DE7317841U - Schälmaschine zum spanabhebenden Be arbeiten stangenfbrmigen Gutes aus metalh sehen Werkstoffen - Google Patents

Schälmaschine zum spanabhebenden Be arbeiten stangenfbrmigen Gutes aus metalh sehen Werkstoffen

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Schälmaschine zum spanabhebenden Bearbeiten stangenförmigen Gutes aus metallischen Werkstoffen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schälmaschine zum spanabhebenden Bearbeiten stangenförmigen Gutes aus metallischen Werkstoffen mit einem um die Werkstuck-Längsachse drehbaren Kopf, durch den das Werkstuck« gegen Verdrehen gesichert, hindurchbewegbar ist, und mit unmittelbar vor und unmittelbar hinter* dem Kopf angeordneten Fuhrungs- und Dämpfungsmitteln fur das Werkstück. Schälmaschinen dieser Art sind bekannt (DT-PS 975 413).
Schälmaschinen dieser Art dienen dem Schälen kalten, stangenförmigen Gutes mit kreisförmigem Querschnitt, wie Rohren, Wellen od. dgl. Die dem Kopf zugeordneten Nesser sind im inneren Bereich des Kopfes angeordnet. Praktisch wirken also die äff. Kopf festgelegten Schälmesser gleichzeitig auf den Um fang des zu schälenden Gutes ein. Mit solchen Schälmaschinen läßt sich heißes stangenförmiges Gut praktisch nicht schälen, da die Schälmesser, weil sie dauernd mit dem heiPen Werkstück in Berührung sind, unzuläßig lange zu hoch erwärmt werden. Der Erfindung liegt daher die Aufgehe zugrunde, die bekannten Schälmaschinen so zu gestalten, daß sie auch heißes, stangan- förmiges Gut kreisförmigen Querschnittes schälen können, ohne daß die Schälmesser unzulässig lange hoch erwärmt werden.
Dipl.-Ing. Heinz Lesset, Potentonwalt D-8 M^nfHep.fJT, Cosi0iostft^*81 · Telefon: (0611) 983820
StangenförmigBs Gut mit Querschnitten, die wesentlich vom K.reisquerschnitt abweichen; wie Rohre; Stangen Qd1 dgl- mit stark ovalem Querschnitt, mehreckigem Querschnitt od. dgl. lassen sich mit den bisher bekannten Schälmaschinen auch nicht schälend bearbeiten, wenngleich es möglich ist, durch von Tastern gesteuertes radiales Verstellen der Schälmesser verhältnismäßig geringe Abweichungen vom Kreisquerschnitt aufweisendes, stangenförmiges Material noch schalend zu bearbeiten .
Soll stangenförmiges Gut, beispielsweise viereckigen Querschnitt! geschält werden, dann sind Köpfe zu verwenden, deren Schälmesser am Umfang derselben angeordnet sind. Zuerst wird eiae
um 90"^ Fläche einer solchen Stange geschält, die Stange dann gedreht, worauf die nächste Fläche geschält wird und so weiter fort. Ein Schälen stangenförmigen Gutes, das einen mehreckigen Querschnitt aufweist, erfordert also verhältnismäßig viel Zeit, hat jedoch den Vorteil, daß auch heißes, stangenförmiges Gut mehreckigen Querschnitts geschält werden kann.
Der Erfindung liegt daher die weitere Aufgabe zugrunde, Schälmaschinen mit umlaufendem Messerkopf so weiterzubilden, daß mit ihnen stangenförmiges Gut verschiedenen Querschnitts, wie kreisförmigen, ovalen, mehreckigen od. dgl. Querschnitts, mit wählbarer, im wesentlichen konstanter, hoher Schnittgeschwindigkeit, z.B. aO-200 m/min, unter Verpfandung von Hartmetall-Werkzeugen bearbeitet werden kann, ohne den Messerkopf bei Änderung des zu bearbeitenden Querschnitts auswechseln zu müssen.
Eine Schälmaschine, die die erste Aufgabe löst, ist gekennzeichnet durch eine antreibbare, mit einer Mittelöffnung versehene Scheibe, auf der mindestens ein unabhängig von ihr antreibbarer Messerkopf exzentrisch gelagert ist, dessen
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Dip).-ln<j. Heins UtMr, fotMtamralt D-8 MOmhm 81, Gotimattraft* 81 · T.Ufon: (0811) «38»
Schälmesser am Umfang angeordnet sind. Durch diese Anweisung wird die erste Aufgabe einwandfrei gelöst« es IBBt sich jetzt auch heißes, stangenförmiges Material kreisförmigen Querschnitt einwandfrei schälen, ohne daB die Schälmesser unzulässig lange hoch erwärmt werden.
Um sowohl kalte als auch heiße Stangen kreisförmigen Querschnitts mit unterschiedlichem.Durchmesser schälen zu können, wird weiterhin empfohlen, den Messerkopf bzw. die Messerköpfe auf der Scheibe in radialen Richtungen verstellbar anzuordnen. Wird weiterhin dafür gesorgt, daB der Messerkopf bzw. die Messerköpfe mindestens während des örehens der scheibe gesteuer bewegbar sind, ααππ kann ulSSS SchSlmsschirrS aiS fcsirfSTt VST** stehend angegebenen Aufgaben erfüllen, also sowohl kaltes als auch heißes Stangenmaterial mit den verschiedensten Querschnitten spanabhebend bearbeiten. So ist man beispielsweise in der Lage, Stangenmaterial kreisförmigen Querschnitte mit einem ovalen Querschnitt zu versehen, man kann auch beispielsweise stangenförmiges Gut mit ovalem Ausgangsquerschnitt unter Einsät: von Abtastmitteln auf einen geringeren ovalen Querschnitt bringen. In diesem Fall wird also eine Oberflächenschicht gleichmäßiger Dicke kopierend abgeschält.
Die Erfindung wird anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles nachstehend noch näher erläutert.
Eine Schuibe 1 weist eine MittelSffnung 2 auf. Diese Seheibe ist durch nicht dargestellte Mittel gelagert und durch ebenfalls nicht dargestellte Mittel beispielsweise in Richtung des Pfeiles 3 drehbar um ihre Drehachse. Auf der Scheibe 1 sind im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel zwei Messerköpfe 4 und 5 mittels Wellen 6 bzw. 7 gelagert, die ihnen zugeordneten Schälmesser δ und S sind am ganzen Umfang der Messerkopfe
DJpL-In9. H*ii« UiMf. Ralwitammlt 0-8 MOndim 81, CettftMtroi»81 · Τ«Ιφη: (0811) 983820
4 und S vorgesehen, wie an je einer Stelle angedeutet. Beide Messerköpfe 4 und 5 sinn durcn nicht dargestellte nittei in Richtung der Pfeile 10 bzw. 11 unabhängig von der Scheibe 1 antreibbar. Die Drehzahl der Messerköpfe 4 und 5 wird so gewählt, daß die Schnittgeschwindigkeit beispielweise zwischen 60 und 200 m/min liegt. Um dies zu können, sollten Hartmetall Werkzeuge Verwendung finden. Soll mit noch höheren Schnittgeschwindigkeiten gearbeitet werden, so sind Keramik-Werk-Zeuge einzusetzen. Die höchste Drehzahl der Scheibe 1 sollte gleich einem geringen Bruchteil der.Drehzahl der Messerkopfe dein. Möglich ist es auch, die Scheibe 1 während des Schälens zeitweise stillstehen zu lassen. Das zu bearbeitende, zum Beispiel heißa Stangenmaterial 12 kreisförmigen Querschnitts wird in an sich bekannter Weise gegen Verdrehen gesichert gerührt und unmittelbar- vor- ünu ""mittelbar hinter asn ftesssrköpfen 4 und 5 durch Führungs u.d Dämpfungsmittel so beeinflußt, daß ein ratter-Freies Schälen möglich ist. Diese Führung: und/oder Dämpfungsmittel sind nicht dargestellt, da sie allgemein bekannt sind.
Es empfiehlt sich, die Breite der den Messerköpfen 4 und 5 zugeordneten Schalmesser verhältnismäßig groß zu wählen, gleichgültig ob kaltes oder heißes Stangenmaterial beliebigen Querschnitts geschält wird. Wird beispielsweise heißes Stangenmaterial geschält, so empfiehlt es sich, die Schneidlänge der einzelnen Messer wesentlich größer zu wählen, als dies beim Schälen kalten Stangenmaterials bisher üblich war. Betrug die Schneidlänge der Schälmesser zum Schä-len von kaltem Material beispielsweise 10 mm, so sollte die Schneidlänge der Schälmesser zum Schälen heißen Materials beispielsweise 100 mm betragen, so daß mit so hohem Vorschub gefahren werden kann, daß das heiße Material während des Schälens nur unwesentlich abkühlt«
H«int Usmi, Patentanwalt D-8 Mönchen 81, Cosimastro&e 81 · Telefon: (0811) 983820
Das AusfOhrungsbeispiel kann auch zur briäuterung des Schälens stangenförmigen Gutes mit vom kreisförmigen Querschnitt abweichenden Querschnitt dienen. Um Werkstücke verschiedenen Durchmessers, die kreisförmigen Querschnitt haben, schälen zu können, sind die Messerkopfe auf der Scheibe in radialen Richtungen verstellbar anzuordnen. Hierzu sind nicht dargestellte Führungen erforderlich. Werden nun darüberhinaus die Messerköpfe mindestens während des Drehens der Scheibe gesteuert bewegbar, dann IaBt sich auch stangenförmiges Gut mit vom kreisförmigen Querschnitt abweichenden Querschnitt mit dieser Schälmaschine schalend bearbeiten. Diese in radialen Richtungen steuerbare Bewegbarkeit der Messerköpfe 4 und 5 ist durch Pfeile 13 bzw. 14 schematisch angedeutet.
Um ein solches Verstellen durchzuführen, kann man bei Schälmaschinen an sich bekannte Verstellmittel, die bisher dem radialen Verstellen der Schälmesser dienten, verwenden. So ist beispielsweise in der DT-PS 1 752 341 der Messerkopf einer 'konventionellen Schälmaschine dargestellt, dessen Schälmesser in radialer Richtung durch einen Trieb von außen her stufenlos in radialer Richtung hin und her bewegt werden können. Ordnet man diesen Trieb auf der Scheibe 1 an und ersetzt man dar «dort zu verstellende Messer durch das Lager eines Messerkopfes, dann kann diese Vorrichtung zum Steuern der radialen Bewegbarkeit der Messerköpfe auch während des Drehens der Scheibe 1 verwendet werden.
Zu erwähnen ist noch, daß es sich auch, wird kaltss Stangenmaterial geschält, empfiehlt, die Schneidlänge der einzelnen Schälmesser verhältnismäßig groß zu wählen, damit die Drehzahl der Scheibe 1 so niedrig gehalten werden kann, daß genügend Zeit zum Steuern der radialen Bewegungen der Messerköpfe zur Verfugung steht, ohne den Vorschub des zu schälenden Stangenmaterials zu niedrig halten zu müssen.
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Dipl.-lng. Heinz Lesser, Patentanwalt D-8 München 8I1 Cosimastra&e 81 - Telefon: (0811) 983820
Aus dem schematisch dargestellten Ausfuhrungsbeispiel ist auch ersichtlich, warum mit einer erfindungsgemäßen Schälmaschine auch heißes Material geschält werden kann, denn jedes einzelne Messer steht ja nur kurzzeitig mit dem heißen Werkstück in Eingriff. ·
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Claims (2)

  1. i< Schälmaschine zum spanabhebenden Bearbeiten stangenformigen Gutes aus metallischen Werkstoffen, mit einem um die Werkstück-Längsachse drehbaren Kopf, durch den das Werkstück, gegen Verdrehen gesichert, hindurchbewegbar ist, und mit unmittelbar vor und unmittelbar hinter dem Kopf angeordneten FChrungs- und Dämpfungsmitteln fur das Werkstuck, gekennzeichnet d urch eine antreibbare, mit einer Mittelöffnung (23 versehene Scheibe (1), auf der mindestem ein unabhängig von ihr antreibbarer Messerkopf (4j 5) exzentrisch gelagert ist, dessen Schälmesser (Si 9) am Umfang angeordnet sind.
  2. 2. Schälmaschine nach Anspruch 1, da du rch gekenn zeichnet,, daß der Messerkopf (4) bzw. die Messerköpfe (4* 5) auf der Scheibe (1) in radialen Richtungen (Pfe Ie 13i 14) verstellbar angeordnet sind.
    3« Schälmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkopf (4) bzw. die Messerköpfe (4, 5) mindestens während des Drshens der Scheibe (1) gesteuert bewegbar sind.
DE7317841U Schälmaschine zum spanabhebenden Be arbeiten stangenfbrmigen Gutes aus metalh sehen Werkstoffen Expired DE7317841U (de)

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