DE728518C - Einrichtung zum Aufbringen von Kennzeichnungsangaben auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahmen, von mit Hilfe von Roentgenstrahlen erzeugten Leuchtschirmbildern - Google Patents
Einrichtung zum Aufbringen von Kennzeichnungsangaben auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahmen, von mit Hilfe von Roentgenstrahlen erzeugten LeuchtschirmbildernInfo
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Einrichtung zum Aufbringen von Kennzeichnungsangaben auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahmen, von mit Hilfe von Röntgenstrahlen erzeugten Leuchtschirmbildern Es ist geplant, zur Erkennung von Krankheiten, insbesondere der Tuberkulose, eine große Anzahl von Personen, nach Möglichkeit alle Volksgenossen, dauernd zu überwachen. Diese Überwachung würde bedingen, daß in jedem Jahr von jedem Volksgenossen eine Röntgenaufnahme zu machen wäre. Da derartige Aufnahmen 5#hr kostspielig sind, muß man sich auf Kleinbildaufnahmen eines durch Röntgenstrahlen erzeugten Schirmbildes beschränken. Die Kleinbildaufnahme eines Röntgenbildes erfüllt aber nur dann ihren Zweck, wenn die einzelne Aufnahme auch richtig identifiziert werden kann, denn Irrtümer bei der Beschriftung der Röntgenbilder würden in vieler Beziehung -sehr störende Unannehmlichkeiten nach sich ziehen. So z. B. könnte es vorkommen, daß erkrankte Personen von der Fürsorge nicht erfaßt * werden, während vollkommen Gesunde auf Grund der falschen Beschriftung einem Heilverfahren unterworfen und dadurch wertvolle Arbeitskräfte brach liegen würden. Die Schwierigkeit, eine Beschriftung bei jedem Röntgenbild anzubringen, liegt darin, daß bei Vorliegen einer großen Anzahl von Röntgenuntersuchun-2, en Irrtümer auftreten können, um so mehr,da man bei solchen Reihenuntersuchungen mit möglichst wenig Personal auskommen muß. Wesentlich ist aber auch, daß die Beschriftung auf dem Röntgenbild noch in genügender Größe und Schärfe sichtbar sein muß, um lesbar zu sein.
- Man hat bereits versucht, Röntgenfilme mit Angaben zu ihrer Identifizierung zu versehen, indem man in eine Filmkassette vor der Aufnahme einen Schriftträger mit den notwendigen Angaben einlegte, die dann bei der Exponierung des Röntgenfilms auf diesen Übertragen wurden. Dies Verfahren läßt sich aber bei der *Schirmbildphoto-raphie deshalb nicht anwenden, weil der Film, auf dem die Aufnahme des Schirmbildes erfolgt, zu klein ist und weil sich praktisch die Kontaktaufnallme der Beschriftung in der Kamera in dem notwendigen Größenverhältnis nicht herstellen läßt.
- Die Erfindung besteht nun darin, daß in der Ebene des Leuchtschirmes eine besondere Leuchtfläche angeordnet ist, die entweder selbst beschriftet oder vor die ein durchsichtiger Schriftträger gesetzt ist. Man kann el hierzu z. B. einen dunklen, mit Leuchtfarbe beschrifteten Träger verwenden, man kann aber auch umgekehrt eine mit Leuchtfarben, z. B. Leuchtemaille, belegte Platte mit dunkler Beschriftung benutzen. Andererseits kann man aber auch ein in der Eebene des Leuchtschirmes liegendes Kästchen vorsehen, in dein eine besondere Lichtquelle enthalten ist, die einen nach der Seite des Objektivs des Aufnahmeapparates gerichteten transparenten Schriftträger Die Zeichnung durchstrahlt.. stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in mehreren Ansichten dar. In ,!£bb. i ist i die Röntgenröhre, :2 ist die Person, von der die Röntgenaufnahme gemacht werden Soll, 3 ist der Leuchtschirm, auf dem sich die Organe des Aufzunehmenden als Schatten abbilden. Die fluoreszierende Schicht auf dem Leuchtschirm 3 ist zum Objektiv 4 der Kamera 5 gerichtet. In der Kamera 5 ist der Film 6 in üblicher Weise auf Spulen angeordnet. Der Schirm ist mit der Kamera durch einen lichtsicheren und als Strahlenschutz dienenden kegeligen Tubus 7 verbunden. Der Schirm besitzt als Umrandung einen Rahmen 8. Auf der dem Objektiv zugewendeten Seite des Rahmens ist eine Aussparungg -vorgesehen, in die vori unten her ein Schriftträger io eingesetzt werden kann. Zur besseren Handhabung des Schriftträgers dient ein Handgriff ii.
- Das Arbeiten mit der Einrichtung geht wie folgt vor sich: Die aufzunehmende Person e:rhält im Vorzimmer des Röntgenraumes den mit ihrem Namen versehenen Schriftträger io ausgehändigt, mit der Weisung, diesen Schriftträger der Bedienung vor der Aufnahme abzugeben. Die Bedienung schiebt den Schriftträger io an der vorgesehenen Stelle in das Bildfeld und stellt dann erst die aufzunehmende Person zur Röntgenaufnahme zurecht. Während dieser Zeit wird bereits, da die Kamera offen ist, die Schrift des Schriftträgers auf den Film exponiert. Nach der Belichtung des Aufnahmefilms durch das Leuchtschirmbild wird der Schriftträger wieder aus dem Rahmen herausgenommen und kann nach Entfernung der Beschriftung für eine neue Aufnahme verwendet werden. Die untersuchte Person muß nach der Aufnahme den Schriftträger wieder abgeben.
- Für den Fall, daß man den Schriftträger als dunkle Platte mit Leuchtfarbenbeschriftung ausbildet, muß die Leuchtfarbenaufschrift außerhalb des Röntgenraumes zum Leuchten angeregt werden. Benutzt man zum Beschriften des Schriftträgers eine radioaktive Leuchtfarbe, so ist eine besondere Anregung nicht notwendig. Man kann aber auch einen an sieh leuchtenden Schriftträger verwenden, also z. B. eine mit Leuchtfarbemaille überzogene Hatte, die mit einem Fettstift beschriftet ,#%-ird. Die beschriftete Leuchtplatte müßte dann vorher zum Leuchten angeregt werden. Für den Fall, daß an der Leuchtschirinfläche ein mit einer Lichtquelle ausgestattetes Kqstchen Verwendung findet, würde man als Schriftträger eine durchscheinende Folie oder Milchglasplatte benutzen und diese mit einem lichtabsorbierenden Material beschriften.
- Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Beschriftung der Röntgenaufnahme mit dem gleichen Objektiv der Aufnahmekamera auf den Aufnahmefilm aufgebracht wird und nicht in das Bild einsprin-t und die Deutung des Bildes behindert. Irrtumer k8nnen selbst beim Arbeiten mit sclir'wenig Personal nicht entstehen. Die Schrift erscheint auf dem Aufnahrnefilm in gleichmäßiger Stärke und Schärfe und ist selbst bei Kleinbildern von Leicaformat noch mit bloßem Auge deutlich lesbar.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Die Verwendung einer in der gleichen Ebene wie der Leuchtschirrn, jedoch außerhalb des auf diesem entstehenden Bildes angeordneten besonderen Leuchtfläche, die entweder selbst beschriftet oder vor die ein durchsichtiger Schriftträger gesetzt ist zum Aufbringen von Kennmarke-ii auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahrlien, voll mit Hilfe von Röntgenstrahlen erzeugten Leuchtschirnibildern durch einen einzilgen unter Benutzung der gleichen Optik wie für die Aufnahme des eigentlichen Leuchtschirmbildes erfolgenden photographischen Arbeitsgang.
- 2. Einrichtun g nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein dunkler, mit Leuchtfarbe beschrifteter Träger Verwendung findet. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Leuchtfarben belegter, beispielsweise aus Leuchtemaille bestehender und mit dunkler Beschriftung versehener Träger Verwendung el findet. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer besonderen Lichtquelle beleuchtetes Kästchen mit transparentem Schriftträger vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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| DEH155074D DE728518C (de) | 1938-03-08 | 1938-03-08 | Einrichtung zum Aufbringen von Kennzeichnungsangaben auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahmen, von mit Hilfe von Roentgenstrahlen erzeugten Leuchtschirmbildern |
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| DE728518C true DE728518C (de) | 1942-11-28 |
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ID=7182049
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| DEH155074D Expired DE728518C (de) | 1938-03-08 | 1938-03-08 | Einrichtung zum Aufbringen von Kennzeichnungsangaben auf photographischen Aufnahmen, insbesondere Kleinbildaufnahmen, von mit Hilfe von Roentgenstrahlen erzeugten Leuchtschirmbildern |
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1938
- 1938-03-08 DE DEH155074D patent/DE728518C/de not_active Expired
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