DE722797C - Skibindung - Google Patents

Skibindung

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Publication number
DE722797C
DE722797C DEV35274D DEV0035274D DE722797C DE 722797 C DE722797 C DE 722797C DE V35274 D DEV35274 D DE V35274D DE V0035274 D DEV0035274 D DE V0035274D DE 722797 C DE722797 C DE 722797C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tensioner
cable
ski
adjustment device
length adjustment
Prior art date
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Expired
Application number
DEV35274D
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Voester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
Original Assignee
Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Publication date
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Publication of DE722797C publication Critical patent/DE722797C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/24Tighteners for ski bindings
    • A63C9/245Tighteners for ski bindings forming part of a cable binding
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/12Non-self-releasing elastic heel-straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Skibindung Die Erfindung betrifft eine Skibindung mit einem am federnden Absatzteil angelenkten Strammer, insbesondere Bildsteinstrammer, und mit an jeder Skiwangenseite angeordneten, mit Schraubenfederhülle versehenen Fersenzugkabeln, die mit ihrem Hinterende am Strammer oder am federnden Fersenteil und mit ihrem freien Ende mit einer Längeneinstellvorrichtung' an der Skiwange verbunden sind. Derartige Bindungen sind an sich bekannt,. jedoch haben die bekannten Ausführungsformen dieser Bindungsarten den Nachteil, daB die Längeneinstellung irgendwie stark auftragend wirkt. Sie ist irgendwie zwischen Fersenteil und Einhängung in Nähe der Zehenbacken eingeschaltet und wirkt in diesem Raum, in dem das Kabel gerade starken mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist, stark aufträgend. Durch die fragliche Längenverstellvorrichtung entstehen im Zug der Kabel Vorsprünge, an denen Fremdkörper hängenbleiben oder anstoßen können. und die Vorrichtung unter Umständen unbrauchbar machen. Bei den bekannten Bindungen sind je Kabel mindestens drei Verbindungsstellen notwendig, nämlich die Einhängung in der Nähe der Zehen, diejenige an der Verstellvorrichtung und als dritte die Einhängung am Strammer oder am Fersenteil. Diese bekannten werden durch die Erfindung dadurch wesentlich vereinfacht, da13 die Längeneinstellvorrichtung durch je einen schraubenmutteräbnlichen, dicht an der Stemmlochmündung befestigten Drehkörper, der nach bekanntem Muster die Schraubenfederhülle der Kabel in entsprechendem Gewinde führt, gebildet ist. Unnötige Vorsprünge am Zugkabel sind restlos vermieden und trotzdem eine gute Einstellung der Bindung auf die Bedürfnisse des Sportlers gewährleistet. Insbesondere wurde die richtige Einstellung des Bildsteinstrammers, sofern dieser Verwendung findet, erreicht. . In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i eine Ausführungsform der Erfindung in Draufsicbt, Abb. 2 eine Einzelheit der Abb. i.
  • In der Abb. i ist i ein Stück eines Ski, in den das Stemmloch 2 eingestemmt ist. Die besonders geformte Blechplatte 3 ist als Abdeckung über die Stemmlochmündung geschraubt und besitzt eine Ausprägung q., die mit einem Loche 5 versehen ist. In das Loch 5 ist ein Drehkörper 6 drehbar, aber gegen Herausfallen gesichert eingesetzt. Der Drehkörper 6 besitzt in seiner Mittelachse eine Bohrung, in welche ein zu der Schraubenfederhülle 7 passendes Gewinde eingeschnitten ist. Die Schraubenfederhülle 7 ist in das Gewinde eingeschraubt und kann durch Drehen des Drehkörpers 6 mehr oder weniger tief in das Stemmloch 2 eingeführt werden. Das eigentliche Zugkabel 8 ist im Inneren der Schraubenfederhülle 7 angeordnet und bei io am Fersenteil 9 unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines Bildsteinstrammers eingehängt. Am anderen Ende ragt das Kabel im Innern des Stemmloches bei i i aus der Schraubenfederhülle 7 heraus. Das herausragende Kabelende ist mit einem Knoten 12 oder ähnlichem versehen, so daß ein Hineinrutschen des Kabelendes i i in die Hülle 7 unmöglich ist. Wenn die Schraubenfederhülle 7 durch Drehen des Drehkörpers 6 in das Stemmloch 2 hinein- oder herausgeschraubt wird, muß der Abstand X vom Drehkörper bis zum Einhängepunkt io, also die wirksame Kabellänge, sich ändern.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist die Schraubenfederhülle, soweit sie außerhalb des Stemmloches ist, so gut wie nicht belastet, sondern die auftretende Zuglast wird von dem hierzu geeigneten Kabel selbst aufgenommen. Die Hülle schützt dagegen das Kabel gegen äußere mechanische Zerstörungen und sichert so eine lange Lebensdauer der ganzen Einrichtung. Ferner wird durch Teilung des Kabels in zwei Teile die Mitführung etwa notwendiger Ersatzteile für den Benutzer auf ein Mindestmaß beschränkt.
  • Die durch die Erfindung geschaffene außerordentlich feine Einstellmöglichkeit beider Kabelteile sichert eine außerordentlich weitgehende Angleichung an die besonderen Bedürfnisse des jeweiligen Sportlers. Die Vorteile des an sich bekannten Bildsteinstraminers können durch die Erfindung besonders gut ausgenutzt werden. In der Abb.2 wird diese Tatsache verdeutlicht. Die Zugkraft P, die notwendig ist, den Bildsteinstrammer zum Auslösen zu bringen, hängt. bekanntlich davon ab, wie weit der Strammer von der Absatzrundung entfernt an der Fersenzugfeder 9 angreift; er löst um so eher aus, je mehr das Ende der Fersenfederachse sich einer Geraden nähert oder anders ausgedrückt, je weniger der geschlossene Strammer die Totpunktlage des Punktes A in bezug auf Punkt B in Richtung des Seilzuges gesehen, überschritten hat. Diese Totpunktüberschreitung ist in der Abb. 2 mit a bezeichnet.
  • Je mehr nun das Kabel 7 verkürzt wird, um so kleiner wird die Größe a und um so leichter löst der Strammer aus. Dieser Verkürzung des Kabels 7 auf der Strammerseite entspricht naturgemäß eine Verlängerung des Kabels auf der Nichtstrammerseite. Diese geschilderte Kabelverlängerung bzw. Verkürzung ist bei Anwendung der Erfindung außerordentlich einfach und auch sehr genau den herrschenden Verhältnissen entsprechend durchzuführen. Selbstverständlich kann durch die Erfindung ein Einstellen der Bindung für die gerade vorliegende Stiefelgröße leicht vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Skibindung mit einem am federnden Absatzteil angelenkten Strammer, insbesondere Bildsteinstrammer, und mit an jeder Skiwangenseite angeordneten, mit Schraubenfederhülle versehenen Fersenzugkabeln, die mit ihrem Hinterende am Strammer oder am federnden Fersenteil eingehängt sind und mit ihrem freien Ende mit einer Längeneinstellvorrichtung an der Skiwange verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Längeneinstellvorrichtung durch je einen schraubeninutterähnlichen, dicht an der Stemmlochmündung (2) befestigten Drehkörper (6), der nach bekanntem Muster die Schraubenfederhüllen (7) der Kabel (8) in entsprechendem Gewinde führt, gebildet ist.
DEV35274D 1938-10-01 1938-10-01 Skibindung Expired DE722797C (de)

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