DE730156C - Flammenschutzeinrichtung fuer Behaelter fuer feuergefaehrliche Fluessigkeiten - Google Patents

Flammenschutzeinrichtung fuer Behaelter fuer feuergefaehrliche Fluessigkeiten

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DE730156C
DE730156C DEG103718D DEG0103718D DE730156C DE 730156 C DE730156 C DE 730156C DE G103718 D DEG103718 D DE G103718D DE G0103718 D DEG0103718 D DE G0103718D DE 730156 C DE730156 C DE 730156C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Flammenschutzeinrichtung für Behälter für feuergefährliche Flüssigkeiten Bei Behältern für feuergefährliche Flüssigkeiten müssen die Anschlüsse für das. Entweichen der beim Füllen der Tanks frei werdenden Gase oder Dämpfe, .die Anschlüsse für die Aufnahme des Peilstutzens, die Anschlüsse für die Entleerung usw. mit einer Einrichtung versehen sein, die verhindert, daß Flammen von außen nach innen schlagen, also den feuergefährlichen Inhalt entzünden können. Hierzu werden Siebkörper verwendet, die aus einem Drahtsieb oder :aus aneinanderliegenden dünnen Blechen, die durch Ausbeulungen im Abstand voneinander gehalten werden, bestehen. Diese Siebkörper haben jedoch wegen der verhältnismäßig langsamen Wärmeabgabe den Nachteil, daß sie nur eine sehr begrenzte Zeit das Hineinschlagen der Flammen verhindern, so daß sie nur ein unvollkommenes Hilfsmittel darstellen.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung die Einrichtung derart getroffen, daß sich die Bauteile, Drähte oder Bleche des Siebkörpers. über die dem Behälter zugekehrte Innenseite des, Siebkörpersum,leine im Verhältnis zur Stärke des Siebkörpers große Länge fortsetzen, um eine Wärmeableitung zu bilden. Durch diese Ausgestaltung wird eine zu starke Erwärmung des. Siebkörpers durch die vor der Öffnung entstehende Flamme verhindert, indem die,dem Siebkörper zuggeführte Wärme durch die Verlängerungen der denselben bildenden Drähte oder Bleche nach dem Behälterinnern abgeleitet wird. Das Innere des Behälters ist je bei Ausbruchseines äußeren Feuers lange Zeit hindurch verhältnismäßig kühl. Da der Behälter außerdem meist ein sehr großes Volumen hat, ist er in der Lage, eine sehr große Wärmemenge von den Kühlfortsätzen des Siebkörpers aufzunehmen, ohne daß die Temperatur des Behälterinb.alts sich nennenswert erhöht.
  • Wenn aus dem Behälter Gase oder Dämpfe ausströmen, z. B. beim Füllen des Behälters, so sind die die Wärme ableitenden Kühlfo.rtsätze des Siebkörpers auch noch der kühlenden Wirkung dieser strömenden Dämpfe oder Gase ausgesetzt, so daß die Wärmeableitung beschleunigt erfolgt. Das aus dem Siebkörper ausströmende und sich dort allenfalls durch Flammeneinwirkung entzündende Gas dient also kurz vorher gleichzeitig zur Kühlung der Flammenschutzeinrichtung.
  • Auf der Zeichnung sind in den Abb. i und 2 bzw. g bis 5 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Ausführung nach Abh. i und 2: In den Anschlußstutzen:a des mit feuergefährlicher Flüssigkeit angefüllten Behälters b ist ein Siebkörper c eingeschraubt, der in üblicher Weise als Maschensieb ausgebildet ist. Die einzelnen Drähte, die das Maschensieb bilden, sind jedoch nicht, wie üblich, am Rande abgeschnitten, sondern in der Verlängerung erhalten geblieben, ohne aber miteinander verwebt zu sein. Die auf diese Weise freien, möglichst lang gehaltenen Enden der das Maschensieb bildenden Drähte werden zweckmäl.')ig trichterförmig nach der dem Behälter zugekehrten Innenseite zu zusammengeführt zu einem Drahtbüschel, durch dessen Zwischenräume die Flüssigkeitsdämpfe oder Gase hindurchströmen und abkühlend wirken. Da das Wärmeleitvermögen der für das Drahtsieb verwendeten Metalle, zweckmäßig Kupfer oder Kupferlegierung, sehr hoch ist, wird die an der Austrittsseite durch eine Flamme oder äußere Erwärmung auf das Sieb übertragene Wärme von jedem Drahtstück nach dein Drahtende weitergeleitet und von hier durch die große Oberfläche der langen Drähte und die niedrige Temperatur des Behälterinnenraumes in diesen abgeführt. Die Abführung der Wärme in den Innenraum des Behälters kann noch dadurch erhöht werden, lab die Drahtenden in einer Presse oder durch Hammerschläge stark plattgedrückt werden, so daß die Drahtenden eine wesentlich größere Oberfläche erhalten und die Wärme besser ableiten. Die der Flamme ausgesetzten und das eigentliche Sieb bildenden Teile der Drähte werden dagegen im Querschnitt zweckmäßig rund ausgebildet, damit sie eine möglichst geringe Oberfläche für die Wärmeaufnahme darbieten.
  • Ausführung nach Abb.3 bis 5: Bei dieser Ausführung wird der Siebkörper c aus aneinandergelegten dünnen Blechen gebildet, die durch Ausbeulungen, die ineinandergreifen, in Abstand voneinander gehalten werden. Die den Siebkörper bildenden Bleche sind über die den Siebkörper bildende Strecke hinaus so lang ausgeführt, daß sie noch verhältnismäßig weit in das Innere des Stutzensrr hineinragen. Hinter dem eigentlichen Siebkörper werden die nach innen ragenden Verlängerungen der Bleche auseinander-13. so dah sie einen größeren Abstand voneinander erhalten und dem kühlenden Gasstrom stärker ausgesetzt sind. Gleichzeitig wird durch dieses Auseinanderbiegen der Bleche der Strömungswiderstand verringert. Der A.nschlußstutzena wird entsprechend konisch geformt; so daß die Unterbringung der auseinandergebogcnen Bleche bequem möglich ist.
  • Ein so gestalteter, aus einer Anzahl-von Blechen zusammengesetzter Siebkörper hat gegenüber einem aus Drahtgewebe hergestellten Siebkörper den Vorteil der größeren mechanischen Festigkeit. Gleichzeitig kann eine besonders große Abkühlungsoberfläche erzielt «-erden, während die der Erwärmung durch die äußere Zündflamme ausgesetzte Oberfläche nur klein ist.
  • Abb. 4 zeigt eine Draufsicht auf den durch die Bleche gebildeten Siebkörper. Dieser wird zweckmäßig im Querschnitt rechteckig gestaltet.
  • Abb.5 zeigt in vergrößerter Darstellung, wie die einzelnen Bleche durch Ineinander-,greifen der der Ausbeulungen einen Abstandd voneinander erhalten, der den Siebspalt bildet. Die Bleche brauchen also nur bündelartig aneinander gelegt zti werden. Der Abstand 1l bildet sich dann zwangsläufig durch die Ausbeulungen. Gleichzeitig werden durch diese Ausbeulungen die Bleche axial zusammengehalten, so daß sie sich nicht gegeneinander verschieben können. Zweckmäßig werden diese Bleche in einem Rahmen zusamanengespannt, der in den Anschlußstutzen des Behälters eingesetzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem Siebkörper bestehende Flammenschutzeinrichtung für Behälterfür feuergefährliche Flüssigkeiten, dadurchgekennzeichnet, daß sich die Bauteile des Siebkörpers über die dem Behälter zuge- kehrte Innenseite des Siebkörpers um eine im Verhältnis zur Stärke des Siebkörpers groläe Länge- fortsetzen.
  2. 2. Flammenschutzeinrichtung nach Anspruch i mit aus einem Drahtsieb Llestehendem Siebkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Drähte am Rande des Siebes unverwebt, gegebenenfalls plattgedrückt, zu einem konischen Bündel umgebogen sind.
  3. 3. Flammenschutzeinrichtung nach Anspruch i mit aus aneinanderliegenden dünnen Blechen, die durch Ausbeulungen im Abstand voneinander gehalten werden, gebildetem Siebkörper, dadurch gekennzeich# net, daß die Bleche in Längsrichtung des den Siebkörper aufnehmenden Anschlußstutzens o. dgl. verlaufend angeordnet und hinter der den eigentlichen Siebkörper bildenden Strecke fächerartig auseinandergebreitet sind und der Anschlußstutzen o. dgl. entsprechend trichterförmig gestaltet ist.
DEG103718D 1941-06-25 1941-06-25 Flammenschutzeinrichtung fuer Behaelter fuer feuergefaehrliche Fluessigkeiten Expired DE730156C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942916C (de) * 1954-03-30 1956-05-09 Wilke Werke Ag Sicherungseinrichtung gegen Durchschlag von Flammen und Explosionen fuer Behaelter mit brennbaren Fluessigkeiten
DE1023409B (de) * 1956-05-24 1958-01-23 Wilke Werke Ag Sicherheitsvorrichtung fuer Behaelter mit brennbaren Fluessigkeiten
WO1997032130A1 (en) * 1996-02-28 1997-09-04 Delaware Capital Formation, Inc. Vapor recovery pump

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DE1023409B (de) * 1956-05-24 1958-01-23 Wilke Werke Ag Sicherheitsvorrichtung fuer Behaelter mit brennbaren Fluessigkeiten
WO1997032130A1 (en) * 1996-02-28 1997-09-04 Delaware Capital Formation, Inc. Vapor recovery pump

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