DE7230534U - Gerat zum Messen oder Anreißen von Werkstucken - Google Patents

Gerat zum Messen oder Anreißen von Werkstucken

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DE7230534U
DE7230534U DE7230534U DE7230534DU DE7230534U DE 7230534 U DE7230534 U DE 7230534U DE 7230534 U DE7230534 U DE 7230534U DE 7230534D U DE7230534D U DE 7230534DU DE 7230534 U DE7230534 U DE 7230534U
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Description

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Patentanwalt Dipl. Ing. Hartmut Kehl 7300 Eeelingen, Mülbergerstr. 32A
Telefon Stuttgart (0711)359992
cable «hakepat« esslingenneckbr
Deutsche Bank Esslingen 210906
Postscheckamt Stuttgart 10004
Chase Manhattan Bank NewYork
C. Stiefelmayer KG 15. August 1972
7300 Eeelingen Anwaltsakte 1180
Gerät zum Messen oder Anreißen von Werkstücken
Das ITIu β te r betrifft ein Gerät zum Messen oder Anreißen von Werkstücken, versehen mit einer senkrechten Säule und/oder •innm waagerechten Querarm, die bzu/. der jeweils als mittelbarer oder unmittelbarer Träger eines Aufnahmekopfes für IKIeQ- oder Anreißwerkzeuge dient und zu diesem Zweck entweder einen Schieber axial verstellbar trägt oder selbst in einer Halterung axial verschiebbar gelagert ist, ferner mit einer Rleßskalenanordnung an der Säule und/oder dem Querarm zum messen der Verschiebung des Schiebers bzw. der Verschiebung gegenüber der Halterung, wouei diese RieSekalenanordnung eins fflsßeinteilung und eine zugeordnete Zahlenreihe aufweist und zur Verstellung der Nullage zu einer auf dem Schieber bzw. der Halterung angebrachten Nullmarke gegenüber der Säule bzw. dem Querarm längsverstellbar angeordnet ist, wobei die Zahlenreihe auf einem über zwei Umlenkmittel geführten längsverstellbaren Band angeordnet ist, welches auf der Ableseseite offen auf der Säule bzw. dem Qusrarm liegt, an den Enden der Säule bzw. des Querarms durch jeweils eins Öffnung geführt ist und auf der dar Ablssssaits sbgewsndten Seite über die Umlenkmittel zurückgeführt ist.
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Vorzugsweise betrifft das Muster eine sogenannte dreidimensionale IiIeQ- und Anreißmaschine mit einer auf einer Richtplatte verschiebbaren Fußplatte mit zur Richtplatte senkrecht stehender Säule, auf der ein Kreuzschieber verstellbar iät, in dom sin asr. Ends sip.cn Aufnannsskspf für Meß- oder Anreißwerkzeuge tragender Querarm parallel zur Richtplatte axial verstellbar gelagert ist, wobei der Querarm im wesentlichen durchgehend hohl ausgebildet ist. Dabei wird die Fußplatte auf der Richtplatte in abmessbarer Weise parallel geführt. Mit Hilfe dieses Geräts können Werkstücke in allen drei Dimensionen vorteilhaft gemessen und angerissen werden. Dazu besitzen diese Geräte für jede Dimension jeweils eine Meßskalenanordnung mit zugeordneter Nullmarke und Nonius. Die Skalen beginnen üblicherweise bei Null und gehen bis zu einem Maximalwert. Gelegentlich liegt auch die Null irgendwo innerhalb der Teilung und die Zahlen gshsn von dort aus nach + und - s
Sehr häufig ist es auch erwünscht, die Skalen nicht fest anzuordnen, sondern di«^ Nullage beliebig wählen zu können. Dies wird bei bekannten Geräten z. B. dadurch erreicht, daß die Skala auf einem besonderen Stab angebracht ist, der seinerseits an dem betreffenden MeGarm, der lYleßsäule oder dgl. längsverstellbar festgeklemmt werden kann. Diese Lösung hat jedoch den Nachteil, daß die Verstellung der Nullags immer nur begrenzt vorgenommen werden kann, denn ein langes überstehen des Skalenstabes ist oft hinderlich.
Bei einem bekannten Höhenmaßstab (Betriebshütte Band I, 5. Auflage 1957, S. 441, Abb. 4) wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß die Skala auf einem endlosen Stahlband aufgebracht ist, daß über zwei Rollen läuft und verstellt wird. Bekannt ist auch schon ein Uersuch (DT-PS 1 161 437, Fig. 19), diese Lösung an einem axial verschiebbar gelagerten Querarm einer sogenannten dreidimensionalen ITIeQ-
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und AnreiQmaschina der oben erläuterten Art anzuwenden. Dabei meist das Band sou/ohl die Zahlenreihe aJ.s auch die Maßeinteilung auf, soll also als vollständiges maßband dienen. Verstellt wird dieses Maßband durch Drehen einer der beiden ümiunkrüllün. Γ- ä iü i c d i s 0 πϊ ο y i i c h ist, r» υ G d 3 ü Hilaßband unter einer gewissen Spannung stehen. Dadurch wird aber die Längenteilung beeinflußt, so daß insbesondere bei großen Meß- und Anreißgerätan mit Querarmen von beträchtlicher Länge (z.B. 150 cm) ein erheblicher Meßfehler entstehen kann und somit diese Lösung den Anforderungen an ein Präzisionsgerät nicht mehr entspricht.
Ein weiteres Problem bei der Anwendung dieser bekannten Maßband-Lösung an senkrechten Säulen oder waagerechten Querarmen ,/on Meßgeräten besteht darin, daß die Säule bzw. der Querarm einen verhältnismäßig kleinen Querschnitt aufweisen, so daG für den Umisnkradius nur begrenzter Raum zur Verfügung steht; ?ijmal das Band nicht über den Laqerquerschnitt der Säule bzw. des Querarmes hinausstehen darf, da sonst die Verichiebbarkeit des Schiebers bzw. innerhalb der Halterung behindert wird. Aus diesem Grund wird eine Umlenkrolls mit möglichst kleinem Radius gewünscht. Dies erfordert aber, daß das Band möglichst dünn und flexibel ist. Dem steht wiederum entgegen, daß ein dünnes Band sich unter der notwendigen Zugspannung stärker längt, der fileßfehler also größer wird. Außerdem besteht bei der bekannten Lösung, bei der auf dem Band auch die Maßeinteilung mit Teilstrichen eingearbeitet ist, infolge der Kerbiuirkung der eingearbeiteten Teilstrichs erhöhte 3ruchgefahr für das Band, so daß auch aus diesem Grund das Band nicht dünner und damit nicht flexibler gemacht werden kann. U/egen dieser Bruchgefahr infolge der Teilstriche ist bei der bekannten Lösung das Umlenkmittel als Rolle ausgebildet, da das Band beim Ziehen über ein feststehendes Umlenkrr.ittel zu sehr beansprucht werden würde.
Eina weitere Schwierigkeit besteht darin,.daß bei einer Verkleinerung des Durchmessars der Umlankrolla die Reibfläche zwischen Rolle und Band geringer wird, so daß die Spannung innerhalb des Bandes erhöht werden muß, um mit derselben Sicherheit eine Längsv/arstellung des Bandas durch Drehen der Umlenkrolle zu erreichen. Bei zu geringer Spannung bzw. zu geringem Rollendurchmesser besteht die Gefahr, daß die Rolle leer durchdreht. Durch Erhöhung der Spannung wird aber wiederum der Längenfehler vergrößert. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, sind bei der bekannten Lösung nach der DT-P3 1 161 437 dia Umlsnkrcllsn so groß ujis möglich gehalten und das Band ist auf der der Ableseseita abgewandten Saite außen am Quararm zurückgeführt. Dadurch ist es der Gefahr von Verschmutzung und Beschädigung ausgasatzt, ganz abgesehen davon, daß dieses offene Rückführen auf der Außenseite des Querarmes einer optimalen Lagerung in vielen Fällen hinderlich ist.
Dem Muster liegt dia Aufgabe zugrunde, aus dieser Situation einen Auswag zu finden, mit dam dia beschriebenen Schiuiarigkaitan und einander widersprechenden Forderungen gemeistert werden können. Es soll ein Gerät der eingangs beschriebenen Art geschaffen warden, bei dem an der Säule und/odar dem Quararm zur Verstellung dar Nullaga ein längsverstellbaras, über zwei Umlenkmittal zurückgeführtes Band verwandet wird, jedoch mit dar Möglichkeit,
- das Band möglichst dünn und flexibel zu machen, ohne daß dadurch Meßfehler entstehen,
- den Umlenkradius der Umlenkmittal möglichst gering zu machen, damit das Band auch bei einer Säule bzw. einem Querarm mit verhältnismäßig geringem Querschnitt im Inneren der Säule bzw. des Querarmes zurückgeführt warden kann,
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- zu gewährleisten, daß das Längsverstellen des Bandes jeweils sicher erfolgt, ohne die Gefahr eines Leerlaufes des Bedienungsmittels,
- das Band trotz der gewünschten Dünne und Flexibilität so robust zu halten, daß es auch der Beanspruchung widersteht, wann as über ein fest angeordnetes Umlenkmittel gezogen wird.
In Lösung dieser Aufgabe ist ein Gerät mit den eingangs genannten Merkmalen mustergemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Band in an sich bekannter il/eise nur die Zahlenreihe aufweist, während die Maßeinteilung auf der Säule bzw. dem Querarm relativ zu dieser bzw. diesem fest.angeordnet ist. Dabei läuft die Zahlenreihe von 0 nach links und rechts.
Diese Trennung der Teilstriche und Zahlen einer Skala derart, daß dia Teilstriche fest angeordnet sind, während sich nur die Zahlen auf einem über zwei Umlenkrollen bsweglichen Band befinden, ist in Anordnung an einer Richtplatte bekannt. Die Einstellung erfolgt' zunächst durch Verschieben der Null des Zahlenbandes auf den nächst liegenden Zehnerteilstrich der fest angeordneten lYlaßeinteilung. Die Nullmarke mit einem um mindestens 10 mm verstellbaren Nonius, dar vollends auf das genaue maß eingestellt werden kann, befindet sich an dam auf der Richtplatte verschiebbaren und nach dar (KIaQ-skalenanordnung dar Richtplatte einzustallenden Gerät.
Durch die Anwandung dieses Prinzips der Trennung von lYlaßeinteilung und Zahlanreihe, wobei nur dis Zahlenreihe auf einem endlosen Band angaordnet ist, an einer Säule bzw. einem Querarm wird eine Lösung geboten, die überraschenderweise alia oban dargelegten Schwierigkeiten meistert und im Gagensatz zu den bekannten Bauarten mit endlosem über Umlenkrollen geführten maßband an der Säule bzw. dem Qusrsrm sämtlichen oben dargelegten Forderungen
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entsprechen ksnn. Dadurch, daß auf dem Band kBine lYlaßeinteilung und damit keine über die ganze Bandbreite gehenden Kerben mehr vorhanden sind, ist nämlich die Bruchgefahr des Bandes beim Umlenken uiesentlich verringert. Infolgedessen kann bei gleicher Sicherheit das Band dünner und damit flexibler ausgebildet werden, so daß der Umlankradius der Umlenkmittel geringer sein kann. Infolge der größeren Robustheit des Bandes kann es auch über eine fest angeordnete Umlenkbahn geführt werden ohne Reißgefahr. Durch den möglichen geringeren Umlenkradius kann bei einer hohlen Säule bzw. einem hohlen Querarm das Zahlenband im Inneren der Säule bzw. des Querarmes zurückgeführt u/erden, so daß es vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt ist und den äußeren Lagerquerschnitt der Säule bzw. des Querarmes nicht beeinträchtigt.
In weiterer wesentlicher Verbesserung ist das Band zumindest auf seinem auf der Ableseseite benutzten Abschnitt in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen mit Griffnoppen versehen zum unmittelbaren Angriff mit der Hand bzuj. dem Finger zwecks Längsverstellung des Bandes. Damit besteht die Gefahr, daß eine Verstellrolle leer durchdreht, nicht mehr. Infolgedessen kann die Zugspannung innerhalb des Bandes geringer sBin, wodurch sich die Bruchgefahr weiter verringert. Ferner ist wesentlich, daß das Zahlenband über die Griffnoppen von jeder Stelle aus bequem verschoben werden kann, während man bei der bekannten Lösung immer bis zu der Verstell- Umlenkrolle zurückgreifen muß, was bei einem z. B. 150 cm langen Querarm lästig ist. Diese mustergemäße Lösung mit den unmittelbar auf dem Band angebrachten Griffnoppen kann ganz allgemein bei Ggräten zum Messen oder Anreißen von Werkstücken verwendet werden, u/enn diese Geräte versehen sind mit einer Meßskalenanordnung, die eine Maßeinteilung und eine zugeordnete Zahlenreihe aufweist und zur Verstellung der Nullage zu
einer auf dem Gerät angebrachten Nullmarke gegenüber dem Gerät längsverstellbar angeordnet ist, wobei die Zahlenreihe auf einem über zwei Umlenkmittel geführten längs verstellbaren Band angeord-. net ist, das auf der Ableseseite offenliegt und auf der der Ableseseite abgesandten Seite über die Umlenkmittal zurückgeführt ist. Insofern erstreckt sich das Schutzbegehren für diese unmittelbar auf dem Band angeordneten Griffnoppen auf den allgemeinen Anwendungsbereich.
Diese Griffnoppen bestehen zweckmäßigsrweise aus das Band nietenartig durchgreifenden Elementen, die vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Damit wird das Band auf der Ableseseite mit seiner Rückseite nicht unmittelbar auf einer Wandung oder dergl. geführt, sondern über den rückwärtigen Teil der jeweiligen Griffnoppen, so daß das Band selbst dadurch keinem Reibungsverschleiß unterworfen wird.· Da diese Wandung z.B. die Seitenkante einer Richtplatte oder eine Säule oder ein Querarm, aus Metall bestehen, ist die Ausbildung der Griffηορρεη-Elemente aus Kunststoff hinsichtlich des Entlangrutschens besonders günstig.
In weiterer Ausyθεtaltung des fflusters ist bei einer Ausführungs— art, bei der das Band eine geschlossene Schleife bildet, mindestens eines dar beiden Umlenkmittel federnd gelagert und hält das Band unter federnder Zugspannung. Die durch die Zugspannung erzeugte Beanspruchung des Bandes ist damit stets gleich und nicht von einer äußeren manuellen Spanneinwirkung abhängig wie bei bekannten Bauarten.
In weiterer wesentlicher Verbesserung ist bei einer Ausführungsart mit mindestens einer Umlenkrolle als Umlenkmittel eine auf die Umlenkrolle axial oder vorzugswexse radial unmittelbar einwirkende Bremse vorgesehen. Bei der eingangs erläuterten bekannten Bauart nach der DT-PS 1 161 437 wirkt eine solche Bremse unmittelbar auf das Maßband, so daß die.;es entsprechendem Uerschleiß unterworfen ist, was sich insbesondere in der Abnutzung und der Verwischung der lYlaßeinteilung bzw. der Zahlenreihe äußert.
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diese mustergemäß - 8 - ■ < ■· , . ♦ ·»
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Auch Anreißgerätsn mit e Verbesserung ist allgemein bei MeQ-
oder anwendbar. endlosem Band einer lileQskalenanord—
nung
Uieitere Einzelheiten und Worteile dos Musters ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1, 2 und 2 a einen waagerechten Querarm mit mustergemäßer lYieQskalenanordnung, und zwar Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 in einem waagerechten Längsschnitt längs der Linie II-II in Fig. 1 und fig. 2 a vergrößert den Ausschnitt II a in Fig. 2 und
Fig. 3 und 4 eine senkrechte Säule mit mustergemäßer
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einem senkrechten Längsschnitt und Fig.4 in einem Längsschnitt längs der Linie IU-IU in Fig. 3.
Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Querarm besteht im wesentlichen aus einem hohlen Vierkantrohr 1, das durch zwei Stirnplatten 2 und 3 abgeschlossen ist und am einen Ende einen Aufnahmekopf 4 für iTleß- bzw. Anreiflwerkzeuge trägt. Im Inneren des Vierkantrohres erstreckt sich von seinem einen bis zu seinem anderen Ende eine Verspannung in Gestalt von drei Zugstangen 5, 6 und 7, durch deren stärkeres oder schwächeres Spannen die Geradheit des hohlen Querarmas beeinflußbar ist.
An den Enden des Vierkantrohres 1 befindet sich jeweils eine Fensteröffnung 8 bzw. 9, in die aus dem Inneren des Querarmes jeweils eine Umlenkrolle 10 bzw. 11 eintaucht. Die eine Umlenkrolle 10 am einen Ende des Querarmes ist über eine Bundschraube
1 und ein Lagerböckchen 13 im Inneren des Vierkantrohres/auf einer feststehenden Lagerachse gelagert. Am anderen Ende des Querarmes ist die Umlenkrolle 11 über eine Bundschrauba 14, einen Bolzen
und eine Feder 16 federnd in einem Lagerböckchen 17 gelagert. Dieses ist wiederum fest mit dem Vierkantrohr 1 verbunden.
über beide Umlenkrollen 10, 11 ist ein zu einer endlosen Sshisifo Qsschiccconsci SsP.d IS gelegt, d=s nur dis Zahlenreihe der HTießskalenanordnung trägt, während die Maßstricheinteilung auf der Außenseite des Querarmes längs neben dem auf der Ableseseite aus den beiden Fensteröffnungen 8, 9 tretenden und dort auf der Außenseite des Querarmes offenliegenden Zahlenband 18 fest angeordnet ist. Durch die Fuder 16 wird das Band 18 gespannt.
Das Zahlenband 18 ist in größeren Abständen mit Griffnoppen 19 versehen zum unmittelbaren Angriff mit der Hand bzw. dem Finger zwecks Längsverstellung des Bandes. Wie der vergrößerte Ausschnitt nach Fig. 2 a zeigt, bestehen die Griffnoppsn 19 aus das Band nistenartig durchgreifenden Elementen aus Kunststoff. 8C? öa@ dadurch die Rückseite des Bandes 18 gegenüber der wandung des Vierkantrohres 1 auf Abstand gehalten wird. Diese Griffnoppen müssen nicht rundum auf dem Band 18 angeordnet sein, sondern nur auf demjenigen Abschnitt, der auf der Ableseseite einschließlich des maximal möglichen Vsrschiebeuiegeq benutzt wird.
Ufie Fig. 1 und 2 zeigen, ist der Durchmesser der Umlenkrollen 10, 11 verhältnismäßig klein und das Zahlenband 18 ist im Inneren des Querarmes zurückgeführt. Der Umlenkrolle 10 ist eine Bremse 20 zugeordnet. Diese waist einen Bremsbolzen 21 auf, der mit eirar Druckfeder 22 in einer Führungshülse 23 untergebracht und durch einen Querstift 24 gegen Verdrehen gesichert ist. Der Bremsbolzen 21 ist durch die Stirnplatte 2 hindurch mit einem Griffkr.opf 25 verbunden, über den er entgegen dem Druck der Feder 22 herausgezogen werden kann. Die Umlenkrolle 10 hat axial neben ihrem das Band 18 führenden Bereich einen Umfangsbereich 26, in dem der Bremsbolzen 21 durch Druck der Feder 22 unmittelbar angreift. Da die Bremsung durch den Druck der Feder 22 erfolgt, ist die Beanspruchung der Bundschraube 12 stets gleich, so daß keine Uberbe—
anspruchung durch Handverstellung möglich ist. Zum Lösan der Bremse zwecks Längsverstellung des Zahlenbandes 18 wird der Bremsbolzen 21 mittels des Griffknopfes 25 von der Umlenkrolle 10 abgehoben. Beim Loslassen sichert die Bremse 20 durch Festsetzen der Umlenkrollg 10 das Zahlenband 18 gegen unbeabsichtigtes Werstellen. Ein solches unbeabsichtigtes l/erstellen u/ird aber weitgehend schon durch die von der Feder 16 erzeugte Zugspannung, unter der das Band 18 um die Umlenkrollen 10, 11 anliegt, v/erhindert.
Die Umlenkrollen 10, 11 ragen so ujeit durch'die Fensteröffnungen 8, 9 des Querarmes hindurch, daß ihr Umfang mit dar Außenlängsseite des Querarmes tangiert. Das über die Rollen gelegte Zahlenband 18 liegt an der mit der fflaßeinteilung versehenen Seite des Querarmes an dessen Außenseite an. Die Lage der beiden Fensteröffnungen 8, 9 ist so gewählt, daß diese in bezug auf die Festigkeit des Querarmes in dessen neutraler Zone liagen und somit keinen nennenswerten Einfluß auf die Genauigkeit haben.
Bsi der senkrechten Säule nach (-ig. 3 und 4 ist innerhalb eines Vierkantrohres 27 im Prinzip dieselbe [Yleßskalenanordnung untergebracht wie bei dem Querarm nach Fig. 1 und 2. Funktionsmäßig gleiche Teile sind mit denselben Bezugszeichen versehen. Eine im oberen Bereich des Vierkantrohres 27 gelagerte Rolle 28 dient zur Führung eines nicht dargestellten Seiles für ein Gegengewicht. Im Ausführungsbeispiel dient die senkrechte Säule zur Führung eines Schiebers, in dem der Querarm nach Fig. 1 und 2 axial verstellbar gelagert ist. Mit dem ermähnten Gegengewicht wird das Gewicht des Querarmes samt zugehöriger Führung kompensiert.
Das Vierkantrohr 27 weist am unteren und oberen Ende ebenfalls jeweils eine Fensteröffnung 8 bzw. 9 auf, durch die jeweils eine Umlenkrolle 10 bzw. 11 mit ihrem Umfang gerade so weit ragt, daß sie mit dar Außenseite des Vierkantrohres tangiert. Jede Umlenkrolls 10, 11 ist über eine Bundschraube 12 in einem fest mit
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der senkrechten Säule v/erbundenen Lagsrböckchen 13 gelagert. über die Umlenkrollen 10, 11 ist ein Zahlenband 18 geführt, das zur Erzeugung der gewünschten Zugspannung nicht zu einer Schleife geschlossen ist, sondern dessen Enden über eine Zugfeder 29 miteinander verbunden sind.
An der Umlenkrolle 10 befindet sich ebenfalls ein Umfangsüereich 26 zum Angriff der Bremse 20. Der Bremsbolzen 21 ist mit seiner Druckfeder 22 und seinem Querstift 24 jedoch nicht in einer Führungshülse, sondern in einar Ausnehmung des entsprechenden Lagerbockes 13 gelagert. Anstelle eines Griffknop fas wirkt ein Exzenter 30 mit äußerem Handhebel 31 über den Querstift 24 auf den Bremsbolzen 21 und hebt diesen entgegen der Kraft der Feder 22 von der Umlenkrolle 10 ab, um auf diese Weise die Bremse zu lösen.
Im Rahmen der mustergemäßen Raumformgedanken sind natürlich noch etliche Abwandlungen möglich. Z.B. können anstelle drehbarer Umlenkrollen fest angeordnete Umlenkbahnen, vorzugsweise aus Kunststoff, als Umlenkmittel vorgesehen sein. Ferner ist die mustergemäße Anordnung sowohl bei feststehenden senkrechten Säulen und feststehenden waagrechten Querarmen als auch bei längsverschiebbaren senkrechten Säulen oder längsverschiebbaren waagerechten Querarmen anwendbar. Im ersten Fall ist ein Schieber auf der Säule bzw. dem Querarm axial verstellbar, der seinerseits unmittelbar oder mittelbar den Aufnahmekopf für die iYleßodür Anreißwerkzeuge trägt. Im zweiten Fall ist die Säule bzw. der Querarm selbst in einer Halterung axial verschiebbar gelagert. 3e nachdem ist die der Meßskala zugeordnete Nullmarke, vorzugsweise mit verstellbarem Nonius, entweder an dem Schieber oder an der Halterung angebracht.

Claims (1)

  1. tt ·· ti-iii
    Patentanwalt Dipl. Ing. Hartmut Kehl 7300 Esslingen, Mülbergerstr. 32A Telefon Stuttgart (0711)359992
    cable «hakepat« esslingenneckar
    Deutsche Bank Esslingen 210 906
    Postscheckamt Stuttgarts00 04
    Chase Manhattan Bank New York
    Firma C .Stiefelmayer KG
    73 Esslinc/ΒΠ
    15. August 1972
    Anwaltsakte 1180
    Schutzansprüche
    I.Gerät zum Messen oder Anreißen von Werkstücken, versehen mit einer senkrechten Säule und/oder einem waagerechten Querarm, dia bzw. übt jeweils als mittelbarer oder unmittelbarer Träger eines Aufnahmekopfes für Meß- oder Anreißuierkzeuge dient und zu diesem Zweck entweder einen Schieber axial verstellbar trägt Ouer selbst in einer Halterung axial verschiebbar gelagert ist, ferner mit einer lYleßskalenanordnung an der Säule und/oder dem Querarm zum Messen der Verschiebung des Schiebers bzuj. der Verschiebung gegenüber der Halterung, wobei diese Meßskalenanordnung eine MaQeinteilung und eine zugaordneta Zahlenreihe aufweist und'zur Verstellung der Nullage zu einer auf dem Schieber bzw. der Halterung angebrachten Nullmarke gegenüber der Säule bzw. dem Querarm längsverstellbar angeordnet ist, wobei die Zahlenreihe auf einem über zwei Umlenkmittel gefühlten längsverstellbaren Band angeordnet ist, welches auf der Ableseseite offen auf der Säule bzw. dem Querarm liegt, an den Enden der Säule bzw. des Querarmes durch jeweils eine Öffnung geführt ist und auf der der Ableseseite abgewandten Seite über die Umlenkmittel zurückgeführt ist, dadurchgekennzeichnet , daß das Band (18) in an sich bekannter UJeise nur die Zahlenreihe aufweist, während die Maßeinteilung auf der Säule bzw. dem Querarm relativ zu diBssr bzw. diesem fest angeordnet ist.
    2»Gerät nach Anspruch 1, bei dem die Säule bzw* der Querarm hohl ist, dadurchgekennzeichnet, daß das Zahlenband (18) im Inneren der Säule bzw. des Querarmes zurückgeführt ist.
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    3. Gerät zum Messen oder Anreißen von Werkstücken mit einer (Yleßskalenanordnung, die eine ffiaßeinteilunq und eine zugeordnete Zahlenreihe aufweist und zur Ver?tallung der Nullage zu einer auf dem Gerät angebrachten Nullmarke gegenüber dem Gerät längsuersteilbar angeordnet ist, ujobei die Zahlenreihe auf einem über zujbi Umlenkmittel geführten längsverstellbaren Band angeordnet ist, das auf der der Ablaseseite abgesandten Seite über die Umlenkmittel zurückgeführt ist, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h· g e k e η η zeichnet, daß das Band (is) zumindest- auf seinem auf der Ableseseite benutzten Abschnitt in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen mit Griffnoppen (19) versehen ist zum unmittelbaren Angriff mit der Hand bziu. dem Finger zu/acks Längs verstellung des Bandes da).
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gakennzei chn e t, daß die Griffnoppen (19) aus das Band (18) nietenartig durchgreifenden Elementen bestehen.
    5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzei chn e t, daß die Griffnoppen-Elemente (19) aus Kunststoff bestehen.
    6. Gerät nach einem der Ansprüche 1-5, bei dem das Band ain8 geschlossene Schlsife bildet, dadurch gekennzeichnet, daß mindastans eines der beiden Umlankmitts1 federnd colagert ist und das Band (18) unter federnder Zugspannung hält.
    7. Gerät zum Messen oder Anreißen von Werkstücken mit einer [Yleßskalenanordnung, die eine lYlaßeinteilung und eine zugeordnete Zahlenreihe aufweist und zur l/erctellung dar Nulllage zu einer auf dem Gerät angebrachten Nullmarke gegen-
    über dem Gerät längsverstnllbar angeordnet ist, ujobei die Zahlenreihe auf einem über zwei Umlenkmittel geführten längsverstellbaren Band angeordnet ist, das auf der der Ableseseite abgesandten Saite über die Umienkmittei zugeführt ist, und woböi rninasstsriä si~a Umlenkroile als Umlenkmittel angeordnet ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet durch eine auf die 'Jmlenkrolla (1O) axial oder vorzugsweise radial unmittelbar einwirkende Bremse (20).
    8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (20) einen durch Federkraft an die Umlenkrolie (1O) gedrückten Bremsklotz, Bremsbolzen (21) oder dergleichen aufweist, der entgegen der Federkraft in seine Lösestellung bewegbar ist.
    9. Gerät nach einem der Ansprüche 1-8, dadurchgekennzeichnet, daß das Umlenkmittel als fest angeordnete Umlenkbahn ausgebildet ist.
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