riegels 245, und ebenso erfolgt die Entkupplung bei entsprechender Stellung des Riegels. Beim Zusammenfügen der Kupplung und Anziehen derselben wird zunächst der Riegel zum Vorspannen der Kupplung benutzt, bei bestimmter Winkelstellung erfolgt die Drehung der Ventilverschlußkörper z. B. in die Offenstellung. Wenn sich der Riegel in der Abschlugstellung befindet, ist die Kupplung fest angezogen, und die Ventilverschlußkörper sind vollständig geöffnet.
  • Beim Lösen der Kupplung wird der Riegel zurückgedreht, wobei einerseits eine Drehung der Ventilverschlußkörper in die Schlußstellung und andererseits gleichzeitig eine beginnende Entriegelung der verriegelten Kupplungsteile erfolgen. Bei bestimmter Lage des Riegels haben die Ventilverschlußkörper ihre Abschlußstellung erreicht, worauf der weitere Weg des Riegels zum endgültigen Lösen der Kupplung benutzt wird. Hierbei sind die Ventilverschlußkörper bereits geschlossen, so daß beim Trennen der Kupplungsteile der Abschlug der einzelnen Leitungsstränge unbedingt gewährleistet ist.
  • Die zur Verriegelung der Kupplungsteile erforderliche Widerlagerbahn ist mit 27o bezeichnet und z. B. als kreisbogenähnlicher Ansatz am Kupplungskörper 232 ausgebildet. Die beiden Riegelhebel 2,43 und 245 sind über den Bügel 26g miteinander verbunden, der bei geschlossener Kupplung den Kupplungskörper 232 übergreift.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. i8 bis 21 sind die Ventilverschlußkörper sowie ihre Lagerungen einschließlich federbeeinflußter Andruckhülsen und wesentlicher Teile des Steuermechanismus genau so ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach den Fig. i i bis 17. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden daher die eben gekennzeichneten Bestandteile der Kupplung im folgenden nicht mehr eingehend beschrieben.
  • Die beiden muffenförmigen Kupplungshauptkörper sind mit 300 und 301 bezeichnet. Sie stoßen mit einwärts gerichteten Flanschen an der Kupplungstrennstelle zusammen, wobei eine Dichtung 335 Durchtritt von Flüssigkeit irgendwelcher Art verhindert. Der Kupplungskörper 300 ist vermittels des Gewindes 302 und unter Zwischenfügung der Dichtung 303 mit der Anschlußmuffe 304 verbunden, die z. B. an eine Rohrleitung angeschraubt sein kann. Eine Stellschraube 305 greift sowohl in den Kupplungskörper 3oo als auch in die Anschlußmuffe 304.
  • Der Kupplungskörper 301 ist vermittels des Gewindes 3o6 und unter Zwischenfügung einer Dichtung mit der Muffe 307 verbunden, die für Anschlug an eine Rohrleitung o. dgl. eingerichtet und z. B. mit Anschlußgewinde ausgestattet ist. Eine Stellschraube 308 greift sowohl in die Muffe 3o7 als auch in den Kupplungskörper 301. Die Muffe 307 überfängt den Kupplungskörper 301 etwa bis zur Kupplungstrennstelle unter Bildung eines ringförmigen freien Raumes zwischen Kupplungskörper und Muffe. In der Nähe der Kupplungstrennstelle verbreitert sich die Muffe 307 zu einem Flansch, der mit Zähnen oder Rasten 314 an der der anderen Kupplungshälfte zugewandten Seite ausgestattet ist.
  • In dem Ringraum zwischen Muffe 307 und Kupplungskörper 301 ist eine Hülse 3o9 drehbar angeordnet und vermittels eines \nach innen ragenden Randwulstes 310 o. dgl. gegen axiale Verschiebung gesichert. Der Wulst 3,0 greift in eine entsprechend geformte Nut des Kupplungskörpers 301 und findet sowohl in dieser Nut als auch an der Hülse 307 seine die axiale Verschiebung verhindernden Widerlager.
  • Die drehbare Hülse 3o9 ragt aus ihrem Ringraum in Richtung der anderen Kupplungshälfte heraus und bildet hier eine die andere Hälfte umschließende weitere Hülse 3ii, die zur Versteifung mit axialen und peripheren Rippen ausgestattet sein kann. Außerdem sind an dem Teil 31i der Hülse 3o9 radiale Lappen, z. B. ;12, vorgesehen, die der Betätigung z. B. mittels Hand dienen und an der der eigenen Kupplungshälfte bzw. dein obenerwähnten Randflansch der Hülse 307 zugewandten Seite finit Vorsprüngen, z. B. Zähnen 313. ausgestattet sind, die mit den Rasten 314 des Flansches zusammenwirken können. Gegebenenfalls können die Zähne 313 an einem gelenkig gelagerten Teil des Lappens 312 angebracht sein, wobei die Gelenklagerung etwa an der Stelle 31 j angeordnet sein kann, so daß der schwenkbare, mit dein Zahn 313 ausgestattete Teil gegebenenfalls außer Zusammenwirken finit den Rasten 314 gebracht werden kann (vgl. insbesondere Fig. i9 und -21).
  • Zur Herstellung des Kupplungsspanndruckes beim Anziehen der Kupplung sind Keilkörper 317 vorgesehen, die z. B. in einer Nut 316 des drehbaren Betätigungsringes 309, 311 angebracht sind und in eine Aussparung 3i8 des vom Ringteil 311 überfangenen Kupplungskörpers 300 greifen. Zweckmäßigerweise sind mehrere, z. B. über den Umfang kleeblattförmig verteilte Klenitnkörper vorgesehen. Entsprechend sind bei der anderen Kupplungshälfte Klemmteile 31g angebracht, die gegebenenfalls am Umfang des Kupplungskörpers 300 flanschartig nach außen vorspringen und hierbei Zwischenräume bilden, die zur axialen Einführung der kleeblattförmig angeordneten Kletnmkörper 317 der anderen Kupplungshälfte dienen.
  • Bei Zusammenfügung der Kupplungshälften werden die Kletnmkörper 317 durch die Zwischenräume zwischen den Klemmgegenkörpern 319 axial bis in eine Nut 336 geschoben, die hinter den Gegenkörpern 319 am Umfang des Kupplungskörpers 300 verläuft. Dieser Nut sind die Klemmgegenflächen der Körper 319 zugewandt. Werden nun die Klemmkörper 317 , wenn sie in der Bahn der Nut 336 liegen, tun die Kupplungsmittelachse gedreht, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform gemäß der Fig.2o in der Projektion von oben nach unten, so greifen sie hinter die Klemmflächen der Klemmteile 319 und werden nach Maßgabe weiterer Drehung immer fester in der sich verengenden Nut 336 festgekletnint.
  • Nun ragt in die Nut auch der Zahnbogen 331 des einen Steuerkörpers 326 für den Ventilverschlußkörper 322. Zur Betätigung des Zahnbogens 331 ist der Ringteil 311 außer mit den Klemmkörpern 317 noch mit Zähnen 320 (vgl. auch Fig.21) ausgestattet, die sich über einen verhältnismäßig kleinen Bogenwinkel erstrecken, der zur go°-Drehung des Zahnbogens 331 und damit des Ventilversclilußkörpers 322 ausreicht. Wie aus Fig. 21 besonders hervorgeht, sind die Klemmkörper und Betätigungszähne über 9o Bogengrad verteilt so wirksam, daß zunächst im Bogenabschnitt a. lediglich Lösung oder Anziehung der Kupplung, alsdann im Abschnitt b weitere Lösung und Anziehung mit gleichzeitiger Drehung der rohrförmigen Ventilverschlußkörper. und schließlich im Abschnitt c endgültiges Anziehen der Kupplung bei in Ruhe befindlichen Verschlußkörpern erfolgen. Zur Begrenzung des go-Weges für das Betätigungsglied sind Anschläge 333 und 33.1. vorgesehen (Vgl. Fig. 21).
  • Zur Drehung des Ventilverschlußkörpers 323 ist dessen Steuerkörper 327 (vgl. die ausführliche Beschreibung zu Fig. i i bis 17) mit einem Zahnbogen 33 2 ausgestattet, der mit Zähnen am hinteren Teil 321 bzw. 31o der Hülse 3o() zusammenwirkt.
  • Schließ lich ist die Kupplung noch mit einem Bolzen 32, im Kupplungskörper 300 utid mit einem unter Wirkung einer Feder 330 stehenden, axial verschiebbaren Gegenbolzen 329 im Kupplungskörper 301 ausgestattet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Rohrleitungskupplung mit in beiden Kupplungsteilen sitzenden Abschlußventilen, die bei geschlossener Kupplung offen gehalten werden und sich beim Entkuppeln selbsttätig schließen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventilverschlußkörper beim Zusammenfügen der beiden Kupplungshälften unmittelbar vor Beginn der öfnungsbewegung in der Trennlinie der beiden hupplungs.hälften aneinanderliegen und daß in beiden Kupplungshälften seitlich der Durchflußquerschnitte Ausnehinungen vorgesehen sind, in welche die geöffneten. Ventilverschlußkörper zurücktreten können.
  2. 2. Rohrleitungskupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilverschlußkörper durch den z. B. durch Klapp- oder Drehglieder ausgeübten Kupplungsdruck in die seitlichen Ausnehinungen bewegt werden. 3. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventile von einem besonderen. Kupplungsanziehungs- oder -lö.-sungsspannelement, z. B. einer überwurfmutter oder einem Riegel, gemeinschaftlich zu betätigen sind. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ventil als vollständige und ' selbsttätige Einheit ausgebildet und von Teilen des anderen Ventils unabhängig bewegbar ist. 5. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 4, bei welcher jeder Ventilkörper als schwenkbare Klappe ausgebildet ist, dadurch .gekennzeichnet, daß -jede Klappe (z. B. 16 in Fig. i ) an einem im `Innern des, muffenförmigen Kupplungsteiles (1, 2) axial unter Federwirkung verschiebbaren Gleitkörper (io) ,angelenkt ist, der den Ventilsitz (15 bzw. 64 in Fig 2) bildet oder trägt. 6. Röhrleitungskupplung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkörper (io) mit Ringflächen (12) versehen sind, die sich beim Schließen der Kupplung gegenseitig abstützen und bei geschlossener Kupplung als Dichtung dienen. 7. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (16) von als Doppelhebel ausgebildeten Schwenkarmen (i9) getragen sind, auf deren freies Ende (22 bzw. 70 in Fig. 2) der Kupplungsschließdruck einwirken kann. B. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 4, bei welcher jeder Ventilkörper als schwenkbare Klappe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Schließen und Lösen der Kupplung dienende Glied als drehbar gelagerter Riegel (i 3 r, Fig. 3 bis 7) ausgebildet ist, der mit einer Steuerkurve (i o i) verbunden ist, die auf den den Ventilkörper (89) tragenden Schwenkarm (9i, io2) einwirkt. 9. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch rohrförmige, vorzugsweise kugelförmige Ventilverschlußkörper (Fig.8 bis 21), die um quer zur Leitungsachse liegende Achsen derart drehbar sind, daß sie bei geöffneter Kupplung mit an einem' Wandungsteil angeordnetem Ventilteller (z. B. 258 in Fig. 1 i) am Ventilsitz (257) anliegen und bei geschlossener Kupplung mit ihren Durchtrittsöffnungen in Richtung der Leitungsachse liegen. io. Rohrleitungskupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlager (i93, 194 in Fig. 9) der Ventilverschlußkörper in Richtung des Aufsetzens und Abhebens des VerschlußkGrpers auf den Sitz und von demselben bewegbar sind. ii. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen 9 und io, dadurch gekennzeichnet, -daß jeder Verschlußkörper (191, 192 in Fig.9) einen Drehzapfen (194) äufweist, der in einer Längsnut des zugehörigen Kupplungskörpers (2io) durch vom Anzugs- und Lösungsorgan betätigte Glieder, z. B. Gleitbolzen (2o6), verschiebbar ist, und exzentrisch zur Drehzapfenachse am Verschlußkörper ein Zapfen (196) angeordnet ist, der mit einem am Kupplungskörper angebrachten Widerlager, z. B. einer federnd gegen den Zapfen gedrückten Gabel (198), so zusammenwirkt, daß bei Verschiebung des Drehzapfens der Verschlußkörper zwangsläufig gedreht wird. 12. Rohrleitungskupplung nach Ansprüchen i bis 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile zusammensteckbar sind und zum Lösen und Anziehen der Kupplung ein an einem Kupplungsteil drehbar gelagerter und bei geschlossener Kupplung den anderen Kupplungsteil ergreifender und heranziehender Riegel (245, Fig. 11 bis 17) vorgesehen ist, der mit einer Nockenscheibe (262) gekuppelt ist, die mit drehbaren, mit dem Ventilverschlußkörper verbundenen Gegennocken bei Vor- und Rückdrehung des Riegels zusammenwirken. 13. Rohrleitungskupplung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeder rohrförmige Ventilverschlußkörper (254, Fig. i i) mit äußeren Gleitflächen einerseits am an der Kupplungstrennstelle vorgesehenen Ventilsitz (257) und andererseits gegenüber an einer vermittels Federn an den Körper angedrückten und axial verschiebbaren Hülse (256) anliegen, die vermittels eines bei Drehung des Verschlußkörpers mitbetätigten Nockens gegen die Wirkung der Feder (26o) verschoben wird und dabei den Verschlußkörper vor dessen Drehung vom Sitz abhebt.
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