DE730686C - Hochdruckentladungslampe mit verstellbarer Elektrode - Google Patents

Hochdruckentladungslampe mit verstellbarer Elektrode

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Publication number
DE730686C
DE730686C DEL100363D DEL0100363D DE730686C DE 730686 C DE730686 C DE 730686C DE L100363 D DEL100363 D DE L100363D DE L0100363 D DEL0100363 D DE L0100363D DE 730686 C DE730686 C DE 730686C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
pressure discharge
discharge lamp
electrodes
high pressure
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Expired
Application number
DEL100363D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Pellmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE730686C publication Critical patent/DE730686C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/84Lamps with discharge constricted by high pressure
    • H01J61/86Lamps with discharge constricted by high pressure with discharge additionally constricted by close spacing of electrodes, e.g. for optical projection

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Hochdruckentladungslampe mit verstellbarer Elektrode Bei Entladungslampen, die mit einem Gas von -sehr hohem Druck, beispielsweise 3 Atm. `bis zu i oo Atm. und mehr, gefüllt sind, besteht die Schwierigkeit, daß zum Zünden eine sehr hohe Spannung erforderlich ist. Je nach dem Elektrodenabstand und der Höhe des Gasdruckes beträgt diese Spannung sogar mehr als 5o ooo Volt. Diese Tatsache hat die Einführung von Hochdruckentladungslampen in die Praxis sehr .erschwert, so daß zur Zeit nahezu ausschließlich Hochdruckentladungslampen mit Dampffüllung verwendet werden, deren Dampfdruck während der Betriebspausen auf so niedrige Werte sinkt, daß eine Zündung bereits mit sehr kleinen Spannungen, beispielsweise einige i oo bis i ooo Volt, möglich ist. Es ist auch bekannt, Hochdruckentladungsröhren, mit beweglichen Elektroden auszurüsten und zur Bewegung dieser Elektroden entweder im Innern des Entladungsgefäßes Bimetallfedern, die unter dem Einfluß des Stromdurchganges erhitzt werden, anzubringen oder die Elektroden über Federn mit der Stromzuführung zu verbinden und zur Be. wegung der Elektroden durch die Gefäßwand hindurchwirkende magnetische Felder zu benutzen. Diese bekannten Entladungslampen haben jedoch den Nachteil, daß eine genaue Einstellung des Elektrodenabstandes schwierig ist und daß der Elektrodenabstand sich bei einer ungleichförmigen Bewegung des Entladungsgefäßes beispielsweise bei der Anbringung solcher Lampen auf Fahrzeugen oder Schiffen leicht verändert. Dieser Nachteil wird bei der Hochdruckentladungslampe mit Gas- oder Dampffüllung zur Erzeugung unsichtbarer oder sichtbarer Strahlung nach der Erfindung mit verstellbarer Elektrode dadurch vermieden, daß eine der beiden Elektroden mit dem unelastischen Teil der Wandung des Entladungsgefäßes über einen elastischen Wandungsteil verbunden ist, der derart deformiert werden kann, daß die Haupt- bzw. Zündelektrode mit der anderen Hauptelektrode vorübergehend in Berührung gebracht werden kann. Die Anordnung wird dabei zweckmäßig so getroffen, daß der Abstand der Elektroden in jeder Stellung durch die zur Betätigung der Bewegungseinrichtung dienenden Mittel eindeutig bestimmt wird.
  • Die Figuren zeigen in zum Teil schemaxischer Darstellung Ausführungsbeispiele der Hochdruckentladungslampe nach der Erfindung. Die feststehende Elektrode i, hei= spielsweise die mit zur Elektronenemission geeigneten Mitteln aktivierte Kathode, ist gegenüber der Anode 2 angeordnet, die bei dem Beispiel nach F! «-. i mit Hilfe der Stellschraube 3 in axialer Richtung derart bewegt werden kann, daß der Elektrodenabstand bis zur Berührung vermindert werden kann. Die Schraube 3 wirkt auf den mit dem elastischen Federrohr 5 vakuumdicht verbundenen Teil 4. Das Federrohr ist an seinem anderen Ende mit dem leitenden Teil 6 verbunden, der seinerseits mit dem Rohr ; verschweißt oder verlötet ist, das die Zuleitung zur Elektrode 2 umschließt und in die Wandung 8 des Entladungsgefäßes, gegebenenfalls unter Zuhilfenahmevon Übergangsgläsern, vakuumdicht eingeschmolzen ist. Zur Begrenzung des Hubes und zur Vermeidung der Verdrehung- des Federrohres dient die in einem schmalen Schlitzbegrenzter Länge geführte Madenschraube g. Das Federrohr ist bei dieser- Anordnung im Innern des rohrförmigen Teils i o untergebracht, der an seinem einen Ende über dem Teil 6 mit dem Entladungsgefäh starr befestigt und an seinem anderen Ende das Muttergewinde für die Einstellschraube 3 trägt.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird ebenfalls der Abstand zwischen den Elektroden i und 2 durch Betätigung des Einstellhebels i i geändert, mit dessen Hilfe der Teil 12 um die Achse der Elektrode 2 relativ zu dem_ mit ihm über ein Gewinde verbundenen Teil 1 ; gedreht «-erden kann. Durch, diese Einrichtung wird der becherförmige Teil 1.1 mehr oder weniger über den Teil 13 geschoben. Dadurch wird die mit dem Abschlußteil 15 verbundene Elektrode 2 gehoben bzw. gesenkt. Bei dieser Anordnung wird die vakuumdichte Verbindung zwischen dem Elektrodenhalter 15 und dem in die Gefäßwandung 8vingeschmolzenen Rohr ; ebenfalls durch ein Federrohr 5 hergestellt, das mit den Teilen 15 und 13 vakuumdicht verlötet oder verschweißt ist. Gegen eine Verdrehung der Teile 1,1 und 13 und damit des Federrohres 5 sichert der Keil 16, der in einer Nut 17 gleitet. An dem becherförmigen Teil 1.1 können zur Stromzuführung und zur Halterung dienende Steckerstifte 18, 1g vorgesehen sein, von denen einer, 18, mit dem Teil 14. und damit mit der einen Elektrode leitend verbunden und gegebenenfalls der andere, ig, isoliert eingesetzt und mittels einer nicht dargestellten Leitung mit der Elektrode i verbunden sein kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist die eine Elektrode, zweckmäßigerweise die Anode 2o, mit einer zentralen Bohrung versehen, durch die die bewegliche Zündelektrode 21 geführt ist, die in derselben Weise wie die Hauptelektrocle bei der Anordnung nach Fig. i durch Betätigung der Verstellschraube 3 aufwärts und abwärts bewegt werden kann. Die Hauptelektrode 2o ist bei dieser Anordnung vakuumdicht mit dem Teil 6 verbunden und, gegebenenfalls unter Verwendung von Übergangsgläsern, mit dem Material der Gefäßwandung 8 vakuumdicht verschmolzen. Die Bedeutung der Teile .1, 5 und 9 entspricht denen der Fig. i.
  • Die dargestellten Anordnungen gestatten nicht nur eine Veränderung des Elektrodenabstandes zum Zwecke der Zündung, sondern auch eine Regulierung des Abstandes während des Betriebes zur Einstellung einer gewünschten Brennspannung. Die Anordnung ermöglicht daher auch, den Elektrodenabstand den jeweiligen Betriebsbedingungen, beispielsweise einer Änderung der Außentemperatur, die auf die Gasdichte einen gewissen Einfluß hat, anzupassen oder den Abbrand der Elektroden auszugleichen.
  • Es können auch mehrere verstellbare Elektroden vorgesehen sein. Von dieser Anordnung kann auch bei Hochdruckentladungslampen mit mehr als zwei Elektroden Gebrauch gemacht werden.
  • Die Betätigungsvorrichtung für die Änderung des Elektrodenabstandes kann mit Regeleinrichtungen, beispielsweise Widerständen, Regeldrosselspulen, Anzapftransformatoren, derart gekuppelt werden, daß die Leistung der Entladung ihrer Bahnlänge selbsttätig angepaßt wird. Je nach dem Anwendungszweck der Lampe kann auf eine in einem gewissen Bereich vom Elektrodenabstand unabhängige, vorgegebene Leistung oder beispielsweise auch auf konstante Leistung je Zentimeter Lichtbogenlänge geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Hochdruckentladungslampe mit verstellbarer Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Elektroden oder eine Zündelektrode mit dem unelastischen Teil der Wandung des Entladungsgefäßes über einen elastischen Wandungsteil verbunden ist, durch dessen Deformation ihr Abstand von einer der übrigen Elektroden geändert werden kann. a. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Wandungsteil derart nachgiebig ausgebildet ist, daß die bewegbare Haupt- bzw. Zündelektrode mit der anderen Hauptelektrode in Berührung gebracht werden kann. 3. Hochdruckentladungslampe nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß als elastischer Wandungsteil ein Federrohr vorgesehen ist. -. Einrichtung zum Betrieb einer Hochdruckentladungslampe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dic Betätigungsvorrichtung für die Verstellung des Elektrodenabstandes mit elektrischen Regeleinrichtungen derart gekuppelt ist, daß die der Entladung zugeführte Leistung ihrer Bahnlänge selbsttätig angepaßt wird.
DEL100363D 1940-03-14 1940-03-14 Hochdruckentladungslampe mit verstellbarer Elektrode Expired DE730686C (de)

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