DE721790C - Ein- oder mehradrige elektrische Leitung - Google Patents

Ein- oder mehradrige elektrische Leitung

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DE721790C
DE721790C DEH73317D DEH0073317D DE721790C DE 721790 C DE721790 C DE 721790C DE H73317 D DEH73317 D DE H73317D DE H0073317 D DEH0073317 D DE H0073317D DE 721790 C DE721790 C DE 721790C
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Germany
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line
wire
electrical cable
core electrical
wires
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Expired
Application number
DEH73317D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Hintze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE721790C publication Critical patent/DE721790C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/18Protection against damage caused by wear, mechanical force or pressure; Sheaths; Armouring
    • H01B7/22Metal wires or tapes, e.g. made of steel
    • H01B7/226Helicoidally wound metal wires or tapes

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Ein- oder mehradrige elektrische Leitung Gegenstand der Erfindung ist eineein- oder mehradrige elektrische Leitung, die vorzugsweise für feste Verlegung in feuchten und trockenen Räumen geeignet ist. Für feste Verlegung hat man bisher fast aussschließlich Rohrdrähte verwendet, die einen gefalzten Blechniantel besitzen, der gegebenenfalls Rillen aufweisen 'kann, die die Biegsamkeit erhöhen sollen. Derartige Blechmäntel erschweren die Herstellung und haben außerdem ,den Nachteil, daß sie gelegentlich beim Biegen Knicke und Brüche bekommen, die zu Isolationstehlern führen, so daß der Mantel Spannung führen und zu Schäden Veranlassung geben kann. Leitungen ohne Blechmantel, die auch als Gummilitzen oder -kabel bekannt sind, kommen als solche wiederum für feste Verlegung nicht in Betracht, da sie in sich mechanisch nicht fest genug sind, um sich ohne Durchbiegung frei tragen zu können undgegen Beschädigungen nicht genügend geschützt sind.
  • Es sind b,exeits bewegliche Anschlußleitungen bekannt, bei denen die gummiisolierten Adern mit einem gemeinsamen Gummimantel versehen sind. über dem Gummi-mantel folgt ein gummiertes Band und eine Baumwollbeflechtung, über der ein verzinnter Eisendruht in Schrauhenlinienforni angeordnet ist. Mit einer derartig aufgebauten Leitung wird zweifellos eine gute Blegsamkeit -erzielt. Es besteht jedoch die Gefahr, daß der ungeschützte Eisiendraht mit der Zeit korrodiert und dann nicht mehr imstande ist, sein-en Zweck zu, erfüllen. Der ungeschützte Eisendraht ist außerdem nicht berührungsschutzsicher, denn er kann z. B. bei einer Beschädigun,g der Isolation mit den Leitungsdrähten in Verbindung kommen und dadurch Spannung erhalten. Ein weiterer Nachteil ist der, daß beim Biegen der Leitung,sich die Drahtwindungen an der Biegestelle verschieben können, so daß gerade an dieser besonders beanspruchten Stelle die Leitung von dem Bewehrungsdrahtentblößt wird und die Mög- lichkeit besteht, daß die Leitung an dieser Stelle geknickt wird.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung bei einerein- oder mehradrigen elektrischen Leitung, die vorzugsweise für feste Verlegung in Gebäuden an Stelle von Roh-rdrähten Verwendung findet, über der die in üblicher Weise isolierten Leitungsdrähte umgebenden nachgiebigen Schicht aus Krepppapier oder anderem Faserstoff zur Versteifung ein Metalldraht schraubenförmig aufgewickelt und hierüber ein auf dieser Schicht haftender, dehnungsfähiger, nahtloser Mantel aus wasser- und ölbeständigeni Lack, z.B
    1.giL"
    Chlorkautschuklack, oder einer syntlietisc.Wil
    hochpolymeren Kunstmasse' init- ähnli
    Eigenschaften, z. B. PoJyacrylsäureester,
    .gebracht. ,
    Dieser Schutzmantel kann verschiedene Farben und Tönungen aufweisen, da die zur Z> Verwendung kommenden Lacke bzw. Kunst-ZZ massen schon vorher nach Belieben gefärbt werden können, so daß z. B. in Wolinräunien die Mö-lichkeit besteht, die Leitungen in Einklancr mit den dort vorhandenen Farben züi bringen.
  • Die Umwicklung der Leitung mit nachgiebigem Stoff, wie z. B. Kreppapier, die vor dem Aufbringen der Drahtschraube vorgenommen wird, hat den Vorteil, daß eine glatte Oberfläche erzielt wird, da sich die Drahtschraube in den nachgiebigen Stofff so !eindrückt, daß die Wölbungen des nicht von der Drahtschraube bedeckten Papiers und die Drahtwindungen -etwa gleich hoch vorstehen und der darauf aufgebrachte Schut7mantel nach Ausgleich der möglicherweise noch vorhandenen Kerben eine glatte Oberfläche erzeugt.
  • Es hat sich herausgestellt, daß der Schutzmantel in ganz besonderem Maße auf dem K - ppapier oder einem anderen Faserstoff haftet ', wenn das Kreppapier unggetränkt ist. Der Werkstoff für die Drahtschraube wird -zweckmäßig so ausgewählt, daß die Leitung mechanisch so fest ist, daß sie auch in der üblichen Weise wie Rohrdraht verlegt werden C kann. Außerdem hat die- erfindungsgemäße Leitung aher neben anderem den besonderen Vorteil, daß sie sich mit gleicher Krümmung leicht von Hand biegen läßt. Im Bedarfsfalle kann der schraubenförmig aufgebrachte Draht auch als Erdleitung Verwendun- finden. Es können auch mehrere Drähte in bekannter Weise in gleicher oder entgegengesetzter Richtung zueinander gewickelt sein, wie es auch möglich ist, in bekannter Weise mehrere Drahtschrauben mit verhältnismäßig geringem Abstand voneinander in entgegengesetzter Richtung aufzuwickeln, so daß eine Art Geflecht entsteht. Die Leitung gemäß der Erfindung weist neben der Ersparnis jieglichen Metallmantels die für feste Verlegung nötige Längsfestigkeit Axf. Außerdem hat die Leitung noch den Vor--teil der einfacheren Herstellung gegenüber d,#il bisherigen Rohrdrähten mit Metallmantel. "zudem ist ihre Biegefähigkeit bedeutend t' O'röß,er als diejenige eines gewöhnlichen, mit Metallmantel umgebenen Rohrdrahtes, der bekanntlich nach erfolgter Biegung nicht wieder ZD zurückgebogen "verden kann, ohne Schaden zu nehmen. Im Gegensatz hierzu kann die Mantelleitung gemäß der Erfindung leicht von Hand nach jeder beliebigen Richtung hin und Z, her gebogen werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfwdungsgegeiistand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellt Abb. i eine zweladrige Leitung im Querschnitt, Abb. 2 dieselbe Leitung in Draufsicht dar.
  • Abb. i zeigt zwei Gummiadern i die in einer Umhüllung2 liegen. Auf diese Unihüllung2 ist eine nachgiebige Schicht3. beispielsweise aus Kreppapier, gewickelt, in die sieh die Drahtschraube 4 so einbettet, daß der daraufgebrachte Schutzmantel 5 C eine glatte Oberfläche aufweist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder mehradrige elektrische Leitung mit in üblicher Weise isolierten Leitungsdräbten, vorzugsweise für feste Verlegung in Gebäuden an Stelle von Rohrdräliten, dadurch gekennzeichnet. daß über der die Leitungsdrähte umgebenden nach-",i,ebigen Schicht aus Kreppapier oder anderem Faserstoff zur Versteifun- der Leitung ein Metalldraht schraubenförmig aufgewickelt und darüber ein auf dieser Schicht haftender, dehnungsfäbiger, nalitloser Mantel aus wasser- und ölbeständigem Lack, z. B. Chlorkautschuklack, oder .einer synthetischen hochpolymeren Kunstmasse mit ähnlichen Eigenschaften, z. B. Pol,yacrylsäurc#ester -, aufgebracht ist.
  2. 2. Leitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, die die Leitungsdrähteuni , gebende nachgiebige Schicht ungetränkt ist.
DEH73317D 1934-06-01 1934-06-01 Ein- oder mehradrige elektrische Leitung Expired DE721790C (de)

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