DE73028C - Blechscheibenrad - Google Patents

Blechscheibenrad

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Publication number
DE73028C
DE73028C DENDAT73028D DE73028DA DE73028C DE 73028 C DE73028 C DE 73028C DE NDAT73028 D DENDAT73028 D DE NDAT73028D DE 73028D A DE73028D A DE 73028DA DE 73028 C DE73028 C DE 73028C
Authority
DE
Germany
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sheet metal
wheel
metal disc
edges
section
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73028D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. C. HlDE in Battersea, 23 West Street, Grfsch. Surrey, England
Publication of DE73028C publication Critical patent/DE73028C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/08Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen in der Herstellung von Rädern aus zwei Metallscheiben und bezweckt, deren Steifheit und Leichtigkeit zu vermehren, ohne den Luftwiderstand wesentlich zu vergröfsern. Dieselbe kann bei allen Arten von Rädern Anwendung finden, bei denen Metallscheiben an Stelle von Speichen verwendet werden. Diese Erfindung besteht darin, aus jeder Metallscheibe drei oder mehrere Stücke auszustanzen und die Ränder der so erhaltenen Löcher derart nach einwärts zu drücken oder umzubiegen, dafs, wenn die Scheiben zur Herstellung des Rades an einander gebracht werden, diese Ränder sich treffen und in einander gefalzt oder zusammengeschweifst (oder beides) werden können.
Die vollen Theile der Scheiben bilden auf diese Weise breite, röhrenförmige Speichen, wodurch das Rad stärker und fester, dabei gleichzeitig leichter wird, ohne der Luft einen wesentlich gröfseren Widerstand entgegenzusetzen, als ein Rad mit vollen Scheiben.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt im Schnitt eine zur Herstellung einer Radseite bereite Metallscheibe.
Fig. 2 zeigt dieselbe Scheibe, nachdem sie in der gewünschten Weise durch Pressen oder Stanzen in jene Form gebracht ist, um eine Seite des Rades zu bilden; jedoch sind hierbei einzelne Theile noch nicht ausgeschnitten.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Scheibe, in welcher durch Ausschneiden vier Löcher gebildet sind, in der Seitenansicht und im Schnitt.
Fig. 5 zeigt im Schnitt, theilweise in der Ansicht, den ersten Abschnitt der Verbindung von zwei solchen Scheiben zur Bildung des Rades.
Fig. 6 ist ein verticaler Schnitt des fertigen Rades.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 3.
Fig. 8 zeigt im Querschnitt eine Theilansicht einer besonderen Ausführungsform des Radreifens.
Dieselben Buchstaben bezeichnen die gleichen Theile in allen Figuren.
Zur Herstellung eines solchen Rades werden zwei Metallscheiben A A genommen, welche durch Pressen oder Stanzen in die aus Fig. 2 ersichtliche Form gebracht werden. Dann werden durch Ausschneiden von drei oder mehreren Stücken die Löcher a a etc. erzeugt. In einer der Scheiben sind diese Löcher a a kleiner als in der anderen, der Zweck hiervon ist leicht ersichtlich. Hierauf werden die Scheiben AA, nachdem die Achsennabe zwischen dieselben eingepafst wurde, durch Einwärtsbiegen der Ränder a1 al etc. der Löcher a a über jene der Scheiben mit den kleineren Löchern (Fig. 5) und hierauf folgendes Umbördeln bezw. Falzen über die Ränder der Löcher in der zweiten Scheibe (Fig. 6) fest mit einander verbunden. Die so hergestellten Verbindungen, sowie jene der beiden Scheiben an ihrem Umfang werden dann durch Schweifsen oder Löthen noch inniger gemacht. Der Radreifen C kann aus den Scheiben A selbst oder in anderer bekannter Weise hergestellt werden. Anstatt die durch die Löcher gebildeten Ränder
einer Scheibe zum Befestigen der beiden Scheiben über die Ränder in der anderen Scheibe umzufalzen, können dieselben einfach an einander geschweifst oder gelöthet oder mittelst eines über dieselben gelegten Metallstückes von rinnenförmigem Querschnitt mit einander verbunden werden. Das auf diese Weise hergestellte Rad besitzt aufser anderen auch noch die vorher angegebenen Vortheile über die bis jetzt bekannten Räderarten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Blechrädern mit doppelten, ausgeschnittenen Speichenscheiben die Verbindung der Ausschnittränder mit einander
    durch Um falzen der Ränder 1 αΛ) der kleineren Ausschnitte über jene der gröfseren oder
    durch Schweifsen oder Löthen, oder
    durch Ueberschieben eines Bleches von rinnenförmigem Querschnitt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT73028D Blechscheibenrad Expired - Lifetime DE73028C (de)

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