DE724373C - Einrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Flugzeuges von der Erdoberflaeche - Google Patents

Einrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Flugzeuges von der Erdoberflaeche

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DE724373C
DE724373C DES133978D DES0133978D DE724373C DE 724373 C DE724373 C DE 724373C DE S133978 D DES133978 D DE S133978D DE S0133978 D DES0133978 D DE S0133978D DE 724373 C DE724373 C DE 724373C
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Germany
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aircraft
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altimeter
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Expired
Application number
DES133978D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Heuschmann
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/02Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves
    • G01S11/023Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using radio waves using impedance elements varying with distance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Flugzeuges von der Erdoberfläche Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Flugzeuges von der Erdoberfläche aus den bei Abstandsänderungen auftretenden Kapazitätsänderungen zwischen zwei Kondensatorbelägen.
  • Derartige Kondensatorbeläge sollen starr sein und geringe Kapazität gegen Flugzeugmaße wie auch gegeneinander haben. Eine hierfür bewährte Anordnung besteht aus zwei isolierten metallischen Stäben, die an den beiden Tragflächen, am Rumpf oder am Fahrgestell in Flugrichtung nach vorn angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezweckt bezüglich solcher Einrichtungen eine Gewicht sv erminderung der Blordausrüstung herbeizuführen sowie aus aerodynamischen Gründen eine unnötige Vermehrung der Außenaufbauten am Flugzeug zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das außerhalb des Flugzeugkörpers angeordnete, gegebenenfalls elektrisch beheizbare Staurohr einer Geschwindigkeitsmeßeinrichtung als einer der Kondensatorbeläge mitverwendet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei. spiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch die Verwendung eines elektrisch beheizbaren Staurohres als Meßbelag mit einer Entkopplungseinrichtung und Fig. 2 die gleiche Anordnung mit einer etwas anders ausgebildeten Entkopplungseinrichtung.
  • In Fig. 1 ist I das Staurohr einer Geschwindigkeitsmeßeinrichtung, das der Deutlichkeit wegen sark vergrößert im Verhältnis zu den übrigen Teilen der Anordnung gezeichnet wurde. Es ist in Richtung der Flugzeuglängsachse angeordnet und an der Spitze mit einer Pitotdüse 2 versehen, die den Fahrtwinddruck durch das Staurohr und eine Leitung 3 zum Fahrtmesser weiterleitet. Gleichzeitig ist das Staurohr als Kondensatorbelag eines kapazitiven Höhenmessers 4 mitbenutzt und an diesen über eine Leitung 5 angeschXossen. Es ist hierbei dafür Sorge zu tragen, daß das Saurohr gegen die übrigen Teile, der Geschwindigkeitsmeßeinrichtung isoliert ist. Dies kann in einfacher Weise z. B. durch Einschalten kurzer Gummischläuche in die Druckmeßleitung geschehen.
  • Sobald die Druckmeßeinrichtung eine Vorrichtung zur elektrischen Beheizung als Schutz gegen Vereisung enthält, setzt die gemeinsame Verwendung des Teils I als Staurohr und An tenne eine Entkopplung der Stromkreise des kapazitiven Höhenmessers gengen den Heizstromkreis des Staurohres voraus. Als Heizvorrichtung ist hier an der Düse 2 eine Heizspule 6 angeordnet, die an eine Batterie 7 angeschlossen ist. Da es sich bei dem Reizstrom meist um einen Gleichstrom handelt, kann die Entkopplung durch den Einbau einer elektrischen Weiche erfolgen, die an sich in der Fermneldetechnik zur Trennung von elektrischen Stromwegen belçannt und durchaus üblich ist. Diese Weiche wird hier durch einen Kondensator 8 und eine Drossel 9 gebildet. Die in der Heizleitung vorgesehene zweidrähtige Drossel 9 stellt für den Gleichstrom aus der Batterie 7 einen kleinen, der Kondensator 8 einen unendlich großen Widerstand dar. Für die Wechselspannung des Höhenmessers 4 ist es umgekehrt. Da der kapazitive Höhenmesser mit einer konstanten Frequenz arbeitet, läßt sich die Entkopplung noch verbessern, in lem man parallel zur Drossel 9 einen Kondensator 10 schaltet und den dadurch entstandenen Schwingkreis auf die Frequenz des Höhenmessers 4 abstimmt.
  • An Stelle der zweidrähtigen Drossel können natürlich auch zwei getrennte Drosseln verwendet werden.
  • Eine andere Möglichkeit der Entkopplung ist in Fig. 2 dargestellt. Hier wird die Spannung des Höhenmessers durch einen Übertrager II induktiv übertragen, während der Heizstrom aus der Batterie 7 über die Antennenwicklung des Übertragers 11 fließt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zur Bestimmung des Abstandes eines Flugzeuges von der £rdoberfläche aus den bei Abstandsänderungen auftretenden Kapazitätsänderungen zwiscben zwei Kondesnatorbelägen, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb des Flugzeugkörpers angeordnete, egebenenfalls elektrisch beheizbare Staurohr einer Geschwindigkeitsmeßeinrichtung als einer der Kondensatorbeläge mitverwendet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine elektrische Weiche zur Entkopplung des Stromkreises des kapazitiven Höhenmessers und des Heizstromkreises des -Staurohres
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I und 2, gekennzeichnet durch einen zur Ankoppt lung des kapazitiven Höhenmessers dienenden Übertrager, über dessen Antennenwicklung die Zuführung des Heizstromes erfolgt.
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