DE72865C - Spannvorrichtung für Schraubenband-Reibungskupplungen - Google Patents

Spannvorrichtung für Schraubenband-Reibungskupplungen

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DE72865C
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DE
Germany
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screw band
friction clutches
spiral
tensioning device
driven
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DENDAT72865D
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C. ZlPERNOWSKY in Budapest
Publication of DE72865C publication Critical patent/DE72865C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/08Friction clutches with a helical band or equivalent member, which may be built up from linked parts, with more than one turn embracing a drum or the like, with or without an additional clutch actuating the end of the band

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1892 ab.
Die Hauptanforderung, welche an jede lösbare Reibungskupplung gestellt werden mufs, ist die Sicherung einer allmäligen Mitnahme des anzutreibenden Theiles unter Vermeidung jedweden Stofses. Die Erfüllung dieser Aufgabe setzt bei jeder Reibungskupplung voraus, dafs die durch ein allmäliges Anpressen der Reibungsflächen verursachte Reibungsarbeit vollkommen gleichmäfsig wachse und so eine stetige Steigerung der Geschwindigkeit des anzutreibenden Theiles bewirke.
Bei den bisher verwendeten Reibungskupplungen zieht infolge des beträchtlichen Abstandes der reibenden Flächen von der Achse der Welle ein schwaches Steigern der Anpressung schon eine bedeutende Erhöhung der Reibungsarbeit nach sich, so dafs ein heftiges Ansteigen der Geschwindigkeit, somit ein mehr oder weniger plötzliches Mitnehmen des getriebenen Theiles kaum zu vermeiden ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Kupplung, welche von diesem Uebelstande frei ist und die eingangs erwähnte Bedingung erfüllt.
Die Erfindung besteht in der Anordnung eines zwischen dem treibenden und dem anzutreibenden Theil spiralförmig gewundenen Bandes (aus Bronze oder einem anderen geeigneten Material) derart, dafs dessen beide Enden von aufsen in entgegengesetzten Richtungen verdreht oder gezogen werden können. Entsprechend der Verdrehung bezw. dem Zug verringert sich naturgemäfs der innere Durchmesser der Spirale ihrer ganzen Länge nach, so dafs die Anpressung der Spirale an den treibenden Theil beliebig gesteigert und verringert werden kann.
In Fig. ι der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt.
•Die Vorrichtung zur Verdrehung bezw. An-, ziehung der beiden Spiralbandenden läfst mehrere Ausführungsformen zu; in den Fig. 2, 3 und 4, welche die Kupplung im ausgelösten Zustande im Verticalschnitt und in Querschnitten nach den Linien x-x und x1-xl zeigen, ist eine sich gut bewährende Ausführung dargestellt; Fig. 5 ist eine Draufsicht zu Fig. 2 mit theilweisem Schnitt, wobei der anzutreibende Theil fortgelassen ist.
In den Figuren bezeichnet α das spiralförmig um den treibenden Theil lose gewundene Band, dessen Enden mit Schneckenradsegmenten a1 und a2 versehen sind.
b1 b'2 sind Schnecken, welche mit den Segmenten α1 α'2 in Eingriff stehen und in einem Gehäuse b3 einer den verstärkten Theil der Antriebswelle mit Spirale umschliefsenden Büchse b gelagert sind.
Behufs Antriebes der Schnecken in entgegengesetzter Richtung zu einander sitzt auf den Achsen derselben je ein Zahnrad d, in welches eine Zahnstange e1 bezw. e2 eingreift.
Beide Zahnstangen e1 e2 sind an einem auf der Büchse b horizontal verschiebbar angeordneten Gleitstücke e befestigt, welches durch Drehen der Spindel h unter Vermittelung eines bei / drehbar gelagerten Hebels g bethätigt wird.
Aufser der oben erwähnten Büchse b wird die Antriebswelle / von der Büchse m umschlossen, welche beide mit ihren 'äufseren Enden auf den entsprechend ausgebildeten Lagern der Welle ruhen, so dafs dieselbe so lange unbelastet ist, als die Kupplung offen bleibt. Die Büchse m trägt eine Leerscheibe n, welche als anzutreibender Theil an der Nabe mit dem Gehäuse b 3 der zweiten Büchse b fest verbunden ist.
Behufs Einrückung der Kupplung wird durch entsprechendes Drehen der Spindel h das Gleitstück e vermittelst des Hebels g im Sinne des Pfeiles horizontal verschoben und dadurch werden vermöge der Zahnstangen e1 e2 und Getriebe d die Schnecken in Rotation versetzt. Infolge dessen werden die Enden des Spiralbandes centrisch um die Welle, und zwar in entgegengesetzter Richtung zu einander bewegt, wodurch das erstere gespannt bezw. an die Welle angeprefst wird. Die Anpressung wächst naturgemäfs entsprechend der stetigen Verringerung des inneren Durchmessers der Spirale, welche infolge gleichzeitiger Verdrehung beider Enden ihrer ganzen Länge nach gleichmäfsig geschieht.
Durch das die Welle fest umschnürende Band wird also die Büchse b und mit dieser auch die anzutreibende Riemscheibe sanft unter -stetig wachsender Geschwindigkeit mitgenommen.
Beim Lösen der Kupplung durch Rückdrehen der Spindel kehren der Hebel, das Gleitstück und die Zahnstangen mit den Schneckenantrieben und das Spiralband vermöge seiner eigenen Spannung, welche die Spirale an die innere Wandung der Büchse b zu drängen strebt, in die frühere Stellung zurück.
Auf diese Weise hat man es vollständig in der Hand, den Anpressungsdruck, der gleichmäfsig zunimmt, beliebig steigern zu können, da die Geschwindigkeit, mit welcher das Schliefsen der Kupplung vorgenommen wird, völlig dem Ermessen der das Einkuppeln besorgenden Person anheimgestellt ist.
Weiter kann man durch entsprechende Vermehrung der reibenden Flächen ohne Vergröfserung des Durchmessers, d. i. durch Anwendung eines entsprechend langen Bandes, den specifischen Anpressungsdruck soweit herabmindern, dafs eine vollständige und leichte Schmierung stets gesichert wird.
Letztere geschieht in günstigster Weise dadurch , dafs das Band durchlocht und das ganze Gehäuse mit OeI gefüllt ist, wodurch der Verschleifs sowohl des Bandes, als auch der von demselben umschnürte Theil auf ein kaum in Rechnung zu ziehendes Minimum reducirt wird.
Gegen das etwaige selbsttätige Rückdrehen der Schnecken bezw. der Spirale ist eine Sicherung angebracht. Sie besteht, wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, aus einem Konus p, welcher mit Keil auf der Achse der Schnecke (lose) sitzt, so dafs er mittels der Schraubenmutter r der fest drehbaren Schnecke an die Gehäusewand angeprefst werden kann. Dem Zahndruck seitens des Segmentes bezw. dem eventuellen Rückdrehungsbestreben der Schnecke setzt sich dann aufser dem axialen Gegendruck der Schneckenlager im Gehäuse auch der aus der Anpressung des Konus sich ergebende Reibungswiderstand entgegen.
Die Vorrichtung zur Verdrehung bezw. Anziehung der Spiralbandenden kann in mannigfaltiger Weise abgeändert werden. So kann man z. B., wie aus der schematischen Darstellung Fig. 6 ersichtlich, die Bewegung der Schnecken bl b'2 anstatt durch Zahnräder d und Zahnstangen e1 e2 durch Kurbel d1 und Kurbelstangen e3 bewirken.
Was die Spirale selbst betrifft, so kann sie selbstredend nicht nur flachen bezw. bandförmigen, sondern auch runden Querschnitt haben und auch mehrgängig sein.
Ferner kann die anzutreibende Riemscheibe anstatt auf der Büchse m auch direct auf der Welle als Leerscheibe sitzen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Spannvorrichtung für Schraubenbandreibungskupplungen, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit Schraubenradsegmenten versehenen Enden des Schraubenbandes durch Schrauben b' b2 im entgegengesetzten Sinne um die Welle gedreht werden, wobei die Drehung der Schrauben durch ein mittels Spindel h und Hebels g bewegbares Gleitstück e mittels Zahnstangen el e1 und Getriebe dd oder mittels Kurbel und Kurbelstange e3 veranlafst wird. ■;
2. Spannvorrichtung der durch Anspruch ii. gekennzeichneten Art, bei welcher das Schraubenband in ein mit OeI gefülltes Gehäuse eingeschlossen ist, um eine vollkommene Schmierung zu sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72865D Spannvorrichtung für Schraubenband-Reibungskupplungen Expired - Lifetime DE72865C (de)

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