DE729690C - Sauger fuer Milchflaschen - Google Patents

Sauger fuer Milchflaschen

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DE729690C
DE729690C DESCH120505D DESC120505D DE729690C DE 729690 C DE729690 C DE 729690C DE SCH120505 D DESCH120505 D DE SCH120505D DE SC120505 D DESC120505 D DE SC120505D DE 729690 C DE729690 C DE 729690C
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DE
Germany
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walled
tip
teat
nipple
thick
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DESCH120505D
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Schroeder
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HERMANN SCHROEDER DR
Original Assignee
HERMANN SCHROEDER DR
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J11/00Teats
    • A61J11/007Teats having orthodontic properties, e.g. for promoting correct teeth development
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J11/00Teats

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

  • Sauger für Milchflaschen Die bisher vorgeschlagenen und in Gebrauch befindlichen Sau;ger sind der äußeren Form und der Funktion der Milchdrüse der Frau zu wenig angepaßt, als daß sie einen 'dem natürlichen Sauggeschäft ähnlichen Vorgang bewirken könnten. Sie stellen im allgemeinen dünnwandige, dem geringsten Druck und Zug nachgebende Hohizapfen aus Gummi o. dgl. adar und sind so weich und nachgiebig, daß der Kiefer des Säuglings während des Sauggeschäftes kaum beansprucht wird.
  • Es ist ferner bekannt, den Sauger entwFedler ganz aus hartem Werkstoff zu fertigen oder einen weichen und nachgiebigen, mit dem Flaschenhals verbundenen Teil mit einem harten Spitzenteil zu versehen, der entweder nur die Saugöffnung enthält, so daß die Kiefer nur mit dem weichen Teil zusammenwirken, oder aber eine solche Länge besitzt, daß er mit den Kiefern in Berührung kommt.
  • Im Falle, daß der harte Teil nur die Saugöffnung enthält, ohne daß ihn die Kiefer berühren, ist die Wirkung die gleiche, als wenn der ganze Sauger weich ist, d. h. also, die Kiefer des Säuglings werden kaum beansprucht. Ist jedoch der harte Teil so weit verlängert, daß er zwischen die Kiefer zu liegen kommt, so wird zwar infolge des auftretenden Widerstandes die Beanspruchung der Kiefer verbessert, jedoch bleibt der Nachteil bestehen, daß infolge der Ausbildung der Sauger als einfache Rotationskörper keine natürliche funktionelle Beanspruchung der Kiefer herheigeführt und hierdurch insbesondere das Längenwachstum des zahülosen Unterkiefers nicht gefördert wird.
  • Da das Längenwachstum des Unterkiefers gerade in der Zeit vor dem Durchbruch der Milchzähne und während desselben durch eine naturgemäße funktionelle Beanspruchung gefördert werden kann, so sollte man auf eine zweckmäßige Ausgestaltung des 5 auggeschäftes Gewicht legen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Milchfiaschensauger zu schaffen, der die Nachteile der bisher gebräuchlichen Sauger dadurch vermeidet, daß er den Unterkiefer während des Saugens energisch in Funktion setzt, insbesondere ihn zu ausgiebigen Vonvärtsbervegungen zwingt, wie sie auch während des natürlichen S.aulg,aktes erfolgen.
  • Die Erfindung geht von der bekannten Anordnung aus, bei welcher der Sauger mit einem dickwandigen Mundstück und einem nachgiebigen Schaft versehen ist, und besteht darin, daß auf der einen Seite des Saugers an dem dickwandigen Teil ein Vorsprung angeordnet ist, der in der Richtung des Flaschenhalses in Form einer schiefen Ebene in den dünnwandigen, dem Saugdruck nachgebenden Teil übergeht und hinter welchen sich bei der Benützung der Unterkiefer des Säuglings schiebt.
  • Um den Sauger zu den zahnlosen Liefern richtig zu lagern, ist bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes auf der entgegengesetzten Seite, also auf der oberen Fl.äche. in etwas größerem Abstand von der Spitze eine Platte zum Abstützen gegen die Oberlippe angeordnet.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Saugers ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Abb. 1 einen Längsschnitt, die Abb. 2 eine Vorderansicht.
  • An dem dickwandigen Sauger ist auf der unteren Fläche, und zwar an der Basis der fast massiven, nur von einem feinen Kanal durchzogenen Saugwarze 2 bei 3 ein Vorsprung angebracht, der in Form einer schiefen Ebene 4 nach dem Flaschenhals zu in eine dunnwandige Fläche I des Saugers übergeht.
  • Gegenüber dem Vorsprung in etwas größerem Ab stande von der Spitze 2 befindet sich eine Platte 5. die dazu dient, den Sauger gegen die Oberlippe abzustützen.
  • Um eine Saugwirkung zu erzielen. ist das Kind gezxvunR,en, den Unterkiefer über den Vorsprung3 zu schieben und ihn kräftig zu betätigen.
  • Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Saugers wird es sich empfehlen. Milchflaschen mit flachem bzw. elliptischem Querschnitt zu benutzen, aber auch die bisher ühlichen Flaschen können ohne weiteres verwendet werden.
  • Der die künstliche Brustwarze durch ziehende Kanal endet nicht mittig zu deren Spitze, sondern unterhalb derselben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Milchflaschensauger mit dickwandigem Mundstück und nachgiebigem Schaft, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite des Saugers an dem dickwandigen Teil ein Vorsprung (4> angeordnet ist, der in der Richtung des Flaschenhalses in Form einer schiefen Ebene in den dünnwandigen, dem Saugdruck nachgebenden Teil(I) übergeht und hinter welchen sich bei der Benutzung der Unterkiefer des Säuglings schiebt.
  2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vorsprung (4) gegenüber auf der anderen Seite in etwas größerem Abstande von der Spitze eine Platte (5) zum Abstützen gegen die Oberlippe angeordnet ist.
  3. 3. Sauger nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der komprimierbare Hohlraum des Saugers mit der Spitze der Saugwarze durch einen feinen Kanal in Verbindung steht, dessen Querschnitt ungefähr der Größe eines Stecknadelkopfes entspricht und dessen Austrittspunkt unterhalb der Mitte der Spitze auf der Seite des Vorspruiigcs (4) liegt.
DESCH120505D 1940-05-29 1940-05-29 Sauger fuer Milchflaschen Expired DE729690C (de)

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DE (1) DE729690C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3130725A (en) * 1962-08-06 1964-04-28 Walter H Griesinger Lip and jaw molding nipple
WO2001049239A1 (de) * 2000-01-04 2001-07-12 Boehm Van Diggelen Bernd Sauger (schnuller)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3130725A (en) * 1962-08-06 1964-04-28 Walter H Griesinger Lip and jaw molding nipple
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