DE728844C - Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht

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DE728844C
DE728844C DEH146181D DEH0146181D DE728844C DE 728844 C DE728844 C DE 728844C DE H146181 D DEH146181 D DE H146181D DE H0146181 D DEH0146181 D DE H0146181D DE 728844 C DE728844 C DE 728844C
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glass ring
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    • H01J31/00Cathode ray tubes; Electron beam tubes
    • H01J31/08Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
    • H01J31/50Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zue Herstellung von Vorrichtungen zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht, bestehend aus einer Glimmlampe mit einer mit einer bei Belichtung seinen Widerstand ändernde Schicht, beispielsweise Selen, überzogenen Elektrode. Bei diesen Vorrichtungen findet die Beobachtung -der auf der Kathode entstehenden Glinimbilder, welche durch die Projektion der unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen erzeugt werden, im allgemeinen durch die der Kathode gegenüberstehende Anode hindurch statt. Die Anode muß daher so ausgebildet sein, daß sie die Beobachtung des Glimmbildes nicht wesentlich stört. Da es zur Erzielung eines gleichmäßig hellen Bildes notwendig ist, daß das elektrische Feld zwischen Anode und Kathode möglichst homogen ist, wird die Anode gewöhnlich von einem Schirm gebildet, der aus einer großen Menge möglichst dünner Drähte, beispielsweise aus Tantal, Wolfram, Platin, besteht. Diese Drähte sind bei bekannten Vorrichtungen der genannten Art parallel in einem aus Draht gebogenen Rahmen, z. B. aus Kupfer, ausgespannt, der gleichzeitig die Stromzuführung zu den Drähten vermittelt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß infolge der Unterschiede in den Wärmeausdehnungswerten zwischen dem Stoff des Rahmens und dem Stoff der dünnen Drähte bei der Ausglühung der Einrichtung zur Entfernung der Gasreste aus den Metallteilen die dünnen Anodendrähte ausgezogen werden und sich nach dein Erkalten nicht mehr zu ihrer ursprünglichen Länge zusammenziehen. Infolgedessen entstehen nach dem Erkalten Krümmungen, durch welche die Homogenität des Feldes gestört wird.
  • Um unzulässige Dehnungen der Anodendrähte beim Ausglühen zu verhindern, wird erfindungsgemäß zum Befestigen der Drähte ein Ring aus Glas oder ähnlichem Werkstoff verwendet und die Befestigung dieser Drähte an diesem Ring in folgender Weise vorgenommen.
  • Die Drähte werden zunächst in einem Hilfsrahmen ausgespannt. Sie werden dann gegen die oben abgeschliffene Seite des Glasringes gedrückt, die zuvor mit einem aus Glaspulver, einem Fluß- und einem Bindemittel bestehenden Glaslot bestrichen ist. In dieser Lage werden die Drähte ' mit dem Ring in einem Ofen bis zur Bindung des Lotes erhitzt. Nach dem Abkühlen können dann die Drähte um den Glasring in der erforderlichen Länge abgeschnitten und die Enden mit der Stromzuleitung verbunden werden. ZumFestklemmen der Drähte auf dem Glasring vor der Erhitzung kann gegebenenfalls ein weiterer Glasring verwendet werden, der über den ersten geschoben wird und hierbei die Drähte festklemmt.
  • Die Verbindung der Drahtenden untereinander kann gegebenenfalls dadurch hergestellt -,verden, daß man den Glasring an der Seite, an der er mit den Anodendrähten in direkte Berührung kommt, mit einer Platinlösung oder einer anderen Lösung bestreicht, die beim Erhitzen einen leitenden Niederschlag erzeugt. Bei der Erhitzung der Anode zum Zweck der Lötung wirddieser leitende Niederschlag dann gleichzeitig eingebrannt. Ein zur Zuleitung des Stromes dienender Draht kann in demselben Arbeitsgang an den Glasring angeschmolzen werden.
  • 1-?ine andere sehr vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß man ein leitendes Lot verwendet. Da die in Frage kommenden Ströme verhältnismäßig schwach sind, braucht die Leitfähigkeit des Lotes nicht besonders groß zu sein. Es wurden beispielsweise ganz gute Ergebnisse erzielt mit einem Lot, das aus Glaspulver, einem Flußmittel, beispiels--weise Borax, und gegebenenfalls noch Bleisalzen bestand, dem noch fein verteilte leitende Stoffe zugesetzt wurden. Als solche wurden kolloidaler Graphit oder Metallsalze, wie Silberchlorid, benutzt, die gegebenenfalls nach Hinzufügung von Reduktionsmitteln bei der zum Zweck der Lösung folgenden Erwärmung Metalle in kolloidaler Form abschneiden. ' Bei Verwendung eines Glasringes für die Befestigung der Anodendrähte kann jede 'Dehnung der Anodendrähte vermieden werden, weil Glas annähernd den gleichen Ausdehnungskoeffizienten besitzt wie Tantal oder Platin. Mit Spezialgläsern kann man sogar dem niedrigen Ausdehnungskoeffizienten des Wolframs nahekommen. Außerdem verringert die Verwendung des Glasringes die in der Vorrichtung vorhandenen Metallmengen, so daß die Gefahr einer nachträglichen Gasabgabe verringert w- ird.
  • Noch günstiger als die Benutzung von einzeln ausgespannten dünnen Drähten ist die Verwendung eines gewirkten Drahtnetzes. Dieses hat wie gewirkte Stoffe eine hohe Elastizität, auch wenn die einzelnen Drähte selbst ihre Elastizität beim Ausglühen zum Teil verloren haben. Es nimmt immer wieder die erwünschte ebene Form an, wenn es am Anfang mit der nötigen Spannung angebracht ist. Aus diesem Grunde ist bei Benutzung eines gewirkten Drahtnetzes zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe die Verwendung eines Rahmens aus Glas oder keramischem Stoff geringen Ausdehnungskoeffizientens nicht unbedingt erforderlich. Wenn man jedoch, um die bei Vorhandensein größerer Metallniassen in der Zelle bestehende Gefahr einer nachträglicher Gasabg,abe zu vermeiden, einen Rahmen aus Glas oder keramischern Stoff vorzieht, kann man mit Vorteil den Rand des Rahmens mit einem leitenden Überzug versehen, durch den die Verbindung init der Stromquelle bewirkt wird.
  • Eine weitere Möglichkeit, die durch die Wärmeausdehnung beim Ausglühen entstehenden Dehnungen der Anodendrälite zu vermeiden, besteht darin, daß man mit den Drähten eine Birnetallfeder verbindet, die so eingerichtet ist, daß sie während einer Erwärmung der Anode die einzelnen Drähte entspannt und bei der Abkühlung für die Wiederherstellung der Spannung sorgt.
  • Die hier für die Ausführung der Anode angegebenen Maßnahmen können auch bei der Ausbildung einer Hilfselektrode angewendet werden, die zur Steigerung der Kontraste des Glimmlichtbildes vorgesehen sein kann.
  • Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels beschrieben werden.
  • Fig. i zeigt eine Vorrichtung zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht mit einer Anode gemäß der Erfindung im Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2.
  • Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. i in Richtung der Pfeile gesehen.
  • F41. 3- zeigt eine andere Ausführungsforill der Anode gemäß der Erfindung.
  • Fig- 4 zeigt einen Teil einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
  • Die in den Fig. i und 2 dargestellte Vorrichtung zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht wird von einer Zelle gebildet, die bei der dargestellten Ausführungsform aus einem kreiszylindrischen Rohrstück i und daran angebrachten vorderen und hinteren Abschlußplatten 2 und 3 besteht. Von diesen ist wenigstens die vordere Abschlußplatte2, durch die die unsichtbaren Strahlen einfallen und die Beobachtung, des von ihnen erzeugten Glimmbildes geschieht, aus durchsichtigem und auch für die sichtbar zu machende Strahlung durchlässigem Glas. Innerhalb der Zelle befindet sich die als Kathode dienende lichtelektrisch wirksame Schicht 4 aus Seleii, Thallofid o. dgl. unter Zwischenschaltung einer leitenden Schicht 5 z. B. aus Graphit oder Platin auf einer ebenen Glasplatte 6. Der lichtelektrisch wirksamen Schicht gegenüber ist die Anode angeordnet, die bei der in den Fig. i und 2 dargestellten i1,usführungsforni aus parallel zueinander und zu der Schicht 4 ausgespannten einzelnen Drähten 7 besteht. Die dünnen Drähte 7 sind vorzugsweise aus einem widerstandsfähigen Stoff, wie Platin, Wolfrain o. dgl., hergestellt. Da bestimmte Gase, beispielsweise Sauerstoff, auf die lichtelektrisch wirksame Schicht ungünstige Einwirkungen ausüben, ist es notwendig, alle Metallteile vollständig zu entgasen, was bekanntlich durch Ausglühen derselben im Vakuum geschieht. Damit sich dabei die Drähte, aus denen die Anode zusaminengesetzt Üt, nicht verziehen, ist erfindungsgemäß der Rahmen, in welchem die Drähte7 ausgespannt sind, aus einem Stoff hergestellt, der annähernd denselben oder jedenfalls keinen wesentlich größeren Ausdehnungskoeffizienten als der Stoff der Drähte 7 besitzt. Der Rahmen besteht z. B. aus einem Glasring8, mit dem die Drähte7 nach dem oben beschriebenen Verfahren durch Lötung mit Glaslot verbunden sind. Um eine möglichst feste Verbindung der Drähte 7 mit ihrem Rahmen zu erzielen, ist bei der dargestellten Ausführungsform über den Glasring 8 ein weiterer Glasring 9 geschoben, dessen innerer Durchmesser nur wenig größer als der A:ußendurchmesser des Ringes 8 ist. Auf diese Weise werden die Anodendrähte 7 zwischen den Glasringen fest eingeklemmt und können nach der Lötung auch eine gewisse mechanische Beanspruchung aushalten, ohne an ihren Befestigungsstellen auszureißen. Die Verbindung der Anodendrähte 7 mit der Stromquelle erfolgt durch Zusammenführen der Enden der einzelnen Drähte oder besser dadurch, daß die Oberfläche des Glasringes 8 mit einem leitenden Überzug 8" versehen wird, der die Enden der Drähte 7 verbindet und der seinerseits mit einer Stromzuführung io verbunden ist, die nach außen geführt ist und die Herstellung einer Verbindung mit der Stromquelle gestattet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform dient der Glasring 9 erfindungsgemäß gleichzeitig zur Bestimmung des Abstandes der Kathode von der Anode. Der Träger 6 der Kathode ist dabei zwischen den 'Glasring 9 und einen weiteren Glasring ii eingeklemmt, der auf ihrer Rückseite angeordnet ist.
  • Bei der in Fig. 3 dargestellten anderen Ausführungsforrn der Anode besteht diese aus einem Netz 18 bzw. 18", das aus dünnem Draht gewirkt ist. je nachdem das Drahtmaterial selbst mehr oder weniger elastisch ist bzw. mehr oder weniger dazu neigt, seine Elastizität beim'Ausglühen zu verlieren, kann man die ein besonders elastisches Netz ergebende Ausführung 18, die im oberen Teil der Fig. 3 dargestellt ist, oder die einfacher herzustellende Ausführung 18" verwenden, die der untere Teil der Fig. 3 zeigt. Ein derartig h'ergestelltes Netz besitzt eine große Elastizität und nimmt bei Dehnungen stets wieder seine ursprüngliche Form an. Die Verwendung eines gewirkten Drahtnetzes als Anode hat den weiteren Vorteil, gegenüber den einzeln ausgespannten Drähten, daß es auch durch etwa beim Zusammenbau stattfindende Berührungen nicht deforrniert wird, da infolge seiner Elastizität sich etwaige Ausbuchtungen sofort wieder ausgleichen.
  • Schließlich kann man auch, um eine Dehnung und Deformierung der Anode zu vermeiden, Bimetallfedern vorsehen, die eine Anspannun 'g der Anode beim Ausglühen, welche übrigens außer durch Unterschiede im Wärineausdehnungskoeffizienten auch durch die eigene Schwere der Anodendrähte hervorgerufen werden kann, verhindern. In der Fig. 4 ist diese Einrichtung bei einem einzelnen Anodendraht einer Anode, die ähnlich der in den Fig. i und :2 gezeigten Anode gebaut ist, dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist das eine Ende des Drahtes 7 nicht unmittelbar an dem Rahmen 8" angebracht, sondern steht mit diesem durch eine aus zwei Metallen verschiedenen Ausdehnungskoeffi--zientens zusammengesetzte Feder ig in Verbindung. Die Feder ig ist so dimensioniert, daß sie sich vor der Ausglühung unter Spannung, beispielsweise in der Lage I, befindet. Bei der Erwärmung bewegt sich ihr an dem Draht 7 befestigtes Ende in die strichpunktiert gezeichnete Stellung II, in der der Draht 5 völlig entspannt ist, so daß er auch, wenn er etwa beim Ausglühen weich wird, nicht in die Länge gezogen werden kann. Eine Ausdehnung kann höchstens durch sein eigenes Gewicht erfolgen. Nach dem Ab- kühlen geht die Feder ig wieder zurück und kommt, falls tatsächlich eine geringe Dehnung des Drahtes 7 stattgefunden hat, in die ebenfalls strichpunktiert gezeichnete Stellung III, in der sie sich immer noch unter einer gewissen Spannung befindet, so daß sie imstande ist, den Draht7 dauernd gerade ausgespannt zu halten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht, welche aus einer Glimmlampe bestehen, deren eine Elektrode eine bei Belichtung seinen Widerstand ändernde Schicht trägt, während die andere aus dünnen Drähten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß diese Drähte zunächst in einem Hilfsrahmen ausgespannt, dann gegen die eben abgeschliffene Seite eines Glasringes, die mit aus Glaspulver, einem Fluß- und einem Bindemittel bestehenden Glaslot bestrichen ist, --edrückt. L-e--ebenenfalls durch einen weiteren Glasring festgeklemmt und in dieser Lage in einem Ofen bis zur Bindung des Lotes erhitzt wird, worauf nach dem Ab- kühlen die Drähte um den Glasring in geeigneter Länge abgeschnitten und die Enden gegebenenfalls miteinander und mit der Stromzuleitung verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodendrähte auf dem Glasring durch einen zweiten mit geringem Spiel über den ersten Glasring geschobenen Glasring festgeklemmt werden, der beim Erhitzen des Glaslotes mit dem ersten Ring fest verbunden wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Auflagefläche der Anodendrähte am Glasring ein leitender überzug, z. B. eine Platinlösung, aufgebracht wird. 4. Verfahren nach Anspruch i und 3, dadurch daß für die Befestigung der Anodendrähte ein leitend gemachtes Glaslot verwendet wird. 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Anode ein gewirktes Drahtnetz verwendet wird. 6. Verfahren nach Anspruch i oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodendrähte bzw. das Anodennetz über eine Birnetallfeder am Glasring befestigt wird, die während des Ausglühens der Drähte diese entspannt und sie nach dem Ausglühen wiederum spannt.
DEH146181D 1936-01-11 1936-01-11 Verfahren zur Herstellung von Vorrichtungen zur Umwandlung von unsichtbaren, insbesondere infraroten Strahlen in sichtbares Licht Expired DE728844C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051427B (de) * 1956-06-28 1959-02-26 Siemens Reiniger Werke Ag Anordnung zur Verstaerkung einer bildgebenden Strahlung, insbesondere einer Roentgenstrahlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1051427B (de) * 1956-06-28 1959-02-26 Siemens Reiniger Werke Ag Anordnung zur Verstaerkung einer bildgebenden Strahlung, insbesondere einer Roentgenstrahlung

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