DE730892C - Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran - Google Patents

Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran

Info

Publication number
DE730892C
DE730892C DEA92968D DEA0092968D DE730892C DE 730892 C DE730892 C DE 730892C DE A92968 D DEA92968 D DE A92968D DE A0092968 D DEA0092968 D DE A0092968D DE 730892 C DE730892 C DE 730892C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cables
crane
cable
tilting
fixed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA92968D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reinicke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARDELTWERKE
Original Assignee
ARDELTWERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARDELTWERKE filed Critical ARDELTWERKE
Priority to DEA92968D priority Critical patent/DE730892C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE730892C publication Critical patent/DE730892C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C19/00Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries
    • B66C19/02Cranes comprising trolleys or crabs running on fixed or movable bridges or gantries collapsible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

  • Durch Zusammenziehen der Stützfüße aufrichtbarer Bockkran Zusatz zum Patent 663 898 In Patent 663 898 wird ein leicht beförderbarer und durch- Zusammenziehen. der Stützfüße schnell aufrichtbarer Bockkran beschrieben, der mit ;einer Vorrichtung -zur. Vermeidung des Verkantens dies Kranträgers während des Aufrichtens oder während des Abbanens ausgerüstet ist, durch die zwangsläufig eine gleichmäßige Winkelbewegung der beiden Stützen gegenüber dem Kranträger erzwungen wird. Als Mittel zur Erzeugung dieser gleichmäßigen Winkelbewegung sixid dabei als Breispiel ,eine Reihe ineinandergreifender Zahnräder genannt, von denen die äußeren sich mit .den Stützen zusammen um die Gelenkachsien am Kranträger drehen, oder auch Lenkerverbindungen mit gleichartiger Wirkung. - Es wurde nun gefunden, daß sich eine besonders vereinfachte Vorrichtung zur Vermeidung des- Verkantens des Kranträgers ergibt, wenn. man die zum Aufrichten des Kranes benutzten, also zum Zusammenziehen der Stützfüße dienenden Seilzüge auch zur Vermeidung des Verkantens mitverwendet, um damit eine baulich und betrieblich ganz besonders einfache und gleichzeitig auch billig herzustellende Vorrichtung zu erhalten.
  • Nach der Erfindung werden. diese Vorteile dadurch erreicht, @daß bei 'einem Kran der genannten Art zum Zusammenziehen :der Stützfüße Seilzüge in der Weise verwendet werden, daß man zwei gleichmäßig, beispielsweise vom. gleichen Windwerk betätigte Seilzüge benutzt und einen Strang von jedem der beiden. Seilzüge in einer von der unteren, Verbindungslinie der Stützen abweichenden Richtung entweder zu einem Festpunkt am Kranträger oder zu einem Festpunkt an einer der Stützen führt und dabei die Lage dieses Festpunktes und die Seilführung zu diesem Punkt hin derart wählt, daß mit- dem Verkanten des Kranträgers eine Längenänderung der Seilzüge nötig würde. also das Verkanten tatsächlich durch die gleichbleibende Länge der Seilzüge während' der gesamten Hub- oder Senkarbeit verhindert wird.
  • Die Einzelheiten und besonderen Vorteile dieser Erfindung ergeben sich aus :der Zeichnung, in der einige Ausführungsbcispele des Gegenstandes der Erfindung völlig schematisch dargestellt sind. Die Schaubilder -zeigen lediglich das eine Ende des Kranträgers a des Bockkranes mit den beiden in den Gelenken b angeschlossenen Stützbeinen c. deren Unterenden die Laufrollen r1 tragen. Das Aufrichten des Kranes erfolgt dabei durch die mit strichpunktierten Linien angedeuteten Seilzüge e und f, deren freies Ende zu den SeiltrommeIn ä bzw. h führt und mit denen die Unterenden der Stützfüße c zusammengezogen werden können.
  • Bei deni in Abb. r dargestellten heso-nders einfachen Beispiel läuft das Seil :e vors der Seiltrommel g zu der am gegenüberliegendien Stützfuß befestigten Rollei und weiter über die am oberen Ende der Stütze c angeordnete Seilrolle k zu :einem mit dem Kranträger a verbundenen Festpunkt in. Das Seil f läuft von der zugehörigen Seiltrommel lt zunächst über die L'mlenkrolle it an der gegenüberliegenden Stütze c und dann über die weiteren Umlenkrollen o und p ebenfalls zu dem Festpunkt in. Der Durchmesser der Trommel lt ist doppelt so groß wie der Durchmesser ider Tro,mmelg; beide Trommeln sind fest miteinander verbunden und liegen auf der gleichen Achse; sie werden also gemeinsam durch Handkurbeln oder durch ,einen Motor bewegt. Da das Seil e die Entfernung zwischen .den Unterenden der Kranstützen nur einmal, das Seil f dagegen, diese Entfernung zweimal üb@i brückt, wird bei einer gegenseitigen Annäherung der Stützen im Seil f ein doppc°lt'.so großes Seilstück frei, welches von. der Sriltrommellt. im richtigen Verhältnis zur Seiltrommelä jeweils aufgewickelt wird.
  • Zu bewerken ist dabei, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, die Uml,enkrollen k und p gleichachsig mit den Gelenken 17 anzuordnen,; diese Rollen könnten beispiclsw,_ise bei aufgerichtetem Kran auch in der Leichen Höhe wie der Stützpunkt in liegen, ohne d aß sich ein Unterschied in der Wirkungsii-cisc ergeben würde. In allen Fällen ist ein Betkanten des Krankörpers mit Sicherheit ver-0 hindert.
  • Abb. a zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der die Seilzüge e und- f je zweimal die Entfernung zwischen den Unterenden der Stützfüße c überspannen, so daß die zergehörigen Seiltrommeln den gleichen Durch-; messer aufweisen, beide Seile also auf eine gemeinsame Trommel g, h geführt werden können. Auch bei diesem Beispiel führen dic Seilzüge zu einem Festpunkt nt am Krani träger «, und zwar ist an diesem Festpunkt in für jeden Seilzug eine Umlenkrolle vorgesehen. Die Seilführung ist im einzelnen aus der Zeichnung erkennbar, wobei gleichzeitig ersichtlich ist, daß auch hier dem Kranträger a jede Möglichkeit zum Verkanten durch den A.nschluß der Seilzüge und ihr,- besondere Führung genommen ist.
  • In Abb.3 ist schließlich eine tveitere A@isführungsfortn dargestellt, die insofet-n clcr Ausbildungsform nach Abb.2 ähnlich ist, als auch hier die beiden Seilzüge .e und f auf einer gemeinsamen Seiltrommel @, h enden und den Weg zwischen den beiden Stützfüßen gleich oft überspannen. In Fortfall gekomtnen ist gegenüber den bisherigen Ausführungsbeispielen der Festpunkt m am Kranträger a. Bei dieser Ausführuingsform ist dafür der Seilzug e an den Festpunkt q und der Seilzug f an, den Festpunkt r geführt, wobei diese Festpunkte an den Stützbeinen c angeordnet sind und die Seilführung so vorgenommen ist, daß die Seile als diagonale Aussteifungen zwischen den Stützbeinen c wirken. Auch bei. dieser Seilanordnung wäre ein Verkanten des Kranträgers nur denkbar. wenn der eine der beiden Seilzüge e und f verkürzt und gleichzeitig der andere- verlängert würde. Da aber eine solche Verlängerung gegenüber dem andieren Seilzug unmöglich ist, wird tatsächlich während der gesamten Hub- oder Senkarbeit ein Verkanten des Hauptträgers a auf diese einfache Weise mit voller Sicherheit verhindert.
  • Die verschiedenen Beispiele zeigen. daß für die Verwirklichung der Erfindung e inc Vielzahl von: Wegen zur @'erfiigemig steht und daß es lediglich darauf ankommt. zwei gieiclimäßig betätigte Seilzüge zu benutzen und sie derart an den Kranträger oder an die Stiitzen des Boekkratnes zu führen, daß die- Seilzüge selbst eine Sicherungseinrichtung gegen das Verkanten, bilden. Es ist dabei mindestens .an einer UmIenkrölle oder an -. einem festen Endpunkt eines der beiden Seilzüge =eine Einstellvorrichtung anzuordnen, mit der das zugehörige Seil verlängert oder verkürzt werden. kann, da es auf diese Weist -möglich is.t, die richtige Lage des Hauptträgers auch dann einzustellen. trenn im Butri.ebe einte unterschiedliche Lärngenätnd°rttng in: den beiden Seilzügen eintreten sollte. Eine solche Vorrichtung ist in den beiliegenden Schaubildern -aus Gründen der: Einfachheit und übersi.chtlichkeit nicht zeichnerisch dargesteillt worden, da @es sich hier um eine einfache und bei anderen Anwendungsfällen so geläufige Maßnahme handelt, daß eine zeichnerische Darstellung überflüssig erscheint.
  • Zu bemerken ist noch, daß ein besonderer Vorteil der beschriebenen Einrichtung darin liegt, .daß, bei der Verwendung von Seilzügen zum Vermeiden:. des Verkantens des Hauptträgers eine gewisse Nachgiebigkeit der Gesamteinrichtung infolge der Eigenfederung der Seile aufrechterhalten bleibt, .wodurch Störringen vermieden werden, die ,etwa dadurch auftreten könnten, daß für die Laufrollen der Stützbeine keine völlig ebene Fahrbahn zur Verfügung steht. In einem solchen Falle wird durch die elastische, Ausbildung der Einrichtung vermieden, daß sich die Uneb.enheiten der Fahrbahn auf der einen Seite des gesamten Bockkranes ungünstig auf die andere Seite während ,des Aufrichtvorganges auswirken. Der gesamte Bockkran hat nämlich während des Aufrichtens vier weit auseinandergezogene Aufstützpunkte, so daß bei unebenem Boden Lind völlig starrer Bauweise gegebenenfalls nur drei Stützpunkte an der Lastübertragung beteiligt würden, was sich natürlich ungünstig auf die Beans'pruchung der Bauteile auawirkea kann. B°i der be- schriebenen Ausbildung werden derartige: Gefahren. vermieden, und es ist in b,esondercn Fällen außerdem noch möglich, die Federung der Seile dadurch zu erhöhen, daß jeder Seilstrang mit dem im Krangerüst b,efestigtzn Ende über eine zusätzlich-, Fedzr mit dem betreffenden Kranteil verbunden wird. Eine solche Feder kann also etwa beim Beispiel nach Abb. i am Festpunkt na sowohl für den An:schluß des Seiles e als auch für den Anschluß dies Sei'.es f angeordnet werden. Ebensogut ist es auch möglich, bei dieser Ausführungsform oder bei den anderen Ausführungsformen je eine der Umlenkrollen an den Seilzügen e und f federnd anzuordnen unddadurch die Nachgiebigkeit der Gesamtvorrichtung auf das jeweils gewünschte Maß zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Zusammenziehen der Stützfüße aufrichtbarer Bockkran. mit einer Vorrichtung zur Vermeidung des Verkantens ,des Kranträgers während des Anhebens nach Patent 663 898, dadurch gekennzeichnet, daß die zum. Aufrichten des Kranes benutzten Seilzüge gleichzeitig zum Vermeiden des Verkantens verwendet werden" indem zwei vom gleichen Windwerk (g, h) betätigte Seilzüge (e, f) benutzt werden und ein Strang von.jedem der beiden Seilzüge in einer von der unteren Verbindungslinie der Stützen (c) abweichenden Richtung entweder zu :einem Festptmkt (in) am Kramträger oder zu einem Festpunkt (g, Y) zu den Stützen (c) führt, wobei die Lage dieser Festpunkte und. die Lage der zu ihnen führenden Seile so gewählt ist, das zum Verkanten des Kranträgers .die Verkürzung des Beinen Seilstranges unter gleichzeitige- Verlängerung des anderen Seilstranges nötig wäre, das Verkanten also tatsächlich durch die gleichbleibende Länge der Seilzüge während der gesamten Hab- oder Senkarbeit verhindert wird. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine 1'mlenkrolle oder ein fester Endpunkt eines der Seilzüge zwecks willkürlicher Verlängerung oder Verkürzung des zugehörigen Seiles einstellbar ist. ;. Vorrichtung nach Anspruch i oder a, gekenazeichiiet durch d:, Einschaltung von Federn an den fest°n Endpunkten oder an einer Umlenkrolle an jedem der lieid2n Seilstränge (e und f)-
DEA92968D 1941-02-23 1941-02-23 Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran Expired DE730892C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA92968D DE730892C (de) 1941-02-23 1941-02-23 Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA92968D DE730892C (de) 1941-02-23 1941-02-23 Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE730892C true DE730892C (de) 1943-01-28

Family

ID=6951194

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA92968D Expired DE730892C (de) 1941-02-23 1941-02-23 Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE730892C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE597417C (de) Anordnung zum Aufhaengen eines aus mehreren parallel geschalteten Teilleitern gebildeten Buendelleiters
EP3461782A1 (de) Hubvorrichtung zum heben und senken schwerer gegenstände
DE102007058553A1 (de) Seitliche Abspannung für einen Gitterausleger eines Kranes
DE3303848A1 (de) Brueckenkran in einem abteil einer arbeitsgasturbine
DE3300495A1 (de) Kettenkonstruktion
DE730892C (de) Durch Zusammenziehen der Stuetzfuesse aufrichtabrer Bockkran
DE2424586A1 (de) Baumaschine
DE20302374U1 (de) Scherenhubtisch
EP0389781A1 (de) Hebebühne
DE102015003981A1 (de) Kranauslegervorrichtung
DE10132350A1 (de) Hubvorrichtung
DE2414325A1 (de) Verankerungsvorrichtung
DE2628016A1 (de) Mobilkran mit teleskopausleger und versehen mit zusatzauslegervorrichtungen
DE767715C (de) Rahmen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2133813A1 (de) Katzfahrzeug
DE724312C (de) Vorrichtung zum Ausfahren von Hilfsfluegeln
DE2849912C2 (de) Zugentlastung für einen an einem Hebezeug hängenden Steuerschalter
DE2225206C3 (de) Vorrichtung an für Kletterheber verwendeten Kletterstangen
DE2362486C3 (de) Walzgerüst mit über Zuglaschen anstellbar gehaltenen Arbeitswalzen
DE532866C (de) OErtlich verstaerkter Traeger fuer Leichtbauten, insbesondere fuer Luftschiffe
DE102012010033B4 (de) Derrickkran mit Zusatzabspannung
DE2039560A1 (de) Traverse zum Anheben und Transportieren von Containern
AT126220B (de) Förderer.
DE1559126C (de) Masttraverse für die Aufhängung von Isolatorenketten bei Hochspannungsfreileitungen
DE3813784A1 (de) Montagetraverse