DE72607C - Durch den Wasserzuflufs selbsttätig wirkende und geregelte Desinfectionseinrichtung für Aborte und dergl - Google Patents

Durch den Wasserzuflufs selbsttätig wirkende und geregelte Desinfectionseinrichtung für Aborte und dergl

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DE72607C
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DE
Germany
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toilets
water supply
disinfection device
thanks
water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72607D
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English (en)
Original Assignee
R. O. ruhland in Dresden, Waisenhausstr. 24
Publication of DE72607C publication Critical patent/DE72607C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D9/00Sanitary or other accessories for lavatories ; Devices for cleaning or disinfecting the toilet room or the toilet bowl; Devices for eliminating smells
    • E03D9/02Devices adding a disinfecting, deodorising, or cleaning agent to the water while flushing

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Aborte u. dergl.
Der Apparat bezweckt die selbstthätige Lösung von Desinfectionsmasse und die Zuführung derselben in Abortgruben u. dergl.', und zwar unter folgenden Bedingungen:
ι. Die Krystalle müssen so lange in dem Apparat ungelöst bleiben und somit als Vorrath dienen, bis sie in der Grube gebraucht werden.
2. Es darf nur so viel Wasser zur Lösung in den Apparat gelangen, als eben gerade hinreicht, um die für eine bestimmte Anzahl Personen nöthige Masse zu liefern.
3. Die den Apparat verlassende, vollständig gesättigte Lösung darf auf dem weiteren Wege bis zur Grube nicht wieder auskrystallisiren, weil dies die Verstopfung der Zuführungsrohre zur Folge hätte.
4. Jede einzelne für sich in die Grube einmündende Einfallstelle von Fäkalien mufs auch eine der Personenzahl entsprechende Menge Desinfectionsmasse bekommen, damit nur ein einziger Apparat für jede Grube nöthig ist.
Um die ersten drei dieser Bedingungen zu erfüllen und weil der Apparat, soll er selbstthätig sein, ununterbrochen functioniren mufs, weshalb nur tropfenweise Wasser zulaufen darf, ist zunächst dafür zu sorgen, dafs dies zuverlässig und ohne auszusetzen geschieht. Nun haben sich aber alle bisherigen Tropfapparate als höchst unzuverlässig und daher unbrauchbar erwiesen, welchem Uebelstand durch folgende Einrichtuug vollkommen abgeholfen wird:
Von dem zur Gleichhaltung des Wasserstandes mit Schwimmkugelhahn versehenen Reservoir B geht das Rohr α b ab und liefert in das mit Scheidewand versehene Kippbecken C das Wasser. Da dies weit mehr als nöthig ist, so hat das Kippbecken zwei Abtheilungen, von denen die kleinere sich in den Trichter d ergiefst und den Apparat A speist, während die gröfsere Abtheilung den Inhalt in das Gefäfs e hinter dem Apparat A entleert und damit die dritte Bedingung erfüllt, indem die aus dem Apparat tretende, vollständig gesättigte Lösung in e so verdünnt wird, dafs eine nachherige Auskrystallisirung nicht möglich ist.
Die Abtheilungen des Kippbeckens sind in der Weise unter einander verbunden > dafs in der Scheidewand eine Oeffnung O so angebracht ist, dafs sie nur während der Füllung die Verbindung herstellt, dieselbe aber sofort durch Hochgehen der Oeffnung aufhebt, sobald das Becken umkippt, damit sich die durch die Scheidewände abgemessenen Mengen während der Entleerung nicht beeinflussen. Um die vierte Bedingung zu erfüllen, fliefst die verdünnte Lösung aus dem Gefäfs e in ein zweites Kippbecken D, welches durch Scheidewände in beliebig viele Abtheilungen getheilt ist, die sich, jede für sich, in ebenso viele Trichter f g h etc. ergiefsen und ihren Inhalt den einzelnen Einfallstellen der Grube zuführen.
Die Inhalte dieser verschiedenen Abtheilungen verhalten sich unter sich wie die Personen-
zahlen der zugehörigen Einfallstellen, so dafs jede der letzteren genau die richtige Menge Desinfectionsmasse erhält. Die Verbindung der einzelnen Abtheilungen unter einander geschieht ebenso wie bei C.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine durch den Wasserzuflufs selbstthätig wirkende und geregelte Desinfectionseinnchtung für Aborte u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs eine getheilte Kippschale C einen abgemessenen Theil Wasser in den Raum d des mit Desinfectionsmasse gefüllten Gefäfses. (A) zur Herstellung einer concentrirten Lösung, einen zweiten Theil Wasser in den Raum e desselben Behälters zur Verdünnung dieser Lösung behufs Verhinderung einer Auskrystallisirung entleert, während eine zweite, mehrfach getheilte Kippschale D die verdünnte Lösung in mehrere Trichter f g h und von dort nach den Aborten selbstthätig, je nach dem Zuflufs, entleert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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