DE733617C - Geraet zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbaender mittels eines Schreibers - Google Patents

Geraet zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbaender mittels eines Schreibers

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Publication number
DE733617C
DE733617C DET50848D DET0050848D DE733617C DE 733617 C DE733617 C DE 733617C DE T50848 D DET50848 D DE T50848D DE T0050848 D DET0050848 D DE T0050848D DE 733617 C DE733617 C DE 733617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sound
cutting
writing
recorder
vibrations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET50848D
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Westerkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schallband Syndikat AG
Original Assignee
Schallband Syndikat AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Schallband Syndikat AG filed Critical Schallband Syndikat AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor

Description

  • Gerät zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbänder mittels eines Schreibers Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbänder mittels eines mit einem Schneidstichel ausgerüsteten Schreibers. Der Zweck der Erfindung ist, ein Gerät dieser Art zum Herstellen hochwertiger Schallaufnahmen vorzusehen, die zur Vervielfälti-' gung geeignet sind.
  • Zur Herstellufig hochwertiger Schallaufnahmen in mechanischer Schallschrift auf Schallbändern empfiehlt sich die Verwendung von Aufnahmegeräten, bei denen das Schallband während der Schallaufnahme auf einer umlaufenden Schneidbahn aufliegt. Eine solche B - ahn läßt sich jedoch nie theoretisch einwandfrei herstellen, lagern und antreiben, so daß praktisch stets wenn auch nur geringe periodische Schwingungen der Bahn und damit des über sie geführten Schallbandes gegenüber dem Schreiber unvermeidlich sind. Die Periode dieser Schwingungen ist abhängig von dem Durchmesser der Schneidbahn und deren Umlaufgeschwindigkeit, während die Größe der Schwingungsamplitude im wesentlichen von der Genauigkeit abhängt, mit der die Schneidbahn hergestellt und gelagert ist.
  • Die durch die Unvoillkommenheiten der Schneidbahn bedingten periodischen Schwankungen stoßen den schwingbaren Teil des Schreibsystems zu Schwingungen an und verursachen bei der Beschriftung des Schallbandes Schnittiefenänderungen, die die Tongüte wesentlich beeinträchtigen. Die Erfindung sieht, um diese Nachteile zu beseitigen, vor, daß der schwingungsfähige Teil des Schreibgerätes eine Eigenschwingung besitzt, deren Frequenz nicht unterhalb der durch die Unvollkommenheiten der Schneidbahn bedingten periodischen, auf das Schneidsystem ausgeübten Anstöße liegt. Dabei ist der schwingbare Teil des Schreibgerätes zweckmäßig mit einer an sich bekannten Dämpfungseinrichtung versehen. Ein gemäß der Erfindung in bezug auf die periodischen Schwingungen der Schneidbahn abgestimmtes Schreibgerät ist sehr empfindlich gegenüber Schwingungen stoßartigeli Charakters mit großer Ainplitude, wie sie beispielsweise durch unbeabsichtigte Stöße im Antrieb des Aufnahmegerätes, durch Unregelmäßizkeiten in der Schriftschicht des Schallbandes oder durch Erschütterungen der gesamten Aufnahmeapparatur verursacht werden. Diese stoßartigen Schwingungen el können den schwingungsfähigen Teil des Schreibers in -seiner Eigenschwingung anregen, so daß der Schneidstichel entweder so tief in die Wachsschicht eindringt, daß die Lautstärke bei der Schallwiedergabe Schwankungen aufweist, oder sogar so tief in das Schällband eindringt, daß der Schneidstichel die Wachsschicht völlig durchdringt und in den bandförmigen Träger für die Wachsschiebt eingreift, wo er zerstört wird, was insbesondere dann leicht eintritt, wenn die Spitze des Schneidstichels aus einem Saphir besteht. Es ist hierbei zu berücksichtigen, daß die Wachsschicht nur sehr dünn ist und ihre Stärke nicht beliebig vergrößert werden kann, weil sie sollst von dem Träger abplatzt.
  • Um nun, ohne die Schwingungsfähigkeit des empfindlichen Schreibgerätes zu beeinträchtigen, diese stoßartigen Schwingungen unwirksam zu machen, sieht die Erfindung vor, daß der Schreiber mit einer Einrichtung zum mechanischen Begrenzen der Amplitude ,einer Eigenschwingung versehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Schallaufnahme-L' gerät gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Das Schallaufnahmebaild i, das aus einem bandförinigen Träger 2 und beispielsweise einer dünnen Wachsschicht 3 besteht, ist über eilte kreisförmige Bahn 4 geführt, die sich mit gleichförmiger Geschwindigkeit drelit el und das Schallaufnahmeband unter dein Schneidstichel 5 des Schreibers 6 wegbewegt. Die Drehzahl der Bahn -i ist verhältnismäßig niedrig.
  • Der Schreiber () ist an einem Hebelarm 7 bei 8 drehbar gelagert und an einer Feder 9 aufgehängt, die den Schreiber entlastet. Der Grad der Entlastung ist durch eine Stellschraube io einstellbar. An der Unterseite des Hebelarrnes 7 sitzt eine Scheibe ii, die in einen mit 01 gefüllten Behälter 12 eintaucht und zum Dämpfen der Schwingungen des Schreibgerätes dient.
  • Der Hebelarin - ist über das Lager 8 hinaus verlängert und trägt an seinem unteren Ende eine Stellsebraube 13 gegenüber eitlem parallel zu der Erzeugenden der Bahn 4 (Trommel) vtrlatlfenden Anschlag 14-Die Feder 9 wird durch die Stellschraube 10 so eingestellt, daß der Schneidstichel 5 des Schreibers 6 vorschriftsmäßig tief in die Wachsschicht des Schallaufnahrnebandes eindringt. Das System Schreiber-Feder berenzt somit die Schnittiefe bei außerer i Ruhe.
  • Die bei der Dehnung der Ball" 4 auf tretenden unvermeidlichen periodischen Schwin-(ytingen werden durch den Schneidstichel dem schwingungsfähigen Teil des Sclireil)-gerätes mitgeteilt und verursachen in diesem Schwingungen, die jedoch, wenn dem schwingungsfähigen Teil des Schreibgerätes el Ir gemäß der Erfindung eine Eigenschwingung ueuc,ben ist, deren Frequen7 nicht unterhalb , b 11 der durch die Unvollkommenheiten der Schneidbahn bedingten periodischen, auf das Schneidsysteni ausgeübten Anstöße liegt, durch die Dämpftingseinrichtung i 1, 12 derart gedämpft werden, daß sie keinen schädlichen Einfluß auf die Schallaufnahme haben.
  • Anders liegt der Fall bei plötzlich auftretenden stoßartigen Schwingungen großer Amplitude, die beispielsweise durch unbeabsichtigte Stöße im Antrieb des Aufnahmegerätes, durch Unregelmäßigkeiten in der Schriftschicht des Schallbandes oder durch Erschütterungen der gesamten Aufnahmeapparatur verursacht werden. Um die schädlichen Wirkungen dieser Schwingungen zu beseitigen, wird gemäß der Erfindung die L, 23 Amplitude des Schwingungssystems des Schreibers mechanisch begrenzt durch den Anschlag 14. Die Stellschraube 13 ist so eingestellt, daß ihre Spitze normalerweise in einem solchen Abstand von dem Anschlag 14 liegt, daß sie bei äußerer Ruhe und selbst bei den in dem Schwingungskreis des Schreibers 6 auftretenden, durch die periodischen Schwingungen der Ball" 4 verursachten Schwingungen nicht mit dem Anschlag in Berührung kommt. Werden jedoch in dem Schwingungskreis des Schreibers durch äußere Stöße, Erschütterungen o. dgl. Eigen-#cliwingungen erzeugt, deren Amplitude die zulässige Schnittiefe des Schneidstichels *ibersteigen würde, so legt sich die Spitze der Stellschraube 13 gegen den Anschlag i-1 und begrenzt damit die Schwingungsamplitude und infolgedessen die Schnittiefe des Schneidstieliels, bis die Schwingung abgeklungen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät züm Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbänder mittels eines Schreibers, dadurch gekennzeichnet, daß der schwingungsfähige Teil des Schreibgerätes eine Eigenschwingung besitzt, deren Frequenz nicht unterhalb der durch die Unvollkommenheiten der Schneidbahn bedingten periodischen, auf das Schneidsystern ausgeübten Anstöße liegt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreiber mit einer Einrichtung zum mechanischen Begrenzen der Amplitude seiner Eigenschwingüng versehen ist. 3. Gerät nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung züm mechanischen Begrenzen der Amplitude der Eigenschwingung des Schreibers aus einem in Richtung der Schnittiefe des Schneidstichels wirksamen, vorzugsweise einstellbaren Anschlag besteht.
DET50848D 1938-08-14 1938-08-14 Geraet zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbaender mittels eines Schreibers Expired DE733617C (de)

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DET50848D DE733617C (de) 1938-08-14 1938-08-14 Geraet zum Schneiden mechanischer Schallschrift in Schallbaender mittels eines Schreibers

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DE (1) DE733617C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878565C (de) * 1950-06-11 1953-06-05 Klangfilm Gmbh Magnettongeraet, insbesondere fuer perforierte Magnettonfilme
DE3808134A1 (de) * 1988-03-11 1989-09-28 Dmm Mastertechnik Gmbh Fuer In Halterung fuer einen schneid- und praegestichel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878565C (de) * 1950-06-11 1953-06-05 Klangfilm Gmbh Magnettongeraet, insbesondere fuer perforierte Magnettonfilme
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