DE736733C - Wendelrutsche - Google Patents

Wendelrutsche

Info

Publication number
DE736733C
DE736733C DES150064D DES0150064D DE736733C DE 736733 C DE736733 C DE 736733C DE S150064 D DES150064 D DE S150064D DE S0150064 D DES0150064 D DE S0150064D DE 736733 C DE736733 C DE 736733C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
drawn
developable
helical
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES150064D
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Jean Henri Mouillon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sarl Fournier & Ets
Original Assignee
Sarl Fournier & Ets
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sarl Fournier & Ets filed Critical Sarl Fournier & Ets
Application granted granted Critical
Publication of DE736733C publication Critical patent/DE736733C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/06Chutes of helical or spiral form
    • B65G11/066Chutes of helical or spiral form for bulk

Landscapes

  • Screw Conveyors (AREA)

Description

  • Wendelrutsche Die Erfindung betrifft Wendelrutschen wie beispielsweise die in Bergwerken zur Abwärtsförderung durch .einfache Schwerkraftwirkung von auf einer höher gelegenen Sohle abgebautem Gut verwendeten.
  • Bisher bekanntgewordene Rutschen- besitzen eine schraubenförmige, gewöhnlich us Blech bestehende und manchmal mit einem Schutzbelag gegen allzu rasche Abnutzung versehene Rutschbahn, die von einer Mittelsäule, einem äußeren Rohrschacht oder beiden zusammen getragen wird. Bei Befestigung der Rutschrinne in einem ;äußeren Rohrschacht wird die Mittelsäule zweckmäßig fortgelassen und der Innenrand der Rutschfläche bis zur Mittellinie des ganzen Systems verlängert; so kann fast der gesamte Rohrschachtquerschnitt zur Bunkerung ausgenutzt und Schwankungen in der Förderung ausgeglichen werden. Dabei ist bereits vorgeschlagen ,worden, 'der Rutschrinne eine trogförmige Gestalt zu erteilen, indem ihr Schnitt nach einer durch die Mittellinie des ganzen Systems gehenden Ebene zunächst einen von dieser Mittellinie ausgehenden und senkrecht auf sie stehenden, im wesentlichen geradlinigen und hiernach einen nach oben gekrünunten Teil aufweist. Bei in .einem äußeren Rohrschacht sitzenden Rutschen schmiegt sich dieser gekrümmte Teil an den Rohrschacht an.
  • Die Herstellung der Rutschrinne besteht in einem Zusammenbau, etwa durch Nieten oder Schweißen, von tiefgezogenen Blechteilen. Die Rutschfläche ist nämlich bei den vorbekannten Einrichtungen eine unebene, nicht abwickelbare Fläche; um daher eine solche Fläche aus Blecheinzelteilen zusammenzubauen, müssen diese Teile tiefgezogen, also beispielsweise mit Anwendung von Druck unter örtlichen Dehnungen und entsprechenden Blechverdünnungen geformt werden. Wenn man nun nicht gerade über sehr umfangreiche Tiefziehvorrichtungen verfügt, müssen diese Blecheinzelteile kurzgehalten werden, und die Anzahl der Stoßverbindungep zum Zusammenbau fällt recht groß aus. -Demgegenüber besteht das Ziel der vor,: liegenden Erfindung insbesondere darin, d@ Bauweise dieser Art von Rutschrinnen durch Anwendung viel längerer Bauteile zu vereinfachen und dadurch die Anzahl der Verbindungsstöße herabzusetzen, ohne deshalb zu umfangreichen Tiefziehvorrichtungen greifen zu müssen. Hierzu kennzeichnet sich die Erfindung im allgemeinen dadurch, daß die Rutschbahn zwischen zwei gleichachsigen, entweder wirklich ausgeführten oder nur gedachten zylindrischen Begrenzungsflächen in einer von den Tangenten an eine auf dem Innenzylinder gezeichnete Schraubenlinie erzeugten Fläche besteht. Eine solche Fläche ist abwickelbar, kann also aus einer ebenen Fläche durch einfaches Aufwickeln auf eine Form hergestellt werden; mithin erfordert sie keinerlei Tiefzieharbeit und kann von der Achse der Schraubenlinie aus ,eine derartig große Länge aufweisen, daß sie beispielsweise mit Leichtigkeit eine halbe Ganghöhe der genannten Schraubenlinie erreicht. Außerdem bietet sie den Vorteil einer überall gleichbleibenden Neigung der Berührungsebene.
  • Eine abwickelbare Regelfläche ist daher leichter auszuführen als eine nicht abwickelbare, durch Tiefziehen hergestellte Fläche.
  • Dadurch, daß man über eine abwickelbare Fläche verfügt, kann man an allen Stellen der Rutschfläche dieselbe Dicke beibehalten, welche der ursprünglichen Dicke entspricht, während im Gegensatz dazu bei in der üblichen Weise tiefgezogenen Blechen die nicht abwickelbare tiefgezogene Fläche notwendigerweise Ungleichheiten in der Dicke aufweist, weil das Metall an manchen Stellen gestreckt und an anderen zusammengezogen wird.
  • Dabei ist die Abnutzung dadurch viel besser verteilt, daß eine abwickelbare Oberflächenform und .eine auf der gesamten Oberfläche gleichbleibende Berührungsebene vorliegt.
  • Die- erfindungsgemäße Rutschfläche kann bei allen bekannten Wendelrutschen Anwendung finden, insbesondere bei solchen, deren Rutschbahn in einem äußeren Rohrschacht befestigt ist; in diesem Fall wird die abivickelbare Regelfläche nach außen hin vom Rohrschacht begrenzt, der die ganze Rutsche einschließt und in an sich bekannter Weise mit Zugangstüren o. dgl. versehen ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die abwickelbare Regelfläche längs der auf der gedachten inneren Zylinderfläche gezeichneten Schraubenlinie in eine innerhalb dieser Zylinderfläche gelegene, beispielsweise nach Art einer fvrderschnecke ausgebildete Schraubenbahn ebergeht; dabei kann die zweite Schrauben-4ahn in an sich bekannter Weise bis zur Mittellinie des ganzen Systems radial vorstoßen. Wegen ihres geringen Durchmessers können die Einzelteile dieser zweiten mittleren Schraubenbahn mit Leichtigkeit in größeren Längen, beispielsweise entsprechend einer halben Schraubensteigung hergestellt werden.
  • Die Zeichnung stellt beispielsweise eine solche Ausführungsform dar.
  • In Abb. i sind drei aufeinander senkrecht stehende Koordinatenachsen 0x, 0y, 0z so--wie eine kreiszylindrische Mantelfläche S dargestellt, deren Zylinderachse mit 0z zusammenfällt. Dabei bezeichnet C den Schnittkreis der Zylinderfläche S mit der Ebene xOy. Auf der Mantelfläche S ist eine Schraubenlinie H gezeichnet und im Punkt° A dieser Schraubenlinie die Tangente T geführt. Wenn sich die Tangente T längs der Schraubenlinie H bewegt, dann erzeugt sie offenbar eine Regelfläche; andererseits ist diese Fläche bekannterweise abwickelbar, was im übrigen leicht zu beweisen ist. Die Schnittlinie dieser Fläche mit der senkrechten Ebene xOz ist mit V und ihre Schnittlinie mit der waagerechten Ebene xOy mit Q bezeichnet. Aus einer einfachen Überlegung geht hervor, daß einerseits die Koordinatenachse 0x die Kurve V im Punkte B berührt, wobei die letztere keinen Wendepunkt besitzt, also stets nach der einen Seite gekrümmt ist, und daß andererseits die Kurve Q eine Kreisevolvente mit dem Evolutenkreis C ist. Ferner enthält die Berührungsebene in einem beliebigen Punkt dieser Fläche die Erzeugende T und weist eine gleichbleibende Neigung in bezug auf die Senkrechte auf, was bei der. erfindungsgemäßen Anwendung offenbar eine vorteilhafte Eigenschaft darstellt.
  • Wie oben angegeben wurde, wird die auf der Innenseite von der zylindrischen Mantelfläche S und auf der Außenseite von einer weiteren Mantelfläche, ebenfalls mit 0z als Achse begrenzte Rutschbahn von eitler von den Tangenten T erzeugten Fläche gebildet. Betrachtet man daher einen Teil dieser Fläche, der von zwei parallel zu xOy liegenden und voneinander beispielsweise um eine halbe Ganghöhe der Schraubenlinie H entfernten Ebenen begrenzt wird, und wickelt diesen Flächenteil in eine Ebene ab, dann erhält man ein krummliniges Viereck, dessen einzelne Seiten .O, E, F, G (Abt. z) in folgender Weise bestimmt werden: Die Seite D ist ein Kreisbogen, dessen Halbmesser gleich: dem Halbmesser OB des Kreises C dividiert durch. das Quadrat des Sinus des (gleichbleibenden) Neigungswinkels 0 der Tangente T in bezug auf die Achse 0z ist.
  • Die Seite E ist ein Kreisevolventenbogen, dessen Evolute der Kreis D ist und dessen Ursprung am Scheitelpunkt K des Bogenvierecks liegt.
  • Die Seite F ist ein gleich.mi.ttig zum Kreisbogen D angeordneter Kreisbogen, dessen Halbmesser gleich dem durch das Quadrat des Sinus des Neigungswinkels 0 der Tangente T in bezug auf die Achse 0z dividierten Halbmesser der Leitlinie des Außenzylinders ist.
  • Die Seite G ist ein Kreisevolventenbogen, dessen Evolute der Kreis D ist und dessen Ursprung am Scheitelpunkt L des Bogenvierecks liegt.
  • Die beiden Kreisbögen D und F entsprechen je einen; Zentriwinkel asin0.
  • Hieraus ist ersichtlich, daß die Konstruktion des Bogenvierecks D, E, F, G sehr leicht ist, da es aus Kreisbögen und Kreisevolventenbögen zusammengesetzt ist; ist ein solches Bogenviereck aus einem Blech geeigneter Stärke ausgeschnitten worden, dann braucht man dieses Blechstück nur einfach auf eine der erfindungsgemäßen Schraubenfläche entsprechende Form aufzuwickeln, um einen Wendelrutschenabschnitt von der halben Ganghöhe der Schraubenlinie H zu erhalten.
  • Selbstverständlich: ist diese halbe Ganghöhe nur beispielsweise gewählt worden und man könnte .auch zu anderen Höhen greifen, die theoretisch bis gehen können, wobei p die Schraubensteigung bezeichnet. In diesem Fall besitzt das ausgeschnittene Blechstück die in Abb.3 dargestellte Form eines Ringes, dessen innere und äußere Kreislinie jeweils die im, Obenstehenden bestimmten Halbmesser aufweist und der längs eines die beiden gegenüberliegenden Seiten -E und G des Bogenvierecks nach Abb.2 vereinigenden Kreisevolventenbogens E-G aufgeschnitten ist.
  • Die, Mantelfläche S kann in an sich bekannter Weise in, einer Mittelsäule bestehen 6 oder nur gedachst sein. In diesem letzteren Fall kann der von dieser Zylindermantelfläche S freigelassene Raum von einer weiteren Schraubenbahn ausgefüllt werden, die beispielsweise von dem parallel zur Ebene xOy beweglichen, sich an die Schraubenlinie H und die Achse 0z legenden"Halbmesser OB erzeugt wird. In einem solchen Fall bildet diese Rutschbahn einen förderschneckenartig ausgebildeten Körper, dessen Innenrand entweder bis zur Mittellinie 0z verlängert oder vorher aufhören kann. Dabei ist zu beachten, daß durch die tangential.e Berührung der Kurve V mit der Achse 0x die beiden Schraubenbahnen ohne jede Knickstelle ineinander übergehen.
  • Die Abb. q. bis 6 zeigen die Gestaltung eines eine halbe Ganghöhe umfassenden Teils der ;äußeren abwickelbaren Rutschbahn, während die Abb. 7 bis 9 die Gestaltung der -entsprechenden inneren, förderschneckenartig ausgebildeten Rutschbahn erläutern. Abb. i o zeigt die Gesamtanordnung im senkrechten Axialschnitt und Abb. i i im waagerechten Querschnitt. In diesen Abbildungen ist die innere, fflrderschneckenartige Bahn mit i, die :äußere abwickelbare Bahn mit 2 und der ,äußere Rohrschacht mit 3 bezeichnet. Der letztere kann übrigens in manchen Füllen fortfallen. Andererseits kann die Einrichtung eine Mittelsäule aufweisen, wenn die innere Rutschbahn nicht bis zur Mittellinie des ganzen Systems verlängert ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wendelrutsche, insbesondere zur Abwä.rtsfflrderung von auf einer höher gelegenen Sohle abgebautem Gnt durch einfache Schwerkraftwirkung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschbahn zwischen zwei gleichachsigen, entweder wirklich ausgeführten oder nur gedachten zylindrischen Begrenzungsflächen in, einer von den Tangenten (T) an eine auf dem Innenzylinder (S) gezeichnete Schraubenlinie (H) erzeugten Fläche besteht.
  2. 2. Wendelrutsche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die abwickelbare Regelfläche längs der auf der gedachten inneren Zylinderfläche gezeichneten Schraubenlinie in eine innerhalb dieser Zylinderfläche gelegene, beispielsweise nach Art einer Förderschnecke ausgebildete Schraubenbahn (i) übergeht.
DES150064D 1941-02-26 1942-04-25 Wendelrutsche Expired DE736733C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR736733X 1941-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE736733C true DE736733C (de) 1943-06-25

Family

ID=9131399

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES150064D Expired DE736733C (de) 1941-02-26 1942-04-25 Wendelrutsche

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE736733C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974312C (de) * 1945-07-13 1960-11-17 Syntron Company Wendelfoerderer
US5054602A (en) * 1989-06-23 1991-10-08 The Post Office Sorting system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974312C (de) * 1945-07-13 1960-11-17 Syntron Company Wendelfoerderer
US5054602A (en) * 1989-06-23 1991-10-08 The Post Office Sorting system

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2517359C2 (de) Kurbelbetätigtes Bandmaß
DE2552665C3 (de) Schnell um seine Achse drehbarer Dorn zum Bilden eines Loches in einer metallenen Platte oder der Wand eines metallenen Rohres
DE2458876A1 (de) Rohrverbindung
DE1066530B (de)
DE29504069U1 (de) Taschenkäfig für Rollenlager
DE2101658B2 (de) Wellenlippendichtung mit rueckfoerderrippen
DE1579056A1 (de) Reifenaufbautrommel mit radial verschiebbaren Trommelsegmenten
DE2265773C3 (de) Absperrschieber
DE736733C (de) Wendelrutsche
DE2309736C3 (de) Lagerhalter zur lösbaren Befestigung eines Lagers in einer Blech- oder Profileisenkonstruktion
DE1129791B (de) Schraubentrieb, bestehend aus einer Spindel und einer Mutter
DE2852852B1 (de) Kolbenpumpe,insbesondere Radialkolbenpumpe
DE2103537C2 (de) Zylinderschneckentrieb
DE2249591B2 (de) Fördermengenregelbare Rotationskolbenpumpe
DE6901928U (de) Kugellager fuer linear gegeneinander verschiebbare teile.
DE1093628B (de) Labyrinthspaltdichtung, insbesondere fuer Dampf- oder Gasturbinen
DE2852349A1 (de) Stroemungsvibrator mit ununterbrochener waelzstrecke und entlastetem fluegel
DE2849323C2 (de) Berührungsdichtung zwischen festen und umlaufenden Bauteilen
DE6944082U (de) Gleitringdichtung.
DE2443052C2 (de) Drehgelenk für eine elektrische Steckvorrichtung
DE831563C (de) Strangspritzmaschine fuer plastische Massen, insbesondere zum Umhuellen elektrischer Leiter
DE2148478C3 (de) Glockenförmiger Reflektor
DE1675047C3 (de) Einrichtung zum Führen und Abdichten von gegeneinander bewegten Teilen
DE1600619B1 (de) Mitnehmerverbindung fuer eine gleitringdichtung
DE2009717B2 (de) Zahnaerztliches hand- oder winkelstueck