DE724430C - Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem)í¬eine durchgehende Stirnflaeche am Brennende aufweisendení¬Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnflaeche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird - Google Patents
Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem)í¬eine durchgehende Stirnflaeche am Brennende aufweisendení¬Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnflaeche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wirdInfo
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Description
- Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zurWiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem) - eine durchgehende Stirnfläche am Brennende aufweisenden - Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnfläche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird Die Erfindung. bezieht sich auf die bekannten Projektionsgleichstrombogenlampen, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem, eine durchgehende Stirnfläche am Brennende aufweisenden Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnfläche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird.
- Es ist hierbei unbedingt erforderlich, daß die Leuchtfläche sehr gleichförmig strahlt, da Helligkeitsunterschiede eine entsprechend ungleichförmige Ausleuchtung des Bildfensters ergeben würden. Auch ist es wichtig, eine zeitlich und räumlich möglichst gleichförmige Verteilung des ausgestrahlten Lichts zu erhalten. So wird bei der Projektion von Linsenrasterfarbfilmen eine Änderung der Winkelverteilung der Strahlung das Auftreten von Farbverfälschungen herbeiführen, so daß besonders für derartige Zwecke die höchsten Anforderungen an die Bogenlampen gestellt werden müssen.
- Der wesentliche Nachteil der bekannten Bogenlampen liegt vor allem in dem ungleichförmigen Abbrennen der Anode, so daß die Lage der Leuchtfläche nicht unveränderlich ist. Um trotzdem eine wenigstens einigermaßen gleichmäßige Ausleuchtung des Bildfensters oder Objektivs zu erreichen, war es notwendig, Kohlen mit relativ großem Querschnitt zu verwenden. Auch bei Stabilisierung der Entladung durch ein Magnetfeld leuchtete nur ein kleiner Teil der Anode mit großer Helligkeit, wobei die Kohle ungleichmäßig spitz zu brannte, so daß eine starke Vergrößerung erforderlich war, um ein Bildfenster gleichmäßig auszuleuchten. Die weniger intensiv strahlenden Gebiete der Elektrode wurden somit auf :die Umgebung des Bildfensters abgebildet und erwärmten dieses unnötig. Außerdem war die Ausnützung des Stromes sehr schlecht.
- Man hat auch vorgeschlagen, die Leuchtfläche der Anode durch eine mechanische Begrehzung, beispielsweise ein wassergekühltes Rohr, im Raum feststehend zu erhalten. Derartige Lampen zeigten jedoch einen ganz unregelmäßigen und unruhigen Abbrand, insbesondere eine bei waagerecht stehenden Elektroden durch den Luftauftrieb nach oben gedrückte Entladungsform, die ein entsprechend schräges Abbrennen der Anode verursachte. Meist wurde auch eine Kühlung der Hülse verabsäumt, so daß der Schutz nicht an die Leuchtfläche selbst heranreichen konnte.
- Bei Bogenlampen mit rohrförmiger Anode ist es bekannt, die Anode bis zum Ende mit einer gekühlten Hülse zu versehen und ein Magnetfeld, welches etwa parallel der Entladung verläuft, anzuordnen. Hierbei ist jedoch entsprechend der Rohrform .der Anode keine geschlossene Anodenfläche vorhanden, die zum Abbilden in das Bildfenster einer Projektionseinrichtung geeignet wäre.
- Gemäß der Erfindung werden nun zwei an sich bekannte Merkmale bei einer Projektionsbogenlampe, bei der die Leuchtfläche der stabförmigen Anode in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird, gleichzeitig verwendet, nämlich einmal ein Schutz der Elektrodenmantelfläche bis in die unmittelbare Nähe des Brennendes und zweitens ein Magnetfeld, dessen Kraftlinien etwa in Richtung der Entladung verlaufen. Der Schutz der positiven Elektrode wird dabei durch eine vorteilhaft mit Wasser gekühlte Hülse bewirkt, die die Anode praktisch bis in die Ebene ihrer Brennfläche auf allen Seiten umgibt. Bei gleichzeitiger Anwendung der genannten Merkmale brennen die Bogenlampenkohlen nicht mehr unregelmäßig und unsymmetrisch ab. Die Leuchtfläche der positiven Elektrode bildet vielmehr eine praktisch vollkommene homogene Ebene, deren Ausdehnung auch nach längerem Brennen angenähert erhalten bleibt und stets senkrecht zur Kohlenachse steht. Die Winkelverteilung des Lichts ist daher ungemein gleichförmig.
- Eine erfindungsgemäße Bogenlampe ist noch weiterhin durch die vollkommen unveränderliche Gestalt der Brennfläche vorteilhaft. Wird beispielsweise eine rechteckige oder quadratische Kohle verwendet, so besitzt die Brennfläche nahezu die gleiche Größe wie die Elektrode, vor allem wieder eine rechteckige Gestalt. Bei einer Abbildung in das Bildfenster wird daher kein Licht auf dessen Umgebung geworfen, so daß bei einem wesentlich erhöhten Nutzeffekt gleichzeitig die Erwärmung des Bildfensters vermieden wird. Auch aus diesem Grunde eignet sich die neue Bogenlampe besonders für die Projektion von Farbfilmen, insbesondere Linsenrasterfarbfilmen, bei .denen ein sehr großer Lichtbedarf besteht.
- Bei der beschriebenen Bogenlampe 'ist es möglich, die Elektroden in einer geraden Linie anzuordnen und dabei einen sehr langen Lichtbogen zu erhalten, ohne dadurch die Entladung zu beunruhigen. Der große Abstand zwischen den Elektroden ermöglicht es dann, in vorteilhafter Weise Hohlspiegel zur Weiterleitung des von der Anode ausgestrahlten Lichts zu verwenden, ohne daß die negative Elektrode durch Abschattungen große Verluste verursacht.
- Um zu vermeiden, daß aus der Elektrode stammende Ablagerungen an der die positive Elektrode schützenden Hülse ein Verstopfen des zwischen. Elektrode und Hülse verbleibenden schmalen Spalts herbeiführen, wird gemäß weiterer Erfindung die Hülse hinterdreht ausgeführt, so daß die Höhlung der Hülse sich vom Brennende der Elektrode weg vergrößert. Es kann hierdurch leicht eine vielfache Brenndauer der Lampe erhalten werden, ohne daß eine Reinigung des Spalts erforderlich würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem) - eine durchgehende Stirnfläche am Brennende aufweisenden - Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnfläche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die positive Elektrode bis unmittelbar oder nahe an ihr Brennende (Stirnende) mit geringem Luftzwischenraum von einer gekühlten Hülse umschlossen und ein Magnetfeld vorgesehen ist, dessen Kraftlinien etwa in Richtung der Entladung verlaufen. Bogenlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse hinterdreht und so der Luftspalt zwischen ihr und der positiven Elektrode vom Brennende aus nach rückwärts vergrößert ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO21649A DE724430C (de) | 1935-02-02 | 1935-02-02 | Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem)í¬eine durchgehende Stirnflaeche am Brennende aufweisendení¬Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnflaeche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird |
| DEO21730A DE738606C (de) | 1935-02-02 | 1935-03-20 | Elektrische Projektionsgleichstrombogenlampe, insbesondere zur Wiedergabe von Farbfilmen, mit einer positiven Elektrode aus vollem (massivem) - eine durchgehende Stirnflaeche am Brennende aufweisenden - Kohlestab, dessen leuchtende, den positiven Krater enthaltende Stirnflaeche in das Bildfenster der Projektionseinrichtung abgebildet wird, und bei der die positive Elektrode bis unmittelbar oder nahe an ihr Brennende (Stirnende) mit geringem Luftzwischenraum von einer gekuehlten Huelse umschlossen sowie ein Magnetfeld vorgesehen ist, dessen Kraftlinien etw |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE724430C true DE724430C (de) | 1942-08-26 |
Family
ID=7355542
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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1935
- 1935-02-02 DE DEO21649A patent/DE724430C/de not_active Expired
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