DE730705C - Einrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels einer vom Fahrwind durchstroemten Duese - Google Patents

Einrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels einer vom Fahrwind durchstroemten Duese

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DE730705C
DE730705C DEH161719D DEH0161719D DE730705C DE 730705 C DE730705 C DE 730705C DE H161719 D DEH161719 D DE H161719D DE H0161719 D DEH0161719 D DE H0161719D DE 730705 C DE730705 C DE 730705C
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exhaust gases
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Expired
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DEH161719D
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English (en)
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Ing Eduard Haimboeck
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EDUARD HAIMBOECK ING
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EDUARD HAIMBOECK ING
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Description

  • Einrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels einer vom Fahrwind durchströmten Düse Bei Schalldämpfern für Kraftfahrzeuge ist es bekannt, die Auspuffgase durch eine Düse zu leiten, die innerhalb .eines vom Fährwind durchströmten Rohres.. angeordnet ist, dessen Austrittsquerschnitt ein Vielfaches des Düsenquerschnittes. beträgt, um die Geschwindigkeit des aus, dem Rohr austretenden Gemisches, aus Abgasen und Luft herabzumindern. Hierbei wirkt der Fahrwind saugend auf die Auspuffgase, also im Sinne einer Verringerung der Ausschubarbeit des Motors, doch ist diese Wirkung als Nebenerscheinung viel zu gering, um in wirtschaftlicher Hinsicht fühlbar zu werden, und zwar auch dann, wenn das Mischrohr am Eintrittsende etwas trichterförmig erweitert ist: Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels .einer vom Fahrwind durchströmten Düse und besteht im wesentlichen darin, daß die Düse die engste Stelle einer die hintereinanderliegend,en Kotschützer verbindenden, in die Kot-' Schützer trichterartig übergehenden Leitung bildet. Mit Vorteil wird an jeder Seite des Fahrzeuges eine solche Einrichtung vorgesehen. Derartige unter Einbeziehung von Teilen der Kotschützer ausgebildete Düsen haben schon infolge ihrer beträchtlichen Abmessungen die Fähigkeit, viel Fahrwind zu schlucken und daher eine entsprechend hohe Saugwirkung auf die Auspuffgase auszuüben. Zur Schonung der Gummihereifung gegen die Einwirkung der Auspuffgase kann @erfindungs gemäß eine keilförmige Ablenkfläche innerhalb des hinteren Kotschützers vor dem Hinterrad vorgesehen werden. Die Erfindung kann sinngemäß auch bei Krafträdern Anwendung finden, indem die Düse durch den trichterartig ausgebildeten Windschutz und einen Abflußtrichter verlängert ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen mit der Einrichtung gemäß der Erfindung ausgestatteten Kraftwagen in Seitenansicht.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen die Kotschützer samt Verbindungsleitung in Seitenansicht und Draufsicht.
  • Abb. ¢ zeigt .einen Horizontalschnitt durch den mittleren Teil der Leitung.
  • Abb. 5 zeigt die Anordnung der Einrichtung bei einem Kraftrad.
  • Die Abb. 6 und ; zeigen die Leitungen und deren Befestigung am Radrahmen in Seitenansicht und Stirnansicht.
  • Bei dem Kraftwagen (Abb. i ) ist die nicht dargestellte, die Auspuffgase führende Leitung gegabelt, und die Gabeläste sind seitlich unter das Trittbrett i geführt, wo sie in den engsten Teil einer Leitung 2 münden, welche die Kotschützer verbindet. Die Eimnündung ist bei 3 angedeutet und wird zweckmüßig so durchgeführt, daß an der düsenartig wirkenden engsten Stelle der Leitung ein Stutzen .1 geset7 an den die Aus-. ang t ist (Alb. 3, 4), puffleitung angeschlossen werden kann. An die Leitung 2 ist vorn ein trichterförmiger Teil 5 angesetzt, an dessen stirnseitige Offnun,- 6 der das Vorderrad überdeckende Teil ; des Kotschützers anschließt. Der vordere Kotschützer bildet somit eine stark erweiterte Verlängerung der Leitung 2 mit einer vorn offenen Leitfläche ; . Eine ähnliche VerLängerung der Leitung 2 bildet der hintere Kotschützer 8, in den knapp vor dem Hinterrad eine keilförmige Ablenkfläche 9 eingebaut ist, die den Strom der Abgase teilt und ihn teils unter dem Rad, teils oberhalb desselben abiließen läßt, wodurch die Gummibereifung vor der unmittelbaren Einwirkung der Gase geschont wird. i o sind die Verschlußmittel für eine Putztür i z.
  • Bei dem Kraftrad (Abb. 5) kann die Einrichtung in ähnlicher Weise ausgebildet werden, indem je ein z. B. aus einem Stück be- stehendes Gehäuse vorgesehen wird, dessen engster, düsenartiger Teil 21 unter das Trittbrett 22 zu liegen kommt und den Anschlußstutzen 23 für die Abgasleitung 23' aufweist. Die trichterförmigen Verlängerungen werden vorn durch den Windschutz 24 und hinten durch einen Ahilußtrichter 25 gebildet, und die im Durchblick ersichtlichen ( )ffifun"eti 26 (Abb. "') stellen den engsten Querschnitt der Gehäuse dar. Die Abbildungen lassen auch die Art der Lagerung der Gehäuse am Radrahmen erkennen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann naturgemäß auch an anderen Kraftfahrzeugen, wie Motortriebwagen, Motorschiffen, Flugzeugen usw., mit Vorteil angebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichttmg an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels einer vom Fahrwind durchströmten Dfse, dadurch gekennzeichnet, da1.; diu Düse die engste Stelle einer die hintereinanderliegenden Kotschützer verbindenden, in die Kotschützer trichterartig übergehenden Leitung bildet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine innerhalb des hinteren Kopfschützers (8) vor dem Hinterrad vorgesehene keilförmige Ablenkfläche (9) zur Schonung der Gummibereifung gegen die Einwirkung der Auspuffgase.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i an Krafträdern, dadurch gekennzeichnet, da(.) die Düse durch den trichterartig ausgebildeten Windschutz (21.) und einen Ahflußtrichter (25) verlängert ist.
DEH161719D 1940-02-24 1940-02-24 Einrichtung an Kraftfahrzeugen zur Verringerung der Ausschubarbeit des Motors durch Absaugen der Auspuffgase mittels einer vom Fahrwind durchstroemten Duese Expired DE730705C (de)

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