DE724705C - Duesenkopf fuer Spritz-Pistolen - Google Patents

Duesenkopf fuer Spritz-Pistolen

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DE724705C
DE724705C DED73259D DED0073259D DE724705C DE 724705 C DE724705 C DE 724705C DE D73259 D DED73259 D DE D73259D DE D0073259 D DED0073259 D DE D0073259D DE 724705 C DE724705 C DE 724705C
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DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
spray
spray guns
nozzle head
head part
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Expired
Application number
DED73259D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Theobald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GLUEHSTOFF DEUTSCHE GmbH
Original Assignee
GLUEHSTOFF DEUTSCHE GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DED73259D priority Critical patent/DE724705C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE724705C publication Critical patent/DE724705C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/02Spray pistols; Apparatus for discharge
    • B05B7/04Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge
    • B05B7/0416Spray pistols; Apparatus for discharge with arrangements for mixing liquids or other fluent materials before discharge with arrangements for mixing one gas and one liquid

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  • Nozzles (AREA)

Description

  • Düsenkopf für Spritz-Pistolen Bei der Schmierung von Achsen, Lagern, Federn usw. nach der sogenannten Sprühmethode werden Öle mittels einer Luftdruckpistolg versprüht, d. h. mit Luft gemischt unter Druck zerstäubt.
  • Hierbei handelt es sich nicht um eine Schmierung, bei der das Schmieröl durch besondere Vorrichtungen durch Druck unmittelbar an die betreffenden Stellen gebracht wird, also z. B. durch Nuten an Zylinderwandungen oder durch sogenannte Schmierleitungen, die an der Schmierstelle zu Kapillaren verengt sind und das Schmieröl an Ort und Stelle versprühen, sondern um das Versprühen bzw. Vernebeln von Ölen in näherer oder weiterer Umgebung der zu behandelnden Stellen, wobei die Öle vermöge ihrer Kriechfähigkeit zwischen a;ufeinanderliegende Metallteile bzw. Flächen eindringen und so eine ausreichende Schmierung bewirken.
  • Besonders hat sichheute diese Sprühmethode bei der Pflege der Autochassis mit allen dazugehörigen Teilen eingeführt.
  • Kolben, Zylinder usw. werden dabei natürlich nicht geschmiert, diese Teile müssen durch die heute allgemein übliche Motorenschmierung behandelt werden.
  • Die für die hier geschilderte Sprühmethode benutzten Druckluftpistolen versprühen das Öl mit Luft gemengt, und zwar mit einem Druck von 3 bis 15 Atm. je nach der Größe der benutzten Kompressoren. Das versprühte Öl wird dabei jedoch nur zum Teil auf den zu schmierenden Stellen niedergeschlagen. Der größere Teil des versprühten Öles wird durch den Druck, mit dem das öl aus der Düse gepreßt wird, weit fortgerissen und geht als feiner Nebel flüchtig. Selbst bei geringem Abstand von den zu schmierenden Maschinenteilen wird nur ein Teil der gesamten Ölmenge dem eigentlichen Zweck zugeführt. Auf diese Weise gehen annähernd 3o bis 5o °(o der Olmenge verloren. Abgesehen von diesem Materialverlust können auch Schäden gesundheitlicher Art auftreten, da die mit den Sprüharbeiten beschäftigten Personen dauernd von einer Ölatmosphäre umgeben sind.
  • Die zum Betrieb von Druckluftpistolen erforderlichen Kompressoren arbeiten, wie bemerkt, mit Drucken von 3 bis 5 Atm., größere Kompressoren, wie sie an Tankstellen Verwendung finden, bis zu 15 Atm. Eine außerordentlich feine Zerstäubung von Flüssigkeiten, speziell von Ölen, findet bei den üblichen Sprühdüsen auch bei geringeren Drukken von beispielsweise z bis 3 Atm. statt. Es gelingt jedoch nicht, durch Reduzieren des Druckes Verluste, die durch die allzu starke Vernebelung der Flüssigkeiten eintreten, zu vermeiden.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Düsenkopf für Spritzpistolen, durch den eine der Düsenöffnung der Pistole vorgelagerte Kammer geschaffen wird. Diese Kammer besitzt zylindrische Form und wird durch einen auf der Pistole aufgesehraubten Aufsatz A und durch einen auswechselbaren Kopfteil B gebildet. An der der Düsenöffnung gegenüberliegenden Seite dieses Kopfteils befindet sich eine halbkugelförmige Ausbuchtung v, die von feinen, ins Freie führenden Durchbohrungen D kreisförmig umgeben ist.
  • Aus der Düsenöffnung C des Aufsatzes A strömt das nebelförmige LuftflüssigkeitsgeMisch und trifft nun auf die der Düsenöffnung gegenüberliegende halbkugelförmige Fläche der Ausbuchtung v im Kopfteil B, wodurch das Gemisch zurückgeschleudert wird. Dabei verdichtet sich der feine Luftflüssigkeitsnebel und füllt die zylindrische Kamtner K größtenteils wieder als Flüssigkeit. Durch die fortwährend nachströmende Druckluft wird die Flüssigkeit durch die feinen Öffnungen D des Kopfteils B in Form feiner Tröpfchen ins Freie gepreßt. Die halbkugelförmige Gestaltung der Ausbuchtung v im Kopfteil B bewirkt eine besonders gute Durchwirbelung von Flüssigkeit und Luft, wobei die Kammerwandungen der umlaufenden Flüssigkeit als Reibungsfläche dienen.
  • Durch die vorliegende Erfindung gelingt es, das Schmieren nach der Sprühmethode ohne die geschilderten Nachteile durchzuführen und bei Drucken von 3 bis 15 Atm. ohne Zwischenschaltung besonderer Reduzierventile Öle, Farblösungen, Lacke und sonstige Flüssigkeiten zu versprühen, wobei die Vernebelung auf ein Minimum zurückgedrängt wird. Die die Düse der Spritzpistole verlassende Flüssigl-Zeit wird bei Benutzung des erfindungsgemäßen Düsenkopfes mit Luft gemischt in kleinen Tröpfchen unter mäßigem Druck an die zu behandelnde Fläche geschleudert, und Verluste durch zu starke Vernebelung können nicht mehr eintreten. Gegenüber den üblichen Sprühdüsen wird bei Anwendung vorliegender Erfindung eine 30- bis 5o°1oige Materialersparnis erreicht. Eine nicht beabsichtigte übermäßige Benetzung der zu behandelnden Flächen ist nicht zu befürchten, da die Flüssigkeitsabgabe in langsamerem Tempo stattfindet und so die Benetzung nach Belieben reguliert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Düsenkopf für Spritzpistolen mit einer vor der Düsenöffnung der Spritzpistole angeordneten Kammer, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Form besitzende Kammer durch einen auf der Pistolendüse aufgeschraubten Aufsatz (A) und durch einen auswechselbaren Kopfteil (B) gebildet ist, welcher an der der Düsenöffnung gegenüberliegenden Seite eine halbkugelförmige Ausbuchtung (v) trägt. die von feinen, ins Freie führenden Durchbohrungen (D) des Kopfteils (B) kreisförmig umgeben ist.
DED73259D 1936-08-06 1936-08-07 Duesenkopf fuer Spritz-Pistolen Expired DE724705C (de)

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DED73259D DE724705C (de) 1936-08-06 1936-08-07 Duesenkopf fuer Spritz-Pistolen

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DED73259D DE724705C (de) 1936-08-06 1936-08-07 Duesenkopf fuer Spritz-Pistolen

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DE724705C true DE724705C (de) 1942-09-04

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