DE72740C - Schutzkappe für Wasserpfosten - Google Patents

Schutzkappe für Wasserpfosten

Info

Publication number
DE72740C
DE72740C DENDAT72740D DE72740DA DE72740C DE 72740 C DE72740 C DE 72740C DE NDAT72740 D DENDAT72740 D DE NDAT72740D DE 72740D A DE72740D A DE 72740DA DE 72740 C DE72740 C DE 72740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
water
lid
bell
cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72740D
Other languages
English (en)
Original Assignee
B. WACKERNAGEL und J. SCHMITZ in Leipzig-Reudnitz
Publication of DE72740C publication Critical patent/DE72740C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/08Underground hydrants
    • E03B9/10Protective plates or covers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Schutzkappe für Wasserpfosten.
Die Schutzkappe besteht aus einer inneren Glocke a, einem äufseren, mit der Glocke in einem Stück gegossenen Cylinder b, einem den Cylinder umhüllenden Mantel c und einem Deckel d auf dem Cylinder. Der Schutzmantel c wird über dem Wasserpfosten in das Strafsenpflaster eingebettet und hält den Strafsenschmutz vom Wasserpfosten ab, wenn letzterer zum Gebrauch von der eigentlichen Kappe a b befreit worden ist. Im anderen Falle ist der etwas nach unten verjüngte Cylinder b in den Mantel c hineingesetzt und ruht unten auf einer festen Unterlage auf, welche auch den Mantel c tragt. Die Glocke verdeckt den Wasserpfosten. Im Innern hat der Cylinder b einen vorspringenden Rand δ1, welcher an zwei gegenüberliegenden Stellen unterbrochen ist. Der Deckel d besitzt auf der Unterfläche Haken dl und wird so auf den Rand b{ gelegt, dafs die Haken in die Randaussparungen zu liegen kommen. Wird dann der Deckel mittels . eines in Ausschnitte d2 einfassenden Schlüssels gedreht, so unterfassen die Haken d*■ den Rand b' und der Deckel ist durch den Bajonnetverschlufs am Cylinder angeschlossen. Der Deckel ist ferner auf seiner mit dem Strafsenpflaster in einer Ebene liegenden Oberfläche geriffelt und besitzt seitlich mehrere Durchbohrungen d3.
Der Cylinder b greift über den Mantel c, um ein Eindringen von Regen und Strafsenschmutz zwischen Cylinder und Mantel zu verhindern. Die Belastung 'des Deckels durch Fuhrwerke etc. wird auf die Cylinderwand übertragen, weshalb diese stärker als die Wände der anderen Kappentheile ist.
Der Raum zwischen Cylinder und Glocke ■ wird im Herbst mit einer unfrierbaren Lauge gefüllt, welche bis dicht unter dem Deckel steht und , durch die -Deckelbohrungen d3 dringend, den Deckel seitlich umspült. Um den Deckel kann ein Abdichtungsring aus einem Material gelegt sein, welches die Lauge in sich saugt, so dafs jedes Einfrieren eines durch die Kappe geschützten Wasserpfostens und das Festfrieren der Kappentheile an einander ausgeschlossen ist.
Der von der Schutzkappe verdeckte Wasserpfosten ist an sich bekannt. Sein unterer Fufskrümmer e schliefst sich an das Hauptrohr der Wasser - Strafsenleitung an. f ist der Wasserabschlufs für den Pfosten und die übrigen Theile des Pfostens sind in bekannter Weise eingerichtet.
Bezüglich des bereits angedeuteten Anschlusses der Kappe nach unten ist noch zu bemerken, dafs der die beiden Kappentheile a und b verbindende Ringboden auf einer starken, in das Strafsenpflaster eingelassenen Holzunterlage g ruht, welche aus zwei Theilen zusammengesetzt ist, die sich um den Pfosten herumlegen. Zwischen die Stofsfugen der beiden Theile, sowie zwischen ihre obere Fläche und den ringförmigen Kappenboden ist Dichtungsmaterial gelegt.
Um den Wasserpfosten benutzen zu können, wird zunächst der obere Strafsendeckel d abgenommen und hierauf die glockenförmige
Kappe ab mittels der Handhabe a1 aus dem Schutzmantel c, eventuell mitsammt ihrem nachher erwähnten flüssigen Inhalt herausgehoben. Der Wasserpfosten steht dann innerhalb des Mantels c frei zur Benutzung da.
Der Raum zwischen Cylinder b und Glocke a wird im Herbst mit einer unfrierbaren Lauge gefüllt, welche bis dicht unter dem Deckel d steht und, durch die Deckelbohrungen ds dringend, den Deckel seitlich umspült. Um den Deckel kann ein Abdichtungsring aus einem Material gelegt sein, welches die Lauge in sich saugt. Durch diese unfrierbare Lauge wird das Festfrieren der Kappentheile, d. h. des Deckels d im Cylinder b und des letzteren im Mantel c verhütet, und die Kappe kann selbst bei strengem Frostwetter ohne Schwierigkeit von dem Wasserpfosten entfernt werden.
Aber auch vom Wasserpfosten wird die Kälte durch die Lauge besser abgehalten', als wenn unter der Kappe nur Luft vorhanden wäre, weil solche Lauge gewählt werden kann, welche ein schlechter Wärmeleiter ist. Uebrigens kommt der Schutz der Wasserpfosten gegen Kälte nicht in erster Linie in Betracht, da die jetzt gebräuchlichen Wasserpfosten meistens so eingerichtet sind, dafs sie, aufser Gebrauch gesetzt, durch eine Selbstentleerung nach unten wasserfrei sind, also Eis sich an ihnen nicht bilden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzkappe für Wasserpfosten, bestehend aus einem Cylinder (b), einer mit diesem durch einen Ringbogen verbundenen Glocke (a), einem mit dem Cylinder durch Bajonnetverschlufs verbindbaren Deckel (d), sowie einem äufseren Schutzmantel (c), in welchen der Cylinder mit der Glocke über den Wasserpfosten gesetzt und dort gegen Einfrieren durch eine Lauge gesichert wird, welche in den Raum zwischen Glocke und Cylinder gefüllt ist und, durch Bohrungen (d3) des Deckels dringend, letzteren umspült, auch eventuell in einen um den Deckel gelegten Ring von saugfähigem Material eindringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72740D Schutzkappe für Wasserpfosten Expired - Lifetime DE72740C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE72740C true DE72740C (de)

Family

ID=345941

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT72740D Expired - Lifetime DE72740C (de) Schutzkappe für Wasserpfosten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE72740C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2609525A1 (fr) * 1987-01-13 1988-07-15 Grivel Herve Appareil evitant l'introduction de corps etrangers a l'interieur de tubes d'acces aux vannes ou robinets enterres

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2609525A1 (fr) * 1987-01-13 1988-07-15 Grivel Herve Appareil evitant l'introduction de corps etrangers a l'interieur de tubes d'acces aux vannes ou robinets enterres

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE72740C (de) Schutzkappe für Wasserpfosten
DE2943962A1 (de) Verfahren zur herstellung von festduenger durch trennung von guelle und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahren
DE10158422A1 (de) Behälter zum Sammeln und Bevorraten von Regenwasser
US2782758A (en) Portable concrete farrowing house
AT396416B (de) Baumscheibe
DE19830163A1 (de) Kolonnenkopfkondensator mit ziehbarem Wärmetauchersystem
DE202018003530U1 (de) Anordnung zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit
JP2000144885A (ja) ガーデンデッキ構造
DE4006253A1 (de) Behaelter zum speichern von regenwasser
DE2845222A1 (de) Baumfaeller
DE112021001812B4 (de) Integrale Seitenhangstruktur eines Bodenbedeckungstanks
DE19523225A1 (de) Vorrichtung zum automatischen Entleeren eines Behälters
CN2370068Y (zh) 防盗窨井盖
DE48025C (de) Neuerung an Bassins für den Transport lebender und geschlachteter Seethiere
AT103805B (de) Speicher für Dünger.
AT402750B (de) Tanksysteme zum sammeln von regenwasser
DE102004053689B4 (de) Baumrost
DE77819C (de) Heul-Boje
DE452847C (de) In die Abwasserleitung einschaltbare Vorrichtung zur Verhinderung des Eindringens von Sielratten
CH659848A5 (en) Tree-protecting apparatus
DE7000834U (de) Gehaeuse fuer einen regner.
CN208204381U (zh) 一种用于施工抽水设备的保护装置
DE60024782T2 (de) Vorrichtung zur behandlung von grundwasser
DE2408644A1 (de) Mit einem wasserverschluss versehener abflusstopf, vorzugsweise zum einbau in fussboeden
DE592675C (de) Strassendeckung