DE72741C - Maulwurfsfalle - Google Patents
MaulwurfsfalleInfo
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- DE72741C DE72741C DENDAT72741D DE72741DA DE72741C DE 72741 C DE72741 C DE 72741C DE NDAT72741 D DENDAT72741 D DE NDAT72741D DE 72741D A DE72741D A DE 72741DA DE 72741 C DE72741 C DE 72741C
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- Germany
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- frame
- trap
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/24—Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
- A01M23/34—Spring traps, e.g. jaw or like spring traps with snares
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- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Falle für Maulwürfe und ähnliche unter der Erde
wohnende, ihren Bau rnit Gängen versehende Thiere. Sie wird in einem Gang des Thierbaues
eingebaut und ihr Gestell pafst sich in der Form der Gestalt des Ganges an. Das
Gestell ist durchbrochen, damit das Thier die Erde ungehindert zur Seite werfen kann. Die
das Thier fangenden Schlingen oder Ringe stören den Durchgang des Thieres durch das
röhrenförmige Gestell der Falle nicht; ihre Auslösung geschieht durch ein in dem Gestell
derselben angeordnetes bewegliches Hindernifs. Indem die genannten Thiere stets bestrebt sind,
jedes Hindernifs, Steine, Erdklumpen u. s. w., die zufällig in den Bau gerathen sind, wieder
zu entfernen, suchen sie auch das Hindernifs, das den Durchgang durch die Falle erschwert, zu
beseitigen; bei der Berührung desselben werden sie gefangen.
Das dem Gang des Thieres in der Form angepafste runde Gestell A besteht bei der
dargestellten Ausführung, damit die Erde von dem Thier sich leicht zur Seite schaffen läfst,
aus den Blechstreifen α und b und den Drähten c C, die an den Enden durch je zwei
parallel neben einander liegende Ringe d d verbunden sind. Zwischen den Ringen liegen
die Schlingen oder Ringe D, womit das Thier gefangen werden soll.
Das in dem Gang des Maulwurfes anzuordnende Hindernifs ist hier ein um den
Bügel f in der Mitte schwingendes gebogenes Blech g, das mit einem daran befestigten
Haken e, Fig. 2, bei gespanntem Zustande der Falle in den Haken h eingehängt ist.
Man gräbt das Gestell der Länge nach so in den Gang des Maulwurfes ein, dafs dieser von
beiden Seiten eindringen kann. Das Gestell ist so lang, dafs das Thier, nachdem es etwa
mit halbem Körper bis in die Stellung M, Fig. i, gelangt ist, mit Kopf und Rücken das
ihm hinderliche Blech g in die Höhe zu werfen sucht, es dadurch aus seiner Mittellage
in die in Fig. 1 punktirt gezeichnete Lage dreht und dadurch die Sperrung e aus h löst.
Alsdann schnellt der bis dahin von h niedergehaltene Querbalken B durch den Druck der
Feder C in die Höhe und nimmt die beiden, an seinen Enden zwischen den .Doppelstirnringen
hängenden Ringe D mit sich, so dafs das eingedrungene Thier mit grofser Gewalt zwischen den Ringen D und dd eingeklemmt
wird (Fig. 3).
Als Vorzüge dieser Falle giebt der Erfinder folgende an: Die Falle hat bei grofser Fangsicherheit
äufserst einfache Bauart, wodurch sich eine lange Dauer ergiebt und Wiederherstellungsarbeiten
leicht möglich sind. Aufserdem hat sie den Vorzug, unterirdisch, unsichtbar in den Weg des zu fangenden Thieres
eingeschaltet zu werden, und bedarf keines Köders, dessen unbeabsichtigte Entfernung so
oft die Wirkung der gebräuchlichen Fallen vereitelt. Ein weiterer Vorzug ist, dafs die
Falle von beiden Seiten wirkt; auch ist sie ohne weiteres gebrauchsfertig und ihre Aufstellung
ist derart, dafs der Fang sicher erfolgen mufs.
Das Gestell A kann aus Draht oder Blech bestehen, wobei seine Form geändert werden
kann; wesentlich . bleibt die Einschaltung des
Hindernisses in den Gang des Thieres, und dafs das Fangwerk von dem Thier bethätigt
wird, sobald dasselbe seiner Gewohnheit gemäfs das Hindernifs beseitigen will.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maulwurfsfalle, gekennzeichnet durch ein in den Gang des Thieres einzubauendes, röhrenförmiges Gestell, das nach den Seiten behufs leichten Zurseiteschaufelns der Erde durch das Thier offen ist, wobei die Fangvorrichtungen (D) durch Auslösung einer nach oben wirkenden, in einer Schutzhülse liegenden Feder (C) in Thätigkeit kommen, sobald der Maulwurf ein im Gestell angeordnetes Hindernifs nach oben drückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72741C true DE72741C (de) |
Family
ID=345942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72741D Expired - Lifetime DE72741C (de) | Maulwurfsfalle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72741C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2696062A (en) * | 1950-12-13 | 1954-12-07 | George W Van Zandt | Animal trap |
| FR2583617A1 (fr) * | 1985-06-24 | 1986-12-26 | Guinoiseau Henri | Piege tunnel a double entrees pour capturer les animaux nuisibles. |
-
0
- DE DENDAT72741D patent/DE72741C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2696062A (en) * | 1950-12-13 | 1954-12-07 | George W Van Zandt | Animal trap |
| FR2583617A1 (fr) * | 1985-06-24 | 1986-12-26 | Guinoiseau Henri | Piege tunnel a double entrees pour capturer les animaux nuisibles. |
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