AT2125U1 - Wühlmausfalle - Google Patents

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AT2125U1
AT2125U1 AT38697U AT38697U AT2125U1 AT 2125 U1 AT2125 U1 AT 2125U1 AT 38697 U AT38697 U AT 38697U AT 38697 U AT38697 U AT 38697U AT 2125 U1 AT2125 U1 AT 2125U1
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AT
Austria
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bait
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parts
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AT38697U
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English (en)
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Albert Essl
Original Assignee
Albert Essl
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M23/00Traps for animals
    • A01M23/24Spring traps, e.g. jaw or like spring traps
    • A01M23/26Spring traps, e.g. jaw or like spring traps of the double-jaw or pincer type

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Abstract

Diese Wühlmausfalle dient zum einfacheren, sicheren und giftfreien Fangen von Wühlmäusen. Sie ist einfach zu beködern, fängt in beide Gangrichtungen und verhindert durch die spezielle Konstruktion ein Zurutschen von Erdreich.Die Falle besteht aus zwei gleichen Weißblechteilen, die längsseitig nach innen leicht u - förmig gebogen sind. Der obere schmale Teil dient als Haltegriff, der untere breitere und spitz gezahnte Teil als Fangapparat. Verbunden sind die Weißblechteile durch eine Halbhohlniete.Das Spannen der Falle geschieht durch das Einsetzen des Auslösebügels, während man die Haltegriffe zusammendrückt. Die Auslösung erfolgt durch die Entriegelung des Auslösebügels, die durch das Nagen der Maus am Köder herbeigeführt wird. Dieser Köder ist am Köderstift befestigt, der T - förmig mit einem Rundeisen verbunden ist. Gemeinsam bilden beide Teile den Auslösebügel, den man beim Spannen der Falle an seinen beidseitigen Einkerbungen in den dafür vorgesehenen Löchern einrasten läßt.

Description

AT 002 125 Ul
Die Wühlmaus gilt als das am schwersten zu bekämpfende Nagetier in unseren Gärten und Kulturlandschaften.
Sie richtet große Schäden an Obstbäumen, im Garten und Gemüsebau an.
Zum einfachen, schnellen, sicheren, giftfreien
Fangen entwickelte ich für Erwerbsbauern (Obst- und Gemüsebau) als auch für Hobbygärtner oder für die Hausfrau, die einen Garten betreut, eine Wühlmausfalle, die ohne große Kosten- und Zeitaufwand die Wühlmausbekämpfung erfolgreich erleichtert.
Die herkömmlichen Fallen erscheinen mir zu arbeitsaufwendig, zu kompliziert und zu wenig erfolgreich.
Die Vorteile der neuen Wühlmausfalle gegenüber herkömmlichen Fallen sind: 1) Die Falle ist einfacher zu stellen und fängt außerdem in beide Gangrichtungen. 2) Das Auslösen der Falle ist nach außen hin sofort erkennbar. 3) Der Köder ist einfach und sicher zu befestigen. 4) Die spezielle Konstruktion verhindert das Zurutschen von Erdreich bei lockerem Gartenboden, weiters schützt die Abdeckplatte vor zuviel Lichteinfall und vor Zuschwämmen bei starken Niederschlägen. 5) Durch Zusammendrücken der beiden Haltegriffe wird die tote Maus entfernt, ohne daß man sie mit den Händen berühren muß.
Meine Falle ist zangenähnlich konstruiert. Sie besteht aus zwei gleichen verzinkten, 1 mm starken Weißblechteilen.
Die beiden Weißblechteile sind längsseitig leicht u-förmig gebogen, dienen im oberen, schmalen Bereich als Haltegriffe und bilden im unteren, breiteren Teil mit ihrer scharfen und spitzen Zahnung den eigentlichen Fangapparat.
Weiters befindet sich in diesem breiten Teil der Falle beidseitig eine runde Öffnung, die der Befestigung des Auslösebügels mit Köderstift (T-Stück) dient.
Die trapezförmige Einkerbung an der unteren Breitseite im Fangbereich soll bei Zuschnappen der Falle ein übermäßiges Anhäufen von Erdreich verhindern. 2 AT 002 125 Ul
Um die beiden Weißblechteile zu verbinden, sind an ihren Längsseiten beidseitig Befestigungsringe vorgesehen, durch die eine verzinkte Halbhohlniete geschoben und zum sicheren Halt gequetscht wird.
Weiters bildet diese Niete den Drehpunkt der zangenähnlichen Falle, und sie hält eine Druckfeder fest. Diese Feder ist direkt um die Niete gewunden, ihre Enden werden von den u-förmigen Biegungen an der Innenseite der Haltegriffe fixiert und können daher seitlich nicht abrutschen.
Der Auslösebügel besteht aus einem 6 mm starken, etwa 8,5 cm langen Rundeisen und einem 2,2 mm starken, 50 mm langen Drahtstift.
Das Rundeisen ist an beiden Enden rechtwinkelig eingekerbt und mit dem Drahtstift T-förmig verbunden.
Die Maße der rechteckigen Abdeckplatte betragen 18 x 24 cm, sie ist aus Kunststoff hergestellt und hat in der Mitte eine Öffnung von 60 x 28 mm Größe, wobei die Längsseite dieser Öffnung quer zur Längsseite der Platte liegt.
Meine neue Konstruktion wird nun anhand einer Zeichnung, die die Ausführungsform der Falle zeigt, näher erläutert.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. 1: eine Seitenansicht der Wühlmausfalle in Gebrauchsstellung
Fig. 2: eine Seitenansicht des Auslösebügels mit Köderstift (T-Stück)
Fig. 3: die Vorderansicht in Außergebrauchsstellung
Fig. 4: die Vorderansicht des Auslösebügels mit Köderstift (T-Stück)
Fig. 5: die Vorderansicht in Gebrauchsstellung
Die Falle setzt sich aus zwei gleichen Weißblechteilen (A und B) zusammen, die längsseitg leicht nach innen u-förmig gebogen sind und breitseitig eine bis auf das Loch des Auslösebügels (3) durchgehende, aus 1 mm starkem, verzinktem Weißblech bestehende Fläche aufweist, was im besonderen Schutz vor zurutschendem Erdreich bietet.
Verbunden sind die beiden Teile A und B durch eine verzinkte Halbhohlniete (4), die durch die an den Längsseiten der Teile A und B dafür vorgesehenen Befestigungsringe (10) geschoben und durch Quetschen des offenen Nietenendes fixiert wird.
Die Stelle, an der die beiden Weißblechteile A und B verbunden sind, liegt in etwa in der Mitte von A und B, stellt den Drehpunkt der Falle dar und läßt diese somit zangenähnlich funktionieren. Nebenbei teilt der Drehpunkt der Falle die beiden Teile A und B in die Haltegriffe (1) und in den eigentlichen Fangapparat (2). Dieser Fangapparat (2) weist längsseitig an seiner u-förmigen Biegung eine scharfe, spitze Zahnung auf (Fig. 3 und Fig. 5), die der Wühlmaus kein Entkommen ermöglicht. Damit der gezahnte Fangapparat (2) mit genügend Druck zuschnappt, befindet sich an den Innenseiten der Haltegriffe (2) eine Druckfeder (5), die Windungen dieser 3 AT 002 125 Ul
Feder liegen mehrmals um die Niete (4) (Fig. 1), die Enden der Druckfeder (5) liegen sicher an den Innenseiten der Haltegriffe (1), denn die u-förmige Biegung der Griffe läßt ein seitliches Abrutschen der Druckfederenden nicht zu (Fig. 1).
Der Auslösebügel (6) (Fig. 4) besteht aus einem Rundeisen und einem Drahtstift (8) (Fig. 4), die T-förmig miteinander befestigt sind. Eine rechtwinkelige Einkerbung (7) an beiden Enden des Rundeisens (Fig. 2 und Fig. 4) ermöglicht ein sicheres Einrasten des Auslösebügels in den im Fangapparat (2) dafür vorgesehenen Löchern (3), gut ersichtlich in der Fig. δ mit der Vorderansicht der Falle in Gebrauchsstellung. Der Drahtstift des Auslösebügels dient zum Beködem der Falle, er übernimmt die Funktion eines Köderstifts (8), Fig. 5.
Arbeitsweise
Zuerst muß man die Wühlmausfalle mit frischem Gemüse beködem.
Dazu wird z.B. ein fingerdickes, etwa 4 cm langes Karottenstück fest auf den Köderstift gesteckt.
Mit einer Hand drückt man beide Haltegriffe gut zusammen, mit der anderen Hand steckt man den mit dem Köder bestückten Auslösebügel in beide Löcher der Falle; den Auslösebügel leicht nach oben drücken, damit seine Einkerbung links und rechts sicher am oberen Lochrand einrastet.
Nachdem eine max. 10 x 10 cm große Gangöffnung glatt abgestochen, und bis zum Boden des Wühlmausganges sorgfältig das Erdreich entfernt worden ist, stellt man die Falle so in die Gangöffnung, daß der Wühlmausgang von beiden Richtungen direkt zum Köder hinführt.
Anschließend wird die Abdeckplatte der Länge nach so über die Gangöffnung gelegt, daß die Haltegriffe gut aus der in der Mitte der Platte dafür vorgesehenen Öffnung herausragen.
Die Abdeckplatte soll die Gangöffnung vor zuviel Licht und vor starken Niederschlägen schützen.
Die Auslösung erfolgt mechanisch.
Die Maus bewegt durch ihr Nagen und Freßen am Köder den Köderstift samt Auslösebügel, was sofort zur Folge hat, daß das eingerastete T-Stück aus den Löchern rutscht und somit die Falle zuschnappen läßt.
Dieser Vorgang ist auch nach außen hin sofort erkennbar, da die beiden Haltegriffe auseinandergeklappt sind.
Nun nimmt man die Falle samt Abdeckplatte aus der Gangöffnung,entfernt die tote Maus durch einfaches Zusammendrücken der Haltegriffe. 4

Claims (3)

  1. AT 002 125 Ul Schutzansprüche 1. Wühlmausfalle, gekennzeichnet durch zangenähnlich aneinandergefügte Weißblechteile (A und B), die längsseitig leicht u-förmig gebogen, oberhalb ihrer Verbindung durch eine Halbhohlniete (4) als Haltegriffe (1), im unteren, breiter werdenden, spitz gezahnten Teil als Fangapparat (2) genutzt werden, und die durch einen Auslösebügel (6), der aus einem an beiden Enden eingekerbten Rundeisen (7), T-förmig verbunden mit einem Köderstift (8), besteht, den man wiederum in dafür vorgesehenen Löchern (3) im Fangapparat einrasten läßt, ver-und entriegelt werden, wobei letzteres durch Freßbewegungen der Wühlmaus herbeigeführt wird.
  2. 2. Wühlmausfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (Teile A und B) aus verzinktem Weißblech gefertigt ist und der Auslösebügel aus verzinktem Eisen besteht.
  3. 3. Wühlmausfalle nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Falle in beide Gangrichtungen fängt. 5
AT38697U 1997-06-24 1997-06-24 Wühlmausfalle AT2125U1 (de)

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AT38697U AT2125U1 (de) 1997-06-24 1997-06-24 Wühlmausfalle
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DE (1) DE29811219U1 (de)

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