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Rohrleitungskupplung mit in beiden Kupplungsteilen sitzenden Abschlußventilen
Die vorliegende Erfindung betrifft Rohrlcitungskupplungen, bei denen in beiden Kupplungshälften
Abschlußventile sitzen, die bei geschlossener Kupplung offen gehalten und beim Entkuppeln
geschlossen werden.
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Bei Rohrleitungskupplungen, und zwar insbesondere solchen Leitungen
für Steuerflüssigkeiten, ist es besonders wichtig, daß beim Trennen der Kupplungsteile
Verluste an Steuerflüssigkeit nicht auftreten, und daß beim Zusammenfügen der Kupplungsteile
Luft in die Kupplung und damit in die angeschlossenen Rohrleitungen nicht eintritt.
Eingedrungene Luft würde beispielsweise die Steuerung vermittels der Flüssigkeit
unmöglich machen, da die Luft zum Unterschied von der Steuerflüssigkeit-stark zusammenpreßbar
ist; und infolgedessen würden die Druck- und Bewegungsverhältnisse in den Steuerleitungen
o. dgl. grundlegend und stets nachteilig geändert. Ferner ist es bei Rohrleitungskupplungen,
die insbesondere für von Steuerflüssigkeit durchströmte Leitungen bestimmt sind,
sehr wichtig, daß die VentllVerSChlußkörper, wenn sie sich in ihren offenen Stellungen
befinden, den Durchgangsquerschnitt für die durchströmende Flüssigkeit nicht behindern.
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ES wurde nun gefunden, daß alle diese wichtigen Bedingungen in einfacher
Weise unter gleichzeitiger Erzielung großer Bau-und Handhabungsvorteile erfüllt
werden können, wenn die beiden Ventilverschlußkörper beim Zusammenfügen der beiden
Kupplungshälften unmittelbar vor Beginn der Öffnungsbewegung in der Trennlinie der
beiden Kupplungshälften
aneinanderliegen und `nenn in beiden Kupplungshälften
seitlich der Durchflußquerschnitte Ausnehmungen vorgesehen sind, in welche die vollständig
geöffneten Ventilverschlußkörper zurücktreten.
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Es wurde nun gefunden, daß insbesondere sehr einfache und betriebssichere
Kupplungen erhalten werden, wenn die Ventilverschlußkörper durch den Kuppeldruck
in die seitlichen Ausnehmungen bewegt werden. Zur Durchführung dieser Bewegungen
werden zweckmäßigerweise, z. B. bei Klappenventilen, entsprechende Hebel oder bei
rohrförmigen, drehbaren Verschlußkörpern besondere Drehglieder, z. B. Zahntrieblinge,
Nocken o. d'-I., verwandt. Vorzugsweise werden die Kupplungen mit einem einzigen,
zweckmäßigerweise von Hand betätigbaren und an sich bekannten Spannelement ausgerüstet,
das sowohl für Durchführung des Anziehungs- und des Lösungsvorganges der Kupplung
als auch bei Durchführung der Öffnungs- und Schließbewegungen der beiden Ventile
verwendet werden kann. Als solches einziges Spannelement kommen z. B. die an sich
bekannten Überwurfmuttern, welche die Kupplungskörper umfassen, oder z. B. auch
Verschlußriegel in Betracht, welche bei geschlossener Kupplung deren Hälften zusammenziehen.
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Besonders vorteilhafte Ausfiihrungsfornien der Rohrleitungskupplung
ergeben sich ferner gemäß der Erfindung, wenn jedes Ventil als vollständige und
selbständige Einheit ausgebildet und angeordnet ist und insbesondere unabhängig
von Teilen des anderen Ventils geöffnet und geschlossen werden kann.
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Zweckmäßigerweise werden zur selbsttätigen Zurückführung der Ventilkörper
in ihre Schließstellungen Federn vorgesehen.
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Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung sind
aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Kupplung zu entnehmen,
die auf den beiliegenden Zeichnungen ein wesentlichen schematisch dargestellt sind.
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Feg. i veranschaulicht im Längsschnitt eine Ausführungsforen, bei
welcher die Ventilverschlußkörper in bekannter Weise als Klappen # tust, gebildet
sind; als Spannelement zum Anziehen und Lösen der Kupplung ist eine überwurfmutter
vorgesehen. Die beiden Kupplungsteile sind voneinander getrennt wiedergegeben.
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Fig. 2 veranschaulicht ebenfalls im Längsschnitt eine andere Ausführungsform,
bei welcher die Kupplungsteile zusammenstoßen, wobei sich die Ventilverschlußkörper
in Schließlage befinden. Als Spanneleleinent zum Anziehen und Lösen der Kupplung
und zugleich zur Betätigung der Ventile ist wiederum eine Überwurfmutter vorgesehen.
Fig. 3 veranschaulicht im Längsschnitt eint weitere Ausführungsforen, bei der ebenfalls
Klappenventile vorgesehen und in mit gegen-, gleichen Ausklinkungen ineinandergreifendeii
Kupplungsteilen angeordnet sind. Als Spannelement zum Anziehen und Lösen der Kupplung
ist hier ein an dem einen Kupplungsteil drehbar gelagerter Riegel vorgesehen.
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Fig. q. zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 3 im Schnitt dargestellten
Ausführungsforen. Fig. 5 gibt in Ansicht die getrennten Kupplungsteile wieder.
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Fig. 6 und 7 veranschaulichen Ansichten von Einzelheiten der Klappenventile
in jeweils verschiedener Ausführungsart.
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Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsforen der Kupplung, bei welcher
als #'entilversclilul»-körper Rohrstücke vorgesehen sind, die um eine quer zur Strömungsrichtung
liegende Achse drehbar sind; die Kupplung wird vermittels einer Überwurfmutter angezogen
und gelöst.
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Fig. g gibt eine um go' zur Schnittansicht von Fig. 8 versetzte Schnittansicht
wieder. Fig. io zeigt wieder die Darstellung der Fig. 8 mit dem Unterschied, claß
hier die Ventilverschlußkörper in. mittlerer Betriebsstellung gezeigt sind, während
sie bei F ig. 8 in Schließstellung veranschaulicht werden.
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Fig. i i zeigt im Längsschnitt eine andere Ausführungsform der Kupplung,
bei welcher rohrförmige, drehbare Ventilverschlußkö rper vorgesehen sind, die vermittels
eines Riegels betätigt werden, der auch zum Anziehen und Lösen der Kupplung dient
und an dein einen Kupplungsteil drehbar gelagert ist. In Fig. i i sind die Ventilverschlußkörper
in Schließstellung veranschaulicht, während F ig. 12 die Verschlußkörper in offener
Stellung wiedergibt.
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Fig. 13 zeigt in Seitenansicht die beiden voneinander getrennten Kupplungsteile.
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Fig. 14 bis 17 veranschaulichen in schematischer Darstellung Einzelheiten
der Ventilsteuerungseinrichtung.
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Fig. 18 veranschaulicht wieder im Längsschnitt eine andere Ausführungsform
der Kupplung, bei der rohrförmige drehbare Ventilverscblußkörper und zu deren Betütiguiig
ein drehbarer Ring vorgesehen sind. vermittels dessen auch das Anziehen und Lösen
der Kupplung bewirkt wird.
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Fig. ig zeigt die Ventilverschlußkörper ebenso wie Fig. 18 in Abschlußlage,
jedoch in einem um go° gedrehten Schnitt.
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Fig. 2o zeigt die getrennten Kupplungsteile in Seitenansicht, und
Fig. 21 gibt schließlich eine Vorderansicht der in Fig. i8, ig und 2o dargestellten.
Kupplung wieder.
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Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. i
sind zwei
muffenförmige Kupplungskörper i und 2 vorgesehen, die vermittels einer weiter unten
beschriebenen Überwurfmutter zusammengezogen und wieder voneinander gelöst werden
können. Der Kupplungskörper i ist an dem der Trennstelle abgewandten Ende mit einem
angesetzten Gewindestutzen 3 ausgestattet, der mit einer anzuschließenden Rohrleitung,
einem Schlauch o. dgl. in üblicher Weise verbunden werden kann, entsprechend ist
der Kupplungskörper 2 mit einem Gewindeansatzstutzen q. versehen. Ferner weist der
Kupplungskörper i einen Flansch 5. auf, vermittels dessen der Körper i z. B. mittels
Schrauben o. dgl. befestigt werden. kann.
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An dem der Trennstelle zugewandten Ende besitzt der Kupplungskörper
i einen rohrförmigen Ansatz mit Außengewinde 6. Dieses Außengewinde ist für Zusammenwirken
mit dem entsprechenden Innengewinde der Überwurfmutter 7 bestimmt, die den anderen
Kupplungskörper 2 umfaßt und mit einem hinteren Anschlag S ausgestattet ist, der
finit einem Anschlag g, z. B. einem Flansch des Kupplungskörpers 2 zusammenwirken
kann, zu dem Zwecke, bei Zusammenschraubung von überw urfmutter 7 und Gewinde 6
den Kupplungskörper 2 gegen den Kupplungskörper i zu bewegen bzw. nach erfolgtem
Aneinanderliegen fest gegen diesen zu pressen. Der Durchmesser des Flansches oder
Anselilages. c9 ist so bemessen, daß die Überwurfmutter 7 rückwärts über den Kupplungskörper
2 abgestreift werden kann.
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Im Innern der Kupplungskörper i und 2 sind die Abschlußventile und
ihre Betätigungsglieder nebst Rückführungselementen vorgesehen, die bei der dargestellten
Ausführungsform gegengleich, d. h. z. B. im Schnitt spiegelbildlich, ausgebildet
sein können.
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Im besonderen befindet sich innerhalb der Kupplungskörper i und 2
jeweils eine Hülse io, die in den Kupplungskörpern verschiebbar ist, wobei zur Abdichtung
jeweils eine ringförmige Dichtung ii vorgesehen ist, die in einer Nut der Hülse
io liegt und an der Innenfläche des Kupplungskörpers- vorüberschleift.
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Die Hülse io ist an der I#,upplungstrennstelle mit einem sie zu einer
Schale oder einem: Becher ,ergänzenden Boden 12 ausgestattet, der besonders eingesetzt
und gegen einen inneren Ringwulst 13 der Hülse abgestützt sein kann. Der Boden 12
ist mit einer Durchtrittsöffnung 14 ausgestattet, die als Ventildurchgangsöffnung
dient und bei geschJossenem Ventil von dessen VerschluBkörperabgedeckt wird. An
der Durchgangsöffnung 14 ist der Boden 12 mit einem den Ventilsitz bildenden Kragen
15 versehen, auf den sich ein den fibrigen Verschlußkörper i6 übergreifender Rand
desselben auflegen kann. An der dem Kupplungsinnern zugewandten Seite des Ventilverschlußkörpers
16 ist ein Lager 1 7 für einen Gelenkbolzen 18 vorgesehen, mit dem ein Arkn ig drehbar
ist, dessen anderes Ende um ein weiteres Gelenk 20 geschwenkt werden kann und hier
mit einem Zahnbogen 22 ausgestattet ist. Das Gelenk 20 ist im Lagerstück 21 gelagert,
das am Boden 1z der im Kupplungskörper i bzw. 2 verschiebbaren Hülse io befestigt
ist.
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Mit dem Zahnbogen 22 wirkt eine Zahnstange 23 zusammen, die an einem
Widerlagerkörper 24 angebracht ist, der sich gegen die Kupplungskörper i bzw. 2
abstützt und in diesem ortsfest gelagert ist. Zur Abstützung am Kupplungskörper
weist das Widerlager 24 einen rückwärtigen Ansatz 25 auf, der in eine Nut 26 des.
Kupplungskörpers greift und zu weiterer Sicherung der Lage in einen Ansatz 27 ausläuft,
der ebenfalls in eine Ausnehmung des Kupplungskörpers i bzw. 2 greift. Nach innen
wird der Ansatz 27 von einer Hülse 28 überdeckt, die z. B. durch Einpressen
in den hinteren Teil jedes Kupplungskörpers eingesetzt ist.
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Das Widerlager 24 stützt sich zweckmäßigerweise über eine besondere
Gleitfläche gegen die Hülse io ab, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die
Hülse io zwischen Widerlager 2.4 und diesem zugekehrter Wandung des Kupplungskörpers
längs verschiebbar ist.
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Die Hülse weist an ihrem rückwärtigen, d. h. der Kupplungstrennungsstelle
abgewandten Ende einen Ansatz 29 auf, der- ein Lager und Widerlager für eine Schraubenfeder
30 bildet, die mit ihrem anderen Ende in einer Ausnehmung 31 des Kupplungskörpers
1 bzw. 2 gelagert und zugleich gegen den Kupplungskörper abgestützt ist. Die Schraubenfeder
30 ist bestrebt, die Hülse io aus dem Kupplungskörper i bzw. 2 herauszudrücken.
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Zwischen dem Boden i2 der Hülse io und ihrem rückwärtigen Ansatz 29
ist eine weitere Hülse 32 angeordnet, welche der möglichst unbehinderten Durchführung
der durchströmenden Flüssigkeit, z. B. Drucköl, dient. Der lichte Durchmesser der
Hülse 32 ist den lichten Durchmessern der Ventildurchgangsöffnung und des Kupplungskörperansatzes
3 bzw. q. angepaßt. Die Hülse 32 ist mit einer Ausklinkung 33 am Ansatz -2g der
Hülse io angesetzt und weist ferner eine Aussparung 34. auf, die dort vorgesehen
ist, wo sich der Ventilverschlußkörper bei seiner Offenstellung befindet.
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Die Kupplung hat folgende Arbeitsweise. Wenn die beiden Kupplungsteile
vollständig voneinander getrennt sind, so drückt die Feder 30 die Hülse io
der Kupplungstrennstelle
entgegen, und zwar gemäß der -dargestellten
Ausführungsform so weit, daß die Hülse um ein bestimmtes Stück gegenüber ihrem Kupplungskörper
an der Trennstelle nach außen vorspringt. Die Begrenzung dieser Bewegung der Hülse
io nach außen wird dadurch bewirkt, daß die Hülse vermittels des Lagerstückes 21,
des Gelenkbolzens 2o und des Zahnbogens 22 über die Zahnstange 23 mit dein Widerlager
24 ständig gekuppelt ist, das im Kupplungskörper i axial unverschiebbar eingespannt
ist. Befindet sich jetzt der Ventilverschlußkörper in Abschlußstellung, so ist eine
weitere Abwälzung des Zahnbogens -22 an der Zahnstange 23 nicht möglich;
infolgedessen ist eine weitere Vorwärtsbewegung der Hülse io aus dem zugehörigen
Kupplungskörper verhindert.
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Wenn nun die beiden Kupplungskörper zusainmengeführt werden, so stoßen
zunächst die Böden 12 der Hülsen io und außerdem die Ventilverschlußkörper 16 flächig
zusammen. Infolgedessen ist ein Austritt von durchströmender Flüssigkeit und ein
unerwünschter Eintritt von Luft bei den. folgenden Kupplungsvorgängen nicht möglich.
Nachdem die Hülsen io der Kupplungskörper i bzw. 2 zum flächigen Aneinanderliegen
gebracht sind, wird die Überwurfmutter 7 mit dem Gewinde 6 des Kupplungskörpers
i verschraubt. Infolgedessen werden die Kupplungskörper i und 2 einander genähert,
da die Hülsen io jeweils in ihre Kupplungskörper zurückverschiebbar sind, was gegen
die Wirkung der Federn 30 geschieht. Zugleich werden durch die Verzahnungen 22,
23 die Verschlußklappen 16 der Ventile in Offenstellung geschwenkt, bis sie bei
vollständig abgezogener Kupplung in ihren Offenstellungen liegen und dabei der durchströmenden
Flüssigkeit irgendwelche Widerstände nicht entgegensetzen (vgl. strichpunktierte
Darstellung in Fig. i).
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Beim Lösen der Kupplung wird umgekehrt verfahren; die über Wurfmutter
wird von dem Gewindestück 6 heruntergeschraubt, wobei sich unter Wirkung der Federn
3o die Kupplungskörper i und 2 auseinander bewegen. Zugleich werden die Ventilklappen
infolge der zwangsläufig wirkenden Verzahnungen 22, a3 wieder in ihre Abschlußstellungen
zurückbewegt. Erst wenn diese Stellungen erreicht sind, ist eine vollständige Lösung
der Kupplung und Trennung der Kupplungskörper i und 2 möglich, die vorher noch durch
die Überwurfmutter 7 zusammengehalten werden.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. -2 sind zwei gegebenenfalls übereinstimmend
ausgebildete Kupplungskörper -.2 vorgesehen, die an den für den Anschluß bestimmten
Enden Gewindeansätze 43 aufweisen und sich in Richtung zur Kupplungstrennstelle
zu einem Teil 4o erweitern, das an der Kupplungstrennstelle einwärts gerichtete
Ansätze 4i aufweist, die Ringkörper bilden, wobei die verbleibende Öffnung -zugleich
die Durchgangsöffnung des jeweiligen Ventils ist. Die Kupplungskörper 41, .I2, .43
stoßen mit den vorderen Außenflächen der Teile d. i bei geschlossenem Zustand der
Kupplung gegeneinander.
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In den Kupplungskörpern sind ferner jeweils eitre Aussparung .41 zur
Aufnahme einer Schraubenfeder und eine Aussparung 45 zur Aufnahme eines Gleitbolzens
oder Stößels 4.6 vorgesehen. Der Stößel 46 gleitet in der Bohrung -15 parallel
zur Leitungsachse; eine Dichtung .l7 ist tun einen eingezogenen Teil des Bolzens
.I6 vorgesehen und dichtet die Bolzenführung nach außen bzw. nach innen ab. Mit
dem Kopf .IS ist der Bolzen in einem einwärts gerichteten Kragen 5 1 einer
Hülse gelagert, welche die Kupplungskörper umfaßt. Zur Sicherung des Bolzens im
Kragen 5 i weist der Bolzen einen Bund -.c9 o. dgl. auf, der eine axiale Verschiebung
des Bolzens in der Lagerbohrung des Kragens 51 verhindert. Bei Gegeneinanderverschiebung
von Kupplungskörper und diesen umfassender Hülse wird der Bolzen in seiner Gleitführung
:15 des Kupplungskörpers axial hin und her bewegt. Hierbei wirkt er in weiter unten
beschriebener Weise mit einem Nocken zur Betätigung des hIappenventils zusammen.
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Die in der Aussparung -- des Kupplungskörpers vorgesehene Schraubenfeder
ist mit So bezeichnet. Sie stützt sich einerseits am ! Kupplungskörper und andererseits
am Kragen 51 ab. Die Feder 5o ist bestrebt, den Kupplungskörper von der ihn umfassenden
Hülse 52, zu welcher der Kragen 51 gehört, derart wegzubewegen, daß der Kupplungskörper
gegen den anderen Kupplungskörper gepreßt wird.
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Die Hülse 52 ist mit einem Befestigungsflansch 53 und einem Außengewinde
54 ausgestattet. Letzteres wirkt mit einem Innengewinde 55 einer überwurfinutter
56 zusammen, die außen zwecks besserer Handhabung mit Rillen oder Rippen 57 o. dgl,
ausgestattet ist. Die Überwurfinutter weist an dein dein Innengewinde abgekehrten
Ende einen einwärts gerichteten Anschlag 58 auf, der mit einem entsprechend gerichteten
Kragen 59 einer Hülse 6o zusammenwirken kann. In einer Nut der Überwurfmutter 56
liegt vor der der Kupplungstrennstelle zugewandten Stirnseite der Hülse 6o eine
Dichtung oder Pufferung o. dgl. 61. Weitere Dichtungen an den Stoßflächen der Kragen
41 der Kupplungskörper sind mit 62 bezeichnet.
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Die inneren Ränder der Kragen 41 sind als Sitze 6.4 für die Ventilklappen
63 ausgebildet, die an der einen Seite eine Verdickung 65
aufweisen,-
die sich in einen Ansatz bis zu einem Nocken 7o fortsetzt. Der Ansatz der Verdickung65
bildet an einer Stelle ein Drehlager für die Klappe 63. Die Drehung erfolgt um den
Bolzen 66, der vermittels des Lagers 67 an dem Kupplungskörper 42, 40 befestigt
ist. Zweckmäßigerweise ist um den Drehbolzen 66 eine Torsionsschraubenfeder 68 angeordnet,
die mit einem Ende 69 an der Ventilklappe 63 abgestützt ist und sich mit
dem anderen Ende so am Drehlager abstützt, daß sie ständig bestrebt ist, die Ventilklappe
in die Abschlußlage zu zwingen.
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70 ist der schon erwähnte, mit dem Stößel 46 zusammenwirkende
Nocken zur Übertragung der Öffnungskraft auf die Ventilklappe.
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Schließlich sind mit 71 und 72 noch ein Schlitz bzw. Bolzen bezeichnet,
die an den Kupplungskörpern 42 bzw. den sie umfassenden Hülsen 52 oder 6o angeordnet
sind und z. B. eine begrenzte, rein axiale Verschiebung der betreffenden Kupplungsteile
gewährleisten.
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Die Kupplung hat folgende Arbeitsweise. Bei getrennten Kupplungskörpern
bzw. Kupplungshälften zwingen die Federn 5o die Kupplungskörper 42 in Richtung der
Kupplungstrennstelle, wobei die Anschlagzapfen 72 die Grenzstellungen festlegen.
Ferner zwingen die Verdrehungsfedern 68, 69 die Ventilteller 63 auf ihre Sitze 64,
da die Betätigungsstößel 46 nicht auf die Nocken 7o drücken (vgl. Fig. 2).
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Wenn jetzt die überwurfmutter 56 IM it dem Gewindestück 54
verschraubt wird, so werden die Hülsen 52 und- 6o zwangsläufig gegeneinander bewegt,
da das Gewinde 54 mit der Hülse 52 fest verbunden ist und der Kragen; 58 den Kragen
59 der Hülse 6o@ angreift und mitnimmt. Bei der Gegeneinanderbewegung der Hülsen
52 und 6o, werden einerseits die Riickführfedern 5o zusammengedrückt und gespannt,
und. andererseits wird der Stößel 46, der an der Hülse 52 unverschiebbar angebracht
ist, mehr und mehr durch seine Gleitführung 45 und gegen den Nocken 7o des Ventiltellers
63 geschoben, bis er diesen Nökken berührt und schließlich zur Drehung um den Bolzen
66 zwingt, wobei die Ventilklappe 63 gegen die Wirkung der Verdrehungsfeder 68,
69 in die Offenstellung bewegt wird.
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Bei vollständig angezogener Kupplung nimmt der Ventilteller die auf
der Zeichnung strichpunktiert veranschaulichte Lage ein.
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Bei Lösen der Kupplung durch Losschrauben der Überwurfmutter werden
unter Wirkung der Federn 5o die zusammengeführt gewesenen Hülsen 52 bzw. 6o von
ihren Kupplungskörpern wegbewegt; außerdem werden unter Wirkung der Verdrehungsfedern
68, 69 die Ventilklappen 63 mehr und mehr in ihre Schließstellungen bewegt, wobei
die jeweilige Betriebsstellung anfänglich durch die Stößel 46 bestimmt wird. Bei
erreichter Abschlußstellung werden die Stößel 46 von den Nocken 7o entfernt, so
daß sie auf die Bewegbarkeit der Ventilklappen keinen Einfluß mehr haben.
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Nach vollständigem Losschrauben der überwurfmutter vom Gewindestück
54 können die Kupplungshälften getrennt werden, nachdem schon vorher die Durchgangsöffnungen
der Ventile vollständig abgesperrt waren.
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Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 bis 7 sind zwei im Längsschnitt
Z-förmig ausgeklinkte Kupplungskörper 8o und iig vorgesehen, wobei die im Längsschnitt
ersichtlichen Bestandteile der Z-Form bzw. die betreffenden Stoßstellen mit 82,
83 und 84 bezeichnet sind. Die Stoßstellen 82 und 84 liegen. einander schräg gegenüber
und sind einander etwa parallel, während die verbindende Stoßstelle 83 schräg zur
Rohrleitungsachse verläuft und von der durchströmenden Flüssigkeit durchflossen
wird. Zu beiden Seiten der Trennstelle 83 liegen die Ventilsitze 85 und 86, wobei
der Sitz 85 zum Kupplungskörper 8o gehört, der an dem für den Anschluß einer Rohrleitung
o. dgl. bestimmten Ende einen Gewindeansatz 8 1 aufweist.
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An der Stoßstelle 83 sind ferner zweckmäßigerweise nur in dem einen
Kupplungskörper Dichtungen 87 vorgesehen. Der klappenförmige Ventilkörper des Kupplungskörpers
i ig hat die Bezeichnung 88, derjenige des Kupplungskörpers 8o die Bezeichnung
89.
Die Klappen 88 und 89 haben Ansätze go bzw. g i, vermittels deren sie
um Dnehkörp,er 92 bzw. 93 auf und zu schwenkbar sind. Die Drehlager 92 bzw.
93 sind, wie aus Fig. 6 im besonderen hervorgeht, in Ansätzen; 94 eines Trägerkörpers
95 gelagert, der als UTmlaufformscheibe ausgebildet und in eine entsprechende seitliche
Öffnung des Kupplungskörpers i 1g eingesetzt ist. Entsprechend ist ein Trägerkörper
96 in eine seitliche Öffnung des Kupplungskörpers 8o eingesetzt. Die Besonderheiten
des Einsatzes sind weiter unten näherleschrieben.
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Der Trägerkörper 95 weist an der der Ventilklappe zugewandten Seite
einen hülsenförmigen Ansatz 97 auf, der außen, vorn und innen von einer weiteren
Hülse 9s umfaßt wird; entsprechend gehört zum Ventilteller 89 und dem Trägerkörper
96 des anderen Kupplungskörpers eine Hülse 99.
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Die Hülsen 98 und gg@ besitzen einen radialen Ansatz ioo bzw. ioi,
die sich in Richtung der oben beschriebenen Drehlagerung der Ventilklappen erstrecken
und mit Hebelenden io2 zusammenwirken, die am Träger go bzw. gi für die Ventilklappen
derart angebracht
sind, däß sie gemeinsam mit den Ventilklappen
und den Trägern go, 9i um die Drehachse 92, 93 für die Ventilklappen drehbar sind.
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Die Nocken ioo und ioi der Hülsen 98 und 99 sind so ausgebildet und
angeordnet, daß sie bei ihren Drehbewegungen jeweils um die Mittelachsen der Hülsen
98, 99 für bestimmte Abschnitte der Drehung die Arme io2 der Doppelhebel 102,
90 bZw. 102, 91 wegdrücken und dadurch die am anderen Arme der Doppelhebel
befestigten Ventilklappen in Offenstellung zwingen.
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Zur selbsttätigen Rückführung der Ventilklappen in ihre Schließstellungen
sind bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 3 Schraubenfedern io4. bzw.
105 vorgesehen, die in Aussparungen i o6 (vgl. Ventilklappe 88) eingreifen,
damit sie nicht abrutschen. Die Federn io4, 105 sind in den zugleich Widerlager
für sie bildenden Hülsen 98, 99 gelagert, wobei das .Widerlager der Hülse 98 den
Boden. derselben bildet. Zwischen der Hülse 98 und dein von ihr umfaßten Hals 97
der Trägerscheibe 95 ist eine Dichtung 103
vorgesehen, die irgendeinen Durchtritt
der Flüssigkeit verhindert.
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Mit der Hülse 98 ist der Gewindebolzen 1o8 fest verbunden, der zwischen
dein Gewinde und der Hülse Mitnehmerflächen 107 zur Mitnahme bei Drehung aufweist
(vgl. auch Fig. 6). Auf den Gewindezapfen io8 ist eine mit Innengewinde ausgestattete
Scheibe iog geschraubt und vermittels des Sicherungsstiftes 137 (vgl. Fig.4) mit
dem Gewindezapfen io8 zwecks gemeinsamer Drehung gekuppelt. Die Scheibe iog wird
von einer tellerförmigen Scheibe 112 umfangen, die ihrerseits mit dem äußeren Rand
in einer entsprechenden Ringnut einer weiteren Scheibe 114 ruht und mit dieser vermittels
der Kuppelstifte 113 (vgl. wieder Fig. 4) zwangsläufig für gemeinsame Drehung gekuppelt
ist. Die Scheibe 112 kann jedoch an sich unabhängig von der Scheibe iog gedreht
werden. Die tellerförmige Scheibe 112 umfaßt mit ihrem zylindrischen Teil und mit
ihrem Boden i io die Scheibe iog und weist im Boden i io selbst eine bffnung auf,
die für Kupplung mit den Mitnehrnerflächen 107 ausgebildet ist, so daß bei
Drehung der Scheibe 114 die mit dieser gekuppelte Scheibe 112 und über die Mitnehmerfläche
107 auch der Bolzen io8 und die mit ihm verbundene Hülse 98 nebst Nocken
ioo zwangsläufig gedreht -werden.
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Die Scheibe 114, die tun die Mittelachse des Gewindezapfens io8 drehbar
ist, weist einen Ansatz 115 auf (vgl. auch Fig. 4), der mit einem entsprechenden
Ansatz 13o der diametral angeordneten Scheibe 129 über einen Bügel 131 verbunden
ist (vgl. Fig. 4), der so ausgebildet ist, daß er bei geschlossener Kupplung den
mit dem Gewindeansatz 81 ausgestatteten Kupplungskörper So umgreift. Durch den Bügel
sind die beiden Scheiben i i4 und 129 zu gemeinsamer Betätigung und Wirkung zwangsläufig
verbunden.
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Auf dein Kupplungskörper So ist seitlich eine gebogene winkelförmige
Lasche 117 mit Hilfe von Schrauben 122 befestigt und derart angebracht, daß der
eine Schenkel der Lasche einen Anschlag und zugleich eine Gleitbahn für die Riegelkörper
115 der Scheibe 114 bildet. Zum Festspannen oder auch z. B. zur Ermöglichung des
selbsttätigen Anhaltens des Riegels in einer beliebigen Sperrstellung ist eine Schraube
116 vorgesehen, die im Riegel 115 gelagert und gegen den Gleitbahn bildenden Schenkel
der Lasche 117 schraubbar ist, wodurch der Riegel von der Lasche unter Erzeugung
einer Klemmwirkung weggedrückt wird.
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Die mit dem Riegel i 15 verbundene Scheibe 114 liegt mit den inneren
Rändern ihrer Mittelbohrung um einen Hals 118 einer Scheibe i i i. Die Lasche i
17 ist vermittels der Schrauben 122 fest am Kupplungskörper So angebracht, so daß
sie bei Trennung der Kupplungshälften an jenem verbleibt und bei Wiedervereinigung
der Kupplungshälften ziilammen mit der zugehörigen Kupplungshälfte bis zur Scheibe
i i i bewegt wird. Die Scheibe i i i weist ferner eine zum Kupplungskörper iig vorspringende
Abkröpfung i2o auf, die etwa der Lasche 117 entspricht und mit einer Rippe oder
Nase 121 ausgestattet ist, die in eine entsprechende Nut des Kupplungskörpers i
19 eingreift. Die Abkröpfung i 2o der Scheibe iio kann ebenso wie die Lasche 117
mit Schrauben i22 am Kupplungskörper i ig befestigt werden.
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Die weiter oben beschriebene Trägerscheibe 95 weist einen äußeren
Flansch auf, mit dem sie über eine Dichtung 124 auf einem entsprechenden Vorsprung
des Kupplungskörpers i 1g sitzt. Vermittels einer ringförmigen Mutter
123 mit Außengewinde wird der Trägerkörper 95 fest auf seinen Sitz am Kupplungskörper
i 19 gepreßt.
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An der diametral gegenüberliegenden Seite des Kupplungskörpers i ig
ist entsprechend zum Flansch 12o der Scheibe i i i ein Flansch 125 mit einer Rippe
oder Nase 126 vorgesehen, die der Nase oder Rippe 121 entspricht. An dein Flansch
125 setzt sich eine der oben beschriebenen Scheibe i i i entsprechende Scheibe 127
an, welche die zum Einführen und Ausführen der Ventileinheit bestimmte öffnung des
anderen Kupplungskörpers So teilweise abdeckt. Die Scheibe 127 -weist einen Hals
128 auf, der dem Hals 118 der Scheibe i i i entspricht und ein Drehführungslager
=
für die Scheibe 129 bildet, die in den oben beschriebenen Riegel 13o ausläuft. Mit
132 ist eine der Klemmschraube 116 entsprechende Schraube bezeichnet. Die der Lasche
117 entsprechende Führungsbahn hat die Bezeichnung 133 und ist vermittels Schrauben
122 finit dem Kupplungskörper 8o fest verbunden, so daß sie mit diesem bei Zusammenfügen
und Trennen der Kupplungshälften gemeinschaftlich bewegt wird.
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Entsprechend dem Schraubenbolzen 1o8 ist ein Schraubenbolzen 134 vorgesehen,
auf den eine scheibenförmige Mutter 135 geschraubt und vermittels eines Kupplungsstiftes
137 zur gemeinsamen Drehung gekuppelt ist. Die Scheibe 135 kann .ebenso wie die
Scheibe 1o9 mit Hilfe von diametral angeordneten Stecklöchern 136 vermittels eines
Schlüssels aufgeschraubt und wieder abgeschraubt werden. Die Scheibe 135 hält eine
tellerförmige Scheibe 138, die -mit ihrem äußeren Flansch in einer Nut der Scheibe
129 ruht und diese gegen die Kupplungskörper hält. Der Schraubenbolzen 134 hat kuppelnde
Mitnehmerflächen 139, die mit entsprechenden Flächen der tellerförmigen Scheibe
138 zusammenwirken, so daß bei Drehung der Scheibe 129 die Scheibe 138 und über
die Mitnehmerflächen 139 ,auch der Bolzen 13¢ gedreht wird. Mit diesem Bolzen, ist
ein Kupplungskörper 140 fest verbunden, der mit einem weiteren Kupplungskörper 141
nach Zusammenfügen der Kupplungshälften zum Zusammenwirken gebracht wird, wobei
der Kupplungskörper 141 zweckmäßigerweise als Mutter zum Festschrauben, der Hülsen
1q.2 und 99 am Trägerkörper 96 ausgebildet ist.
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Bei der eben beschriebenen Betätigungseinrichtung für die Ventile
gehören der Trägerkörper 96, der mit Hilfe der ringförmigen Mutter 144 fest gegen
einen Sitz am Kupplungskörper 8o gepreßt wird, zu diesem Kupplungskörper, ebenso
wie die Betätigungsteile 141, 99 und 142 mitsamt der eigentlichen Ventileinheit.
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Andererseits gehören zum Kupplungskörper z i9 die Scheibe 127 und
die von dieser gehaltene Scheibe i4o nebst Gewindezapfen 134 und den Scheiben 135,
138 und der Riegelscheibe 129.
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Bei Zusammenfügung und Trennung der Kupplungshälften wird die zuerst
beschriebene, mit dein Kupplungskörper 8o zusammengebaute Einheit in den die zweitbeschriebene
Einrichtung tragenden Kupplungskörper hineingeschoben bzw. aus diesem herausgezogen.
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Damit hierbei der in den Trägerkörper 96 vorspringende Kupplungsteil
i4o mit herausgezogen und wieder mit eingeführt werden kann, weist der_Trägerkörper
96 eine Nut 143 auf. Entsprechend besitzen die Spannmutter 144 und die benachbarte
Grenzwandung des Kupplungskörpers 8o Durchlässe 145.
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Ebenso weist das kuppelnde Glied 141 einen Schlitz o.dgl. auf, in
welchen das andere Kupplungsorgan i4p, das mit dem Gewindezapfen 134 fest verbunden
ist, bei Zusammenfügung der Kupplungshälften eingeschoben und umgekehrt bei deren
Trennung wieder herausgezogen werden kann.
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Zur Sicherung von Grenzlagen des zum Anziehen und Lösen der Kupplung
dienenden Riegels kann ein kleiner federbeeinflußter Schnappriegel 146 vorgesehen
sein, der- mit Hilfe einer Nase 147 in eine entsprechende Rast der Lasche 125 greift.
Der als Hebel ausgebildete Riegel 146 ist mit einer eine Handhabe bildenden Rippe
148 ausgestattet und um den Drehzapfen 149 gegen die Wirkung eines Federbandes 150
o. dgl. drehbar, das mit Hilfe z. B. eines Nietes 151 ebenso wie das Drehlager 149
an der Scheibe 129 fest angeordnet ist.
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Bei der abgewandelten Ausführungsform nach der Fig. 7 bezeichnet 152
eine Schraubenzugfeder, die mit dem Arm 153 eines Doppelhebels 153, 154 verbunden
ist, der um den Drehzapfen 155 drehbar ist. Mit seinem Arm 154 drückt der Doppelhebel
über eine reibungsmindernde Halbkugel 156 o. dgl. in eine Gleitpfanne 157 des Ventiltellers
158. Der Ventilteller 158 ist mit einem Hebel 159 fest verbunden, der ebenso wie
der Teller 158 um ein Gelenk drehbar ist, das gegebenenfalls mit dem Gelenk 155
identisch sein kann. Der Hebel 159 wird z. B. von der Nockenhülse 98, Zoo gedreht,
die mit dem Drehung vermittelnden Kuppelzapfen 107, 1o8 fest verbunden ist.
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Bei Drehung des Zapfens und der Nockenhülse wird der Hebel 159 von
der Nocke gegen die Wirkung der Feder 152 entgegengesetzt dem Uhrzeigerdrehsinn
gedreht, weil die verschiedenen Hebel über die Ventilklappe miteinander gekuppelt
sind. Bei Rückdrehung der Nocke folgt ihr der Hebel 159 infolge der Wirkung der
Feder 152.
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Die Wirkungsweise des beschriebenen Ventils ist kurz folgende: Vor
Zusammenfügen der Kupplungsteile nimmt der Bügel 131 eine um etwa 9o° nach rechts
gedrehte Lage ein. Hierbei befinden sich die Nocken ioo und toi in solchen Stellungen,
daß die Ventilklappen in ihre Schließstellungen bewegbar sind, was durch die Schließfedern
104 und so5bewirkt wird.
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Bei Zusammenfügen der Kupplung gelangen zunächst die im Querschnitt
Z-förmigen Stoßkanten zusammen, wobei vor Drehung des Betätigungsbügels bzw. Riegels
die Ventile ,zunächst geschlossen sind. Während und nach dem Zusammenfügen werden
auch die
Teile i.Io und 141 in oben beschriebener Weise gekuppelt.
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Wird jetzt der Riegel 115, 130 und 131 z. B. entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn
(vgl. Fig. .I) gedreht, so werden einerseits die rück-,v ärtigen Riegelkanten der
Riegel 115 und 130
bzw. die Klemmschrauben 116, 132 mit den Gleitbahnflächen
der Laschen t17 bzw. 133 zur Verriegelung gebracht. Außerdem werden mit Hilfe der
oben beschriebenen Steuereinrichtung die Nocken Zoo und 1o1 so gedreht, daß die
Ventile geöffnet werden. Bei völlig geöffneten Ventilen schnappt der Riegel 1d.6
in die Rast 147.
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Bei Lösung der Kupplung wird zunächst der Riegel 146 im Uhrzeigerdrehsinn
gegen die Wirkung der Feder 150 geschwenkt, wodurch die Rastenverklinkung
147 aufgehoben wird. Alsdann wird der Riegel 115, 130, 131 z. B. im Uhrzeigerdrehsinn
gedreht, wobei zunächst die Nocken Zoo, ioi gedreht «erden, so daß die Ventile in
Schließstellung gelangen. Nachdem die Ventile geschlossen sind, wird die Entriegelung
fertig durchgeführt, so daß schließlich die huppluligshälfteli auseinandergezogen
werden können.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig.8 bis io bezeichnen i;o und 185
gebeb°2nenfalls gegengleich ausgebildete schalenförmige Kupplungskörper, die mit
ihrem Schalenboden, z. B. 171, bei geschlossener Kupplung aneinanderstoßen und hierbei
den Durchgang für das durchströmende Medium bilden. Die die Durchströtnöftnungen
umgebenden Ventilsitze sind mit 172 bzw. igo bezeichnet. Der Kupplungskörper
170 wird von einem weiteren Kupplungskörper 174 umfaßt, der z. B. vermittels
des Gewindes 175 fest auf ihn aufgeschraubt wird, wobei eine ringförmige @ichtung
176 zur Verhinderung des Durchtritts von Flüssigkeit oder Luft durch das Gewinde
,vorgesehen und in einer Nut des Kupplungskörpers 17:I angeordnet ist. Der Kupplungskörper
174 weist ferner einen Gewindesatz 173 auf, mit dem die Kupplung z. B. an eine Rohrleitung,
Schlauchleitung o. dgl. angeschlossen werden kann. Ferner ist der Kupplungskörper
17.I mit einem Kragen und Flansch 177, z. B. zur Befestigung an einem ortsfesten
Gegenstand, ausgestattet.
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Der becherförinige Kupplungsteil 170 wird außen von einer axial
verschiebbaren Hülse 178 o. dgl. umfangen, während entsprechend die becherförmige
Hülse 185 von einem Ring 182 umspannt wird, der ebenfalls auf ihr axial verschiebbar
ist. Die beiden Ringe 178 und 182 werden durch eine überwurfmutter i79 finit für
Betätiguilg von Hand ausgebildetem Ansatz 18o gemeinschaftlich gesteuert. Die Überwurfmutter
179, iSo weist an dein mit dem Ring 182 zusammenarbeitenden Teil einen Ansatz oder
Anschlag 181 auf, vermittels dessen der Ring 182 axial in Richtung zur Kupplungstrennstelle
und zu einem Anschlag 184 am Boden der Hülse 185 bewegt «-erden kann. Entsprechend
wird der mit Außengewinde ausgestattete Ring 178 vom Innengewinde der Überwurfinutter
179 axial in Richtung der Kupplungstrennstelle und zu einem Anschlag 183 der Hülse
17o bewegt.
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Vermittels eines Gewindes 186 ist der Kupplungskörper 187, der einen
Gewindeansatz 189 zum Anschluß an eine Rohrleitung o. dgl. tragt, auf die Hülse
185 geschraubt, und zwar unter Festspannung einer riiigförniigen Dichtung 188 in
einer Nut des Kupplungskörpers 187, 189.
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Im Inneren der Hülsen 170 und 185 sind je ein drehbarer rohrförmiger
Ventilverschlußkörper 1g1 bzw. 19-2 angeordnet, deren eine Wandung als Ventilteller
zum Aufsetzen auf die Ventilsitze 172 bzw. igo ausgebildet ist. Die Ventilverschlußkörper
igi und 192 sind um die Zapfen 193 bzw. 194 drehbar, wobei die Dreh achsen im rechten
Winkel zur Kupplungsinittelachse liegen.
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Die Ventilverschlußkörper sind ferner mit Anschlagzapfen 195 bzw.
196 ausgestattet, deren Zweck weiter unten erläutert wird und die mit einem Gabelhebel
199, 200 zusamrnenwirken, wobei der gabelförmige Teil mit 197 bzw. 198 bezeichnet
ist. Der Gabelhebel igg ist uni den Zapfen toi o. dgl., der Gabelhebel Zoo um den
Zapfen -202 drehbar, wobei die Zapfen zur Bildung eines festen Drehlagers in den
Kupplungshülsen 17o bzw. 185 ortsfest gelagert sind. 203 und 204 bezeichiien z.
B. zwei Federkörper o. dgl., welche die Gabeln der Hebel igg und 200 gegen die Zapfen
196, 195 drücken.
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Aus der Fig.9 ist ersichtlich, daß die Drehzapfen 193 und 194 der
Ventilverschlußkörper axial, (l. 1i. entsprechend der Richtung der Kupphiiihsinittelachse
verschiebbar gelagert sind.
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Da die Verschiebungs- und Drehungseinrichtungen für die Ventilverschlußkörper
bei der dargestellten und beschriebenen Ausführttngsforin in den wesentlichen Teilen
gleich ausgebildet sind, so wird iin folgenden nur die besondere Vorrichtung zur
Betätigung des Ventilverschlußkörpers 192 beschrieben. Ein kleiner Unterschied zwischen
den beiden Einrichtungen besteht z. B. darin, daß der Ring 178 mit Gewinde versehen
ist, während der ; Ring 182 Gewinde nicht trägt und gegebenenfalls unangegriffen
vom Gewinde innerhalb aer Ü ber@vurfinutter 179 verschiebbar ist. Der Drehzapfen
194 dieses Ventilverschlußkörpers 192 wird von einer Hülse 205 umfaßt, die nit einem
kolbenartig gelagerten und beweg-)aren Bolzen 2o6 fest verbunden ist. Die Verschiebung
-der
Hülse 205 und des von ihr umspannten Drehbolzens 194 erfolgt in einem besonderen
Raumabschnitt des hülsenförmigen Kupplungskörpers 185. Eine Schraubenfeder 2o7,
die zwischen Hülse 2o5 und z. B. einem Widerlager an der Stirnseite der Kupplungshülse
185 gelagert ist, sucht die Hülse 2o5 mitsamt Drehzapfen 194 und Ventilverschlußkörper-192
in Richtung der Kupplungstrennstelle und des Ventilsitzes zu verschieben. Eine weitere
Schraubenfeder 208 ist auf der anderen Seite der Hülse 2o-5 angeordnet, umgreift
den Bolzen 2o6 und stützt sich gegen eine Dichtung 209 ab, die im Ansatz 2io der
Kupplungshülse 185 gelagert ist und den Kolbenraum des Bolzens 2o6 abdichtet. DieFeder
2o8 ist wesentlich schwächer bemessen als die Feder 2o7, so daß -die Feder 2o7 bei
Freigabe ihrer Wirkung stets den Verschlußkörper in Richtung des Ventilsitzes verschieben
kann. Eine ringförmige Dichtung 211 verläuft etwa konzentrisch zu den Ventilsitzen
172 und igo und ist sowohl in einer Nut des Ventilkörpers 17o als auch des Ventilkörpers
I85-gelagert.
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Im anderen Teil der gesamten Kupplung ist ein Stößel 212 vorgesehen,
der fest, z. B. durch Nietung, mit einem Schubkörper 214 verbunden ist, der in der
Kupplung axial verschiebbar gelagert ist und über eine versenkte Sehlitzschraube
215 mit dem schon früher- erwähnten verschiebbaren Gewindering 178 in fester Verbindung
steht, so daß er bei Verschiebung des Ringes zwangsläufig mitgenommen wird. Der
Stößel 212 greift durch die Bodenwandung der zugehörigen Kupplungshülse und wird
von einer Schraubenfeder 216 umfaßt, die sich einerseits gegen den Boden 171 der
Kupplungshülse i7o und andererseits gegen den verschiebbaren Widerlagerkörper 214
abstützt. Die Feder 216 ist bestrebt, den Bolzen 212 mitsamt seinem Widerlager 214
und dem fest damit verbundenen Schubring 178 in die Kupplung hineinzubewegen, so
daß der Bolzen 2o6 vom Druck des Stößels 212 entlastet wird, mit -dem er lediglich
durch Stoß an den Stirnseiten zusammenwirkt.
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Im Innern der Kupplungshülsen 170. und 185 sind noch Zwischenwandungen
zur möglichst verlust- und reibungsfreien Führung der durchströmenden Flüssigkeit
vorgesehen; eine dieser Wandungen in der Hülse 170 ist mit 218 bezeichnet, zwischen
ihr und der Hülse 170 ist noch ein Distanzkörper 217 vorgesehen.
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Die eben beschriebene Kupplung wird folgendermaßen betätigt.
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Bei völlig gelöster Kupplung ruht die Über-Wurfmutter 179, i80 lose
auf der Hülse 185; infolgedessen hat z. B. die Schließfeder 207 für die Ventilverschlußkörper
freie Wirkung, so daß sie die Verschlußkörper gegen die Ventilsitze drückt. Sonach
ist jeder Teil der Kupplung nach außen sowie nach innen dicht abgeschlossen.
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Beim Schließen der Kupplung werden zunächst die Kupplungshälften mit
ihren freien Stirnseiten zusammengebracht, und zwar derart, däß die herausragenden
Stößel, z. B. 212, in den Führungszylinder des dann mit ihnen zusammenwirkenden
Bolzens, z. B. 2o6, eingreifen. Nunmehr wird die Überwurfmutter gedreht, so daß
die Ringe 178 und 182 zwangsläufig gegeneinannder bewegt werden, gegebenenfalls
bis sie an den Anschlägen 183 bzw. 184 anstoßen. Während der Verschiebung der Ringe
drücken die Stößel, z. B. 2i2, die den Drehzapfen des Verschlußkörpers angreifenden
Bolzen, z. B. -2o6, gegen die Wirkung der. Feder, z. B. 207, nach rechts. Hierbei
wird z. B. der Drehzapfen 196 mit dem Verschlußkörper 192 bis zur einen Wange der
Gabel 198 des Hebels 260 bewegt. Bei weiterer Verschiebung des Verschlußkörpers
leistet erwähnte Wange des Gabelhebels Zoo Widerstand und ruft dadurch ein Drehmoment
hervor, das sich auf den Verschlußkörper auswirkt und diesen dreht (vgl. z. B. Fig.
io). Die Drehung wird je nach Betätigung der Überwurfmutter 179, gegebenenfalls
bis zur vollständigen 9o-'-Vers,chwenkung der rohrförmigen Verschlußkörper, vorgenommen,
d. h. bis die Verschlußkörper mit ihren Durchgangsöffnungen in Richtung der übrigen
Kupplungs-bzw. Ventil durchgangsöffnungen liegen. Z-,i*eckmäßigerweise sind die
Ventilverschlußkörper zur möglichst reibungsfreien Durchströmung der Flüssigkeit
so ausgebildet, daß für die Führung der Flüssigkeit ein zylindrischer Innenraum
zur Verfügung steht; die Ventilsitze «=erden dann außen an der zylindrischen Wandung
angesetzt.
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Wenn die Kupplung wieder gelöst werden soll, so wird die Überwurfmutter
entgegengesetzt wie bei der Schließbewegung gedreht, wodurch die Ringe 178 und 182
dabei unter Mitwirkung der Federn, z. B. 216, auseinandergetrieben werden. Zugleich
sucht z. B. die Feder 207 den Ventilverschlußkörper dem zurückweichenden Stößel
212 nachfolgend zu verschieben, wobei wieder, diesmal durch die andere Wange der
Gabel i98 des Hebels Zoo, Widerstand geleistet und ein Drehmoment erzeugt wird,
das den Verschlußkörper in die Schließstellung zurückdreht.
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Die Gabeln 197 und 198 erlauben eine gewisse axiale Verschiebung der
Ventilverschlußkörper, bevor die Zapfen 195 bzw. 196 an den jeweiligen Wangen der
Gabeln Anschläge finden. Durch diese axiale Bewegbarkeit wird ein Abhub der Verschlußkörper
von ihren Sitzen vor der Drehung, und umgekehrt
zuerst die Rückdrehung
und dann das dichte Aufsitzen auf den Sitz, ermöglicht.
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Bei vollständig gelöster Kupplung hat die Überwurfmutter
179 den Gewindering 178 freigegeben; die Ventilverschlußkörper werden unter
Wirkung der Federn, z. B. 2o7, fest und dicht gegen ihre Ventilsitze gepreßt. Die
Kupplungskörper können nunmehr vollständig voneinander getrennt werden.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. i i bis 17 sind zum Anschluß
an eine Rohrleitung o. dgl. mit Gewinde ausgestattete Hülsen 23o bzw. -z31 vorgesehen.
Die Hülse 230
ist vermittels des Gewindes 233 mit einer Hülse 232 verschraubt;
zur Abdichtung des Gewindes ist eine ringförmige Dichtung 234 vorgesehen. Die Hülse
232 bildet den zum Zusammenfügen mit der anderen Kupplungshälfte bestimmten Kupplungsteil
und ist an der Kupplungstrennstelle mit einer ringförmigen äußeren Aussparung 235
ausgestattet, in die ein vorspringender ringförmiger Wulst -?-36 der der Hülse 23-a
entsprechenden Hülse 237 eingreift. Der schon erwähnte inuffenförmigeKupplungsteil
231 ist mit einem Befestigungflansch 238 ausgestattet und weist eine auch die Hülse
237 durchgreifende Schraube, z. B. Stellschraube, 239 auf. Im Innern der
Kupplungshülsen 232 und 237 sind zwei Stiftschrauben :24o eingeschraubt und ragen
hierbei ein Stück in den lichten Raum der Hülsen 232 bzw. 237.
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Im WUIst 236 der Hülse 237 sind zwei Drehlagerschrauben 241 und 2,48
eingeschraubt, die als Kegetkopfschrauben ausgebildet sind. Die Schraube 2d.1 hält
die Scheibe 2q.2, die zum Riegel für das Lösen, Anziehen und Betätigen der Kupplung
gehört, in Anlage an die Hülsen 232 und 237. Der Betätigungsriegel, der zur Scheibe
2q.2 gehöft, ist mit 2q.3 bezeichnet und ruht zwischen seitlichen Anschlügen 2.14.
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Der diametral an der Kupplung angeordnete Riegel ist mit 245 bezeichnet
und zwischen Anschlägen 2.I6 angeordnet. Die zugehörige Riegelscheibe 247 ist z.
B. vermittels einer Schweißverbindung mit einem Zahntriebling 248 fest verbunden,
derart, daß der Zahnkranz des Trieblings konzentrisch um die Drehachse des Riegels
drehbar ist.
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Wie insbesondere aus Fig. i i zu ersehen ist, wirkt der Zahntriebling
248 mit Zahnbogen 2.1() o. dgl. zusammen, die an Organen 25o angebracht sind, die
zur Steuerung bzw. Betätigung der rohrförmigen drehbaren Ventilverschlußkörper dienen.
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Da die Betätigungseinrichtungen für die Verschlußkörper bei der dargestellten
und beschriebenen Ausführungsform im wesentlichen gleich sein können, so wird im
folgenden nur eine Betätigungseinrichtung genauer beschrieben. In der Kupplungshülse
a37 ist das erwähnte hülsenförmige Steuerorgan 25o gelagert, an dem der Zahntriebbogen
249 fest angebracht ist. Die Lagerstelle für das erwähnte Steuerorgan ist vermittels
der Dichtung 251 abgedichtet, welche die Drehzapfen bildende Hülse des Steuerorgans
z5o umschließt. Das Steuerorgan ruht mit einem Flansch auf einer Innenfläche der
Kupplungshülse z37. Oberhalb des Flansches sind Steuernocken und -aussparungen vorgesehen.
Hierbei sind beiderseitig des Nockens 262 Aussparungen 263 und 264 angeordnet,
die mit entsprechend geformten Vorsprüngen 265 und Aussparungen einer Hülse zusainnienwirken,
die unter Federkraft steht und mit dein rohrförmigen Ventilverschlußkörper in weiter
unten beschriebener Weise zusammenwirkt (vgl. insbesondere Fig. 11, 14 und 17).
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Das Steuerorgan 25o ist ferner mit einer radialen Aussparung
253 versehen, die mit einem Zapfen 266 am Ventilverschlußkörper zusammenwirkt,
wobei der Zapfen innerhalb der Aussparung- radial zur Drehachse des Steuerorgans
25o verschiebbar ist. Weiter weist das Steuerorgan :: So eine Mittelbohrung 25-2
auf, in die ein Drehzapfen des Ventilverschlußkörpers eingreifen kann.
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Die mit dem Ventilverschlußkörper zusaininenwirkende federbeeinflußte
Hülse ist mit 256 bezeichnet und weist in Richtung der Drehachse des Verschlußkörpers
eine Bohrung auf, in die gegebenenfalls ein Zapfen 255 des Verschlußkörpers eingreifen
kann. Der Ventilsitz, mit dein der Verschlußkörper 25.1 zusammenwirkt, ist mit 257
bezeichnet. Der Ventilv erschlußkörper weist an den dem Ventilsitz gegenüberliegenden
und mit der federbeeinflußten Hülse zusammenwirkenden Teilen Unilaufgleitflächen
auf, die finit entsprechendeja Gleitflächen der Hülse zusammenarbeiten. Derjenige
Teil des Ventilverschlußkörpers, der mit dem Ventilsitz 257 zusammenarbeitet,
ist zur Kupplungstrennstelle so abgeflacht, daß bei geschlossenem Ventil und getrennter
Kupplung die Kupplungsstoßflä ehe praktisch eine Ebene bildet; die Abflachung des
Ventilverschlußkörpers ist mit -z58 bezeichnet.
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Die mit dein Ventilverschlußkörper zusammenwirkende Hülse wird von
einer Feder 26o beeinflußt, die in einer Nut 259 der Hülse liegt und sich gegen
diese und gegen den Kupplungskörper z31 abstützt und die axial bewegbare Hülse 256
in Richtung des Ventilsitzes zu schieben sucht. Die Hülse 256 ist an den
dem Durchgang für die strömende Flüssigkeit zugewandten Seiten mit einem Ansatz
267 ausgestattet, der zusammen mit einer Aussparung 268 des Kupplungskörpers
231 eine Führung für die Hülse 256 bildet.
Die axiale Verschiebung
der Hülse 256 wird teilweise vermittels des -Nockens 262 des Steuerorgans
250 bewirkt, und zwar derart, daß bei Drehung des Nockens 262 die Hülse 261,
256 entweder nach rechts oder nach links verschoben wird. Bei Drehung des Steuerorgans
25o und Steuerung durch den Nocken 262 wird zugleich der Schlitz 253 um die Mittelachse
des Steuerorgans 250 gedreht. Infolgedessen wird der Zapfen 266 zwangsläufig
von dem Schlitz 253 mitgenommen, und dadurch wird der Ventilverschlußkörper gedreht.
Hierbei ist die Anordnung der Steuernocken und -schlitze zweckmäßigerweise so getroffen,
daß bei öffnung des Ventilverschlußkörpers die Hülse 256 unter Spannung der Feder
26o zurückgedreht wird, so daß der Ventilverschlußkörper nicht mehr gegen seinen
Sitz gepreßt werden kann. Nach fertiger Drehung befindet sich der Verschlußkörper
in dffenstellung; hierbei bilden die inneren Flächen der Verschlußkörper zusammen
mit den Innenflächen der federbeeinflußten Hülse und dem Kupplungskörper einen ununterbrochenen
Leitungszug für die strömende Flüssigkeit (vgl. Fig. 12).
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DieArbeitsweise der Steuervorrichtung geht auch aus der schematischen
Darstellung der Fig. 14 hervor, aus der ersichtlich ist, daß durch das gemeinschaftliche
Triebrad 248 die Steuerorgane 250 in gleichsinnige Drehung versetzt werden,
so daß sich die Ventilverschlußkörper an der Kupplungstrennstelle entgegengesetzt
zueinander bewegen, wie es durch die eingezeichneten Pfeile veranschaulicht wird.
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Aus Fig. 13 sind die hauptsächlichen Teile der Kupplung vor deren
Zusammenfügung zu entnehmen, wobei mit 2,49 der Zahntriebling zum Antrieb des Steuerorganes
25o bezeichnet ist, der sich für die Betätigung des Verschlußkörpers und seine Drehung
um über etwa 9o° erstreckt. Beim Zusammenfügen der Kupplung gelangt der Zahnkranz
249 in die Bahn des mit ihm zusammenwirkenden Zahnbogens des Trieblings 248. Hierbei
erfolgen die Kupplungen mit dem Zahntriebkranz bei bestimmter Winkelstellung des
Riegels 245, und ebenso erfolgt die Entkupplung bei entsprechender Stellung des
Riegels. Beim Zusammenfügen der Kupplung und Anziehen derselben wird zunächst der
Riegel zum Vorspannen der Kupplung benutzt, bei bestimmter Winkelstellung erfolgt
die Drehung der Ventilverschlußkörper z. B. in die Offenstellung. Wenn sich der
Riegel in der Abschlugstellung befindet, ist die Kupplung fest angezogen, und die
Ventilverschlußkörper sind vollständig geöffnet.
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Beim Lösen der Kupplung wird der Riegel zurückgedreht, wobei einerseits
eine Drehung der Ventilverschlußkörper in die Schlußstellung und andererseits gleichzeitig
eine beginnende Entriegelung der verriegelten Kupplungsteile erfolgen. Bei bestimmter
Lage des Riegels haben die Ventilverschlußkörper ihre Abschlußstellung erreicht,
worauf der weitere Weg des Riegels zum endgültigen Lösen der Kupplung benutzt wird.
Hierbei sind die Ventilverschlußkörper bereits geschlossen, so daß beim Trennen
der Kupplungsteile der Abschlug der einzelnen Leitungsstränge unbedingt gewährleistet
ist.
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Die zur Verriegelung der Kupplungsteile erforderliche Widerlagerbahn
ist mit 27o bezeichnet und z. B. als kreisbogenähnlicher Ansatz am Kupplungskörper
232 ausgebildet. Die beiden Riegelhebel 2,43 und 245 sind über den Bügel 26g miteinander
verbunden, der bei geschlossener Kupplung den Kupplungskörper 232 übergreift.
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Bei der Ausführungsform nach den Fig. i8 bis 21 sind die Ventilverschlußkörper
sowie ihre Lagerungen einschließlich federbeeinflußter Andruckhülsen und wesentlicher
Teile des Steuermechanismus genau so ausgebildet wie bei der Ausführungsform nach
den Fig. i i bis 17. Zur Vermeidung von Wiederholungen werden daher die eben gekennzeichneten
Bestandteile der Kupplung im folgenden nicht mehr eingehend beschrieben.
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Die beiden muffenförmigen Kupplungshauptkörper sind mit
300 und 301 bezeichnet. Sie stoßen mit einwärts gerichteten Flanschen an
der Kupplungstrennstelle zusammen, wobei eine Dichtung 335 Durchtritt von Flüssigkeit
irgendwelcher Art verhindert. Der Kupplungskörper 300 ist vermittels des
Gewindes 302 und unter Zwischenfügung der Dichtung 303 mit der Anschlußmuffe 304
verbunden, die z. B. an eine Rohrleitung angeschraubt sein kann. Eine Stellschraube
305 greift sowohl in den Kupplungskörper 3oo als auch in die Anschlußmuffe 304.
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Der Kupplungskörper 301 ist vermittels des Gewindes 3o6 und unter
Zwischenfügung einer Dichtung mit der Muffe 307 verbunden, die für Anschlug
an eine Rohrleitung o. dgl. eingerichtet und z. B. mit Anschlußgewinde ausgestattet
ist. Eine Stellschraube 308 greift sowohl in die Muffe 3o7 als auch in den
Kupplungskörper 301. Die Muffe 307 überfängt den Kupplungskörper
301 etwa bis zur Kupplungstrennstelle unter Bildung eines ringförmigen freien
Raumes zwischen Kupplungskörper und Muffe. In der Nähe der Kupplungstrennstelle
verbreitert sich die Muffe 307
zu einem Flansch, der mit Zähnen oder Rasten
314 an der der anderen Kupplungshälfte zugewandten Seite ausgestattet ist.
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In dem Ringraum zwischen Muffe 307 und Kupplungskörper 301
ist eine Hülse 3o9 drehbar
angeordnet und vermittels eines \nach
innen ragenden Randwulstes 310 o. dgl. gegen axiale Verschiebung gesichert.
Der Wulst 3,0 greift in eine entsprechend geformte Nut des Kupplungskörpers
301 und findet sowohl in dieser Nut als auch an der Hülse 307 seine
die axiale Verschiebung verhindernden Widerlager.
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Die drehbare Hülse 3o9 ragt aus ihrem Ringraum in Richtung der anderen
Kupplungshälfte heraus und bildet hier eine die andere Hälfte umschließende weitere
Hülse 3ii, die zur Versteifung mit axialen und peripheren Rippen ausgestattet sein
kann. Außerdem sind an dem Teil 31i der Hülse 3o9 radiale Lappen, z. B. ;12, vorgesehen,
die der Betätigung z. B. mittels Hand dienen und an der der eigenen Kupplungshälfte
bzw. dein obenerwähnten Randflansch der Hülse 307 zugewandten Seite finit Vorsprüngen,
z. B. Zähnen 313. ausgestattet sind, die mit den Rasten 314 des Flansches
zusammenwirken können. Gegebenenfalls können die Zähne 313
an einem gelenkig
gelagerten Teil des Lappens 312 angebracht sein, wobei die Gelenklagerung etwa an
der Stelle 31 j angeordnet sein kann, so daß der schwenkbare, mit dein Zahn 313
ausgestattete Teil gegebenenfalls außer Zusammenwirken finit den Rasten 314 gebracht
werden kann (vgl. insbesondere Fig. i9 und -21).
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Zur Herstellung des Kupplungsspanndruckes beim Anziehen der Kupplung
sind Keilkörper 317 vorgesehen, die z. B. in einer Nut 316 des drehbaren Betätigungsringes
309, 311 angebracht sind und in eine Aussparung 3i8 des vom Ringteil 311 überfangenen
Kupplungskörpers 300 greifen. Zweckmäßigerweise sind mehrere, z. B. über
den Umfang kleeblattförmig verteilte Klenitnkörper vorgesehen. Entsprechend sind
bei der anderen Kupplungshälfte Klemmteile 31g angebracht, die gegebenenfalls am
Umfang des Kupplungskörpers 300 flanschartig nach außen vorspringen und hierbei
Zwischenräume bilden, die zur axialen Einführung der kleeblattförmig angeordneten
Kletnmkörper 317 der anderen Kupplungshälfte dienen.
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Bei Zusammenfügung der Kupplungshälften werden die Kletnmkörper 317
durch die Zwischenräume zwischen den Klemmgegenkörpern 319 axial bis in eine Nut
336 geschoben, die hinter den Gegenkörpern 319 am Umfang des Kupplungskörpers
300 verläuft. Dieser Nut sind die Klemmgegenflächen der Körper 319 zugewandt.
Werden nun die Klemmkörper 317 , wenn sie in der Bahn der Nut 336 liegen, tun die
Kupplungsmittelachse gedreht, und zwar bei der dargestellten Ausführungsform gemäß
der Fig.2o in der Projektion von oben nach unten, so greifen sie hinter die Klemmflächen
der Klemmteile 319 und werden nach Maßgabe weiterer Drehung immer fester in der
sich verengenden Nut 336 festgekletnint.
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Nun ragt in die Nut auch der Zahnbogen 331 des einen
Steuerkörpers 326 für den Ventilverschlußkörper 322. Zur Betätigung des Zahnbogens
331 ist der Ringteil 311 außer mit den Klemmkörpern 317 noch mit Zähnen
320 (vgl. auch Fig.21) ausgestattet, die sich über einen verhältnismäßig
kleinen Bogenwinkel erstrecken, der zur go°-Drehung des Zahnbogens 331 und damit
des Ventilversclilußkörpers 322 ausreicht. Wie aus Fig. 21 besonders hervorgeht,
sind die Klemmkörper und Betätigungszähne über 9o Bogengrad verteilt so wirksam,
daß zunächst im Bogenabschnitt a. lediglich Lösung oder Anziehung der Kupplung,
alsdann im Abschnitt b weitere Lösung und Anziehung mit gleichzeitiger Drehung der
rohrförmigen Ventilverschlußkörper. und schließlich im Abschnitt c endgültiges Anziehen
der Kupplung bei in Ruhe befindlichen Verschlußkörpern erfolgen. Zur Begrenzung
des go-Weges für das Betätigungsglied sind Anschläge 333 und 33.1. vorgesehen (Vgl.
Fig. 21).
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Zur Drehung des Ventilverschlußkörpers 323 ist dessen
Steuerkörper 327 (vgl. die ausführliche Beschreibung zu Fig. i i bis 17) mit einem
Zahnbogen 33 2 ausgestattet, der mit Zähnen am hinteren Teil 321 bzw. 31o der Hülse
3o() zusammenwirkt.
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Schließ lich ist die Kupplung noch mit einem Bolzen 32, im Kupplungskörper
300 utid mit einem unter Wirkung einer Feder 330 stehenden, axial
verschiebbaren Gegenbolzen 329 im Kupplungskörper 301 ausgestattet.