DE73194C - Fafsthürverschlufs - Google Patents

Fafsthürverschlufs

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DE73194C
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Germany
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bolt
door
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bore
fafsthürverschlufs
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Application number
DENDAT73194D
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C. wellhöfer in Firma MICH. wellhöfer in Heidingsfeld bei Würzburg
Publication of DE73194C publication Critical patent/DE73194C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/16Clips, hooks, or clamps which are removable, or which remain connected either with the closure or with the container when the container is open, e.g. C-shaped

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
bei WÜRZBURG.
Fafsthürversch Iu fs.
Die Anordnung und Befestigungsweise der Fafsthüren an gröfseren Fässern jeder Art und Bestimmung ist mit verschiedenen Mifsständen verbunden. Vor allem ergeben sich hinsichtlich der Dichtung Schwierigkeiten mit dem zum Verschlufs der Fafsthür nothwendigen durchgehenden Schraubenbolzen. Aufserdem steht der letztere mit dem Inhalt des Fasses in steter Berührung, welcher Umstand hauptsächlich bei Essig-, Sprit- und Weinfässern unangenehm ist. Die in der Flüssigkeit enthaltenen Säuren wirken auf den eisernen Bolzen zersetzend ein, so dafs Stoffe sich bilden, welche die Flüssigkeit verderben oder ihr zum mindesten unangenehmen Geschmack beibringen. Man suchte dem nun schon auf verschiedene Weise abzuhelfen. Einerseits wurde der innere Theil des Bolzens überpicht; dieser Pechmantel hat sich jedoch in der Praxis als sehr undauerhaft erwiesen; andererseits wurde der innere Bolzenkopf in die Thür versenkt bezw. eingelassen und ein schwacher Holzdeckel darüber befestigt; dieser erzielte jedoch niemals dichten Abschiufs, so dafs auch von dieser Art des Schutzes Abstand genommen werden mufste.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesen Uebelständen zu begegnen.
Fig. ι ist ein Vertical-, Fig. 2 ein Horizontalschnitt durch die Fafsthür. Wie ersichtlich, wird in derselben von der Seite aus eine Bohrung α angebracht, welche entweder ganz oder auf entsprechende Tiefe quer durch die Fafsthür läuft. Letztere wird aufserdem von aufsen bei b in der Mitte der Fafsthür mit einer weiteren Bohrung-. oder Ausstemmung versehen, welche jedoch nicht durchgehend angeordnet ist, sondern nur bis zu der Bohrung a reicht bezw. in dieselbe einmündet. In die zweite Bohrung oder Ausstemmung b wird nun der Riegelbolzen c, der an seinem äufseren Ende mit Schraubengewinde und an seinem inneren Ende mit einem Knopf mit Querbohrung oder Oese d versehen ist, derart eingeführt, dafs letztere mit Bohrung α correspondirt. In diese wird hierauf ein Querbolzen e eingeschoben, welcher durch Querbohrung oder Oese d des Bolzens c hindurchgeht und auf diese Weise dessen Befestigung in der Fafsthür bewirkt.
Querbolzen e kann entweder nur einfach eingeschoben werden (in Fig. 3 gezeigt), oder er kann, wie nach Fig. 1 und 2, am einen Ende mit Kopf, am anderen dagegen mit Gewinde versehen sein, auf welch letzteres zwecks Befestigung eine Mutter f aufgeschraubt wird. Eine Modification dieser Einrichtung ist in Fig. 4 und 5 in Höhenschnitten gezeichnet. Der Kopf des Bolzens c erhält hier statt einer einfachen Bohrung eine Kreuzbohrung d'2. Derselben entsprechend erhält auch die Fafsthür seitlich statt einer einfachen Bohrung α eine Kreuzbohrung a1 a2 , in welche zwecks Befestigung des Bolzens c die Querbolzen e1 e2 e3 eingeschoben werden. Die Querbohrungen d können auch mit Gewinde versehen sein, in welche die Bolzen e eingeschraubt werden (Fig. 4, e'2 und e3). Nach dem Einschieben oder Einschrauben derselben werden die Enden der Bohröffnungen
bei g entsprechend verkeilt oder auf sonst entsprechende Weise verschlossen. Ebenso kann die Bohrung b mit einer geeigneten Holzverkleidung, versehen werden (Fig. 2 und 5).
Der Verschlufs erfolgt in bekannter Weise mittelst Riegels h (Fig. 1 und 4 punktirt). Bolzen c wird durch eine Bohrung desselben hindurchgesteckt und aufsen durch eine Schraubenmutter angezogen.
Ein Undichtwerden der Fafsthür infolge mangelhafter Befestigung des Riegelbolzens, sowie auch ein Verderben des Fafsinhaltes durch den letzteren ist bei vorliegender Erfindung ausgeschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fafsthürverschlufs, bei welchem der Riegelbolzen (c) an der Fafsthür durch Querbolzen (e) befestigt wird, welche in entsprechend angebrachte Bohrungen oder Oesen (d) des ersteren eingeschoben oder befestigt werden und. in seitlichen Querbohrungen (a) der Fafsthür gelagert sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73194D Fafsthürverschlufs Active DE73194C (de)

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