DE732829C - Steilrohrkessel - Google Patents
SteilrohrkesselInfo
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- DE732829C DE732829C DEW102825D DEW0102825D DE732829C DE 732829 C DE732829 C DE 732829C DE W102825 D DEW102825 D DE W102825D DE W0102825 D DEW0102825 D DE W0102825D DE 732829 C DE732829 C DE 732829C
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- gas
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/02—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
- F22B21/14—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving a single upper drum and two or more lower drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
- Steilrohrkegsel Die Erfindung bezieht sich auf einen Steilrohrkessel mit zwei von quer liegenden Untertrommeln zur Obertrommel führenden, durch Berührung beheizten Steigrohrbündeln, die in einem zwischen den Untertrommeln über der Feuerung aufsteigenden Gasschacht mit abgeknickter vorderer und hinterer Begrenzungswand und mit einer hinteren Gasaustrittsöffnung angeordnet sind. Im Gegensatz zu einem derartigen Kessel, bei dem sich die Rauchgase unter der Obertrommel in zwei Hälften teilen, iun in symmetrischem Zuge nach der einen und nach der anderen. Seite zu schwenken und so durch die Rauchgaszüge abzugehen, verläuft-bei einer hinten .angeordneten Gasaustrittsöffnung der Rauchzug unsymmetrisch, da er am Kopf des Gasschachtes einseitig nach hinten umschwenkt. Hierdurch wird die Berührung zwischen den Heizgasen und den Steigrohrbündeln ungleichmäßig. Wenn man, wie dies schon vorgeschlagen wurde, die Begrenzungswände mit ihrem oberen Teil in verschiedener Höhe in die Richtung des Gasschachtes in der Weise knicken wollte, daß der Knick an der Vorderseite des Gasschachtes tiefer als der Knick an der. Hinterseite des Gasschachtes liegt, so würde die Beaufschlagung der Rohrbündel noch ungleichmäßiger werden.
- Der Erfindung gemäß werden die vorderen und hinteren Begrenzungswände, die als Gasführungswände dienen, zwar auch in verschiedener Höhe in die Richtung des Gasschachtes geknickt, aber so, daß diese Wände und mit ihnen die äußeren Rohrreihen der Steigrohrbündel an der Vorderseite des Gasschachtes in größerer Höhe geknickt sind ,als an der Hinterseite. Durch die Hochlegung der Abknickung in der vorderen Gasführung swand wird im vorderen Teil des Gasschachtes reichlich Raum zum senkrechten Aufsteigen der Heizgase geschaffen, während durch die Tieferlegung der hinteren Abknikkung die übrigen Heizgase nach vorn gedrückt werden, so daß eine gleichmäßige=re Berührung aller Ver dampfungsrohre gesichert ist.
- In Abb. i ist eine der Erfindung gemäß ausgebildete Kesselanlage in einem senkrechten Schnitt dargestellt, der in der Richtung von vorn nach hinten verläuft. Abb.2 zeigt einen rechtwinklig hierzu gerichteten Querschnitt.
- Die Beschickung erfolgt bei i und der Austritt der Feuergase bei 2. Der Kessel besteht aus der oberen Trommel a, die bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel als Längstrommel angeordnet ist, der vorderen quer liegenden Untertrommel b, der hinteren quer liegenden Untertrommel c, dem zweiteiligen Verdampfungsbündel d mit den äußeren Rohrreihen dl, d2 sowie den isolierten vorderen und hinteren Fallrohren--, e. Die Heizgase werden vom Rost aus zwischen den Verbrennungs.-kammerwänden ii, und den als Führungswänden dienenden Wänden/ und g des Gasschachtes nach oben durch das zweiteilige Rohrbündel d geführt, das von 'den Untertrommeln b und c ausgeht. Dieses Rohrbündel ist so nach der senkrechten Mittelachse des Gasschachtes zusammengezogen, daß die inneren Rohre in der Mitte des Gasschachtes stehen. Hierdurch wird die gleichmäßige Berührung der Rohre durch die Heizgase vorbereitet. Die äußeren Rohrreihen dl und dL' sind so abgebogen, daß der Knicklzl der vorderen Gasführungswand f höher als der Knick 1z= der hinteren Gasführungswand g liegt. Erst hierdurch wird die gleichmäßige Berührung der Steigrohre ganz voll erreicht. Durch die Hochlegung der Abknickung k1 wird im vorderen Teil des Gasschachtes reichlich Raum zum senkrechten Aufsteigen der Heizgase geschaffen, während durch die Tieferlegung der Abknickung lag die übrigen Heizgase nach `vorn gedrückt werden, so daß eine fast vollkommene Berührung aller Verdampfungsrohre gesichert ist.
- Nur zur «weiteren Erläuterung der Zeichnung soll die nachstehende Schilderung dienen. Die Wasserspeisung erfolgt durch das Rohr i in der Mitte des Raumes Z, der durch das muldenförmige Leitblech h von dem Raum in, in den die Verdampfungsrohre münden, getrennt ist. Der Raum L ist vorn und hinten sowie auch oben offen, so daß das Frischwasser und das aus dem Raum in mitgerissene Wasser die vorderen und hinteren Fallrohre e, e erreichen kann. Der Raum m ist vorn und hinten, also an den Stirnseiten, geschlossen, um eine Mischung des aus den Verdampfungsrohrend aufsteigenden Dampfwassergemisches mit dem Frischwasser zu verhüten.
- Am Feuerungsrost sind seitliche Kühlwangen s vorgesehen, die durch Wasser aus dem Kessel gekühlt werden; die Untertrommeln b und c sind nach beiden Seiten hinaus verlängert und diese Verlängerungen durch Trennwände p von ihrem mittleren Teil abgetrennt. Jede Untertrommel erhält auf diese Weise drei Wasserräume g, r, g. Das Umlaufwasser gelangt durch besondere Fallrohre ei in jeden Raum q und erreicht die Kühlwangen s und Sammler a durch die Rohre tz und o.
- Die Ausführungsform nach den Abb.3 und 4. unterscheidet sich von der vorigen durch die Anordnung einer quer liegenden Obertrommelal statt der Längstrommela und der zwei Leitbleche k1, k1 statt des muldenartigen Leitbleches k, welche die an der tiefsten Stelle der Obertrommel liegenden Fallrohre von den Steigrohren (Verdampfungsrohren) trennen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Steilrohrkessel mit zwei von quer liegenden Untertrommeln zur Obertrommel führenden, durch Berührung beheizten Steigrohrbündeln, die, in einem zwischen den Untertrommeln über der Feuerung aufsteigenden und mit abgeknickter vorderer und hinterer Begrenzungswand sowie mit einer hinteren Gasaustrittsöffnung versehenen Gasschacht von den Untertrommeln aus geneigt eintretend, in die Richtung des Gasschachtes geknickt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasführungswände und mit ihnen die äußeren Rohrreihen der Steigrohrbündel an der Vorderseite des Gasschachtes in größerer Höhe geknickt sind als an der Hinterseite.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW102825D DE732829C (de) | 1938-02-04 | 1938-02-04 | Steilrohrkessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW102825D DE732829C (de) | 1938-02-04 | 1938-02-04 | Steilrohrkessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE732829C true DE732829C (de) | 1943-03-12 |
Family
ID=7615827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW102825D Expired DE732829C (de) | 1938-02-04 | 1938-02-04 | Steilrohrkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE732829C (de) |
-
1938
- 1938-02-04 DE DEW102825D patent/DE732829C/de not_active Expired
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