DE733080C - Homogenisiervorrichtung - Google Patents

Homogenisiervorrichtung

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Publication number
DE733080C
DE733080C DEH164437D DEH0164437D DE733080C DE 733080 C DE733080 C DE 733080C DE H164437 D DEH164437 D DE H164437D DE H0164437 D DEH0164437 D DE H0164437D DE 733080 C DE733080 C DE 733080C
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DE
Germany
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housing
wall
friction
stud bolts
friction body
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Expired
Application number
DEH164437D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing G Willy Heinold
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G WILLY HEINOLD DIPL ING
Original Assignee
G WILLY HEINOLD DIPL ING
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/27Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices
    • B01F27/272Mixers with stator-rotor systems, e.g. with intermeshing teeth or cylinders or having orifices with means for moving the materials to be mixed axially between the surfaces of the rotor and the stator, e.g. the stator rotor system formed by conical or cylindrical surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F2025/91Direction of flow or arrangement of feed and discharge openings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F2025/91Direction of flow or arrangement of feed and discharge openings
    • B01F2025/911Axial flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/80Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a substantially vertical axis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • Homogenisiervorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, in der die zu behandelnden Flüssigkeiten unter der Einwirkung eines der Förderung der Flüssigkeiten dienenden Flügelrades durch einen engen Spalt getrieben werden, der von einem mit dem Flügelrad auf der - gleichen Welle angeordneten rasch umlaufenden Reibkörper und einem diesen umgebenden feststehenden Gehäuse gebildet wird.
  • Die Flüssigkeiten werden demnach in einem Arbeitsgang vorgemischt, emulgiert und homogenisiert.
  • Die bekannten Homogenisiermaschinen verarbeiten Flüssigkeiten, die schon vorgemischt sind und in diesem Zustand unter Zuhilfenähme einer Hochdruckpumpe durch einen zumeist aus Hohl- und Vollkegel gebildeten feinen Spalt eines Homogenisierkopfes gepreßt werden. D.iese Arbeitsweise bedingt einen erheblichen Kraftaufwand. Außerdem kann sich der Spalt leicht verstopfen, besonders dann, wenn in der Emulsion pulverförmige Bestandteile suspendiert sind.
  • Mit geringerem Kraftbedarf arbeiten die mit einem Schaufelrad als Zubringer zum Reibkegel ausgestatteten Maschinen, ohne jedoch den mit einer Hochdruckhomogenisiermaschine erreichbaren Feinheitsgrad zu erhalten.
  • Diese Mängel werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch beseitigt, daß der Reibkörper aus mehreren mit der Antriebswelle umlaufenden, an achsparallelen, zwei Scheiben miteinander verbindenden Stehbolzen gelenkig gelagerten Reibsegmenten besteht, die unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft mit den nacheilenden Enden gegen die Innenwand des Gehäuses gepreßt werden. Dabei können auch die zwischen den Scheiben gelagerten Reibsegmente gegenüber den Stehbolzen und der inneren Wand des Gehäuses frei beweglich derart angeordnet sein, daß sie sich während der Drehung mit den nacheilenden Enden gegen die Stehbolzen einerseits und die innere Wand des Gehäuses andererseits abstützen.
  • Durch die Verwendung eines umlaufenden Reibkörpers solcher Bauart wird eine besondere Druckpumpe nicht mehr benötigt. Infolge der Unterteilung des Reibkörpers in einzelne nachgiebige Segmente wird zugleich die erwähnte Verstopfungsgefahr beseitigt. Der Erfindungsgegenstand weist also ein von den bekannten Anordnungen grundlegend abweichendes Arbeitsprinzip auf, indem die von einem Flügelrad geförderte und voremulgierte Flüssigkeit zwischen aufeinander gleitende Reibkörper eingeführt wird, die einen schwach keilförmigen Hohlraum einschließen, so daß der vom Schleuderrad erzeugte Flüssigkeitsdruck noch während der Strömung nach der Spitze des Keiles hin innerhalb des Arbeitsspaltes ständig anwächst. Diese Njiaßnahme ermöglicht zunächst die Benutzung eines einfachen Flügelrades als Zubringer, welches bei den üblichen Umlaufzahlen der Elektromotore von sich aus noch keinen Hoch-{druck erzeugen, aber gleichzeitig zum Vormischen und Emulgieren dienen kann, und außerdem die Verwendung chemisch besonders widerstandsfähigen Materials, wie Hartporzellan, für die sehr einfach gestalteten Reibkörper, deren Nachgiebigkeit sich günstig bei Wärmedehnungen des Gehäuses auswirkt. Im unmittelbaren Anschluß an die vom vorgeschalteten Flügelrad bewirkte Voreinulgierung werden die Mischkomponenten zwischen den der Zentrifugalkraft unterworfenen Reibkörpern, die innerhalb eines feststehenden zylindrischen Gehäuses gemeinsam mit dem Flügelrad umlaufen, und der Gehäuseinnenwand verrieben, nachdem sie in die zwischen Reibkörpern und der Gehäusewand entstehenden keilförmigen Arbeitsspalte nach Maßgabe der ihnen innewohnenden Sdileuderkraft gepreßt wurden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erflndungsgegenstandes wird durch die Zeichnung in Abb. I, 3 und 4 veranschaulicht, während die Abb. 2 eine besondere Gestaltung von Reibkörpern mit relativ geringem spezifischem Gewicht zeigt.
  • Die Homogenisiervorrichtung ist in einem Gehäuse untergebracht, bestehend aus dem Unterteil I und dem Oberteil 2. In das letztere ist die im Ausführungsbeispiel vertikale Antriebswelle 3 von oben her eingeführt. Auf dieser sitzen verdrehungsfest zwei Scheiben.
  • Die obere Scheibe 4 dient als Lagerung für die Stehbolzen 5, welche in die untere Scheibe 6 mit Gewinde eingesetzt sind. Die angegossenen Schaufeln 7 vervollständigen die Scheibe 6 zu einem Flügelrad (in Abb. 4 von unten gesehen dargestellt). Dieses fördert nach Art einer Zentrifugalpumpe sowohl die mittels des Stutzens 8 zugeführte äußere Phase der Emulsion als auch die durch die Düse 9 mittels des Stutzens IO zugeführte innere Phase der Emulsion in den Arbeitsraum. Dabei entsteht bereits infolge Zerreißung der inneren Phase im Zentrifugalivirbel der äußeren eine Emulsion, deren Misehungsverhältnis durch Steuerorgane vor den Stutzen S und IO einreguliert werden kann. Unter dem am Radumfange herrschenden ueberdruck und dem Einfluß der Schleuderkraft steigt die zu verarbeitende Emulsion in Form eines dünnen Flüssigkeitsringes an der Gehäusewand empor und gelangt dabei in den Bereich der Reibkörper ii.
  • Diese sind auf die Stehbolzen 5 als Drehachsen so aufgesteckt, daß zwischen ihrer zlindrischen Außenfläche und der Wand des Gehäuseoberteiles 2 ein schwach keilförmiger Spalt entsteht, wenn die nacheilende Kante infolge der Zentrifugalnvirkunt, zur Anlage an der Gehäusewand kolnmt. Da die Umfangsgeschwindigkeit der umlaufenden Teile vielfach größer ist als die axiale Fließgeschwindigkeit der Emulsion, so komuit jedes einzelne Partikelchen derselben zur \ erreibung. Um jedoch ein Ausweidien und Durchströmen zwischen den Reibkörpern 1 1 zusätzlich zu erschweren, greifen diese mit Vasen 12 sich gegenseitig überschneidend ineinander, wodurch die Strömung immer wieder in die Verreibungsspalte hingelenkt wird. Schi ießlich sammelt sich das solcherweise verrieben und damit homogenisierte Arbeitsgut hinter bzw. über der Scheibe 4 und fließt durch den Auslauf I3 ab. Auch dieser kann bei Bedarf mit einem Steuerorgan zum Drosseln des Abflusses versehen sein. Bei unmittelbarerKupplung mit Drehstrommotoren stellt eine Umlaufzahl von 3000 pro Minute zumeist die obere Grenze dar, und der aus der Zentrifugalkraftwirkung resultierende radiale Druck der Reibkörper ii würde unzulänglich sein, sofern etwa wegen der größeren chemischen Widerstandsfähigkeit Hartporzellan Verwendung finden sollte, das wesentlich geringere Wichte aufweist. In solchen Fällen erfährt die Konstruktion zweckmäßigerweise eine Abwandlung gemäß Abb. 3. Die Stehbolzen D bilden dann gewissermaßen mit den Scheiben 4 und 6 einen Käfig, in den die Reibkörper 14 lose eingelegt sind. Ihre der Antnebs welle 3 zugekehrten prismatischen Grenzflächen bilden mit der im wesentlichen zvlindrischen Außenfläche einen Doppelkeil, und zwar wird die in der Drehrichtung nachteilende Keilspitze durch die Beharrungs- und Reibungswiderstände zwischen je einen Stehbolzen 5 einerseits und die Wand des Gehäuses 2 andererseits geschoben; auf diese XVeise wird von den Stehbolzen 5 nicht nur die reine Uinfangskraft sondern daneben noch eine Radialkraft aufgenommen, so daß ein vor zugsweise an der nacheilenden Keilspitze wirkender Preßdruck des Reibkörpers I4 radial gegen die Gehäusewand zustande kommt. Im Zusammenwirken mit der mittig und radial angreifenden Zentrifugalkraft des Reibkörpers 14 ergibt sich also auch hier eine gegen die nacheilende Keilspitze hin zunehmende spezifische Pressung zwischen Reibkörper 14 und Gehäuse 2. Als Folge hiervon bildet sich von selbst ein schwach keilförmiger, von Emulsion erfüllter Arbeitsspalt zwischen den beiden Teilen 14 und 2 aus, wie sich dieser schon bei Verwendung der anders verlagerten Reibkörper II ergab. Die Arbeitsweise ist demzufolge ganz analog.
  • Die zur Unterstützung der Zentnfugalkraft in Anwendung gebrachte Zusatzkraft könnte ebensowoht durch eingelegte Federn erzeugt werden, doch würden derartige Zutaten die Reinigung der Apparatur unnötig erschweren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Homogenisiervorriclltang in der die zu behandelnden Flüssigkeiten unter der Einwirkung eines der Förderung der Flüssiglçeiben dienenden Flügelrades durch einen engen Spalt getrieben werden, der von einem mit dem Flügelrad auf der gleichen Welle angeordneten rasch umlaufenden Reibkörper und einem diesen umgebenden feststehenden Gehäuse gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibkörper aus mehreren mit der Antriebswelle (3) umlaufenden, an achsparallelen, zwei Scheiben (4, 6) miteinander verbindenden Stehbolzen (5) gelenkig gelagerten Reibsegmenten (II) besteht, die unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft mit den nacheilenden Enden gegen die Innenwand des Gehäuses (2) gepreßt werden.
  2. 2. Homogenisiervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Scheiben (4, 6) gelagerten Reibsegmente (I4) gegenüber den Stehbolzen (5) und der inneren Wand des Gehäuses (2) frei beweglich derart angeordnet sind, daß sie sich während der Drehung mit den nacheilenden Enden gegen dile Stehbolzen (5) einerseits und die innere Wand des Gehäuses (2) andererseits abstützen.
DEH164437D 1941-02-04 1941-02-04 Homogenisiervorrichtung Expired DE733080C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885040C (de) * 1944-07-13 1953-07-30 G Willy Dipl-Ing Heinold Kolloidmuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE885040C (de) * 1944-07-13 1953-07-30 G Willy Dipl-Ing Heinold Kolloidmuehle

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