DE735296C - Verfahren zum Herstellen von Versandhuellen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Versandhuellen

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Publication number
DE735296C
DE735296C DEW107527D DEW0107527D DE735296C DE 735296 C DE735296 C DE 735296C DE W107527 D DEW107527 D DE W107527D DE W0107527 D DEW0107527 D DE W0107527D DE 735296 C DE735296 C DE 735296C
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DE
Germany
Prior art keywords
envelope
flap
wall
shell
fold line
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Expired
Application number
DEW107527D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Gelpke
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE735296C publication Critical patent/DE735296C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D27/00Envelopes or like essentially-rectangular flexible containers for postal or other purposes having no structural provision for thickness of contents
    • B65D27/12Closures
    • B65D27/20Closures using self-locking integral or attached elements
    • B65D27/22Tongue-and-slot or like closures; Tuck-in flaps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Versandhüllen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Versandhüllen, die insbesondere für die Aufnahme von körnigen oder pulverförmigen Massen bestimmt sind. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um solche Hüllen, deren Verschlußklappe mit einer Zunge oder Lasche versehen ist, die zum Zwecke des Verschließens der gefüllten Hülle in einen Schlitz der einen -Hüllenwandung eingesteckt werden kann, um den Verschluß auf diese Weise zu sichern.
  • Gemäß dem Verfahren der Erfindung wird an dem Zuschnitt der Hülle außer den Verschluß-, Boden- und Seitenklappen noch eine zusätzliche Klappe vorgesehen, die um eine in gleicher Richtung wie die Verschlußklappenfalzlinie verlaufende Linie umgefalzt und entlang der vollen Ausdehnung ihrer freien Ränder auf der sie tragenden Hüllenwand verklebt wird, so daß ein in der betreffenden Hüllenwand oder in der zusätzlichen Klappe vorgesehener Einsteckschlitz bei der fertigen Hülle von innen abgedeckt und für den Hülleninhalt unzugänglich gemacht ist.
  • Außer der Erzielung eines pulverdichten Verschlusses macht es das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren möglich, die für die Erzeugung von gewöhnlichen Briefumschlägen, Beuteln u. dgl. im Gebrauch befindlichen Faltmaschinen auch für die vom Hüllenzuschnitt ausgehende, in einem Arbeitsgang vollkommen fertige Herstellung der in Rede stehenden Hüllen zu verwenden.
  • In den Abb. r bis 3 sind die wesentlichsten Stufen des dem Verfahren der Erfindung entsprechenden Herstellungsganges eämier Hülle dargestellt; des weiteren zeigen Abb.4 die Ansicht einer verschlossenen Hülle, gesehen in Richtung gegen ihre Vorderseite, Abb. 5 einen parallel zu den Längsfalzen geführten Schnitt durch den oberen, die Verschlußklappe und den Einsteckschlitz enthaltenden Teil der Hülle, Ahb. 6 einen gleichen Schnitt durch die Hülle, nachdem deren V erschlußklappe um eine Falzlinie umgelegt ist, die tiefer als die eigentliche Verschlußklappenfalzlinie im Hüllenkörper selbst verläuft, Abb. 7 einen durch die verschlossene Hülle in Richtung der Linie a-b der Abb. 4 verlauienden Schnitt und Abb. 8 die in Richtung gegen die Hüllenvorderseite gesehene Ansicht einer verschlossenen Hülle mit einer zweiten Ausführungsform der Verschlußklappenzunge.
  • Die Abb. i zeigt als Beispiel einen Hüllenzuschnitt: Von diesem bilden bei der fertigen Hülle: i das Vorderteil, 2 das Rückenteil, 3 die Seitenklappe, .I die Bodenklappe, 5 die V erschlußklappe und 6 -die zum Überdecken und Abschließen des Einsteckschlitzes dienende weitere Klappe. Die Verschlußklappe 5 trägt die Einsteckzunge 5'. Im Hüllenvorderteil i ist der Einsteckschlitz 7 vorgesehen.
  • Zur Herstellung der Hülle erhält zunächst die Klappe 6 an ihren Rändern den Klebstoftauftrag 8, der statt dessen aber auch auf die Innenseite des Hüllenvorderteiles i aufgebracht werden kann. Anschließend wird die Klappe 6 um eine Falzlinie 9 umgelegt, die in gleicher Höhe mit der Falzlinie io der Verschlußklappe 5 verläuft. Dabei wird die Klappe 6 vollkommen entlang ihrer freien Ränder mit dem Hüllenvorderteil i verklebt, so daß der Einsteckschlitz 7 von ihr verdeckt ist, wie dies die Abb. 2 erkennen läßt. Der Schlitz 7 ist auf diese Weise für das später in die Hülle eingefüllte körnige oder pulverförmigeGut nicht mehr zugänglich, und dieses kann daher nicht aus ihm austreten.
  • Zusammen- mit der Klappe 6 kann, wie in Abb. 2 angenommen, auch die Bodenklappe 4 umgelegt werden. Diese und die Seitenklappe 3 erhalten nunmehr den Klebstofkauftrag ii bz«-. 1a, worauf das Hüllenvorderteil i über das Rückenteil 2 umgelegt und die Bodenklappe .I dabei mit letzterem verklebt wird. Schließlich folgt noch (las Umlegen der Seiteiil:l:ippe 3 auf die Außenseite des Hüllenrückenteiles 2 entsprechend der "IM. 3. In diesem im übrigen nunmehr fertigen Zustand der Hülle erhält diese einen Vorbruch für die Falzlinie 13, die tiefer liegt als die sonst iibliclieVerschlußklappenfalzlinie iound innerhalb des Hüllenkörpers selbst verläuft.
  • Für das Verschließen der mit dem Inhalt versehenen Hülle wird die V erschlußklappe 5 mit dem obersten Rand des Hüllenkörpers um die Falzlinie 13 umgelegt (Abb. 6) und die Zunge 5' in den Schlitz 7 eingesteckt (Abb. 4 und 7).
  • Bei der Ausführungsform der Hülle nach Abb. 8 ist die Einsteckzunge 1:I so an der Verschlußklappe angeordnet, daß sie in Querrichtung der Hülle verläuft und in einen parallel zu den Längsfalzen der Hülle liegenden Schlitz 15 eingesteckt werden kann.
  • Der Hüllenboden kann in Abweichung voll dem Beispiel der Zeichnung auf eine der bekannten Arten ebenfalls so gefaltet und verklebt «-erden, daß seine vollkommene Pulverdichtheit gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTAINTSPRUCH Verfahren zum Herstellen von Versandhüllen für die Aufnahme körniger oder pulverförmiger Massen mit einer all der Verschlußklappe vörgesehenerr Zunge, die zum Verschließen der Hülle in einen Schlitz der einen Hüllenwand eingesteckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Hüllenzuschnitt an der einen Hülle>>-wand (i) vorgesehene zusätzliche Klappe (6j, deren Falzlinie (9) in gleicher Richtung verläuft wie die Falzlinie (io) d;.r an der anderen Hüllenwand (,,) vorgesehenen Verschlußklappe (5), umgefalzt und entlang der vollen Ausdehnung ihrer freien Ränder auf der sie tragenden Hüllenwand (i) verklebt wird, so daß ein in der Hüllenwand (i) oder in der zusätzlichen Klappe (6) befindlicher Einsteckschlitz (7) hei der fertigen Hülle für den Hülleninhalt unzugänglich gemacht ist.
DEW107527D 1940-07-21 1940-07-21 Verfahren zum Herstellen von Versandhuellen Expired DE735296C (de)

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DE (1) DE735296C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219853B (de) * 1962-04-27 1966-06-23 Duerbeck Papiersackfab Ventilsack aus Kunststoff mit verschliessbarer Einfuelloeffnung
DE4202685A1 (de) * 1992-01-31 1993-08-05 Beiersdorf Ag Wiederverschliessbarer verpackungsbeutel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219853B (de) * 1962-04-27 1966-06-23 Duerbeck Papiersackfab Ventilsack aus Kunststoff mit verschliessbarer Einfuelloeffnung
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