DE72134C - Apparat zur Erzeugung von Zitterbewegungen im menschlichen Körper - Google Patents

Apparat zur Erzeugung von Zitterbewegungen im menschlichen Körper

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DE72134C
DE72134C DENDAT72134D DE72134DA DE72134C DE 72134 C DE72134 C DE 72134C DE NDAT72134 D DENDAT72134 D DE NDAT72134D DE 72134D A DE72134D A DE 72134DA DE 72134 C DE72134 C DE 72134C
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DENDAT72134D
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J. JE-ZIORSKI in Schöneberg bei Berlin, Neue Steinmetzstrafse 2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/18Applying electric currents by contact electrodes
    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/322Electromedical brushes, combs, massage devices

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30:- Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. März 1893 ab.
Vorliegende Erfindung hat den Zweck, beim Elektrisiren des gelähmten oder sonst kranken menschlichen Organismus denselben gleichzeitig partieweise in erweckende bezw. in roborirendtremulirende Zitterbewegungen zu versetzen.
Die Erfindung besteht aus einem 0,50 bis 1 m und darüber langen, auf beiden Seiten passend gleich oder ungleich gezahnten Stab a, Seitenansicht Fig. 2, welcher mit einem die Elektricita't nicht leitenden, aus Holz, Kautschuk u. dergl. gefertigten Griff b versehen ist. An den metallenen Zahnstab α schliefst sich ein zweiter aus Holz, Kautschuk, Glas u. dergl. nicht leitendem Stoff gefertigter, nicht gezahnter. Stab c an, an welchen wiederum der dritte, ebenfalls nicht gezahnte metallene Stab d befestigt ist. Sämmtliche Theile acd sind mit-. telst der an den Enden sich nicht berührenden Seitenschrauben e verschraubt (Langenschnitt Fig. ι und Ansicht Fig. 3). Die Querschnittsform der Theile acd zeigt Fig, 5 und den ganzen Apparat in schaubildlicher Form Fig. 4 an. Sollen nur mechanische Zitterbewegungen in dem gewählten Körpertheil hervorgebracht werden, so wird zuerst auf denselben ein passender Stab aus Holz, Metall u. dergl. als Ambos (Fig. 6 und 4 f) mit einem passenden Riemen angeschnallt oder frei mit der linken Hand aufgelegt gehalten. Auf diesem. Ambos-. stab f wird dann mit dem gezahnten Stab a, denselben in der rechten Hand haltend, hin- und hergefahren, wodurch je nach dem Verhaltnifs der Zahnung und der Geschwindigkeit Zitterbewegungen entstehen und sich mittelst des Ambosstabes f auf den gewählten Körpertheil übertragen. . ■ ■ .
Zu diesem Zwecke können die Theile c d abgeschraubt werden; wünscht man dieselben nicht abzuschrauben, so schleift rf'am Körper glatt mit. Wird nun der ganze zusammengeschraubte Apparat acd bei α und d mit den Leitungen eines elektrischen Apparates bezw. mit einem galvanischen Inductionsapparat verbunden, so entsteht eine gezahnte und eine glatte Elektrode α d, mit welcher neben dem Elektrisiren des Körpers mechanische Zitterbewegungen hervorgebracht werden. Bei dieser Abänderung schleift der glatte, im Querschnitt höhere Stab d auf dem Körper, während der gezahnte Stab a auf dem metallenen Ambosstab f bewegend bleibt, durch welchen der Strom dem Körper bei gleichzeitigen mechanischen Schwingungen mitgetheilt wird (Fig. 4 und 5). Der Griff b wird je nach Bedürfnifs in die Theile acd versetzt und eingeschraubt (Fig. 3 und 4). Die Schwingungen, welche mit dem gezahnten Stab α dem Körpertheil mitgetheilt werden können, hängen von der Anzahl der Zähne und von der Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegungen des Stabes α auf dem Ambos f ab. Enthält z. B. der Stab α auf 1 m Lange 200 Zähne bei 60 maliger Hin- und Herbewegung des Stabes α in der Minute, so erleidet der Körpertheil circa 12000, oder 200 Schwingungen in der Secunde, welche je nach der Anzahl der Zähne, wie erwähnt, vermehrt oder vermindert werden können.
Der Stab α erhält dementsprechend auf beiden Seilen entweder eine gleiche oder auf der anderen Seite eine feinere Zahnung.
Der Zahnstab α und die Theile c d werden entweder in einem Stück oder aus mehreren

Claims (1)

  1. Theilen in einander geschoben oder verschraubt hergestellt.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ κ ü c η κ:
    i. Ein Apparat zur Erzeugung von Zitlerbewegungen im menschlichen Körper, bestehend aus dem gezahnten Stab α, welcher seitlich mittelst Verschraubung mit der isolirenden Scheidewand c, dem glatten Stab d und dem eingeschraubten Griff b armirt und auf den den menschlichen Körpertheil berührenden Ambosstab f aufgesetzt ist,· wodurch beim Hin- und Herbcwcgcn des Stabes α bezw. der Vorrichtung α c d b mechanische Zitterbewegungen in dem behandelten Körperlhcil bewirkt werden.
    In Verbindung mit dem unter ι. gekennzeichneten Apparat ein elektrischer Induetionsapparat, mittelst dessen beim Aufsalz des Stabes α auf den Ambos f und bei der Berührung des Stabes d mit dem menschlichen Körper durch Hin- und Herbewegung des ganzen Apparates acdb gleichzeitig der Körper elektrotherapeutisch durch den Inductionsstrom becinflufst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72134D Apparat zur Erzeugung von Zitterbewegungen im menschlichen Körper Expired - Lifetime DE72134C (de)

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