DE73047C - Taster zu Loch- und Dickenmessungen - Google Patents

Taster zu Loch- und Dickenmessungen

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DE73047C
DE73047C DE189373047D DE73047DD DE73047C DE 73047 C DE73047 C DE 73047C DE 189373047 D DE189373047 D DE 189373047D DE 73047D D DE73047D D DE 73047DD DE 73047 C DE73047 C DE 73047C
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DE189373047D
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M. KOHL in Dresden-Löbtau
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/16Compasses, i.e. with a pair of pivoted arms
    • G01B3/166Compasses, i.e. with a pair of pivoted arms provided with a measuring scale

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

he*
KAISERLICHES
PATENTAMT. W,
KLASSE 42: Instrumente.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Instrument, welches sowohl als Lochoder Greiftaster, wie auch als Lochlehre benutzt werden kann, je nachdem entsprechend geformte Schenkel eingesetzt werden.
Von den bekannten Instrumenten zu gleichen Zwecken unterscheidet es sich wesentlich in Form und constructiver Einrichtung, indem hier eine beliebige Anzahl von Schenkeln auswechselbar auf dem Rand eines Kopfstückes angeordnet sind, das von einem Griff getragen wird, in dem sich eine verschiebbare Spindel befindet. Auf letzterer sitzt eine Spreize in Form einer runden oder eckigen Platte, in deren Schlitzen sich die Schenkel führen, die sich von der Spreize aus einander schieben und in jeder Lage halten lassen.
Wie auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist, sind die Schenkel 1 mittelst verschraubbarer Bolzen 2 drehbar an dem Kopfstück 3 des Griffes 4 in beliebiger Anzahl — hier sind vier angeordnet — so befestigt, dafs sie ohne Weiteres ausgewechselt werden können. Eingesetzte Federn 5 drücken die Schenkel nach der Mitte. In dem Griff 4 liegt eine Spindel 6, welche als Abschlufs nach oben eine Spreize 7 in Form einer Scheibe (oder eines Kreuzes) trägt, in deren Ausschnitten sich die schrägen Innenseiten der Schenkel führen. Am unteren Ende ist die Spindel 6 mit einem Schraubengewinde und Stellmuttern 8 versehen. Dreht man nun die Spindel aus dem Griff heraus, so drängt die Spreize die Schenkel aus einander, die man durch die Stellmuttern dann in jeder Lage festhalten kann. Auf den Flachen der Schenkel können Eintheilungen angebracht werden, an denen die Gröfse .der Schenkelspreizung abzulesen ist.
Der mit zwei, drei oder mehr Schenkeln von der in Fig. 1 veranschaulichten Form ausgerüstete Apparat dient als Lochtaster, indem die mit nach aufsen gerichteten Spitzen versehenen Schenkel in das betreffende Werkstück eingeführt und durch Niederschrauben der Spindel ein Spreizen der Schenkel herbeigeführt wird, bis die Spitzen sämmtlicher Schenkel an der Lochwandung anliegen.
Als Greiftaster erhalten die Schenkel die in Fig. 2 dargestellte gebogene Form mit nach innen gerichteten Spitzen. Es sind hier drei oder mehr Schenkel angebracht, und diese werden durch Niederschrauben der Spreize so weit aus einander geschoben, dafs der zu messende Gegenstand dazwischen geführt werden kann. Dann dreht man die Spindel so weit hoch, bis die Schenkelspitzen sich an den drei Punkten an die Wandung des Gegenstandes anlegen.
Als Lochlehre ist der Apparat mit Schenkeln nach Art der in Fig. 3 bis 5 dargestellten zu versehen, bei welchen an den Schenkelspitzen auswechselbare und durch Federn gehaltene Backen 9 angebracht sind, welche Ausschnitte eines Kreises bilden, um durch ihre gröfsere Auflagefläche eine erhöhte Sicherheit für die richtige Einstellung zu geben.
Es ist leicht verständlich, dafs für Lochtaster (Fig. 1) anders geformte Schenkel als für Greif-

Claims (2)

  1. taster (Fig. 2) erforderlich sind, dafs man aber für dasselbe Instrument beide Sorten vorräthig halten und die entsprechenden nach Bedarf auswechseln kann.
    Patenτ-Ansρrüche:
    i. Taster zu Loch- und Dickenmessungen, gekennzeichnet durch die am Rand eines von einem Griffe (4) getragenen KopfStückes (3) auswechselbar angeordneten federnden Schenkel (1), die an ihren schrägen Innenseiten von einer Spreize (7), welche mittelst einer in dem Griff geführten Spindel (6) verschiebbar und feststellbar ist, gleichmäfsig aus einander geschoben und gehalten werden.
  2. 2. An dem unter 1. gekennzeichneten Tasterinstrument auswechselbare, Kreisausschnitte bildende Backen (9) an den Schenkelenden.
    Hierzu 1 Blatt. Zeichnungen.
DE189373047D 1893-03-07 1893-03-07 Taster zu Loch- und Dickenmessungen Expired DE73047C (de)

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