DE73290C - Fahrbares Gestell für Zuckerbrotformen - Google Patents
Fahrbares Gestell für ZuckerbrotformenInfo
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- DE73290C DE73290C DENDAT73290D DE73290DA DE73290C DE 73290 C DE73290 C DE 73290C DE NDAT73290 D DENDAT73290 D DE NDAT73290D DE 73290D A DE73290D A DE 73290DA DE 73290 C DE73290 C DE 73290C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B50/00—Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
- C13B50/02—Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung an Einrichtungen zur Bearbeitung von in Formen
gegossener Füllmasse derart, dafs die weitere Bearbeitung derselben, das Ablaufenlassen und
Nutschen, auf demselben Apparate, in welchem . die Formen gefüllt werden, vor sich geht.
Der zu diesem Zwecke dienende Apparat (Fig. 1 im Schnitt, Fig. 2 im Grundrifs) besteht aus
einem fahrbaren Gestell b, welches eine Anzahl Zuckerformen in der Weise trägt, dafs die
nach der Krystallisation ablaufenden Syrupe in Rohre mit gemeinsamem Abflufs geleitet werden,
an welche zwecks Absaugens die Nutschpumpe angelegt wird. Auf den mit Rädern a1
versehenen beiden Achsen α ist das zur Aufnahme
der Formen dienende Gestell b befestigt, während zwischen Stiften d1 ein Rahmen oder
Schlitten d um etwa 70 mm auf den Achsen mittelst der mit einer Kurbel versehenen
Schraube e vor- und zurückbewegt werden kann. Auf dem Rahmen laufen an den Stirnseiten
in Führungen je drei Rollen f, welche durch Achsen fx verbunden sind. Die Rollen
tragen auf den Lenkern f'2 in Gelenken /* die
U - Träger y3, auf welchen I-Träger g quer
gelagert sind.
Wenn man die Formen zur Füllung in das Gestell einsetzen will, so wird mittelst der
durch Kurbel bewegten Schraube e der Rahmen d so gestellt, dafs die Spitzen g\ welche
auf den I-Trägern, den Oeffhungen &s im Gestell
b entsprechend, angebracht und mit darauf gesteckten Gummischeiben versehen sind, in
die Löcher der Formenspitze eingreifen. Dabei müssen die Lenkstangen/2 mittelst der Schrauben
g'2, welche durch die Achsen der Rollen gehen und durch die Kurbel h und die konischen
Triebe i bewegt werden, so zusammengezogen werden, dafs die U-Träger auf den
höchsten Stand gebracht werden, wodurch bewirkt, wird, dafs die Formen nur lose in den
Gestellböden ruhen und durch ihren Druck auf die Gummischeiben Dichtung des Spitzloches
bewirken.
Nach dem Füllen der Formen wird der Apparat auf Geleisen bezw. durch Fahrstuhl
an einen Standort gebracht, wo die weitere Behandlung-vor sich geht. Ist die Füllmasse
erhärtet, so werden durch die Kurbel h die Lenker f so gestellt, dafs die Träger sich
senken und die Stifte g ] aus den Formen
heraustreten. Parallel mit den I-Trägern in einem Abstande von etwa 70 mm liegen auf
den U-Trägern die Rohre k, welche entsprechend den Spitzen g1 mit Gummikappen
armirte Tüllen k ] besitzen. Diese Tüllen
nehmen die Spitzen der Formen auf, wenn man durch die Kurbel e den Rahmen d um
etwa 70 mm (die Entfernung der Tüllen von den Spitzen) vorwärtsbewegt und durch die
Kurbel h die U -Träger wieder in die Höhe schraubt. Aus den Formen fliefst der Syrup
durch die Tüllen und die Rohre k in ein gemeinsames Abflufsrohr / ab. Auf den konischen
Ansatz Z1 des Rohres / kann ein Schnabelrohr angesetzt werden, um den Syrup in verschiedene
Rinnen abzuleiten.
Nach Abflufs der Decksyrupe wird zwecks Anlegung des Nutschapparates durch Heben
der Rohre k mittelst der Kurbel h ein luftdichter Verschlufs der Formenspitzen durch
die Gummikappen der Tüllen &1 erzielt, indem
die Formen nur lose in den Gestellböden gelagert bleiben und ihr Gewicht auf die Kappen
drückt.
Die Verstellbarkeit der Formenspitzenverschlüsse gl k1 in waagerechter Richtung läfst sich
auch in zweckmäfsiger Weise durch eine Vorrichtung erreichen, welche im Folgenden beschrieben
wird. An Stelle der Rohre k und Träger g, welche mit dem mittelst Kurbel und ,
Schraube e zu bewegenden Schlitten oder Rahmen horizontal verstellbar sind, ist auf einem
unbeweglichen Rahmen ein in senkrechter Richtung — wie oben dargestellt — verstellbares
Rohrsystem angeordnet (s. Fig. 6 bis 8). Ueber jedem der mit lothrecht unter der Mitte der
Formenlager b3, Fig. 2, angebrachten Tüllen kl
versehenen Abflufsrohre k, welche durch ein gemeinsames Rohr / zum Ableiten der Decks)rrupe
verbunden sind, ist eine in Führungen, beispielsweise mittelst Handgriffe e zwischen
den Klauen d' und den Zapfen m verschiebbare
Platte (Schieber) α angebracht. Diese Platte besitzt entsprechend den im Gestell vorgesehenen
Lagern für die Zuckerformen mit Dichtscheiben armirte Spitzen g1 zum Aufsetzen
der Formen und im Abstande von je etwa 70 mm Oeffnungen k" zur Aufnahme der
Formenspitzen nach dem Auskrystallisiren der Füllmasse zwecks Ablaufens und Nutschens des
Klärsels. Die Oeffnungen haben einen solchen Durchmesser, dafs die durch sie hindurch auf
die mit Dichtklappen versehenen Tüllen k1 gestellten
Formen durch Eigengewicht abgedichtet werden. Zweckmäfsig können auch diese
Platten oder Schieber a so verbunden sein, dafs sie ein zusammenhängendes System (einen
Schlitten) bilden und gleichzeitig die Bewegung in ihrer Längsrichtung machen.
Um weiter an Arbeitspersonal zu sparen, kann man einen Deckapparat, bestehend aus
einem Rohrsystem, welches dem oben beschriebenen System ähnlich gestaltet ist, so
oberhalb des Gestelles senkrecht verstellbar anordnen, dafs den Tüllen k1 entsprechende
Einlaufstutzen das Klärsei aus einem Reservoir durch jenes Rohrsystem in die Formen leiten.
Die Vortheile der neuen Einrichtung sind folgende. Die Zuckerformen bleiben vom
Füllen bis zum Ausschlagen der Brode auf derselben Stelle und gestatten infolgedessen
ein höchst bequemes. Weiterverarbeiten der Füllmasse; ferner wird die Invertirung bezw.
Fermentirung des abfliefsenden Syrups durch die die Luft abschliefsenden Rohre beschränkt,
und eine Trennung der verschiedenen Syrupe kann leicht hergestellt werden.
Claims (3)
1. Ein Apparat, in welchem die Zuckerformen
gefüllt werden und bis zum Ausschlagen der Brode verbleiben, dadurch gekennzeichnet,
dafs ein an dem die Formen tragenden Gestell angebrachter waagerechter Schlitten (d) derart verschiebbar ist, dafs
ein auf ihm ruhender Rahmen (fs g), welcher Spitzen zum Schlüsse der Spitzlöcher
der Formen und eine Ablaufröhrenleitung mit Tüllen fkl) trägt, vermöge
seiner Verstellbarkeit in senkrechter Richtung die Hutformen sowohl verschliefsen,
als auch mit der Röhrenleitung verbinden kann (Fig. 1 bis 3).
2. Eine Ausführungsform des unter Anspruch i. gekennzeichneten Apparates, bei welcher die
Verstellbarkeit des Rahmens in senkrechter Richtung dadurch hervorgebracht wird,
dafs er auf gelenkig an ihm befestigten, gleich langen und symmetrisch gerichteten
Füfsen (f2) ruht, deren untere Enden
durch ein Schraubengetriebe (i g2) einander
'. genähert oder von einander entfernt werden
können (Fig. 1 und 2).
3. Eine abgeänderte Ausführungsform des unter Anspruch 1. gekennzeichneten Apparates,
bei welcher der in senkrechter Richtung verstellbare Rahmen (fsj. unmittelbar
. auf dem Gestell ruht und nicht mehr Dichtungsspitzen trägt, welche vielmehr auf
einem über den Ablaufrohren verschiebbaren Schlitten oder Schieberplatten (a)
angeordnet sind, der aufserdem Aussparungen (k") besitzt, um je nach seiner
Lage beim Heben des Rahmens mit seinen Spitzen die Formen zu dichten oder die Spitzen der letzteren durch die Aussparungen
in die Tüllen treten zu lassen (Fig. 6 bis 8).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73290C true DE73290C (de) |
Family
ID=346431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73290D Expired - Lifetime DE73290C (de) | Fahrbares Gestell für Zuckerbrotformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73290C (de) |
-
0
- DE DENDAT73290D patent/DE73290C/de not_active Expired - Lifetime
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